Beiträge von D-Love

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    Original geschrieben von loyo
    Boah, hab ich einen Hals auf diese VfB-Versagertruppe.
    Jetzt haben die Spieler schon dafür gesorgt, dass Trap gehen muss und selbst jetzt, wo keine Alibi mehr da ist, spielen die so einen Mist zusammen :mad:
    Und dabei hieß es doch: Wegen dem unattraktiven Fussball von Trap kommen keine Leute mehr ins Stadion :flop:


    Gruß,
    Loyo


    Das Ergebnis ist nicht schön, aber trotz aller berechtigter Kritik war es spielerisch schon mal einen Schritt nach vorne. Das hat besonders in der ersten Halbzeit stellenweise wieder richtig wie Fussball ausgesehen.

    Ich bin froh über das Urteil.


    Irgendwann musste der Terrorismus-Paranoia, unter deren Vorwand das Grundgesetz und elementare Bestandteile, die heute viel zu sehr als selbstverständlich wahrgenommen werden, obwohl sie eine unendlich wichtige Bedeutung haben, insbesondere auch im Kontext zu dem, was davor war, mal Grenzen gesetzt werden.


    Zumal ist es völlig lächerlich, sich so viel Gedanken über die Möglichkeit gekaperter Flugzeuge und Anschläge nach Schema 9/11 in Deutschland zu machen, wenn in jeder Minute in irgendeiner beliebigen deutschen Stadt jemand mit einer Bombe im Rucksack einen Bus, eine U-Bahn, einen stark belebten Ort etc. betreten könnte. Wie soll die Bundeswehr da helfen? Hart ausgedrückt sollte man fragen, ob sie den abgefackelten Bus dann noch mit einem Panzer beschießen will?


    Man kann sich davor nicht schützen und ich wüsste nicht, warum ausgerechnet Deutschland jemals Ziel eines solch plakativen Jahrhundertanschlags, der jahrelange Planung bedeutet und dessen Vorbereitung Millionen kostet, sein sollte.


    Dahinter steckt in jedem Falle auch ein bestimmtes politisches Interesse, Grundrechte der Menschen dauerhaft einzuschränken und das ist viel bedrohlicher als die Terrorismus-Gefahr in Deutschland.

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    Original geschrieben von Bayernpeter
    Geh ein paar Jährchen zurück und denk ans Finale gegen ManU - da hätt auch in der 87 Min. keiner mehr an ManU geglaubt ;)


    Naja, mit dem Unterschied, dass die damalige ManU-Mannschaft stärker war als die der Bayern und zu den allerbesten der Welt gehörte. Das würde ich vom FC St.Pauli jetzt mal nicht behaupten.


    Unter einem Felix Magath als Trainer kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen, dass die Bayern sich so eine Blamage erlauben werden. Der lebt Professionalität vor.

    Der Computerbase-Artikel hört sich sehr realistisch an. Sony kann sich schliesslich auch nicht über alle technischen Limitationen und Gesetze hinweg setzen und für 500 € eine absolute Wunderkonsole herzaubern.


    Der Hype wurde auch schon um die PS2 veranstaltet, Stichwort "Emotion Engine" und in Wirklichkeit setzte sich die PS2 zu allerletzt aus dem Grund durch, dass sie technisch so überlegen gewesen wäre.


    Technisch werden beide Next-Gen-Konsolen nahezu ebenbürtig sein, die PS3 hat mehr reine Rechenpower, die 360 dafür den besseren Grafikchip und mehr Speicherbandbreite.


    Was an Sonys Stelle allerdings Sorgen bereiten sollte ist, dass die Konsole offenbar immer noch meilenweit von der Serienproduktion entfernt ist.

    Neulich wurde hier doch ein interessantes Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden einer Drogeriemarkt-Kette verlinkt.


    Was der Mann gesagt hat, und er hatte vollkommen recht, passt auch gut in dieses Thema.


