Beiträge von Stefan

    Zitat

    Original geschrieben von Phuketdude
    (...)
    Irgendwie verstehe ich nicht so ganz warum es so wichtig ist unbedingt darauf Stolz zu sein Deutscher zu sein? Aber viellleicht kannst du mir das ja noch weiter erklären?


    Warum sollte man aufgrund seiner Nationalität nicht mit erhobenem Haupt durch´s Leben gehen dürfen? Was ist Deiner Meinung nach daran so schlimm, auf sein Land, die Nationalität etc. "stolz" zu sein. Das bezieht sich jetzt auch nicht nur auf D oder die USA. Gehe nur mal in die Schweiz - dort wird viel lockerer mit diesem Thema umgegangen.


    Mir persönlich ist es egal, ob jemand einen gewissen Nationalstolz empfindet oder nicht. Eine pauschale Aussage, dass man nicht stolz sein kann, weil man nichts geleistet hat, ist allerdings schlichtweg falsch.


    Ich bin auch stolz, ein Mitarbeiter meines Arbeitgebers zu sein, ohne an der Gründung oder dem Aufbau des Unternehmens beteiligt gewesen zu sein. Ist das jetzt verboten, unsittlich oder nicht zeitgemäß?


    Ist es auch nicht einfach ein Lebensgefühl, stolz zu empfinden? Kann man auf die deutsche Lebensart, trotz vieler Macken und Unstimmigkeiten nicht in gewisser Weise "stolz" sein?



    Ich glaube, "Stolz" wird einfach ziemlich falsch interpretiert und mit negativen Assoziationen in Verbindung gebracht.



    Also: Mir ist es herzlich egal, ob Du nun stolz auf was auch immer bist, den empfundenen Stolz anderer, für was auch immer, in Abrede zu stellen ist aber ganz schön daneben.



    Stefan

    ...kannst Du Dir eigentlich vorstellen, wie "geil" man nach 4 Wochen Wartezeit auf ein Handy inzwischen sein kann?? :D


    Aber Dir gefällt wohl die Rolle des Sadisten... :D;)


    Sollte ich die Wartezeit nicht mehr überleben, wendest Du Dich bitte an meinen Nachlassverwalter... :D



    Stefan

    Zitat

    Original geschrieben von Phuketdude
    (...)
    Ich und wohl zumindest auch SF³ verstehen einfach nicht warum man persönlich Stolz auf etwas sein kann wofür man im allgemeinen nichts geleistet hat! (...)


    Komische Einstellung.


    Irgendwelche schlauen Menschen haben vor langer, langer Zeit ein Land namens "Deutschland" auf dem Reißbrett entworfen und seither hat niemand mehr was für dieses Land geleistet.


    Also können demnach auch nur diese schlauen Gründer stolz sein?



    So verkrampft kann man mit dem eigenen Nationalstolz doch eigentlich garnicht umgehen.



    Jeder, der Steuern zahlt, Güter konsumiert, Kinder auf die Welt bringt, anderen Menschen hilft etc., trägt was zur (deutschen) Gesellschaft bei. Wenn sich allerdings die Scheissegalhaltung durchsetzt, dass man nichts zu leisten braucht, weil es sich nicht lohnt, etwas zu leisten, da man im Prinzip sowieso nichts leisten kann, worauf man auch stolz sein darf, sehe ich für die Zukunft schwarz.


    Aber wie heisst es so schön: "Anti ist IN" :rolleyes:



    Stefan

    Zitat

    Original geschrieben von SiemensFreak³
    (...) ich könnte genausogut auf der anderen Seite dieses Erdballs wandeln und in Kolumbien Schlafmohn ernten.
    (...)


    Tja - manche Dinge wären eben einfach zu schön um wahr zu sein... :rolleyes: ;)



    Wo ziehst Du die Grenze zwischen Glück und Stolz? Stolz lässt sich weitläufig definieren. Auf das, was aus D nach 1945 geworden ist, kann man stolz sein. Jeder von uns trägt dazu bei, dass wir da stehen, wo wir im Moment sind. Wirklich schlecht geht es uns sicher nicht - warum also nicht darauf stolz sein, was man tagtäglich durch seine Arbeit und Tätigkeiten unterstützt und fördert?


