ZitatOriginal geschrieben von CK-187
schon stark so ein preis wenn man bedenkt wieviel konkurenz premiere da hat
Naja immerhin z.B. die Fussballübertragungen vom Zwangs-Pay-TV ARD mit Deppen-Delling, Ferrari-Netzer und Schwafel-Beckmann.
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ZitatOriginal geschrieben von CK-187
schon stark so ein preis wenn man bedenkt wieviel konkurenz premiere da hat
Naja immerhin z.B. die Fussballübertragungen vom Zwangs-Pay-TV ARD mit Deppen-Delling, Ferrari-Netzer und Schwafel-Beckmann.
Es ist absolut legitim, dass Premiere das Ende der ARD-Sportschau und der Free-TV-Verwertung am frühen Samstag abend, fordert, schliesslich ist die allgemeine Erwartungshaltung der DFL und der Vereine, dass Premiere für die Pay-TV-Rechte künftig deutlich mehr bezahlen soll.
Fragt sich nur, warum Premiere mehr bezahlen sollte, wenn weiterhin bereits 45min nach Abpfiff ausführliche Ausschnitte im Free-TV zu sehen sind.
Die Qualität des deutschen Fussballs kann gewiss keine Rechtfertigung sein. So viel besser ist der deutsche Fussball in den letzten Jahren mit Sicherheit nicht geworden. Da spricht schon allein das Abschneiden der deutschen Mannschaften im Europapokal dagegen und der Meisterschaftsalleingang der Bayern in der letzten Saison.
Um das zu ändern, braucht die Liga eben auch dringend mehr TV-Gelder, denn selbst der französische Meister erhält aus den TV-Rechten pro Jahr mehr als doppelt so viel, als der deutsche, von England, Italien und Spanien ganz zu schweigen, Juventus Turin hat beispielsweise letztes Jahr über 100 Millionen € vom Fernsehen erhalten.
Also müssen Liga und Premiere zueinander finden und die Sportschau, die nichts anderes als eine gebührenfinanzierte Dauersponsoringsendung ist, für die die ARD ein Appel und Ei an die DFL bezahlt, wird das Opferlamm sein, das geschlachtet wird und das ist auch in Ordnung so. Bei den meisten Fussballfans ist es doch weniger eine Frage von "sich leisten können", sondern von "sich leisten wollen". Die Minimallösung mit 1 Live-Spiel und "Alle Spiele, Alle Tore" kostet ja wirklich im ersten Jahr nur 5€ pro Monat und danach 15€ (z.B. mit Premiere Thema) und auch Komplett ist vor allem als Prepaid durchaus für den Durchschnittsfan bezahlbar. Und für die anderen, gibt es immer noch an jeder Ecke "Premiere Sportbars".
Von daher bin ich absolut dafür, dass die Zusammenfassungen der Erstligaspiele künftig samstag abends im Sportstudio oder sonntag mittags im DSF oder auf Eurosport (Premiere hat Interesse, einen der beiden Sender zu kaufen) zu sehen sind, und die Liga dafür international zumindest konkurrenzfähige TV-Gelder erhält.
Erik Meijer:
An der Qualität der Premiere-Sportübertragungen hapert es ganz bestimmt nicht. Die sind die besten in Deutschland. Das Problem für Premiere ist zudem, dass in Deutschland GEZ-Gebühren und Kabelgebühren erhoben werden, die privaten Veranstalter aber weder von dem einen, noch vom anderen auch nur einen müden Cent sehen. Das ist im Ausland anders.
Das Verhalten der SPD und der Herren Müntefering und Schröder ist schlichtweg skandalös und eine Schande für die Geschichte dieser Partei und Männer wie Willy Brandt oder Helmut Schmidt.
Da werden doch ideologische Abgründe offensichtlich. Nach nur sieben Jahren an der Macht betrachtet die SPD und Schröder die Bundesregierung und die Kanzlerschaft als Erbmonarchie, eine andere Partei, als die SPD, dürfe Deutschland nicht regieren, egal wie der Wähler entschieden hat.
Und wenn es nicht mehr zur stärksten Partei reicht, dann will man einfach mal die Geschäftsordnung des Bundestages ändern lassen.
Ich wünsche mir inständig, dass all das an dem großen, politisch uninteressierten Teil unserer Bevölkerung nicht einfach vorbeigeht.
Langsam habe ich auch keine Zweifel mehr, dass wenn es hart auf hart kommt, Schröder sich auch von der PDS zum Kanzler wählen lässt. Ich hoffe, unser Bundespräsident hat dann die Eier, ihn NICHT zum Kanzler zu ernennen.
