Beiträge von D-Love

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    Original geschrieben von SebastianBonn
    Naja... ganz so schlimm würde ich das nun auch wieder nicht sehen.
    Natürlich versuchen die Anbieter immer nur, an unser Geld zu kommen, und mit jedem neuen Tarif erhoffen sie sich mehr Geld. Aber das heißt ja nicht, dass wir ihre Tarife nicht zu unserem Vorteil ausnutzen könnten.


    Der Relax 50 ist nämlich genau wie der Relax-Weekend-Kram eigentlich wirklich billig. Denn obwohl T-Mobile sagt, dass keine Grundgebühr anfällt, wissen wir natürlich alle, dass das in Wirklichkeit nicht stimmt. In Deutschland werden nämlich für jeden neuen Vertrag ca. 200 EUR Subvention gezahlt, von der dem Kunden ein neues Handy finanziert wird.
    Und genau an dieser Stelle machen die Netzbetreiber schon den ersten Fehler, und so wie es aussieht, werden Sie auch nie aufhören, diesen Fehler zu machen: wenn sie einen Kunden in einen neuen Tarif locken wollen (und seien die Motive noch so niederträchtig, siehe oben), erhöhen sie einfach die Subventionen. Also gibt es auf den Relax-Tarif durchaus 240 EUR Subvention, die man sich auch Bar auszahlen lassen kann. Auf die 24 Monate Vertragslaufzeit verteilt heißt das, dass man jeden Monat 10 EUR wieder streichen kann.


    Natürlich kann man etwas sparen, wenn man solche Tarife mit der Stoppuhr und alle Fallstricke umgehend nutzt, aber es ist doch klar, dass T-Mobile und Vodafone damit spekulieren, dass das die wenigsten tun und kräftig draufzahlen. Zum einen die, denen man ein Volumen aufgeschwatzt hat (bzw. sie massiv dazu hin "beraten" hat), obwohl sie bei weitem nicht so viel mit dem Handy telefonieren und zum anderen die, die den Überblick über ihre tatsächlich verbrauchten Minuten verlieren, und über die gekauften Zeiten hinaus kommen und dann darüber hinaus ordentlich zur Kasse gebeten werden.


    Das wichtigste für T-Mobile und VF ist aber, dass man mit den hohen Grundgebühren feste planbare Größen hat, was für ein Unternehmen immer wichtig ist, um den Cash Flow zu steuern und aufrechtzuerhalten.


    Was die Subventionen betrifft: Ich kenne die EK-Preise der NBs, also 240 € Subvention ist da wirklich äußerst selten. In der Regel um die 100-120 €, ganz selten mal über 150 €.

    Auch andere Netzbetreiber sparen seit geraumer Zeit kräftig ein und bauen Arbeitsplätze ab bzw. auf neudeutsch "besetzen Stellen nicht mehr neu".


    Zum einen muss einfach abgewartet werden, wie neue Technologien wie beispielsweise UMTS und W-LAN tatsächlich einschlagen und ob sie massenmarktfähig sind, zum anderen braucht man dank besserer Technik und Erfahrungen mit der Technik auch nicht mehr so viel Personal und Geld um den laufenden GSM-Betrieb aufrechtzuerhalten.


    E+ hat zudem wahrscheinlich die momentan ungünstigste Situation am Markt. Man wird von einem kleineren Netzbetreiber kräftig attackiert, der das bessere (wenn auch zum Teil zugekaufte Netz) hat, seit Interkom-Zeiten stark an Profil und Image gewonnen hat, sehr innovative Produkte hat und zudem durch D1-Roaming wahrscheinlich auch kurzfristig gesehen, die geringeren Netzkosten hat.


    E+ könnte da in den nächsten Jahren, wenn sich die Entwicklung so fortsetzt, mit Sicherheit in Bedrängnis kommen und vielleicht sogar von o2 geschluckt werden, wenn man sich dort nicht schon jetzt besser aufstellt.


    Wenn du schon länger Kunde bist und bisher immer alles reibungslos lief, denke ich, dass du durchaus noch eine 3. und 4. Karte ohne Kaution bekommen kannst. Aber das wissen die o2-Händler und Mitarbeiter sicher besser.

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    Original geschrieben von schmusehandy
    Also, wenn ich das richtig interpretiert habe, dann wird bzw. ist der Hinweis das die Daten überprüft werden nur eine Art Vorprüfung das die eingegeben Daten wie z.B. PLZ / Str., KTO / BLZ übereinstimmen ?


    Eine Schufaanfrage, das ja bei einem Kreditgeschäft auf jeden Fall gemacht wird, wird in diesem Falle nicht gemacht ? Sondern erst im nachhinein also bevor der Vertrag freigeschaltet wird? Wie schon geschrieben interessiert mich die unterschiedliche Bestätigungsart die man am ende bekommt.