    Natürlich kann man es auch so ausdrücken, dass man "glücklich" ist Deutscher zu sein oder in Deutschland zu leben. "Stolz" trifft das Gefühl IMHO allerdings besser.


    Ich kann die negative Assoziation mit dem Wort "Stolz" nicht ganz nachvollziehen und erachte diese sogar als scheinheilig und nicht durchdacht.


    Oder habt ihr schonmal einen Amerikaner gesehen, der nicht stolz auf die USA ist? Wo bleibt da der fade Beigeschmack?


    Es ist zum kotzen, welche negativen Reaktionen "Deutsch", "Deutschland" und "Deutscher" immernoch auf sich ziehen. Aber irgendwas is ja immer...



    Stefan

    Zumindest in einem Punkt ist der Doc gnadenlos konsequent:


    Wir sind nie, aber auch wirklich absolut nie einer Meinung! Und das ist auch gut so. Solange wir uns auch weiterhin gegenseitig mit Stil "kitzeln" können, kann man sich auf die nächsten 1.000 Beiträge freuen.


    In diesem Sinne: Glückwunsch zu 1.000 grünen und roten Beiträgen!



    Jetzt kann man es ja auch rauslassen. Die Fusion des Jahres:



    :D


    Wer bringt Doc Z. die Herztabletten?



    Stefan

    Zitat

    Original geschrieben von Mekong
    (...) "Ich bin stolz ein Deutscher zu sein" und auch das hat in Deutschland immer noch einen negativen Beigeschmack- zu Recht!


    Gruß
    Mekong


    Das ist jetzt aber leicht daneben.


    Warum darf man Deiner Meinung nach nicht stolz auf Deutschland oder seine Nationalität sein? Nur weil etwas mehr als eine Dekade zwischen 1933 und 1945 die deutsche Geschichte dunkel prägte?


    - Das Auto wurde in Deutschland erfunden. Darauf kann man Stolz sein.
    - Deutschland erlebte das Wirtschaftswunder. Darauf kann man genauso stolz sein.
    - Deutschland feierte 1989/90 die Wiedervereinigung mit der DDR. Stolz? Klar!
    - 1990 wurde Deutschland Weltmeister. Wer von uns war nicht stolz?
    - etc. pp.


    Was hat also Nationalstolz mit politischer Gesinnung zu tun? Bin ich ein schlechterer oder gar verachtenswerter Mensch, weil ich stolz bin, deutscher zu sein, in einem Land geboren worden zu sein und zu leben in welchem es mir und der Mehrheit vergleichsweise gut geht?


    Nich wirklich. Oder?



    Stefan

    Re: Re: Telefonanschluss kündigen?


    Zitat

    Original geschrieben von bimmelbommel
    (...)
    Ob Genion einen "vollwertigen" Telefonanschluss ersetzen kann, muss jeder selbst wissen. Die Genion-Tarife sind leicht bis extrem viel teurer als bei einem T-Net Anschluss. Musst Du also dein Telefonieraufkommen abschätzen und den break-even-point errechnen.



    MfG
    bimmelbommel


    Naja - bis die GG von momentan mindestens ~18 € für einen T-Net-Anschluss durch die leicht höheren Preise von Genion abtelefoniert sind, dauert´s ein bissel.


    Wenn man nicht gerade Powertelefonierer ist und eher angerufen wird als selbst anzurufen, ist Genion auf jeden Fall eine Alternative zum Festnetz. Bei den anderen Netzbetreibern sind gehende Gespräche zwar auch nicht teurer oder gar günstiger, eine Festnetznummer gibt´s allerdings nur bei O2.



    Stefan

    Es geht nicht um die Sympathie zu einer Person und/oder deren Äusserungen, sondern um die Fragestellung an sich. Schade, dass das kritische Hinterfragen mit rechter Gesinnung gleichgestellt wird. Auf gewisse Völker und Religionen darf Generationenübergreifend geprügelt werden - wagt man es jedoch einen Juden / die Juden / das Judentum zu kritisieren, geht ein Aufschrei durch die Gesellschaft.


    Zitat

    Original geschrieben von Intruder
    (...)


