Beiträge von D-Love

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    Original geschrieben von Marko
    Vor allem, wieviele Kunden ist denn jeder hier? Ich habe mittlerweile so viele Prepaid-Karten für fast nichts aufgetrieben, dass ich bestimmt auch schon 6 Kunden bin - allein bei E+.


    Die Zahlen sind dehnbar und damit letztlich nicht sehr aussagekräftig. Man denke an die 26 Mio. der Grossen, das ist auch ne Luftnummer. Genauso dass alle NBs massig Kunden hinzugewinnen wollen, bei 65 Mio. Kunden und wievielen Einwohnern? Wie geht das?! Leiern die sich ihre Kundenzahlen aus dem Allerwertesten?! Aber wer vermeldet schon gern auf der Pressekonferenz, dass er Kunden verliert. Da schippert man halt mal nen LKW Prepaids unters Volk.


    VF gewinnt Kunden hinzu und zwar netto und hat den Anteil an Credit-Kunden in den letzten Jahren deutlich gesteigert. Im übrigen darfst du nicht Geschäftshandys, Zweit- und Dritthandys vergessen. Die Zeiten grenzenlosen Wachstums sind vorbei, aber es ist durchaus noch Wachstumspotential da.


    oder eben in die andere Richtung...


    Gar keine Gendatei oder nur bei Kapital- oder Sexualverbrechen.


    Zumal die Frage erlaubt ist, inwiefern die Gendatei wirklich präventiv ist? Die Gendatei hilft, Verbrechen aufzuklären, aber wo ist die Prävention? Wer den Trieb hat, ein Kind zu töten, lässt sich doch nicht von dem Gedanken davon abbringen, dass seine Gene irgendwo gespeichert sind? Das sind doch keine rationell denkenden Menschen. Die haben ein Verlangen zu Töten, die kann ich doch mit sowas nicht aufhalten. Die wissen, dass sie früher oder später geschnappt werden und dafür sitzen werden, aber sie tun es trotzdem. Außerdem wird der Sexualstraftäter dann natürlich auch die entsprechenden Schritte zu unternehmen wissen, wenn er sich der Existenz seiner DNA in dieser Datei bewusst ist, nämlich unterzutauchen.

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    Original geschrieben von perfect1409
    In Amerika (wenn ich mich nicht irre) soll oder werden Sexualstraftäter mit bildern im Internet veröffentlicht. So ein Gesichtsfoto von Tätern in der näheren Umgebung kann man selbst nutzen um falsche Freunde zu erkennen (meist kommen die Täter ja aus dem Freundeskreis) oder um es Kindern zu zeigen


    Oh ja, das ist der richtige Weg. Dann doch lieber lebenslange Sicherheitsverwahrung als Selbstjustiz und Lyncherei :flop:

    Versuchen kann man es ja mal. Hat sich vielleicht auch einfach nur nach Fernost rumgesprochen, dass man in Ostdeutschland gerne mal ein bisschen Subventionen abgreifen kann. Ich hoffe nur, dass er nichts kriegt, denn da haben wir echt andere Sorgen als Geld für Sandburgen-Domes rauszuwerfen. Wenn es sich trägt, dann ist das sehr schön und wenn nicht, hat der Betreiber eben Pech gehabt oder muss die Finanzierung überdenken. Platz genug hat´s in dem Ding ja, da wird man sicher noch zusätzliche Einnahmequellen reinbauen können (Erlebnisgastronomie, Kinos, Bungalows...). Denkbar wäre auch alle vier Wochen samstag abends eine Großraumdisco aus dem Ding zu machen.

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    Original geschrieben von ThunderHawk
    geht das dann per hotline mündlich unter nennung der kundenkennzahl und rufnummer? weil schriftlich würde ja nicht mehr in frage kommen.


    Per Fax würde ich mal sagen. Also an der Hotline bestimmt nicht, denn für MNP sind Fachabteilungen bei den NBs zuständig.


    Solange die Nummer nicht aktiviert ist, kann man die MNP natürlich noch cancellen. Aber das müsste dann o2 machen.

