Beiträge von D-Love

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    Original geschrieben von sk8ergirl
    Und zu Lautern: Vielleicht kommen die ja noch zu ihrem Recht. Ich finde es schon sehr komisch einen Alpay nach Video-Beweis zu sperren, aber in einem 11er-Schießen, wo es für 2(oder 3) Mann nur darum geht zu sehen, ob der Ball hinter der Linie ist, einen Video-Beweis außen vor lässt. Für mich fällt das nicht mehr unter Tatsachenentscheidung die im Spielgeschehen vorkommt, wo aber auch gleichzeitig noch hundert andere Sachen vorkommen, die der Schiri am besten alle auf einmal bewerten soll. Es geht nur um einen einzigen Schuss und Schützen und zu erkennen, ob der Ball hinter der Linie war oder nicht. Und er war es definitiv.
    Ich würde es Lautern gönnen :)


    Just my 2 cent$


    Was Alpay gemacht hat, war eine Körperverletzung und grob unsportlich. Ein nicht gegebenes Tor im Elfmeterschießen ist eine Tatsachenentscheidung und so sollte es auch bleiben.


    Der FCK sollte sich nach dieser Hinrunde lieber einmal darauf konzentrieren, wie man sich nicht abgeschlagen mit 20 Punkten Rückstand auf den 15. in die 2.Liga verabschieden möchte anstatt durch Einsprüche und markige Worte auf sich aufmerksam zu machen. Diese Gruseltruppe hat im Pokal-Viertelfinale ohnehin nichts verloren.


    Und das sage ich jetzt nicht, weil ich den FCK so schrecklich finde...


    Was sich da zusammengeschlossen hat, ist ungefähr das Not und Elend der deutschen Kabelbetreiber. Ich bin in Stuttgart, umschlossen vom KabelBW-Land, auch Zwangs-Kabelkunde bei TeleColumbus/KFS und der Laden ist seit Jahren nicht fähig, zusammen mit KabelBW, denen das Netz in Stuttgart gehört, die Modernisierung voranzutreiben, auch seit Monaten ist angekündigt, dass die KabelDeutschland-Pakete, die durch das KabelBW-Netz eingespeist sind, auch für KFS-Kunden abonnierbar zu machen. Passiert ist bis heute nichts und das liegt nicht an KabelBW. ish stand doch bereits kurz vor der Pleite, wenn ich mich recht erinnere.


    Und was Kabel Deutschland betrifft. Die Kartellbehörden werden da ganz genau hinsehen. Und die Medienbehörden auch. Stichwort Rundfunkstaatsvertrag.


    Premiere hat 15 Jahre Expertise auf dem schwierigen deutschen Pay-TV-Markt, hat 15 Jahre gebraucht, um sich einen Kundenstamm von 3+x Millionen aufzubauen, und die Bundesliga muss schon heute durch Filmabos und anderes querfinanziert werden. Und jetzt kommen ein paar unfähige Kabelbetreiber, die mit Hedge-Fonds-Kohle 1 Millarde investieren müssen, damit in der ersten Saison überhaupt ein Ball über den Bildschirm rollt und die werden alles besser machen und viel schneller schaffen als Premiere in 15 Jahren. Ich lach mich tot...

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    Original geschrieben von DarkEye
    Was ich nicht verstehe, hieß es auf der PK nicht Premiere hätte 10-20Millionen pro Saison und eine Steigerung im dritten Jahr geboten?
    Aber jetzt ließt man von 300Millionen/Saison + x?
    Arena soll doch 240Millionen geboten haben?


    Premiere hat nördlich von 300 Millionen geboten, aber nur auf das Paket, das das Ende der ach so traditionellen "Sportschau", die von 1988-2003 auch niemand vermisst hat, bedeutet hätte. Das Crux mit der verdammten Sportschau ist, dass diese spätestens um 18:30 beginnen kann, weil ansonsten dem lieben Zwangs-Pay-TV ARD nicht genügend Zeit bleibt, genügend Werbung zu senden, denn nach 20 Uhr ist das im ÖR verboten. Da hätte man bei Premiere vielleicht eine Kooperation mit SAT.1 oder dem DSF eingehen sollen und hätte für ein Paket mit einer Free-TV-Zusammenfassung um 19:30 Uhr ein Angebot für Pay- und Samstags-Verwertung im Free-TV um die 300 Mios abgeben sollen.


    Die DFL hat mit dieser Entscheidung zwar dem Populismus gebeugt, aber fährt ein extrem hohes Risiko. Niemand weiß bislang, wer ARENA wirklich ist, ob KDG daran beteiligt sein wird, was die Medien- und Kartellbehörden zu diesem Zusammenschluss sagen werden. Die Top-Klubs verscherzen es sich zudem mit PREMIERE, die mit Sicherheit jetzt kein einziges interessantes CL-Spiel mit deutscher Beteiligung im Free-TV ausstrahlen werden lassen.

    Fakt ist auch, ARENA braucht auf Satellit und in vielen Kabelnetzen (Kabel Deutschland und KabelBW werden sich wohl aus kartellrechtlichen Gründen nicht an diesem Unity-Murks beteiligen dürfen) einen Carrier und der könnte letztlich die Premiere-Plattform werden.


