Beiträge von D-Love

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    Original geschrieben von astro73
    @ D-Love: Wir wissen mittlerweile wie du gewählt hast. Vielleicht wird bei dir ja auch irgendwann mal aus deinem Frust ein konstruktiver Beitrag zur Situation entstehen.


    Wenn ich mir deine letzten "konstruktiven" Postings anschaue, die meistens nur aus 1 oder 2 Sätzen und nicht aus Argumenten, sondern oft nur aus in den Raum geworfenen Gegenfragen bestehen, würde ich es mit Dieter Nuhr halten...

    Wenn ich die Eindrücke aus der Konferenz heranziehe, dann war das Spiel Mainz-Dortmund insgesamt wohl sehr ausgeglichen, vor allem auch, was die Anzahl der hochkarätigen Torchancen betrifft, von daher ist das 1:1 gerecht, und da muss man auch nicht wegen einem umstrittenen Elfmeter lamentieren. Der BVB ist nun mal schon lange keine Spitzenmannschaft mehr, da muss auch mit einem 1:1 in Mainz zufrieden sein. Zu mehr hat es gestern eben nicht gereicht, und wer sagt, dass Metzelder trotzdem das Tor gemacht hätte, wenn Mainz nicht den Elfmeter bekommen hätte. Dann hätte der BVB gegen Ende vielleicht doch nicht mehr so um das Tor gekämpft. Stuttgart hat auch nur mit Glück und weniger mit Verstand in Mainz gewonnen, obwohl der VfB personell mit Sicherheit besser besetzt ist, als der BVB.


    Der Ausfall von Jan Koller wird Dortmund natürlich schwer treffen, denn nur die erste Mannschaft kann realistisch gesehen, wirklich in der oberen Tabellenhälfte mitspielen, der komplette Kader ist im Durchschnitt gesehen, doch eher Mittelmaß und dann so einen Schlüsselspieler ersetzen, dürfte kaum zu machen sein.

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    In Prinzip war es so, das die FDP vielleicht nichtmal soviele Stammwähler mehr hat, da sie zunehmend der Union einen Blankscheck ausgestellt haben. Aber in den Seiten der Wirtschaft gab es wohl Stimmen die den Wechsel zu Schwarz-Gelb wollten, und dafür der FDP die Zweitstimmen gegeben haben. Auch die Wahlempfelung des BDI hat vielleicht Wirkung gezeigt.


    Aber unabhängig vom Ergebnis muss sich die FDP darüber klar werden, das sie diesmal nicht von Wählern die sich eine liberale Grundordnung wünschen gewählt worden ist, sondern von Wählern die den Wirtschaftsaufschwung um jeden Preis wollten, aber die liberale Grundordnung nicht wirklich intressiert.


    Wow, ich bin baff...Martyn, der Hobby-Wahlforscher. Und die Wähler, die eine liberale Grundordnung wollen, was haben die diesmal gewählt? Lass mich raten? Linkspartei?


    Und ich kann dich auch in der Hinsicht beruhigen, dass wir in Deutschland nicht 4,6 Mio. Unternehmer haben, die alle FDP gewählt haben. Es wäre schön, wenn es so wäre, dann hätten wir Vollbeschäftigung.


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    Teamwork wäre wirklich wünschenswert, vielleicht hilft es in Zukunft etwas das sich die Parteien vom 2+2 System verabsichen müssen und das 5er System akzeptieren müssen.


    Aber zumindest in den letzten Jahren gab es niemals Teamwork im Bundestag.


    Hast du dich überhaupt schon mal damit beschäftigt, wie Politik funktioniert? Wie stellst du dir "Teamwork" im Bundestag vor. Die Abgeordneten setzen sich in Sitzgruppen zusammen, sammeln Ideen und einer schreibt die dann auf ne Papptafel und am Ende der Sitzung kleben alle ihre Papptafeln an die Wand?


    Eine lebendige Politik lebt vom Machtanspruch unterschiedlicher Kräfte mit unterschiedlichen Ideen, die im Wettbewerb zueinander stehen. Nur so kann sich Politik und eine Demokratie entwickeln.


    Natürlich reden die Parteien auch miteinander, z.B. im Vermittlungausschuss im Bundesrat, aber was du unter "Teamwork" verstehst ist, hatten wir 40 Jahre lang in einem Teil unseres Landes.


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    In den Augen vieler Wähler wird einfach CSU/CDU gewählt weil sie das christilich im Namen haben, und die PDS kommt als ewig böse garnicht in Frage, ohne das man sich die Programme ansieht.


