Die Frage ist, welchen Sinn solch ein Thread überhaupt hat.
Er war nicht wirklich eine Person des öffentlichen Lebens, sondern der minderjährige Sohn eines Prominenten, von daher gibt´s hier wohl wenig öffentlich bekannte Großtaten zu diskutieren oder zu gedenken, wie es vielleicht bei einem Prominenten der Fall wäre. Ebenso wenig wird ihn hier jemand gekannt haben oder seine Familie kennen, von daher sind auch die Beileidsbekundungen blödsinnig. Und das allerbescheuerteste wäre jetzt, irgendwelche Gutachten für das Motiv basierend auf Laienpsychologie zu erstellen. Ob es jetzt Liebeskummer, Drogenprobleme, Leistungsdruck oder sonst was war. Der junge Mann war KEINE öffentliche Person und hat sich entschieden, aus dem Leben zu gehen, wenn er gewollt hätte, dass die ihn Überlebenden über seine Gründe erfahren, hätte er etwas zurückgelassen. Und wenn es so ist oder so wäre, würde das niemanden hier etwas angehen.
So simpel ist das. Wenn ich Betroffener wäre, würde es mir, ehrlich gesagt, tierisch auf die Nerven gehen, wenn der Tod eines mir nahestehenden Menschen von x-beliebigen Leuten, die die Person gar nicht kannten, im Zuge des Todes als Medienevent kondoliert und diskutiert werden würde.