    Bei der NFL ist doch was ähnliches passiert. NASN ist zu den deutschen NFL-Rechten gekommen wie die Jungfrau zum Kinde, weil Premiere sich geweigert hat, den von der NFL geforderten Preis zu bezahlen. Nicht mal NASN selbst hat damit gerechnet, dass sie den Zuschlag erhalten. Da NASN nicht genügend Kunden hat, um die Rechte zu refinanzieren und nicht über Sat ausgestrahlt wird, hat man einen Teil der Rechte an Premiere abgetreten und verhandelt über eine Aufschaltung ins Premiere-Paket.


    Warten wir einfach mal ab...


    Wenn Premiere seine eigene Abopreise anpasst und ARENA tatsächlich unter 20 € kostet, kann ich einigermaßen damit leben. Premiere hätte sowieso auch die Preise erhöht, wenn sie die Rechte für über 300 Mio. erworben hätten. Das, was mir allerdings Angst macht, ist, dass Unity angekündigt hat, die Bundesliga wie ein Massenprodukt und nicht wie eine exklusive Ware wie bei Premiere zu vermarkten. Da kann einem ja nur schlimmes in Form von SMS-Gewinnspielen, viel mehr Werbung, Sponsoring etc. erwarten...


    Experten rechnen im übrigen damit, dass die Bundesliga Unity in der ersten Saison 1 Millarde € kosten wird. Wie die Kabelanbieter das finanzieren wollen, darauf bin ich wirklich mal gespannt...vor allem, wenn die Kunden ausbleiben sollten. Man erinnere sich an DF1. Als DF1 startete, nahm Leo Kirch Premiere, das damals noch viel stärker als heute als Kino-Pay-TV etabliert war, fast alle Spielfilmrechte weg. Monatelang liefen nur B- und C-Movies auf Premiere. Trotzdem konnte DF1 nicht mal annäherend genügend Abonneten akquirieren, weil der Markt eben schon von Premiere besetzt war. Das Ende vom Lied war, um DF1 vor der Pleite zu retten, wurde es mit Premiere zum Pleite-Pay-TV "Premiere World" fusioniert.

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    Original geschrieben von Boogieman
    Die Frage ist natürlich ob sich - falls sich Premiere weigert - nicht eine Sammelklage anstrengen läßt... bzw. ob sich Premiere Mahnverfahren gegen mehrere Hunderttausend Kunden leisten will (können werden sie es schon ;))
    Aber das ist ja Schnee von Morgen ;)


    Sammelklagen gibt es in Deutschland nicht, da verfassungswidrig. Zu dem gibt es dazu auch keinen Grund. Wer Premiere abonniert, hat damit auch unterschrieben, die AGB gelesen und verstanden zu haben und da ist so ein Fall, wie er jetzt eintritt, eindeutig geregelt. Und rein rechtlich ist die Bundesliga auch nur ein Programmbestandteil wie Volleyball Champions League auch, und kaum jemand würde auf die Idee kommen, ein Sonderkündigungsrecht zu fordern, wenn letztere aus dem Programm fallen würde ;)


    Natürlich wird der Verlust der Rechte Premiere viele Abonnenten kosten, aber ich denke, weniger als man im Moment denkt, auch der Kurs wird sich schnell erholen, wenn sich der Nebel gelegt hat und man feststellen wird, dass Premiere aus betriebswirtschaftlicher Sicht die richtige Entscheidung getroffen hat und ARENA zwar die Rechte, aber keine Kunden hat. Wenn ich Geld für Risikoinvestments hätte, hätte ich heute jede Menge Premiere-Aktien für 12,55 € gekauft.

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    Original geschrieben von Jochen
    Die Nachricht kommt ja passend! Mein Abo läuft am 31.1.2006 aus.
    Den werde ich dann wohl nicht verlängern. Die paar Filme, die wir gucken, machen den Vertrag nicht rentabel.


    Ich hoffe für dich, du hast ein Prepaid-Abo.
    Ansonsten hat das mit der Verlängerung schon längst Premiere für dich erledigt ;)

    Nach dem ersten "Schock" setzt sich die nüchterne Betrachtungsweise durch, dass Premiere richtig gehandelt hat. Man muss nicht mal BWL studiert haben, um zu ahnen, dass ARENA ein Millardengrab für die DFL und die Kabelbetreiber wird. ARENA hat zwar ein für den Pay-TV-Markt extrem wichtiges Produkt erworben, hat aber bislang weder eine bundesweite Plattform, weder einen Sat-Carrier, weder das Personal, weder den Vertrieb und vor allem, und das ist das wichtigste und wird das schwierigste, so gut wie keine direkten Kundenbeziehungen. Zudem fragt man sich, wie Unternehmen, die für sich bislang nicht gerade durch unternehmerische Glanzleistungen von sich Reden gemacht haben, in einem Konsortium erfolgreich zusammenarbeiten sollen, dazu finanziert von Hedge-Fonds, die einzig und allein auf den schnellen Euro, der definitiv nicht zu machen sein wird, fixiert sind.


