ZitatAlles anzeigenBei der Linkspartei.PDS gefällt mir an liberalen Ideen:
- statt hierarchischer Zuweisung von Fördermitteln, eigenverantwortliche Investitionspolitik der Regionen (S.18) (Aufbau Ost)
- Verbesserung des Technologietransfers zwischen Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Unternehmen (S.19) (Aufbau Ost)
- Steigerung der öffentlichen Ausgaben für Bildung zunächst auf 5% sowie langfristig auf 6% des Bruttoinlandsprodukts (S.15) (Bildung)
- Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule mit allen Rechten einschließlich des Adoptionsrechtes (S.23) (Bürgerrechte)
- Abschaffung des "großen Lauschangriffs" (S.23) (Bürgerrechte)
- Schutz des Einzelnen vor unverhältnismäßigen staatlichen Eingriffen (S.23) (Bürgerrechte)
- Wahlrecht für Nichtdeutsche, die ständig in Deutschland leben (S.22) (Bürgerrechte)
- Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre (S.22) (Bürgerrechte)
- Stärkung der Mitbestimmungsrechte von Kindern und Jugendlichen (S.22) (Bürgerrechte)
- Frauen (und Kindern) steht unabhängig von ihren Partnern eine Grundsicherung zu (S.26) (Familie / Frauen)
- Abschaffung des § 218 (S.26) (Familie / Frauen)
Schade das man nur noch bei der Linkspartei sowas liest.
10 Prozent halte ich für utopisch. Es ist bei der LinksPartei in den vergangenen Wochen ja ein eindeutiger Abwärtstrend nachzuvollziehen, der sich IMO auch fortsetzen wird. Ich denke, viele Wähler haben sich mittlerweile, auch durch die personelle Zuspitzung auf Schröder und Merkel, doch für ein konstruktives Votum entschieden.
Zu den politischen Ansätzen:
1.) und 2.) hören sich gut an, es ist aber zu vermuten, dass die einzige Substanz, die dahinter steckt, nämlich die ist, dass es sich gut anhören sollen, aber eigentlich völlig nichtssagend ist.
3.) hört sich auch gut an, ich lese aber nicht, wie das finanziert werden soll. Und das ist das generelle Problem bei einer Partei, die ohnehin weiß, dass sie nie regieren wird.
4.) halte ich für falsch, denn der Sinn der Förderung der klassischen Familie ist es, Kinder zu fördern. Adoptionsrechten für gleichgeschlechtliche Beziehungen stehe ich neutral gegenüber.
"Wahlrecht für Nichtdeutsche" halte ich für Unfug, denn zum Staatsbürgertum und damit auch zum Wahlrecht, gehören Rechte und Pflichten und für mich damit auch die volle Staatsbürgerschaft.
"Wahlrecht ab 16" halte ich bei der medialen Beeinflussbarkeit von jungen Menschen sowie der dramatischen politischen Bildung in dieser Altersgruppe, für fatal.