Beiträge von D-Love

    Ich verstehe einerseits natürlich die ausländischen Mitbürger, die zu Unrecht, weil sie erstens der jeweiligen Diskothek angemessen gekleidet sind und zweitens nicht aggressiv oder potentiell gewalttätig sind, abgewiesen werden, andererseits verstehe ich auch die Diskothekenbesitzer, die nicht nur das Hausrecht inne haben, sondern auch die Verantwortung für die Unversehrtheit ihrer Gäste und ihres Personals tragen.


    So wie es mir scheint, besteht die Hauptproblematik ja in der Regel gar nicht mal zwischen deutschen und ausländischen Gästen, sondern meistens zwischen den ausländischen Gästen untereinander, zum einen bedingt durch historisch gewachsene Konflikte aus deren unterschiedlichen Heimatländern und die etwas andere Definition von Ehrgefühl und Stolz der südländischen Männer, die verbunden, mit dem etwas aufbrausenden Temperament, manch kleinen Konflikt viel schneller eskalieren lassen, als das bei typischen Mitteleuropäern der Fall wäre.


    Deswegen würde ich als Diskothekeninhaber wahrscheinlich auch darauf achten, dass nicht große Gruppen unterschiedlicher Nationalitäten gleichzeitig in meinem Laden sind. Andererseits und das wird ja auch in vielen Läden so gehandhabt, würde ich auch nicht schon strunzdichte Deutsche herein lassen.


    Man kann natürlich einerseits darüber streiten, ob es nicht sehr dreist ist, diese "Türpolitik" so plakativ zu kommunizieren, andererseits ist es von der Diskothek ja auch andererseits fair, von vorne herein darauf hinzuweisen. So kann man sich drauf einstellen und sich z.B. in kleinere Gruppen aufteilen und zu verschiedenen Zeiten kommen oder eben auch darauf einstellen, dass es vielleicht an dem Abend nichts wird und sich vorab schon nach einer Alternative umsehen.


    Was das rechtliche angeht:
    Wir haben in Deutschland kein Anti-Diskriminierungsgesetz, außerdem gilt Hausrecht. Wen ich in meine Räume lasse, kann ich immer noch selbst entscheiden. Und selbst wenn es das oben genannte Gesetz schon gäbe (es ist ja wohl in der Mache, wie man hört), werden einem immer noch andere Gründe einfallen, warum nicht. Von daher wird dieses Gesetz außer dumme Diskussionen zumindest in der Diskotheken-Einlass-Problematik keine Lösung bringen, aber dafür wird es wahrscheinlich auch weniger gedacht sein.


    Und was die Mediengeschichte betrifft. Es ist zwar traurig, aber sind nicht gerade die Discos beim Publikum sehr beliebt, von denen bekannt ist, dass sie nicht jeden und vor allem wenig Ausländer reinlassen? Ich habe in der Szene nämlich noch nie den Satz "Da sind viele Ausländer drin" in einem positiven Kontext gehört.

    Zitat

    Original geschrieben von AdministratorDr
    Das war ja auch gegen den Sender, nicht gegen dich gerichtet ;)


    Geschmäcker sind halt verschieden. ;)



    Naja :rolleyes: Mein Chef hat im Nebenbüro den ganzen Tag Einslive laufen. Witzig, immer fünf Minuten zur vollen Stunde läuft 4-5 mal am Tag das gleiche Lied. Manche Lieder höre ich auch min. 5-6 mal. Außerdem, alleine schon, dass die so niveaulose Lieder wie Sido´s Mamasong spielen, der von seine Aussprache her, eher in die Mülltonne gehört, disqualifiziert den Sender inzwischen. Ich war lange Einslivehörer, aber bis auf WDR2 gibt es kaum Alternative. Lediglich noch die Niederländischen Sender, sofern man sie noch empfängt.


    Aggroberlin ist persönlich auch nicht mein Fall, aber natürlich gehört auch das zu einem hauptsächlich an Jugendliche und jungen Erwachsenen ausgerichteten Programm wie 1LIVE dazu. Das muss nicht dein Geschmack sein, aber trotzdem disqualifiziert es den Sender nicht. Ich krieg bei Jeannette Biedermann auch Ohrenkrebs und es wird trotzdem auf vielen Sendern gespielt.