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    Original geschrieben von bungee1
    Denn jeder kann sich "aussuchen" ob er straffällig wird oder nicht.


    Das ist richtig, aber es gibt "Straftaten" und es gibt Straftaten. Muss jemand, wenn er gegen das Betäubungsmittelgesetz verstößt, mit zuviel Alkohol am Steuer erwischt wird, in einem Laden eine Dose Cola für 1 € gestohlen hat oder eine leichte Körperverletzung begangen hat, wirklich in eine Gendatei? Wieviel Millionen Deutsche müssten, wenn man auch solche Delikte, wie die oben genannten und ähnliche, einbeziehen würde, da drin stehen? Steht das im Verhältnis zu einer dazu im Vergleich verschwindend geringen Menge von Morden und Sexualstraftaten?

    Eine Gendatenbank mit Daten aller straffällig gewordenen Bürger ist nicht haltbar, denn es liegt nahe, dass diese Datenbank nicht lange nur für die Aufklärung von Sexualstraftaten verwendet werden würde, sondern man irgendwann auch auf die Idee kommen würde, dass man auch andere Straftaten damit aufklären könnte und sei es nur unter dem beliebt gewordenen Deckmäntelchen angeblicher Terrorgefahren. Irgendwann wird das auch nicht mehr reichen, dann wird jemand fordern, dass jeder Mensch eine DNA-Probe abgeben muss und dann ist das Leben eines jeden Menschen lückenlos nachvollziehbar und jeder Mensch steht ab seiner Geburt unter einem Generalverdacht.


    Mir tun die Eltern leid, mir tun alle Eltern leid, die ihr Kind verlieren und dazu noch auf solch tragische und unnötige Weise, aber wenn man es versucht nüchtern zu betrachten, was zwar schwer fällt, aber das einzige richtige ist, dann stellt man fest, dass die Anzahl der Sexualstraftaten in keinem Verhältnis steht, zur staatlichen Überwachungslawine, die man damit lostreten würde. Der Preis einer freiheitlichen Demokratie wie der unseren ist nun mal auch, dass es Menschen gibt, die die Unvollkommenheit unseres Systems, die Freiheit jedes einzelnen, ausnutzen, um anderen Menschen damit Leid anzutun, seien es der einfache Einbrecher, der Bankräuber, der Kindermörder, der Vergewaltiger, der Mörder...


    Niemand wird mit einer gestörten Sexualität geboren, diese Menschen werden durch ihre eigenen Erlebnisse und der Art und Weise, wie mit ihnen umgegangen wird, zu Monstern. Deswegen kann man nur einerseits versuchen, die Situation von Kindern, vor allem auch von Kindern, die in einem problematischen Umfeld aufwachsen, zu verbessern und wacher für erste Anzeichen von Auffälligkeiten zu sein. Oftmals wird doch weggesehen, dass Kinder geschlagen oder sogar missbraucht werden. Andererseits muss natürlich der Schutz potentieller Opfer im Vordergrund stehen, wenn der Zug für eine Heilung eindeutig abgefahren ist, und das ist für mich der Fall, wenn sich jemand schon mal in gewalttätiger Weise an einem Kind vergangen hat. Dann hilft tatsächlich nur die lebenslange Sicherheitsverwahrung. Nur es wird immer, egal mit welchen Gesetzen, schwierig sein, Ersttäter vor ihren erster Tat zu erkennen, zumal es der Rechtstaat auch gebietet, dass man differenzieren muss. Nur ein Bruchteil der pädophil veranlagten Männer vergreifen sich auch tatsächlich an Kindern oder sind gar potentielle Mörder. Deswegen muss man mit Pauschalverurteilungen ohne begründeten Verdacht oder Anhaltspunkt vorsichtig sein, denn letztlich ist es hilfreicher, jeden einzelnen in dieser Hinsicht auffällig gewordenen Menschen genau anzusehen und zu untersuchen als mit einem Hammer mal auf alles draufzuhauen, denn da haben es die wirklichen Täter nur viel einfacher unerkannt zu bleiben.