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Original geschrieben von boecki
warum heißt es hier eigentlich immer: "75PS sind viiiel zu schwach...Wanderdüne...Verkehrshindernis" usw. ??
(...)
Hängt von den eigenen Bedürfnissen und Gewohnheiten ab.
Ich würde in jedem Benziner <150 PS die Krise bekommen und möchte keinen Diesel unter 130 PS fahren. Die von mir bewegten Fahrzeuge wiegen dann eben auch 1.500 kg leer. Meine Schwester hingegen ist mit ihrem 43 PS Stadtfloh vollends zufrieden - mehr als im Stadtverkehr oder 20-30 km Autobahn in der Woche, wird das Wägelchen allerdings auch nicht bewegt. Ich lege hingegen im Jahr alleine Auf der Autobahn etwa 30.000 km zurück, dazu nochmal 10.000-15.000 km in der Stadt und auf der Landstraße.
Meine Ansprüche sind also ganz andere als z.B. die meines Schwesterchens. Warum sollte ich also zu einer Leistungsklasse raten, von der ich selbst nicht überzeugt bin? Anderen geht es auch nicht anders. Empfehlen kann man nur das, was man selbst gut findet.
Dass es auch andere Ansichten / Ansprüche / Bedürfnisse gibt, zeigst Du auf. Auf einen gemeinsamen Nenner kann man selten jeden Bringen. Bei Autofragen schon garnicht.
Stefan
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Original geschrieben von Martyn
(...)Unter Vollastfahrten wie viel Autobahn ist der Verbrauchsvorteil von FSI Motoren nicht so arg gross, aber trotzdem vorhanden. Aber im Stadtverkehr wenn der Motor im Schichtladebetrieb gefahren wird, ist schon ein Einsparungspotential da.
Wo wir wieder bei der Ausgangsfrage / dem Ausgangsproblem wären:
Die Leistung und die Verbrauchswerte erreicht das Fzg. nur mit teurem Super Plus. Dies kostet immerhin 10ct/Liter mehr. Macht auf eine Tankfüllung (50 Liter) 5 €. Der Minderverbrauch ist dabei so marginal, dass er im einstelligen Prozentbereich liegen dürfte. Dafür lohnt sich weder der Aufpreis bei der Anschaffung, noch an der Tanke.
Stefan
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Original geschrieben von flatum
(...) wer jedoch richtig sucht kann diese Modelle auch für knapp 50€ NEU erwerben!
Was kostet denn diese Liste bei Dir? 
Stefan
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...hätte ja auch die Discovery im (ver)glühenden Landeanflug sein können. 
Stefan
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Original geschrieben von Martyn
(...)kann man auch Super oder Normalbenzin fahren, ohne das etwas Schaden nimmt.
Wobei dann weder die Leistung von 115 PS, noch die angegebenen Verbrauchswerte erreicht werden. Man kann es drehen, wie man will, die FSI-Motoren bleiben für Otto-Normal-Fahrer eine Mogelpackung.
Stefan
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Original geschrieben von thebee
Ohhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh
LECKT MICH AM ARSCH!
CIAO!
Darf ich an die Netiquette erinnern? Großschrift wird als Schreien interpretiert. Beleidigungen oder Trotzäußerungen sind deshalb in normaler Schreibweise zu verfassen. Vielen Dank.
Stefan
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Original geschrieben von Martyn
Mit 10.000€ Budget wirds schon etwas knapp, aber für 10.000€ bis 13.000€ könnte man schon einen Golf Variant FSI bekommen.(...)
Welcher das teure Super Plus benötigt (momentan immerhin ca. 1,35 €/Liter) und keinen erheblichen Leistungs- oder Verbrauchsvorteil aufweist.
Wer mit Hauptaugenmerk auf die Kosten einen Golf kauft, hat irgendwas nicht verstanden. Opel und Ford, sowie die europäischen Nachbarn oder die Japaner haben auch schöne, gute und günstigere Töchter. Dort bekommt man dann für 10.000 € etwas mehr als einen vier Jahr alten Golf in Grundausstattung, wo die Fenster noch von Hand gekurbelt werden müssen.
Stefan
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Original geschrieben von Schuttwegraeumer
Wieviel Energie muss verwendet werden um aus der Biomasse Diesel zu gewinnen?
