Beiträge von D-Love

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass man dieses Szenario in der SPD wirklich als politisch klug einstuft. Die Wähler in Hessen haben Frau Ypsilanti nicht gewählt, sie haben Koch (zu Recht) abgewählt. Es gibt in der Bevölkerung mit Sicherheit keine Mehrheit für eine rot-rot-linke Regierung wie auch immer geartet.


    Sollte Frau Ypsilanti sich tatsächlich von den Linken wählen lassen und Neuwahlen herbeiführen, sage ich ihr eine herbe Niederlage voraus, sofern die CDU einsieht, dass man einen personellen Neuanfang machen, also ohne den Rechtspopulisten in die Wahl gehen, muss.


    Andererseits ist es aber auch traurig, wenn die beiden großen Volksparteien in einem Bundesland nicht in der Lage sind, miteinander zu koalieren, selbst wenn die einzigen Alternativen abstrakte Gebilde wie "Jamaika" oder eine tiefrote Koalition sind.

    Hab es als Kind fast schon fanatisch gerne geguckt, heutzutage reißt einen das natürlich bei weitem nicht mehr so vom Hocker.


    Mir gefällt das Auto zumindest schon mal überhaupt nicht ;)

    Da Universal- und Paramount-Filme jetzt künftig auch auf BD zu haben sind, heißt das für mich, dass keine DVDs mehr ins Haus kommen und ich jetzt voll und ganz den neuen Standard unterstützen werde.


    Da ich die meisten Filme sowieso nur ausleihe, stört mich auch der höhere Kaufpreis nicht ;)

    Zitat

    Original geschrieben von Martyn
    Ich sag da nur Studiengebühren, Kindergeld nur noch bis 25, ALGII Verschärfungen für unter 25 Jährige, Tabakwarenverbot für Jugendliche unter 18, Absolutes Alkohlverbot für Erwachsene unter 21 im Strassenverkehr, ...


    Bis auf die ALGII-Verschärfungen bei unter 25jährigen (das finde ich ungerecht, weil es Berufsanfänger es heute ohnehin sehr schwer haben) finde ich alles, was du aufgeführt hast, im Kern gut. Bei den Studiengebühren würde ich mir natürlich wünschen, dass die in voller Höhe an die jeweilige Uni gehen und diese eigenverantwortlich damit wirtschaften kann.

    Martyn, ich geb dir sogar Recht mit deinem Einwand. Minimaler Input, maximaler Output ist natürlich Blödsinn. Also verbessere ich mich gerne und formuliere es so, dass ein Unternehmen es sich nicht leisten kann, dass der bestimmte Einsatz größer ist als der kleinstmögliche bestimmte Einsatz um den maximalen Ertrag zu erzielen. Der maximale Ertrag lässt sich ja nicht durch mehr Aufwand beliebig steigern.

    IGGY:
    Tut mir leid, dein Weltbild von Klassenkampf und Abzockmanagern ist mir leider fremd und viel zu undifferenziert. Da würde jegliche Diskussion ins Nichts verlaufen.


    Ein Unternehmen, das im internationalen Wettbewerb steht und nicht das Streben hat, maximalen Gewinn mit minimalem Einsatz zu erzielen, wird diesen Wettbewerb schlicht nicht überleben. (Selbst)gerechtigkeit bzw. das, was wir in Deutschland darunter verstehen, ist keine primäre Eigenschaft von Kapitalismus.

    IGGY, das sehe ich ganz anders. Die Industrie kann nur die Löhne zahlen, die im internationalen Wettbewerb noch konkurrenzfähig sind. Und in Zeiten einer nach Osten erweiterten EU und der Globalisierung kann man für unqualifizierte Tätigkeiten keine hohen Löhne bezahlen.


    Das Problem ist, dass der Staat denen, die arbeiten, gerade den geringen und mittleren Einkommen, die auch das Rückgrat des Konsum sind, viel zu viel Geld abnimmt.

    Natürlich sollte man dem TE nicht unterstellen mit diesen Absichten geheiratet und ein Kind gezeugt zu haben. Das ist wirklich anmaßend, ABER man muss schon sehr blind und realitätsverweigernd sein, nicht einzugestehen, dass sich in jedem sozialen Brennpunkt in Deutschland etliche Familien finden, bei denen der Gedanke sehr nahe liegt, dass diese Familie genau so und bewusst mit diesen Gedanken entstanden sind.


    Es gibt solche Menschen. Und so bildungsfern, so antrieblos, so völlig frei von Scham, Selbstrespekt und Anstand diese Menschen auch sind, haben sie ihr Leben lang gelernt, wie sie ihr Wirtstier, den Staat optimal ausnutzen können. Zudem bietet Kinder machen und schwanger sein ein bisschen Abwechslung vom Privatfernsehalltag.


    Man kann natürlich niemand verbieten, Kinder zu kriegen und die Mehrzahl der Hartz IV-Familien mag unverschuldet in die Situation geraten sein und sich verantwortlich um ihre Kinder kümmern, aber ich wette, der Anteil oben beschriebener Klientel ist definitiv nicht unerheblich.