Beiträge von D-Love

    Würdiger Uefa-Cup-Sieger. Können im Gegensatz zu den Rangers auf jeden Fall richtig gut kicken. Wäre schön, wenn St. Petersburg den Sprung in die nächste CL schafft.


    Die Rangers haben sich sensationell ins Finale geschlichen. Jetzt auch noch den Pokal zu gewinnen, wäre des guten dann doch ein bisschen zu viel gewesen.

    Hab jetzt etwas über 20 Stunden gespielt und bin bei knapp 40%. Die bisher krasseste Mission war sicher der Banküberfall mit anschließender Flucht durch den U-Bahn-Tunnel.


    Kann mir kaum vorstellen, dass ich immer noch nicht die Hälfte erreicht habe :D. Bei vielen anderen Spielen wäre man mit der Spieldauer schon zweimal durch ;)

    Das ist ja krass.
    Laut BLÖD hat der VfB Raphael Schäfer mit sofortiger Wirkung beurlaubt.


    Natürlich konnte es mit Schäfer nicht weitergehen, aber dass es tatsächlich auf Freistellung und Abfindung hinaus läuft, hätte ich nicht gedacht.

    Zitat

    Original geschrieben von Paradox_13th
    Wo lebt ihr eigentlich? Wenn man nicht in einer Großstadt wohnt oder gar um die 70 Jahre alt + ist und mitten in einem "Kuhdorf" auf dem Land wohnt dann gibt es halt nichts anders als eine Apotheke. Denkt mal darüber nach und nicht nur dieses einseitige Denken.


    Das bezog sich natürlich darauf, wenn es Alternativen gibt. Wenn man endlich gewisse apothekenpflichtige Artikel für den normalen Einzelhandel freigibt, dann kann der Apotheken-Notdienst das sein, was es sein sollte, nämlich ein tatsächlicher Notdienst. Doch solange man das typische Antierkältungs-Zeugs nicht im Drogeriemarkt oder an der Tanke kaufen kann, darf sich ein Apotheker ganz sicher nicht darüber aufregen, wenn man dafür seinen Notdienst in Anspruch nimmt.

    Zitat

    Original geschrieben von oo7x
    Heute steigen erstmal Köln und Hoffenheim auf. :-)
    Kloppi kann ja dann Trainer beim HSV werden.
    Kahn bekommt ja seine Stelle beim ZDF.
    :D


    Nix da, Köln soll zwar aufsteigen, aber der Klopp soll bitte schön in Mainz bleiben, bis er in seiner Geburts-und Heimatstadt seinen Lieblingsverein übernehmen wird. Denn dort wird, so vermute ich, leider in nicht allzuferner Zukunft Bedarf bestehen.

    Zitat

    Original geschrieben von Paradox_13th
    Was an der Aussage Unreif sein soll, dass der Apotheker nicht zu entscheiden hat was wichtig ist oder nicht kannst uns ja gerne mal erklären. Das mein Kondom Beispiel wohl nicht das beste war ist mir klar. Ich wollte hiermit nur drastisch zeigen, dass es nun mal sein Job ist im Notdienst. Und wenn es nur ein Hustensaft oder Hustenstiller ist. Ob es ärgerlich ist wegen solcher Kleinigkeiten Nachts aus dem Bett geklingelt zu werden ist wohl logisch ändert aber an den Tatsachen nichts. Jeder Apotheker hat das vorher gewusst was auf ihn zukommt. Und schließlich zahlt ja der Kunde den Aufpreis (auch wenn es wenig ist)


    Diese Aussage sollte eigentlich jeder richtig interpretieren können und dafür braucht man kein Akademischen Abschluss. Das es aber anscheinend Leute gibt die das nicht können, sieht man ja an ocb bzw an dir.
    Anstatt darüber nachzudenken wird versucht jemanden zu diffamieren bzw. als Unreif zu deklarieren. Wenn euch was nicht klar ist oder ihr nicht versteht einfach Fragen stellen. Dies kostet nichts und zeigt Reife.


    Zumal ich nicht den Apotheken-Notdienst in Anspruch nehmen muss, wenn ich einen Hustenstiller, ein Nasenspray, ein WickMediNight, also die Dinge, die man spätabends vielleicht unbedingt noch holen will, weil man nachts schlafen und am nächsten Morgen zur Arbeit gehen möchte, auch bei der Tankstelle, im 24/7-Supermarkt (zugegeben da gibt es in Deutschland wenige) oder im Drogeriemarkt am Bahnhof oder Flughafen, der jeden Tag bis spätabends geöffnet hat, bekomme.


    Du bist entweder noch sehr jung oder wirklich so naiv. Weißt du, wieviel ich 1999 für meinen ISDN-Internetanschluss bei einer Nutzung von ca. 3h/Tag gezahlt habe? 300 EUR monatlich!!!. Heute zahle ich nicht 80 Cent weniger, sondern ich zahle 50 EUR und habe dafür über Kabel eine 500x schnellere Leitung, eine Internet- und Telefonflatrate und ein Premiere Bundesliga-Abo. Ohne Liberalisierung des Telekommunikationssektors wäre das niemals möglich gewesen. Ja, dann würden beim damals völlig uneffektiven Beamtenstaat Telekom immer noch 300.000 Leute sitzen, ein paar wenige Kunden hätten vielleicht sogar einfaches DSL, könnten von Flatrates aber nur träumen.


