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Original geschrieben von mpbrei
(...)- nach mir die sinnflut!' -
Du schreibst es überdeutlich.
Vielleicht erbarmt sich ja jemand...
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(...)!!!! ich finde das schon fast unverantwortlich einen diesel zu fahren!!! und das fördert unsere regierung auch noch - (...)
Welche Schadstoffeinstufung hat denn Dein alter Audi 80? Euro 2, gar nur Euro 1? Oder hat er noch garkeinen oder einen ungeregelten Kat??
Ich finde es schon fast unverantwortlich, einen so alten und dreckigen Wagen zu fahren... 
Fürchterlich, was diese Feinstaubhysterie auslöst, vorallem weil sie ausschließlich auf Dieselfahrzeuge projeziert wird. Die Zahlen haben sicher nichts damit zu tun, dass Scrooge, wie ich auch (BTW: Euro 4), Dieselfahrer ist. Es sind eben für die Umweltaktivisten und Hysteriker "unschöne" Wahrheiten, die niemand kennen möchte.
Man sollte sich mal objektiv über die Feinstaubproblematik informieren, bevor man in allgemeine Panik verfällt. Dabei stellt sich die Frage, ob die Feinstaubkonzentrationen überhaupt in den Griff zu bekommen sind (was bewirken da die zu 17% beitragenden Dieselfahrzeuge, wenn sie alle mit DPF ausgestattet sind?) oder nicht unter bestmöglicher Verringerung wohl oder übel akzeptiert werden müssen.
Der Dieselruß ist sicherlich nicht zu vernachlässigen, klammert man diesen aus, ist der Schadstoffausstoss bei einem Diesel allerdings in der Summe geringer als bei einem Benziner. Rechnet man dann die höhere Energieeffizienz und den um 20-30% geringeren Kraftstoffverbrauch dazu, sieht die Ökobilanz schon wieder garnicht so schlecht aus.
Ferner riecht Dieselabgas nach allem anderen, aber nicht nach irgendwelchen Chlorverbindungen. Mag sein, dass ich den klassischen Chlorgeruch in der Nase habe, Du aber sämtliche Chlorverbindungen herausriechen kannst.
Aber auch in Deinem "alten" Audi 80 ohne Klimaanlage kannst Du durchaus für besseres Klima im Wagenínneren sorgen: Tausche den Pollenfilter der Lüftung gegen einen Aktivkohlefilter aus. Damit werden dann auch Gasförmige Luftverunreinigungen gefiltert.
Zu Deiner technischen Eingangsfrage:
In einem DPF werden die Feinstpartikel "festgehalten", setzt sich der Filter mit der Zeit zu, wird durch erhöhte Einspritzmengen und ggf. durch Zuführung eines Additivs die Abgastemperatur kurzzeitig derart erhöht, dass die Partikel komplett verbrennen.
Edit: Hast Dich ja dann doch wieder etwas beruhigt.
Im Bundesdeutschen Fuhrpark (23.000 Fahrzeuge) sind immerhin gewaltige 2% der Dieselfahrzeuge mit einem DPF ausgestattet, ebenso gibt es eine Handvoll Hybridfahrzeuge.
Es ist nunmal so: Wasser predigen und Wein saufen. Was sollten die Grünen dabei anders machen?
Stefan