Hättest Du den Link mal angeklickt, wüsstest Du, wie die Herstellung vonstatten geht. Grob beschrieben wird die Biomasse verbrannt und das daraus entstehende Gas verflüssigt (IIRC werden aus einer Tonne Biomasse 200 Liter Diesel gewonnen):
Zitat
Die Umwandlung des Synthesegases in Kraftstoff erfolgt mittels Fischer-Tropsch (FT)-Synthese. Dabei reagieren die reaktiven Bestandteile des Synthesegases (CO und H2) an einem Katalysator zu Kohlenwasserstoffen. Die FT-Synthese wurde in den Zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts in Deutschland entwickelt und kommt heute besonders in Südafrika großtechnisch für die Kraftstoff- produktion aus Kohle zum Einsatz.
Um die Dieselausbeute (= SunDiesel) zu maximieren, werden die bei der FT-Synthese anfallenden Wachse mittels Hydrocracking weiter verarbeitet. Dieses Verfahren stammt aus der Petrochemie und wird zur Verwertung von Raffinerierückständen eingesetzt.
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Wenn es rentabel wäre gäbe es das schon heute an der Tankstelle.
(...)
Gut zu wissen. Sitzt Du im Vorstand von "Choren"? So eine pauschale Aussage ist doch völliger Blödsinn.
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Original geschrieben von Martyn
Hat mich aber gewundert das es da kein RME gab, dass kann doch nicht sein.
Die Schweizer wissen eben, dass Pflanzen in die Mägen von Kühen und nicht in Dieseltanks gehören. 
Stefan
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Google.ch ist in diesem Fall Dein Freund:
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Green-Diesel
In letzter Zeit kommt sogenannter Green-Diesel mit unterschiedlichen Markennamen (Greenergy, Alpindiesel, Green-Diesel, etc.) auf den Markt. Der Vorteil dieses Diesels liegt in der Reduktion der Schadstoffe. So liegt zum Beispiel der Schwefelgehalt noch bei höchstens 0,001 %. Zudem liegt die Filtrierbarkeitsgrenze bei mindestens -35°C. Der Green-Diesel eignet sich besonders für Bergregionen, Lebensmitteltransporte und gewisse Traktoren.
Quelle
Es handelt sich also um "klassischen" Diesel mit reduziertem Schwefelgehalt und besserer Fließfähigkeit im Winter. Im Gegensatz zur Pflanzenbrühe kann dieser in jedem Fahrzeug verwendet werden.
Interessant wird ab 2010 der sog. "Sun-Diesel", welcher aus Biomasse (Holz etc.) gewonnen wird und von den Eigenschaften her herkömmlichem Diesel entspricht und so in jedem Fahrzeug verwendet werden kann.
Verringert den Partikelausstoß und hat eine ausgeglichene CO²-Bilanz, da nur soviel Kohlendioxid abgegeben wird, wie die Pflanzen (Bäume) vorher aufgenommen haben. Dieser soll dem Preis des herkömmlichen Diesels entsprechen - wo dieser 2010 auch immer liegen mag.
Info: http://www.choren.com/de/bioma…gy/sundiesel-herstellung/ , http://www.choren.com/de/energy_for_all/sundiesel/
Stefan
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Original geschrieben von marlborolights
(...)Da haben wir keine Chance...egal, mit welcher Erziehung.
Jeder Hund kann gut erzogen werden. Es ist einzig und allein abhängig von der Konsequenz des Besitzers.
Auf die von Dir geschilderte Situation mit 10 Hunden im Restaurant bin ich in meinem ganzen Leben noch nicht gestoßen. Ich bin relativ oft mit Hund in Restaurants (nicht mein Hund) - dieser hat seine eigene Decke, legt sich neben den Stuhl/die Bank oder unter den Tisch. Von da an wird er den ganzen Abend nicht gesehen, es sei denn, er bekommt Wasser oder ein Leckerli vom Wirt gebracht. Diese Beobachtung mache ich auch bei anderen Hunden. Niemand betritt ein "normales" Restaurant mit einem Hund, welcher nur Ärger machen würde. Soweit haben sich die meisten Hundebesitzer im Griff.
Deine Probleme mit Deinen Hunden würde ich an Deiner Stelle nicht verallgemeinern, sondern eher selbst mal die eigene Erziehungsmethode überdenken und nicht anderen Hunden generell schlechtes Benehmen unterstellen - das wäre dann schon besonders3st.
Stefan