    Die Jobs bei der Telekom, die weggefallen sind, sind gegen die Jobs, die bisher schon durch die weite Verbreitung des Internet in Deutschland geschaffen worden sind und vor allem gegen die Jobs, die in Zukunft noch indirekt oder direkt dadurch geschaffen werden, ein Tropfen auf den heißen Stein.


    Wenn die Welt so funktionieren würde, wie du denkst, dann würden wir heute noch wie in der Steinzeit leben.


    Zitat

    Sorry, aber darüber kann ich nur den Kopf schütteln. Und denke daran, das auch irgendwann Du an der Reihe sein könntest und arbeitslos wirst, weil andere halt Geld sparen wollten.


    Und? Meinst du, ich will bei meinem AG bis zur Rente bleiben? Es ist nur noch eine Frage von wenigen Jahren, bis mein AG sich dem Druck des Marktes und unserer Großkunden beugen muss und alle administrativen Unternehmensbereiche nach Ungarn verlegen wird. Da ich das weiß, werde ich mich in den nächsten Jahren noch weiter qualifizieren und dann mach ich eben was anderes. Ich halte mich für ganz gut in meinem Job und bin nicht einer von den Nasenpoplern, deren Horizont nicht über ihren Schreibtisch und ihre derzeitige Aufgabe hinausgeht. Ich mache mir keine Sorgen, etwas zu finden.

    Das sind genau die fadenscheinigen Argumente, die ich gemeint habe und die es vor jeder Öffnung eines Marktes gibt und in vielen Fällen stellen sich die Befürchtungen im nachhinein als völlig überzogen und absurd heraus.


    Und dein Beispiel aus der Telekommunikation trifft auch nicht zu. Wenig Haushalte können keinen DSL-Anschluss bekommen, richtig, aber dafür zahlen heute die über 95% anderen Haushalte im Vergleich nur noch einen Bruchteil für Telefon und Internet. Natürlich sind dadurch viele Jobs bei der Telekom verloren gegangen, aber dafür wurden auch viele neue Jobs direkt und indirekt geschaffen. Das Leben ist eine ständige Bewegung. Und ohne Bewegung keine Entwicklung.

    Printus, ich will einfach nur Wettbewerb und das ist es am Gesetzgeber sich endlich gegen die Apothekerlobby durchzusetzen. Ich muss mich als AN auch direkt und indirekt einem Wettbewerb stellen und werde dementsprechend bezahlt. Das funktioniert aber nur, wenn nicht ständig irgendwelche Berufsgruppen aus oft fadenscheinigen Gründen dem Wettbewerb entziehen möchten und deshalb überhöhte Preise verlangen können.


    Es sollten die Voraussetzungen geschaffen werden, dass unproblematische, rezeptfreie Artikel, die keiner Beratung bedürfen, wie in vielen anderen Ländern auch, in Drogerie- und Supermärkten verkauft werden dürfen. Und auch das Festhalten an der inhabergeführten Apotheke, was glaube ich der Grund ist, warum sich Apothekenketten bislang nicht in Deutschland niederlassen dürfen, muss mal deutlich hinterfragt werden.


    Solange kein Wettbewerb herrscht und das ist momentan nicht der Fall, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass die Preise schlichtweg überteuert sind.


    Und ich neide dem Apotheker auch nicht seinen sechsstelligen Jahresverdienst. Wenn jemand gut ist in seinem Job, kann er das meinetwegen gerne verdienen. Nur ich als Konsument kann verlangen, dass dieser Verdienst im Wettbewerb erzielt wird.


    Ich kann schliesslich auch nicht zu meinem Chef gehen und meinen Preis selbst festlegen. Gibt schliesslich andere, die es für weniger machen würden und ich kann mit denen auch nicht absprechen, dass die das gleiche verlangen.

    In Prozent ausgedrückt ist der Zuschlag nicht unerheblich. Bei einem Hustensaft oder Nasenspray, also etwas, was man typischerweise im Notdienst kauft, sind das locker ein 30%, 40%, 50% Aufschlag.


    Fakt ist, dass den Apothekern im allgemeinen bestimmt alles andere als schlecht geht, sonst gäbe es nämlich nicht in jeder Kleinstadt 5 Apotheken im Radius von wenigen hundert Metern und dass die Apothekerverbände sich schon seit langem gegen etwas wehren, was im Einzelhandel eigentlich selbstverständlich ist und sein sollte, nämlich offener Wettbewerb.


    Da kann man in anderen Läden hierzulande apotheken- und rezeptpflichtige Arzneimittel in jedem Supermarkt kaufen und hierzulande darf nicht mal der Schlecker einen einfaches Nasenspray oder ein Hustensaft ins Regal stellen. Und wenn Apotheken-Ketten aus dem Ausland auf den deutschen Markt drängen wollen und ihre besseren Konditionen an die Kunden weitergeben wollen oder eben auch gerne Generika verkaufen und nicht wegen Klüngelei mit der Pharmaindustrie grundsätzlich erstmal das teure Markenprodukt anbieten, werden sie von den ortsansässigen Apotheken so lange verklagt, bis sie sich wieder verziehen. Dazu passen auch die vorsinntflutlichen Öffnungszeiten vieler Apotheken.


    Da ist ganz klar Liberalisierung gefragt. Natürlich möchte niemand die ortsansässigen Apotheken abschaffen, aber auch die müssen sich einem Wettbewerb stellen. Und da Menschen bei Medikamenten durchaus gute Beratung und den persönlichen Draht zu ihrem Stammapotheker schätzen, sind die Chancen der örtlichen Apotheker eigentlich auch gar nicht so schlecht.