ZitatOriginal geschrieben von Printus
Und wenn man das als Grundlage nimmt sieht's doch so aus:
Schröder beansprucht den Kanzler-Job genauso wie es Merkel tut und er setzt als Bedingung für die große Koalition seine Kanzlerschaft. Das ist sein gutes Recht und wenn die CDU das nicht will muß sie ja nicht darauf eingehen.
Bei der momentanen Zusammensetzung des Bundestags schätzt Schröder es allerdings vollkommen richtig ein daß Merkels Chancen, zur Kanzlerin gewählt werden zu können, nicht gegeben sind. Er hingegen hätte im Falle einer Wahl durchaus Chancen, denn neben den rot/grünen Abgeordneten könnten sich auch Linkspartei-Vertreter sicherlich viel eher für ihn anstatt Merkel entscheiden.
Auch in einer Jamaica-Koalition ist nicht zweifellos sicherzustellen daß alle grünen Abgeordneten Merkel wählen würden. Selbst in einer großen Koalition muß der Kanzlerkandidat nicht zwangsläufig vom größten Koalitionspartner stammen (wobei man noch dazu trefflich darüber streiten kann ob CDU/CSU der größere Koalitionspartner sind. An anderer Stelle treten sie nämlich als getrennte Parteien auf - und dann ist die CDU keineswegs mehr die stärkste Partei). Auch hier wäre ein Kanzlerkandidat Schröder weiterhin denkbar - und hätte im Bundestag größere Chancen gewählt zu werden als Merkel. Das kann die Union nicht ändern, auch wenn sie momentan so tut als sei es schon klar daß nur Merkel die Kanzlerin geben kann.
Ich frage mich, wann selbst die hartgesottensten SPD-Anhänger endlich mal realisieren, dass die SPD am deutlichsten und vor allem die Wahl insgesamt verloren hat. Die Menschen möchten keine SPD-geführte Regierung mehr. Ob Herrn Schröder in den von ihm einerseits verteufelten und andererseits zur Legitimation seines angeblichen Machtanspruchses benutzten Umfragen, als Wunschkanzler vorneliegt, spielt doch keine Rolle. Umfragen, die danach fragen, welche Koalitionen jetzt gebildet werden sollen, sagen klar aus, dass die Menschen mit ganz großer Mehrheit eine unionsgeführte Große Koalition oder eine "Jamaica" wollen. Eine rote Ampel wollen gerade mal 13%.
Aber wenn es Schröders Ego so gekränkt hat, dass er wie ein trotziges Kindergartenkind die Kanzlerschaft von Frau Merkel verhindern muss, dann soll er es eben tun, er selbst wird trotzdem nicht mehr lange Kanzler sein, dann wird es eben ein anderer aus der Union.
Re: Re: Re: Parallelen zu Bush
ZitatOriginal geschrieben von Martyn
Linkspartei: Finanzen (Lafontaine)
Naja, dann sind wir ihn ja schnell wieder für etliche Jahre los, von daher eine sehr gute Idee ![]()
ZitatBildung (Gysi)
Man könnte fast meinen, du wärst der Prototyp eines Schülers unter einer Linkspartei-Bildungspolitik ![]()
ZitatOriginal geschrieben von drago
Mein Tipp:
Schröder bleibt Kanzler weil Westerwelle doch noch umfällt; wenn er in einer Jamaika-Koalition mit den Grünen könnte, warum sollte er das nicht auch in einer Ampel. Immerhin bestünde für ihn und die FDP die Möglichkeit, in Koalitionsverhandlungen bestimmte "FDP-Themen" durchzudrücken. Immerhin ist seine Partei ja objektiv gesehen der einzige Gewinner der Wahlen (außer PDS) im Grunde genommen mit dem Anspruch auf Regierungsbeteiligung. Wenn W. merkt, dass es anders nicht geht, wird er doch zuschlagen, auch wenn er - im Eifer des Nachwahlkampfs- zunächst ablehnt. Aber: .. der Wählerauftrag,.. Verantwortung für das Land ...etc.
Die FDP hat weder einen Wählerauftrag für eine Zusammenarbeit mit der SPD bekommen, ganz im Gegenteil, noch kann Verantwortung für das Land bedeuten, sämtliche politischen Grundsätze aufzugeben, um eine abgewählte und gescheiterte Regierung die Fortführung ihrer Koalition zu ermöglichen.
