Beiträge von D-Love

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    Original geschrieben von Antonia22
    Vielen Dank! Ich kannte es wirklich nicht.
    Jetzt noch eine Frage die aber sehr schwer ist weil ich dazu keine Infos geben kann.
    Kam 07 auch oft bei Trailers als Musik und einpräsam war ein "ooooho" was erst tief und dann nochmal ein "ooooho" was dann höher wurde.
    Ich glaube ihr würdet es sofort erkennen wenn ihr es hört aber so könnte ich euch unter "oohho" nichts vorstellen. Das war glaube ich der Refrain und er wird von Männern gesungen.
    Ja ich weiß, Mission Impossible.


    Matchbox Twenty "I´ll believe you when"?

    Bei uns darf man seit Dezember in der Firma auch nicht mehr rauchen. Bis dahin war es zwar nicht im Büro, aber in der Lobby im EG erlaubt. Da sich unsere Kunden immer öfter darüber beschwert haben und dort auch Getränke- und Süßigkeitenautomaten stehen, hat man es dann verboten und man muss jetzt vorm Gebäude rauchen, was aber dazu führt, dass auch viele Nichtraucher ihre Pausen mit den Rauchern jetzt vor der Tür machen :D


    Kaffee- und Raucherpausen sind bei uns zum Glück Vertrauenssache, d.h. unser AG geht davon aus, dass es keiner übertreibt. 2-3x am Tag ne 10minütige "bezahlte" Pause wird stillschweigend akzeptiert. Natürlich wird das auch von manchen ausgenutzt, bei denen dann auch mal 4x15-20 min Pause vorkommen, aber so ist das ja immer.

    Hatte zuerst einen C64 mit 5,25" Zoll Diskettenlaufwerk und wie das damals so üblich war natürlich mit 100ten von sogenannten Sicherheitskopien (hüstel) und dann danach einen Amiga 500.


    Kann natürlich sein, dass mein Blick etwas in nostalgischer Romantik verklärt ist, aber ich habe den Eindruck, die Games damals hatten irgendwie mehr Charme als die heutigen Grafikmonster auf Xbox360, PS3 und PC. Zumal die Grafik damals so grottenschlecht war, dass niemand auf die Idee gekommen wäre, sich großartig darüber Gedanken zu machen wie heute, wo die kleinsten Unterschiede zwischen den Versionen seitenlang diskutiert werden und immer mit technischen Begriffen und Spezifikationen um sich geworfen wird.


    Wenn ich überlege, wieviel Spaß ich mit Spielen wie Summer Games hatte. Damals fand man es schon cool, wenn man eine Medaille gewann und etwas ertönte, das entfernt an die Nationalhymne des Landes, für das man spielte erinnerte.


    Grundsätzlich ist das richtig, habe ich ja auch schon aus eigener Erfahrung mit unseren ungarischen Kollegen angeführt, aber sowas kann man mit etwas Zeit und Anstregung in den Griff bekommen. Irgendwann hat man ein funktionierendes lokales Management und funktionierende Prozesse aufgebaut. Bei uns war es so, dass einer unserer Großkunden uns nach diversen Audits quasi zu so vielen Verbesserungen in unserem Werk "gezwungen" hat, dass wir heute sehr viel weniger Probleme haben. Heute ist es sogar so, dass unser Werk uns in manchen Sachen sogar treibt.


    Zudem dürfte Nokia sowieso weitesgehend automatisiert produzieren. Das lässt sich noch besser in den Griff kriegen.

    Messi ist zwei Nummern zu groß für einen FC Bayern.


    Sowohl finanziell als auch sportlich.


    Zwar waren Ribery und Toni für Bundesliga-Verhältnisse spektakuläre Transfers, aber beide kamen von kleineren Klubs, der eine ist den Nachweis von konstanter Weltklasse bisher schuldig geblieben und der andere ist für Klubs wie Barca etc. schon zu alt. Bei hochklassigen Spielern, die ein FC Barcelona unbedingt will oder die gar schon dort spielen, hat Bayern keine Chance.

    Klagt doch lieber die Regierungen an, die Weltkonzernen Steuergelder in Form von Subventionen hinterher werfen.


    Firmen wie Nokia nehmen letztendlich nur das mit, was ihnen angetragen wird.


    Das ist nicht verwerflich, zumal es ohne die Subventionen vielleicht nie ein Werk und damit die Arbeitsplätze in Bochum gegeben hätte und zudem haben es auch andere Staaten das Recht mit Subventionen Unternehmen anzulocken. Auch das Argument mit den EU-Geldern zählt schon lange nicht mehr, da auch strukturschwache Regionen in Deutschland Fördermittel von der EU erhalten. Und wenn man anklagt, dass Deutschland ja das meiste Geld in die EU einzahlt, dann muss man generell alle Solidarsysteme abschaffen. Innerhalb der EU, innerhalb Deutschlands. Denn so etwas funktioniert nun mal nur nach dem Prinzip, dass der größte das meiste einzahlt.


