Es lässt sich in letzter Konsequenz wohl kaum ein 100%-iger Nachweis führen, dass eine Krebserkrankung nur aufgrund von Rauchen aufgetreten ist, denn letztendlich gehen "nur" 85% der Lungenkrebserkrankungen auf Zigarettengenuß zurück, zudem wer definiert, wer wann ein wie starker Raucher ist. Ab wieviel Zigaretten ist das Rauchen grob fahrlässig? Ab 5, 10, 15, 20, 25, 30 etc. pro Tag? Ohne ein Experte zu sein, aber befürchtungsweise werden sich auch bei einem Genußraucher, der pro Tag vielleicht 3 oder 4 Glimmstengel raucht, entsprechende Rückstande in der Lunge finden lassen, obwohl dies nach Ansicht so manchen Arztes keine ernsthaft gesundheitsschädigende Konsummenge ist.
[Zynismusmode on]
Außerdem lebt der starke Raucher mit einer höheren Wahrscheinlichkeit sozialverträglich früher ab und entlastet damit das Renten- und Gesundheitsssystem nachhaltig und spart damit dem Staat unterm Strich viel mehr Geld ein. Die Beinamputation oder die Lungenkrebsbehandlung ist also eine Investition, der eine ungleich höhere Rendite gegenüber steht, denn schliesslich benötigt jemand, der mit 60 an Lungenkrebs stirbt, in den nächsten 25 Jahren keine künstlichen Hüftgelenke, keine teuren Medikamente und keine kostenintensive Pflege mehr.
[Zynismusmode off]
Letztendlich würde der Bürokratieaufwand, alle verschiedenen Bevölkerungsgruppen- und schichten nach Gesundheitsrisiko zu klassifizieren, wahrscheinlich den finanziellen Nutzen mehr als auffressen, zudem ist es auch aus ethischer Sicht äußerst fraglich.