    Klaro. Die Wähler der Union sind überwiegend fundamentale Christen und ganz Deutschland würde PDS wählen, wenn es nicht die Nachfolgepartei des Verbrecherregimes in der DDR wäre, weil die PDS so hervorragende Vorschläge für die Zukunft Deutschlands zu machen hat. Ich lieg gleich vor Lachen unter dem Tisch. Bitte tu mir einen Gefallen und schreib ein Buch über die Geschichte des Nachkriegsdeutschlands. Das wird die komplette deutsche Geschichte völlig neu definieren und interpretieren.


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    Stoiber war für diesen Posten einfach inakzeptabel.


    Aha, komischerweise sahen nur 6.000 Wähler weniger, Schröder für "einfach inakzeptabel" an. Aber ich sag dir, beide sind inakzeptabel, weil beide spalten, nur muss man Edmund Stoiber zugestehen, dass er in seinem Amt als Ministerpräsident um einiges erfolgreicher ist, als es Herr Schröder war. Dass Rot-Grün in Niedersachsen abgewählt wurde, ist nicht zuletzt auch die Bilanz einer Politik, die lange von den Herren Schröder und Trittin geprägt war.


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    Schröder ist sicher nicht der Überkanzler, aber alles in allem das kleinste Übel unter den Kanzlerkandidaten und ihren Parteien.


    Dass er das "größte" Übel ist, hat er in den Tagen nach der Wahl und indem er sich dem Wahlergebnis, dessen einzige, eindeutige Botschaft ist, dass Rot-Grün ABGEWÄHLT wurde, verweigert, eindrucksvoll bewiesen. Dieser Mann arbeitet nur noch verzweifelt für seinen Eintrag in die Geschichtsbücher, aber nicht mehr für Deutschland.

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    Original geschrieben von Mathias85
    Der deutsch Rapper Afrob hat laut einem Lied Vodafone


    Ja, als ich früher mal ne Weile in einem VF-Shop in Stuttgart gearbeitet habe, hatte ich den mal als Kunde. Der hat allerdings nur eine CallNow gekauft. Hat mich damals gewundert, dass so jemand Prepaid nutzt.


    Der Artikel ist absolut klasse :top:

    Printus:
    Dass man seitens der FDP auf eine Jamaika-Koalition gehofft hat (wetten, dass dieses Wort das Unwort des Jahres wird :D), dürfte man aber auch darauf zurückführen können, dass die Grünen, zumindest bevor sie sich unter Schröder/Fischer als eigenständige Partei langsam aufgaben und zum willenlosen Öko-Anhängsel der SPD wurden, in Fragen der Finanz- und Steuerpolitik durchaus einmal als progressiv und reformfreudig galten und die Schnittmenge zwischen zwei liberalen Parteien, die mit Ökonomie und Ökologie zwar unterschiedliche Schwerpunkte, die sich momentan noch nicht vereinbaren lassen (das wird sich in einigen Jahren aber massiv ändern, und dann ist auch Schwarz-Grün durchaus denkbar), möglicherweise doch um einiges größer sind, als zwischen der FDP und einer auf den FDP-Kurs befindlichen Union auf der einen und einer SPD, weg vom Reformkurs auf ihre alten Werte zurückbesinnend, auf der anderen.

    Zu den Hartz-Gesetzen und den Arbeitslosen:
    Man muss differenzieren. Ein Teil der Arbeitslosen ist nicht aufgrund ihrer persönlichen Einstellung zu Arbeit, ihrem Auftreten oder ihrer Arbeitsleistung in diese Lage geraten, sondern weil ihre Talente, in Verbindung mit ihrem Beruf, ihrer Ausbildung und ihrem Alter, möglicherweise auf dem Arbeitsmarkt einfach nicht mehr oder kaum noch nachgefragt ist, zumal dort bei 5 Millionen Arbeitslosen ohnehin in fast allen Berufen ein hohes Angebot besteht.


    Darunter befinden sich viele ältere Arbeitnehmer, die sich im Laufe ihrer Berufslaufbahn natürlich oftmals auch schon sehr auf ihre ehemalige Aufgabe spezialisiert haben, besonders wenn sie überwiegend in einem Unternehmen tätig waren, was bei dieser Generation ja noch oft der Fall ist, und denen man (leider) nicht zutraut, mit 45,50 noch einmal etwas völlig neues zu lernen. Ich denke, da mangelt es nicht überwiegend an der Flexibilität dieser Menschen, sondern viel mehr an der Denke der Arbeitgeber. Ein Beispiel: Einem 25-jährigen, bei dem die Berufsausbildung und/oder das Studium noch relativ frisch ist, traut man eher zu, dass er sich auch in verwandte, aber andere Bereiche noch einarbeiten kann, weil das theoretische Wissen doch noch recht präsent ist, während bei einem 50jährigen, der 30 Jahre lang in einem Bereich gearbeitet hat, möglicherweise die internen Trainingsmaßnahmen zeitraubender und damit teurer sind.