    Die Menschen in Rumänien haben das gleiche Recht auf Arbeitsplätze wie Menschen in Bochum. Und wenn in Ländern wie Ungarn und Rumänien durch einfache Arbeitsplätze der Wohlstand wächst, wächst damit auch der Absatzmarkt für deutsche Highend-Produkte.


    Und mit einem Boykott werdet ihr nicht die Globalisierung aufhalten. Immerhin hält Nokia die Arbeitsplätze in Europa, obwohl es in Asien noch billiger ginge.

    Zitat

    Original geschrieben von freddyst
    Also da sollte es für Dich doch genug Alternativen geben! LG- Viewty z.B, oder Sony Ericsson k850i, oder Samsung G800 usw. Leute, Nokia hat keine "Monopolstellung" mehr, es gibt genügend Alternativfirmen, die ordentliche Handys produzieren! Nokia hat bei mir verloren, schade eigentlich..aber als Steuerzahler komme ich mir aktuell ganz schön verar***t vor und glaubt mir, wenn alle Deutschen so denken, dann werden auch die Finnen das ganz schnell in Ihren Absatz-/Gewinnstatistiken spüren!


    Und LG, Sony und Samsung produzieren natürlich in Deutschland... :D:rolleyes:

    Im Prinzip muss man bei allem aufrichtigen Mitgefühl für die Betroffenen aber auch ganz emotionslos feststellen, dass ein global operierender Konzern dort produzieren muss, wo es am günstigsten ist.


    Und wenn es in Rumänien auch unter Berücksichtigung von einer gewissen Anlaufphase, in der es sicher Qualitätsprobleme geben wird, unter dem Strich erheblich billiger als in Deutschland ist, dann muss Nokia nach Rumänien gehen, umso mehr wenn es Anreize wie eine im Vergleich zu Deutschland extrem bürokratielose Abwicklung, ein billiges Grundstück, Subventionen etc. gibt.


    Die Zukunft von Deutschland liegt mit Sicherheit nicht in der Massenproduktion von Unterhaltungselektronik. Das wird es auf Sicht hier nicht mehr geben.


    Nokia ist ein finnisches und vor allem internationales Unternehmen und hat keinerlei Bezug zu Bochum. Es handelt sich bei Handys nicht um Highend-Produkte, bei denen der Produktionsstandort eine Rolle spielt (wie z.B. bei teureren Autos, wobei die ja in Deutschland auch größtenteils nur noch zusammengesetzt werden) sondern elektronische Massenware, die im Prinzip überall auf der Welt mit ähnlicher Qualität produziert werden kann.


    Das wird solange die Globalisierung noch am Anfang steckt und damit auch die Harmonisierung von Gehältern ein großes Dilemma in Deutschland werden. Es wird immer wieder Arbeitsplätze in der Produktion geben. Für geringer Qualifizierte wird es als Ersatz dann nur noch Jobs im Dienstleistungssektor geben, der deutlich schlechter bezahlt ist. Ähnlich wie in den USA.

    Grundsätzlich:
    Eine Gewerkschaft muss auch das Wohl eines Unternehmens und damit die Zukunft der von ihr vertretenen Arbeitnehmer im Auge behalten.


    Man kann nicht einen zweistelligen Abschluss für mehrere zehntausend Arbeitnehmer durchsetzen und damit auch eine Lawine lostreten, in deren Zuge auch die anderen beiden Gewerkschaften, die noch viel mehr AN im Konzern vertreten nachverhandeln werden und das weitere Mehrausgaben in Höhe von mehreren hundert Millionen € zur Folge haben wird, und dann hinterher so tun, als hätte man mit den Konsequenzen, die das für die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens hat, nichts zu tun.


    Der Beschäftigungspakt ging ganz klipp und klar von "gemäßigten" Lohnsteigerungen statt. Da die GDL und vermutlich auch die anderen Gewerkschaften nun Abschlüsse erhalten bzw. erhalten werden, die weit über das, was man als "gemäßigt" bezeichnen würde, liegen, teile ich die Interpretation der Bahn, dass der Beschäftigungspakt damit hinfällig ist.


    Ich kann weder objektiv noch moralisch darüber urteilen, ob Entlassungen bei der DB notwendig oder vertretbar sind, sondern teile nur grundsätzlich die Ansicht, was den Fortbestand des Beschäftigungspaktes betrifft.

    Zum einen liegt das sicher auch daran, dass Bremen in der Riege der deutschen Metropolen (also über 500.000 Ew) eher in der dritten Liga spielt und zum anderen denke ich, dass man als Starspieler irgendwann aus diesem extrem wohlbehüteten, fast schon familären Gefüge ausbrechen will. Ich meine, man zieht ja auch irgendwann bei den Eltern aus ;)