    Was eine Überprüfung der Boni angeht, da kann man eigentlich nur zustimmen nur wäre es dann von Vorteil wenn O2 oder halt auch andere Betreiber dem Kunden noch Online mitteilen würden ob man nun angenommen wurde oder nicht. Und da muss man sagen ist die Art und Weise wie man die Daten Überprüft und die Anschliessenden Hinweise schon etwas eigenartig. Man geht ja bei einer Vertragsbestätigung davon aus das alles OK ist, kann ich dies in irgendeiner Form überprüfen ? Eine Onlinestatusabfrage gibt es ja nicht meines wissens und eine Hotline Nummer habe ich auch nicht zumal dies ja ein Genion Online Tarif ist und die wiederum ist nur erreichbar die Hotline über eine 0190er Nummer.


    Den genauen Ablauf bei O2 kenne ich nicht, aber da die Adresse usw. auch über die SCHUFA abgeglichen wird, wird bei der Überprüfung beides gleichzeitig gemacht worden sein.


    Von daher würde ich davon ausgehen, dass die Vertragsbestätigung auch gleichzeitig die Aktivierungsbestätigung ist und du bald Karte und Handy zugeschickt bekommst.


    Wenn die Boniprüfung negativ ausgefallen wäre, hättest du nach der kurzen Wartezeit mit Sicherheit sowas wie "Leider können wir Ihre Anfrage derzeit nicht bearbeiten. Wenden Sie sich bitte an blablabla".


    Ich meinte mit Mindestlaufzeit die 2 Jahre nach der letzten Subvention. Kann man falsch verstehen, aber mit der Zeit hat sich das so in meinem Sprachgebrauch so eingebürgert.


    Über VF musst du mir nix erzählen, war lange Zeit mein Daily Business.

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    Original geschrieben von Handysucher
    Das Problem scheint mir die Tatsache zu sein, dass ich bis dahin evtl den Vertrag schon verlängert haben muss!!!


    Daher evtl die Überlegung den Vertrag bereits jetzt zu verlängern und das Gerät parallel vorzubestellen damit der Vertrag schon mal weiter läuft und das Handy dann bekomme wenn es dann verfügbar ist.


    ...


    Nein, richtig ist, dass sich dein Vertrag automatisch verlängert um 1 Jahr, allerdings kannst du nach der Mindestlaufzeit jederzeit wieder um 2 Jahre verlängern.


    Was du meinst, mit schon verlängern und vorbestellen, kannst du nur über den Geschäftskunden-Vertrieb machen. Wenn du das nicht machen willst, würde ich dir erste Variante empfehlen und einfach noch ein bisschen warten.

    Re: Anbieterwechsel



    Was für ein Handy möchtest du denn? Wenn du mir sagst, welches, kann ich vllt für dich in Erfahrung bringen, wann und ob es noch bei VF erscheint. Wenn es dein Wunschtelefon bei VF nicht geben sollte, dann verlänger doch einfach bei einer PA, z.B. bei Geribaldi (auch hier im Forum aktiv). Die können dir auch freie, nicht von VF angebotene Ware subventionieren.


    Was die Preise betrifft, muss ich dir aber widersprechen. VF subventioniert Hardware schon sehr gut. Dass man bei der Subventionierung den Schwerpunkt statt auf Nokia mehr auf Sony Ericsson, Motorola und andere Hersteller legt, die billiger sind und die auch im mittelpreisigen Sektor hochwertige Geräte anbieten, kann man VF angesichts der Produktpalette von Nokia nicht verübeln.


    Wenn du ansonsten bei VF mit allem zufrieden gibst, würde ich dir ansonsten auf jeden Fall abraten, zu einem Service-Provider zu wechseln. Die sind in Sachen Hardware auch nicht der Hit, bieten in aller Regel schlechteren Service (wobei debitel noch eine der brauchbareren Alternativen ist) und nur für die Hardware portieren (was natürlich geht) lohnt sich nicht. Wenn schon portieren, dann würde ich das wirklich nur zu einem anderen NB machen, aber nicht zu einem Provider.


    Sorry, wo lebst du?


    Die Netzbetreiber verdienen wirklich mehr als genug Geld, als dass sie zu interessieren hat, wer der eigentliche Nutzer ist. Solange der Auftraggeber und der letztlich für die Karten gerade steht, wenn etwas schief geht, Student ist, ist das absolut sauber und auch nicht zu verurteilen. Was meinst du, wie viele Karten in Rahmenverträgen nicht für die Firma, sondern tatsächlich für Familienangehörige und Freunde genutzt werden.


    In letzterem Fall schneiden sich die Firmen zwar im Endeffekt selbst ins Fleisch, weil es bei Verhandlungen um bessere Konditionen weniger auf die Kartenanzahl, sondern vielmehr um den Umsatz pro Karte ankommt, aber glaub mir, keinem der deutschen Netzbetreiber geht es so schlecht, als dass man eine Kerze anzünden müsste, wenn ein Student seinen Eltern seine O2-Studentenkarten weitergibt.