    Sicher gibt es einen Teil der Premiere-Abonnenten, die immer mal wieder unzufrieden sind, dennoch darf man auf keinen Fall die z.T. sehr langfristigen Kundenbeziehungen, die Premiere hat, unterschätzen. Der Fernsehmarkt in Deutschland bietet meiner Ansicht nach nicht genug Nährboden für zwei große Pay-TV-Plattformen. Unity hat außer Bundesliga nichts zu bieten, Premiere dagegen immer noch CL (und man kann nach dieser Entscheidung erst recht davon ausgehen, dass ab nächster Saison die Spiele deutscher Mannschaften definitiv nicht mehr im Free-TV zu sehen sein werden), die WM, internationalen Fussball, Formel 1, das Filmangebot etc. Und selbst von den Kunden, die wechseln wollen, aber nur ein Pay-Angebot im Monat bezahlen wollen, wird ein großer Teil noch weit über den Saisonbeginn im August 2006 vertraglich an Premiere gebunden sein.


    Unity wird durch den Aufbau von Redaktion, Administration, Vertrieb und Reichweitenerhöhung erhebliche Anlaufkosten haben, dazu noch die 2xx Millionen € reinen Rechtekosten plus 6,5% Produktionskostenbeteiligung pro Saison. Wie sollen so schnell Kunden akquiriert werden, dass Unity nicht schon nach dem ersten Jahr in ein Millardenminus läuft? Man kann davon ausgehen, dass es bei Beibehaltung der 18:30-Sportschau höchstens ein Kundenpotential von ca. 2-2,5 Millionen für Bundesliga-Livefussball gibt. Mindestens die Hälfte ist noch längerfristig an Premiere gebunden, die für einen echten Fussballfan auch in wegen CL-Exklusivität auch in Zukunft nicht gänzlich verzichtbar sind, einen großen Teil der anderen Hälfte erreicht man nur über Satellit oder andere Kabelnetzbetreiber, was bedeutet, dass die Einnahmen nicht komplett bei Unity landen.


    Dazu kommt mit der T-Com ein zusätzlicher Konkurrent, der bei einer attraktiven Preisstruktur für die Internetübertragungen möglicherweise auch ein ernsthafter Konkurrent für Unity im Paysektor werden kann, vor allem könnten Premiere-Abonnenten, die auch solche bleiben wollen, bei einem akzeptablen Preis eher zum T-Com-Angebot über DSL greifen (bei DSL-Bandbreiten jenseits von 3MBit und der in Zukunft weiter steigenden Verbreitung von Flachbildfernsehern mit VGA/DVI-Anschluss bzw. MediaCenter-Terminals fürs Wohnzimmer durchaus vorstellbar) als Abonnent bei ARENA zu werden.


    Ich würde fast eine Wette eingehen, dass die ARENA-Seifenblase noch während der nächsten Saison platzt, wie die Kirch-Blase auch geplatzt ist. Dann wird die DFL reumütig bei Premiere anklopfen und froh über die 180 Millionen sein, die sie diese Saison erhält.

    CoD soll absolut flüssig in 1280x1024 laufen, Quake soll in 1080i etwas ruckeln, aber das dürfte auch daran liegen, dass es sich generell um eine schlampige Umsetzung der PC-Version handelt. Mit dem Vergleich sollte man ohnehin noch ein halbes Jahr warten. Auf dem Papier ist die 360 jedem momentan auf dem Markt befindlichen PC überlegen, aber die bisher veröffentlichten Spiele sind entweder 1:1-Ports von PC (oder noch schlimmer XBOX-Portierungen mit höherer Auflösung) sowie Spiele, die zum großen Teil auf unfertiger Devkit-Hardware entwickelt worden, denen ca. 50% der Power der finalen Hardware fehlte.


    Kein Launchtitel verwendet nicht mal annäherend die gesamte Power der drei CPU-Kerne oder reizt den Grafikchip voll aus. Auch das FSAA, das immerhin in zweifacher Ausführung in Verbindung mit Tiling durch den integrierten EDRAM-Speicher komplett "for free", also ohne jegliche Auswirkung auf die Performance ist, haben viele Entwickler nicht mehr in ihre Spiele reingekriegt.


    Ich persönlich denke, "Gears of War" wird das erste XBOX360-Spiel sein, das wirklich einen neuen Maßstab in Sachen Grafik setzen wird. Bis dahin wird der PC zwar fast aufgeholt haben, aber man muss natürlich auch in Betracht ziehen, dass kaum jemand immer den allerneuesten 2500 €-PC zu Hause stehen hat.

    Um dir "Mut" zu machen.


    Bremen ist sicherer als Frankfurt, Berlin und Hamburg, fast oder genauso so gefährlich wie Düsseldorf, Leipzig, Köln, Dortmund und Berlin-Kreuzberg im Vergleich zu Essen, Stuttgart und München.


    In der "Killer"-Rangliste lag Bremen zumindest im Jahre 2001 auf Platz 1 aller deutschen Städte über 200.000 Einwohner.


    ;)