Es kann natürlich sein das die Firmen für den Abriss schon beauftragt waren und dort Kosten entstanden sind. Was man ausschließen kann sind zusätzliche Kosten für Verzögerungen vom Abbau. Der Vorlauf im Bergbau ist gewaltig, wir reden hier durchaus von Jahren. Bevor praktisch abgebaut werden kann muss die vorhandene Infrastruktur (Gebäude, Straßen, Versorgungsleitungen, uswusf.) zurück gebaut werden. Dazu kommen noch Anforderungen aus dem Natur- und Artenschutz und der Denkmalpflege (Bodendenkmäler). Je nach Region ist auch der Einsatz vom Kampfmittelraumdienst notwendig, um Munition und Stellungen aus den zweiten Weltkrieg zu beseitigen. Auf eine Woche kommt's da nicht an.
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Durch Blockade des Abraumbaggers leerten sich die Lager an den Kraftwerken, dadurch musste Kohle zugekauft werden, mit entsprechenden Folgen und höherem Aufwand, und durch den Transport mit höherer Umweltbelastung.
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Auch wenn ich die Prozesse bei RWE nicht im Detail kenne, würde ich das dennoch verzweifeln.
Ersteinmal wird nicht die Braunkohle abgebaut und direkt verfeuert. In einem Tagebau wird immer großzügig auf Halde produziert, da es sonst bei jeder kleinen Haverie zu Lieferproblemen kommen würde.
Im Gegensatz zur Steinkohle gibt es bei Braunkohle keinen öffentlichen Markt, auf welchem diese gehandelt wird. Das liegt am schlechteren Brennwert und dem höheren Wasseranteil, im Vergleich zur Steinkohle. Daraus resultieren deutlich höhere Kosten für den Transport über weite Strecken, weshalb Braunkohlekraftwerke immer neben oder zumindest in verkehrsgünstiger Reichweite zu einem Tagebau gebaut wurden und ausschließlich von diesem beliefert werden.
Wenn tatsächlich Kohle hin und her geschoben wurde, dann maximal konzernintern von RWE XYZ GmbH zu RWE ZYX GmbH. Da kann man sich natürlich schöne Rechnungen ausstellen.