    Und wie er machen die, die hier von Juden als Tätervolk sprechen, den gleichen Fehler: Jude ist keine Volkszugehörigkeit, sondern eine Religion.


    OK - dann ändert man es eben auf "Täterreligion" um - dem Judentum jegliche Schuld abzusprechen und die keinen Deut besseren Verbrechen dieser Religion angehöriger Volksgruppen zu verharmlosen ist ignorant und weltfremd. Aber in der Opferrolle lässt es sich eben verdammt bequem leben.


    Um eines aber klar zu stellen: Ich habe keinerlei Probleme mit dem Judentum / den Juden an sich. Es geht mir allerdings derart gegen den Strich, die Deutschen in der gesamten Welt als das ultimative Tätervolk darzustellen und dem jüdischen Glauben / der jüdische Gesinnung einen Jahrhunderte-Vorrat an weissen Westen zu spendieren.



    "Der Deutsche" oder "der Jude" an sich hat nichts mit den Verbrechen einiger Vertreter vergangener Generationen zu tun - solange dieses Denken kontinuierlich verdrängt wird, läuft noch einiges Schief. Diese Geschehnisse resultieren nicht aus der jüdischen oder christlichen Religion oder der deutschen Staatsangehörigkeit, sondern einzig und allein aus der kranken Denke einzelner Personen.





    Zitat


    Wer das aber nicht erkennt bzw. ignoriert, stellst sich gleich auf die braune Ebene.


    Danke für die Blumen - Du allerdings hast uneingeschränkt recht und Deine Meinung/Überzeugung ist genau die richtige?? :rolleyes: Ist Deine Überzeugung als "besser" anzusehen, nur weil sie vordergründig "gesellschaftsfähiger" ist? (Kein Vorwurf - nur eine kritische Hinterfragung)


    Und was stellt das momentane Gehabe bzgl. dieses "Vorfalls" dar? Fischen am linken Wählerrand?? Ob das die bessere Alternative ist???



    Wie immer werden wir auch diese Diskussion nicht lösen und kritiker vermeintlicher "Opfervölker /-Religionen" bleiben weiterhin "braune Polemiker".



    In diesem Sinne ... nicht jedes Wort / jeder Satz ist für die Goldwaage geeignet oder sinnvoll.


    Edit: Den Spiegel in solch eine Diskussion einzubeziehen und deren Artikel als "verdammt gut erkannt" zu rühmen ist sicher nicht die unabhängiste und toleranteste Vorgehensweise.



    Stefan

    Zitat

    Original geschrieben von Intruder
    (...)
    Eher sollten wir uns mal mit einem gewissen Martin Hohmann beschäftigen. (...)


    Warum?


    Hast Du Dir seine Rede mal im genauen Wortlaut durchgelesen?


    Und warum sind die Juden in unserer Gesellschaft die "heiligen Kühe"? Heutzutage sind sie genauso Täter, wie sie damals Opfer waren. Oder soll man Israel/Palästina einfach unter den Teppich kehren? Damals waren es die Juden, die in das "heilige Land" einmarschiert sind.


    Ich kann also die ganze Aufregung und die lächerliche Klage des ZR der Juden gegen Hohmann und 17 Parteigenossen wegen Verbreitung antisemitischer Schriften nicht nachvollziehen. Es wäre ein Armutszeugnis für die deutsche Justiz, wenn man gewisse Themen nicht kritisch hinterfragen dürfte.


    Desweiteren distanziere ich mich von der Aussage "unsere Vergangenheit". Das ist die Vergangenheit unserer Eltern und Großeltern - 95% der TT´ler haben damit herzlich wenig zu tun und nach 50 Jahren sollte man auch langsam die Vergangenheit bewältigt haben und sich nicht mehr auf so lächerliche Dinge wie Degussa im Zusammenhang mit dem protzigen Mahnmal in Berlin fabrizieren.


    Soviel dazu.



    Einig sind wir uns allerdings bei der Frage um das Titelbild. Dieses wurde sehr unglücklich gewählt, wenngleich ich es nicht als sonderlich tragisch ansehe. Es kommt eben immer darauf an, was der Betrachter in dieses Bild hinein interpretiert.



    Stefan