    Zitat

    Original geschrieben von No.Time
    Der Moderator meinte damals der Schäuble müsse jetzt doch endlich mal aufstehen udn auf den Tisch schlagen (oder sowas in der Richtung)


    Und das empfinde ich zumindest als daneben!


    (Es bezog sich logischerweise nicht auf den ehemaligen Innenminister von BaWü)


    Das hat man dann hinterher als Erklärung genommen, aber letztendlich war es natürlich ein reiner PR-Gag. Und so schlimm ist der Witz nun wirklich nicht.

    WDR2 kann man zwar anhören, aber ich stehe im Radio nicht zu sehr auf das ewige 70/80/90er Jahre Evergreens-Gedudel. Ich möchte überwiegend aktuelle Musik hören und gerne auch mit einem ordentlichen Anteil Hiphop und RnB.


    Da ich ein Gewohnheitstier bin, höre ich deshalb eigentlich auch nur ausschliesslich bigFM und 1LIVE. Denn wenn mir die Musik nicht passe, brauche ich den Rest auch nicht hören, denn für tolle Moderationen höre ich mir eigentlich kein Radio an. Zumindest nicht, wenn ich es nur nebenbei laufen habe.

    Sendung gestern war in Ordnung mit noch deutlich Spielraum nach oben. Die Show wirkt durch die 30 min jedoch jetzt ein bisschen gehetzt, früher gabs mal Werbung dazwischen und Schmidt hatte ein bisschen mehr Zeit, einfach mal 1 min lang nichts zu tun.


    Das beste war natürlich die Moshammer-Parodie am Schluss :D


    Und heute gibt´s ja sogar wieder einen (Musik-)Gast: Adam Green. Hab den gestern abend bei Sarah Kuttner gesehen (die alte Köln-Mülheim-Gästedurchreiche Sarah Kuttner - Stefan Raab - Oliver Pocher - Harald Schmidt funktioniert also noch :D). Allerdings habe ich nicht so ganz verstanden, was so toll an dem Typ ist. Jedenfalls ist er IMO nicht so toll, dass die Kuttner einen ganzstündlichen On-air-Orgasmus hätte haben müssen. Sein komisches Lied "Emily" fand ich persönlich jetzt auch nicht so den Bringer. Aber das ist wahrscheinlich so indy, das versteh ich nicht ;)

    Das ist zu 99,9% die schon zigmal von anderen Sendern durchgezogene Nummer: Morgenshow-Moderator wird während der Sendung wg. angeblich untragbaren Äußerungen, die so untragbar sind, dass sie nie mehr wiederholt werden und niemand bemerkt, dass es sie gar nicht gegeben hat, suspendiert. Die Hörer starten dann eine gigantische Anrufwelle, um ihren geliebten Moderator begnadigen zu lassen und das geschieht dann auch.


    Meines Wissens war Antenne 1 (Ba-Wü) der letzte Sender, der diesen Schwachsinn abgezogen hat. Unterstützt wurde die PR-Aktion durch Artikel in Stuttgarter Zeitung / Stuttgarter Nachrichten, die rein zufällig Mitgesellschafter von Antenne 1 sind.

    Kann Stuttgart nicht verstehen. Schon Bordon hätte man noch das eine Jahr in Stuttgart halten müssen und jetzt gibt man einen weiteren Leistungsträger und vor allem eine sehr große Identifikationsfigur ab. Als das, was Magath beim VfB aufgebaut hat, machen Amateure jetzt wieder kaputt. Kuranyi ist ja lt. diversen Medienberichten auch schon gedanklich auf dem Abflug, nach dieser dümmlichen Aussage von VfB-Präsident Staudt.


    Letztes Jahr Bordon, Magath
    Dieses Jahr Hildebrandt, Lahm


    und nächstes Jahr werden dann mit Sicherheit auch Hleb und Kuranyi gehen.


    Dann ist man wieder dort, wo man vor Magath war. Mittelmaß pur. :flop:


    Bei Hildebrandt lässt man die Vertragsverlängerung wegen Nuancen und Details platzen, und ein Yakin kassiert jeden Tag 3.000 € fürs Nichtstun. Muss nicht mal mehr zum Training erscheinen.