    Positive Effekte auf dem Arbeitsmarkt werden wir nur kurzfristig erzielen können, indem sich Deutschland im Wettbewerb um die verbliebenden Arbeitsplätze besser positioniert und durch andere Effekte demographischer oder qualitativer Natur (viele Unternehmen werden die Erfahrung machen, dass die Arbeitsqualität und -moral in den klassischen Billiglohnländern proportional zu den steigenden Lebenshaltungskosten sinken, was ein Wunder auch), aber mittel- und langfristig ist jedes Unternehmen auch in Zukunft bestrebt, maximalen Gewinn mit minimalem Aufwand zu machen. Und die heutige und zukünftige Technik wird auch weiterhin das Ziel von immer mehr Produktivität mit immer weniger Menschen vorantreiben.


    Das ist real und Fakt, egal, wie lächerlich bemüht, wir an den kleinen Rädchen rumschrauben, ob 1% Arbeitslosenversicherung runter oder irgendwann Hartz VII (Ausscheiden aus dem Leben nach 12 Monaten Arbeitslosigkeit mit Abfindung zur Existenzgründung im Jenseits).


    Wir werden auf lange Sicht noch viel mehr Arbeitsplätze verlieren als das bis heute der Fall war. Es wird noch viel mehr als heute nicht mehr für jeden qualifizierten, arbeitswilligen Menschen eine Arbeit in der freien Marktwirtschaft geben. D.h. anstatt alle Energie auf das Verhindern des unvermeidlichen zu wenden, sollte man sich vielleicht auch mal Gedanken machen, wie das System zu verändern ist, dass es in 20, 30, 40 Jahren diese Umstände auch berücksichtigen kann.


    Es kann auf Dauer und für die langfristige Zukunft keine Lösung sein, immer weniger Menschen, die in der freien Wirtschaft arbeiten, alleine am volkswirtschaftlichen Einkommen partizipieren und alle anderen verarmen zu lassen.


    Man darf nicht nur die Kosten sehen, die Arbeitslose verursachen, man muss auch mal das gewaltige Potential sehen, das wir mit dem derzeitigen Arbeitsmarktsystem quasi in den Mülleimer werfen, weil wir das Leistungspotential vieler dieser Menschen gar nicht abrufen. Wenn es in der freien Wirtschaft nicht mehr genug Arbeitsplätze gibt, dann wird man im sozialen und gesellschaftlichen Bereich Arbeitsplätze schaffen müssen, da gab und wird es immer genug zu tun geben, und das dürfen keine 1,30 €-Jobs sein, sondern es muss möglich sein, mindestens 2/3 dessen zu bekommen, was man in vergleichbarer Stellung in der Wirtschaft verdienen kann.


    Natürlich muss das gegenfinanziert werden und auch wenn das heute utopisch klingt, irgendwann werden wir vielleicht tatsächlich die "Maschinensteuer" einführen oder etwas ähnliches.


    Es ist natürlich nicht so weit und es muss natürlich versucht werden, die gegenwärtigen Probleme zumindest etwas abzufedern, aber mit diesem Ansatz und Verständnis von Arbeitsmarkt und Arbeitsmarktpolitik wird man nicht mehr ewig weit kommen.

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    Original geschrieben von andi2511
    Bei der überschaubaren Konkurrenz müsste viel öfter mal ein deutsches Team im Halbfinale oder Finale stehen.


    Die Wahrheit ist schlicht und ergreifend, für die meisten Bundesliga-Klubs ist in Europa nur noch wenig "überschaubar".


    Außer fünf, sechs Mannschaften ist in der Bundesliga alles international gesehen unteres Mittelmaß. Die Qualität der individuellen Spieler mag vielleicht noch ein bisschen besser sein, aber dafür ist die Bundesliga was Technik, Taktik und System betrifft, nur zweitklassig in Europa.


    Wir mögen uns darüber zwar jeden Samstag freuen, weil die BL dadurch recht abwechlungsreich und unberechenbar ist und die Offensive stark im Vordergrund steht, aber international macht man so gegen Teams, die jede Woche viel systematischer und taktisch versierter spielen, was ja auch Kräfte schont, keinen Stich.


    Das Abschneiden der deutschen Teams in der europäischen Wettbewerben seit vielen Jahren ist definitiv kein Zufall, sondern einfach ein Ausdruck von mangelnder Konkurrenzfähigkeit.


    Und Hertha verliert nicht nur gegen Rapid (wie Stuttgart in der Vorrunde übrigens auch), weil Hertha keinen Bock hatte und die Mannschaft eh tot ist, sondern weil Rapid Bukarest einfach die stärkere Mannschaft ist.