Beiträge von D-Love

    Vielleicht ließe sich vieles auch von vorneherein lösen, wenn beide Elternteile unter Eid die Elternschaft in der Geburtsurkunde bestätigen müssten. Ich denke, manche wissende Mutter, die ihrem Partner ein Kind unterschieben wollte, würde bei einem Eid, der im Falle des Meineds erhebliche Strafen nach sich zieht, durchaus überlegen, ob sie nicht doch die Wahrheit sagen will.


    Bei all dem darf man natürlich aber auch das Wohl des Kindes nicht vergessen. Wenn ich als Mann ein Kind großgezogen und aufwachsen gesehen habe, alles miterlebt habe, von der Geburt, dem ersten Schultag, wie es erwachsen geworden ist, dann ist das mein Kind, egal ob sich irgendwann herausstellt, ob das mein leibliches Kind ist oder nicht. Ich befürchte, dass viele Männer aus Frust über die nicht mehr funktionierende Beziehung/Ehe ihr Kind im ersten Moment dann quasi verstoßen könnten und was das für ein Schaden bei den Kindern ausrichtet, kann sich ja wohl jeder ausmalen.


    Deswegen ist es müßig, über das Wohl der Frau nachzudenken, sondern viel mehr über das Wohl des betroffendes Kindes nachzudenken.


    Ja, ich frage mich auch, was die Rechte der Mutter damit zu tun haben. Denn für den Test braucht man ja kein DNA-Material der Mutter. Ich denke, wie ich gesagt habe, die Mutter sollte als Erziehungsberechtigte ein Informationsrecht haben, damit sie von sich aus sagen kann, dass es möglicherweise einen anderen Vater gibt und eine Chance hat, die Sache zu bereinigen, bevor es durch ein Testergebnis eskaliert, aber wenn sie widerspricht, ist IMO das Kind gefragt. Und wenn das Kind eben z.B. <14 ist und nicht selbst entscheiden kann, dann das Jugendamt.


    Man merkt an dem Gesetz jedenfalls, dass unsere Justizministerin eine Frau ist...

    Ihr habt es wahrscheinlich heute auch schon in der Zeitung gelesen, in TV oder Radio gehört. Das Bundesverfassungsgericht berät heute darüber, ob geheime Vaterschaftstests ohne Wissen der Mutter rechtmäßig sind oder künftig verboten werden, wie es die Bundesjustizministerin Zypries fordert.


    Ein guter Anlass also, in einem von Männer dominierten Board, mal nach den Meinungen zu fragen.


    Wir müssen uns wohl nichts darin vormachen, dass Frauen genauso oft fremdgehen wie Männer und es mit Sicherheit sehr untergeschobene Kinder gibt. Hat ein Mann das Recht, wenn er einen Verdacht hat, selbst tätig zu werden und die DNA seines Kindes mit seiner eigenen vergleichen zu lassen, auch wenn die Mutter darüber infomiert ist?


    Ich bin da etwas zwiegespalten. Einerseits finde ich, dass man, Biologie hin oder her, der Vater ist, wenn man ein Kind großgezogen hat und dann im Falle einer Trennung auch die finanzielle Verantwortung für das Kind und die Mutter hat. Andererseits gibt es ja auch Situationen, in denen der vermeintliche Vater und Mutter schon vor der Geburt getrennt waren und der Vater sich sehr gerne um "sein" Kind kümmern würde, die Mutter aber nur Kohle will und ansonsten das Kind dem "Vater" entzieht. Hier wiederum finde es ich durchaus angebracht, dass der "Vater", der in dieser Konstellation ja wirklich nur noch zum Zahlmeister degradiert wird, einen DNA-Test veranlasst.


    Zu bedenken ist natürlich auch, dass wenn der heimliche DNA-Test durch das BVerfG legitimiert werden sollte, zu befürchten ist, dass Familien zerbrechen und der Mann, weil er seiner Frau schon immer misstraut hat, jetzt Jahre später einen DNA-Test machen lässt. Und es gibt sicher auch Frauen, die selbst gar nicht wissen, ob der Vater ihres Kindes jetzt der Partner oder doch der Seitensprung war.


    Schwieriges Thema. Ich denke, die Mutter müsste zumindest gefragt werden, damit sie eine Chance hat, von sich aus die Karten auf den Tisch zu legen. Wenn sie den Test verweigert und der Mann einen begründeten Verdacht hat, sollte IMO das Jugendamt als Vormund des Kindes entscheiden, denn das Kind muss ja auch gefragt werden, ob ihm DNA-Material für solch einen Test entnommen wird.