Ein Umfallen der FDP zur SPD wäre das politische Ende dieser Partei.
Re: Re: Re: D-Love
ZitatOriginal geschrieben von marlborolights
10 Euro für den Server, das Merkel keine Kanzlerin wird! Hältst du die Wette?
Wer aus den Reihen der CDU wird denn deiner Meinung nach Bundeskanzler?
Ich halte es für möglich, dass Angela Merkel nicht Bundeskanzlerin wird, dann kommt eigentlich nur ein CDU-Ministerpräsident in Frage, Herr Koch oder Herr Wulff. Wulff ist wohl die bessere Wahl, da weitaus beliebter und wohl auch für einen Koalitionspartner Grüne oder SPD einfacher zu akzeptieren.
@dr.zuzelbach:
Träum weiter. Eine Mehrheit links der Mitte hat wenig mit einer "linken Mehrheit" zu tun. Die SPD hat weder von ihren Wählern, noch von der Mehrzahl ihrer Mitglieder eine Legitimation für solch ein Bündnis, ganz davon abgesehen, dass die Grünen AUF KEINEN FALL in eine Bundesregierung mit der Linkspartei gehen würde.
Re: D-Love
ZitatOriginal geschrieben von dr zuzelbach
Außer das eine Neuwahl erneut einen Haufen Geld kosten würde, wäre eine erneute Wahl politisch verheerend.
Nur die extremen Parteien würden gewinnen und die Wahlbeteidigung wäre noch geringer.
Es kann außerdem wohl nicht so sein, dass ein Volk so lange wählen muss, bis es bestimmten "interessierten Kreisen" endlich passt.
Schon eigenartig, welches besondere Demokratieverständnis einige hier an den Tag legen!
Der einzige, der derzeit ein ganz "besonderes" Demokratieverständnis an den Tag liegt, ist dieser machtbesessene, egomanische Krawallbold, der sich noch Bundeskanzler schimpfen darf und immer noch im Wachkoma träumt, er habe die Bundestagswahl mit absoluter Mehrheit gewonnen.
Die Fakten sind eindeutig: Rot-Grün ist abgewählt, damit auch Gerhard Schröder, und Rot-Grün ist nicht wegen den Grünen abgewählt worden, die stabil geblieben sind, sondern wegen der SPD. Ob irgendwelche Umfragen, die einmal ein Mittel der organisierten "Medienkampagne" gegen die SPD sind und ein anderes Mal dann plötzlich die Legitimation für Schröders Behauptung, die Deutschen wollten ihn als Bundeskanzler, ihn als beliebteren Kandidaten sehen, ist völlig irrelevant. Wir wählen in Deutschland ein Parlament und Parteien und nicht einen Kanzler. Die Union ist die stärkste Fraktion im Bundestag, die FDP wird definitiv keine Koalition mit der SPD eingehen. Da eine Koalition oder Duldung von SPD und Linkspartei wechselseitig ausgeschlossen wird und dies zu politischen und gesellschaftlichen Verwerfungen in Westdeutschland führen würde, die nicht zu verantworten wären, ist ganz eindeutig klar, die Union geht als stärkste politische Kraft in die Verhandlungen mit den anderen demokratischen Parteien und wird auch den Bundeskanzler stellen.
Es wäre jetzt die demokratische Pflicht der SPD, die Koalitionsabsage der FDP zur Erkenntnis zu nehmen, und als Juniorpartner in die Verhandlungen mit der Union zu treten oder in Neuwahlen offen für die einzige mögliche Mehrheit zu werben, nämlich für Rot-Rot-Grün, wobei dies der SPD eine vernichtende Niederlage und eine Zerreißprobe von ganz neuer Qualität bescheren würde, was nicht ernsthaft Ziel einer Volkspartei sein kann.
Wenn man zwischen den Zeilen liest, bestätigt der "Kicker" letztendlich das mutmaßliche Alkoholproblem von Assauer. Zwar spricht man es, mit Sicherheit auch aus rechtlichen Erwägungen, nicht direkt aus, aber "Kur" und "unerklärliche" Äußerungen sprechen doch eine recht deutliche Sprache.
Ob das jetzt stimmt oder nicht, ein Fünkchen Wahrheit ist meistens dran und immer bleibt etwas kleben.
Wenn es der Fall ist, sind aber weder Herrn Wontorras Äußerungen in der Öffentlichkeit sehr hilfreich, noch das Vertuschen, dass der Verein Schalke 04 dann betreiben würde.