    Die anderen gekniffenen sind die jungen Menschen, die frisch aus der Ausbildung oder dem Studium kommen und das Pech hatten, nicht bei ihrem Ausbildungsbetrieb oder einer Firma, wo sie als Student gearbeitet haben, unterzukommen. Ohne mind. 2-3jährige Berufserfahrung als Festangestellter besteht oftmals nur noch über Zeitarbeit die Möglichkeit, im Arbeitsmarkt Fuss zu fassen. Anstatt dass die Unternehmen diese Menschen selbst und direkt befristet auf 1 oder 2 Jahre einstellen und ihnen eine Chance geben, werden die selben Leute dann über Zeitarbeitsfirmen für 30 oder noch mehr € die Stunde geholt und Gewinner ist dabei eigentlich nur die Zeitarbeitsfirma, denn bei einer Direkteinstellung mit 100 oder 200 € mehr in der Tasche würde es dem Arbeitnehmer mit Sicherheit besser gehen und sehr wahrscheinlich würde er auch produktiver und mehr zum Wohle der Firma arbeiten.


    Andererseits muss der Sozialstaat natürlich auch bezahlbar bleiben, deswegen war eine Reform notwendig, ob Hartz IV mit all den Totgeburten und dem Krampf wie Job-Floater, Personalleasingagenturen, Jobcentern und Ich-AG (bis auf die Zusammenlegung von ALH und Sozialhilfe hauptsächlich von der SPD zu verantworten) darauf wirklich die richtige Antwort sind, wage ich persönlich zu bezweifeln. All dieses Geld wäre in einer vernünftigen, unternehmens- und innovationsfreundlichen Steuer- Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik möglicherweise weitaus sinnvoller angelegt.

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    Freitag abend sehe ich auch kritisch, allerdings weniger wegen den Auswärtsspielen, (das ist sonntags abends genauso problematisch) sondern viel mehr deshalb, weil zu befürchten ist, dass dank des UEFA-Cups, sofern die deutschen Mannschaften dort einmal über die zwei ersten Runden hinaus kämen, es oft nur Grottenkicks a lá Bielefeld-Duisburg zu sehen gäbe, was sicherlich kontraproduktiv wäre.


    Mit einem Samstag-Mittagsspiel so gegen 13:00, 13:30 könnte ich leben und statt sonntags zwei meist eher unattraktive Spiele würde ich gerne sonntags um 20:00 eine wirklich attraktive Begegnung haben.


    Was ich für Unfug halte, ist der geplante Termin, samstags um 20:00 Uhr. Da haben insbesondere junge Menschen was besseres zu tun, als im Stadion oder vor der Glotze zu hängen.

    Der Wahlkampf der SPD bestand in der Hauptsache tatsächlich nur und ausschliesslich aus einer einzigen Verleumdungskampagne gegen Paul Kirchhoff und sein Steuerkonzept. Von eigenen Konzepten und Ideen war überhaupt nichts zu hören, außer vorsinntflutlichen Mottenkisten wie eine Reichensteuer. Es war ein destruktiver Oppositions- und Klassenwahlkampf der Regierungspartei.


    Unverständlich allerdings, dass die Union sich nicht gegen die infamen Lügen der SPD mit gleicher Entschlossenheit verteidigt und genauso scharf genossen hat. Bessere Vorlagen, als die Bilanz von sieben jahren Rot-Grün, hätte man eigentlich gar nicht bekommen können. Da lag wahrscheinlich der Fehler der Union und da kann man natürlich auch diskutieren, ob Angela Merkel dafür die richtige Kandidatin war, um diesen Lagerwahlkampf, den die SPD herauf beschworen hat, zu führen.


    Es erschreckt mich allerdings auch, dass viele Menschen in diesem Land tatsächlich auf so einen dummdreisten Unfug wie "die Krankenschwester im Schichtdienst zahlt nach Kirchhoff genau so viel Steuern wie der Generaldirektor" oder mögliche Umweltkatastrophen a lá Katrina als Rechtfertigung für die viel zu hohe Staatsquote reinfallen.