    Bislang müssen im Kongress 218 Abgeordnete von 435 anwesend sein,um Gesetze beschliessen zu können oder einer anderen Nation den Krieg zu erklären. Der "Plan für das Jüngste Gericht" sieht vor, dass künftig nur noch ein Bruchteil davon notwendig sind. Zukünftig reicht die Mehrheit der anwesenden Abgeordneten um z.B. den Krieg zu erklären, im Extremfall nur eine Handvoll. Alle, die noch leben und es aus irgendwelchen Gründen nicht schaffen, ihr Mandat in einer Abstimmung wahrzunehmen, fallen dann quasi unter den Tisch.


    Sowas kann man in einem extremen Krisenfall natürlich sehr gut ausnutzen, in dem man gezielt die Abgeordneten der Gegenseite behindert, im Kongress zu erscheinen.

    Zitat

    Original geschrieben von Shane54
    so, meiner meinung nach gibt es mal wieder interessante neuigkeiten in und um den irak. aus verschiedenen quellen ist heut zu erfahren, dass die usa langsam in ernsthafte schwierigkeiten bezüglich des irakischen widerstands kommen. den us geführten truppen stehen wohl an die 200.000 mann gegenüber (quelle: http://derstandard.at/ ) und die in dem folgenden widerstandsvideo zu sehenden panzerabwehrraketen ( http://www.thenausea.com/eleme…ssage-from-resistance.wmv ) werden wohl über syrien eingeschleust, wie folgende seite vermeldet: http://www.debka.com/article.php?aid=964 . die us erwägen aus diesem grunde wohl auch einen krieg gegen syrien!


    und etwas off topic ist dann folgender bericht zu einem neuen gesetz inden usa: http://news.bostonherald.com/p…s/view.bg?articleid=62564


    weiss einer von euch eventuell mehr über dieses gesetz?


    Zum Irak:


    Wenn man das Land irgendwann nicht mehr am Boden kontrollieren könnte, würde man eben wieder auf Luftangriffe zurückgreifen. Die Frage ist nicht, ob die USA aus militärischer Sicht die Kontrolle im Irak verlieren könnten, denn solange die USA die Luftherrschaft über das Land besitzen und waffentechnisch dermaßen überlegen sind, wird man Aufständige letztlich immer zur Strecke bringen können. Die einzige Chance der Aufständigen ist, den Demokratisierungsprozess hinauszuzögern und zu verhindern und zu hoffen, dass den Amis irgendwann die Lust und das Geld ausgeht.


    An einen Krieg mit Syrien glaube ich nicht. Den USA fehlen nicht nur die Kapazitäten, sondern auch die finanziellen Mittel für einen zweiten Krieg in der Region. Vom internationalen Widerstand ganz zu schweigen. So wahnsinnig ist auch Bush nicht.


    Zu dem Gesetz:


    Naja, ein guter Diktator braucht eben auch sein Reichsermächtigungsgesetz ;-). Wollen mir mal nicht so hart sein, aber schon allein schon so ein Begriff wie "Doomsday Plan" (Der Plan für das Jüngste Gericht) erinnert schon sehr an eine Art christlich angehauchte Nazi-Mythologie.

    Zitat

    Original geschrieben von freshp
    Das Problem an sich werden wir wohl hier nicht mal ansatzweise lösen können, was eigentlich zu bedauern ist. Wir können uns hier noch sehr echauffieren, doch verändern wird das nichts. Genau so wenig wird sich irgendjemand bei Jamba! Sorgen machen, weil irgendjemand in sein Blog schreibt, wie böse seine Firma doch angeblich sei.


    Doch, es lässt sich lösen.


    Das angedachte Verbot von Klingeltonwerbung in Jugendzeitschriften einfach ausdehnen aufs Fernsehen vor 20 Uhr. MTV, MTV2POP, VIVA und VIVA PLUS werden nach 20h kaum noch gesehen, für die ist die Primetime mittags und am frühen Nachmittag.


    Ich bin ja sonst immer für marktwirtschaftliche Mechanismen, aber bei Jamba und zed (und wer sonst noch Abos anbietet) ist offensichtlich, dass die Unerfahrenheit der jungen Kundschaft gnadenlos für den Abschluss von nicht transparenten Vertragsverhältnissen genutzt wird.


    Also los, Frau Künast...