Beiträge von w.erik

    Die Kostenfalle schlägt zu wenn man beim Abhören der Mailbox den angebotenen Service nutzt und sich von der Mailbox mit dem Anrufer verbinden läßt.


    Ansonsten sind Umleitungen zur Mailbox und das Abhören selbiger kostenlos, solange man sich in der EU befindet.


    Die komplette Löschung der Mailbox in der Servicewelt bewirkt tatsächlich deren Löschung, dann sollte man aber die Umleitungen zur Mailbox die ja standardmäßig aktiv sind auch löschen. Wenn man das aber macht stört es auch nicht wenn man die Mailbox nicht deaktiviert hat. Der Vorteil ist dass man die fertig eingerichtete Mailbox dann von jetzt auf gleich per Rufumleitung in Betrieb nehmen kann.

    Nö, der Hintergrund ist dass man nicht nur die Mailbox abbestellen muß (was aber gar nicht nötig ist) sondern auch und vor allem die Rufumleitung dahin löschen muß. Dann tritt aber die SMS-Erinnerung für verpaßte Anrufe an die Stelle der Mailbox (auch in Form einer nicht löschbaren Rufumleitung), die man aber in der Servicewelt kurzfristig abbestellen kann.

    Fallstricke gibt es noch einige, aber als hier aktiver Leser sollte man die kennen. So kosten Rufumleitungen extra pro Minute, trotz Flat und auch ins Festnetz und netzintern. Da muß man sich als ehemaliger Vodafone-Kunde dran gewöhnen, denn dort sind netzinterne Umleitungen seit jeher auch ohne Flat umsonst.


    Mit dem regulierten EU-Roaming ist die Schweiz jetzt raus, also Vorsicht in deren Nähe. Und weil man wegen EU-Roaming jetzt Datenroaming meistens an hat muß man auch bei kurzen Seereisen z.B. auf Ostsee-Fährschiffen aufpassen, denn auch dort gelten die EU-Regeln nicht und es wird sehr schnell äußerst teuer. Besonders gefährlich ist auch die EU-Außengrenze außerhalb von Deutschland, mit Datenroaming landet man schnell im falschen Land und ohne Datenroaming ist man offline. Da hilft nur manuelle Netzwahl, was nicht sehr komfortabel ist.

    Es wäre für den Flächenausbau schon ein großer Fortschritt wenn alle GSM-Standorte endlich LTE bekommen würden. Die GSM-Abdeckung ist ja doch recht ordentlich, auch wenn es in bergigen Gegenden auch da noch Nachholbedarf gibt.

    Wenn ich jetzt einen Handyvertrag abschließe orientiere ich mich am Ist-Zustand. Was die Telekom kann und Vodafone macht wird wichtig wenn ich nicht mehr zufrieden bin mit dem was Telefonica bietet. Das Telekom-Netz wurde hier auch ausgebaut, zwei neue Sendemasten mit GSM und LTE800 errichtet (dafür allerdings GSM-only Standorte aufgegeben) und an anderer Stelle LTE1800 ergänzt. Leider habe ich am Arbeitsplatz, wo ich öfter mal eine Datenverbindung bräuchte, immer noch nur sehr schwaches GSM und Wlan gibt es dort nicht.


    Eigentlich wollte ich nur die Aussage "In meiner Umgebung ist trotz der Verramschung der Tarife im TEF-Netz niemand mehr bei TEF." relativieren. Jetzt, nach Abschluß des Netzumbaus in meiner Region, mache ich genau umgekehrte Erfahrungen.

    Zitat

    Mir kommt der Verdacht, das ist extra vage gehalten, damit man nicht nachprüfen kann, ob es in etwa hinhaut.

    Konkret ist Halle (Saale) 15 km weit weg und die übernächste größere Stadt ist Leipzig. In westliche Richtung bewege ich mich nur selten und oft auch nicht sehr weit, denn da ist nach einigen Kilometern das Telefonica-Netz nicht mehr zu gebrauchen bis hin zum Totalausfall in der Harzregion.


    Nun muß ich zugeben dass Halle und auch Teutschenthal LTE-Pilotregionen von o2 waren und durch die Eplus-Übernahme einige Standorte dazugekommen sind die integriert und teilweise auch aufgerüstet wurden, keiner davon wurde aufgegeben. So ein dichtes Netz würde ich mir für ganz Deutschland wünschen, da hält auch die Telekom nicht mit.


    Zum dreifachen Preis: Gesucht werden etwa 2-3 GB LTE und die übliche Allnet- und SMS-Flat. Gibts bei Drillisch incl. VoLTE und Wlan-Call ab 6,99 im Monat. Kurze Recherchen ergaben bei Vodafone einen Mindestpreis von 24,99 (ein Otelo-Tarif von Chip) und bei der Telekom über Sparhandy 18,73 allerdings nur für 24 Monate. Dreifacher Preis passt schon in etwa.


    Zum Lebensmittelpunkt: Gemeint ist der gewöhnliche Wohn- und Arbeitsort, die Aufenthaltsorte in der Freizeit sowie die Wege zur und während der Arbeit und in der Freizeit. Nicht gemeint sind Ausflüge und Urlaubsreisen. Genau da habe ich die Erfahrung gemacht, dass immer mehr Leute zu irgendeiner Marke wechseln die im Telefonica-Netz funkt, meistens unbewusst, und damit zufrieden sind. Und zur Ergänzung eines Telefonica-Tarifes reicht mir die CallYa ohne Grundgebühr wo ich für 2,99 400MB Daten jederzeit buchen kann, die dann 4 Wochen lang verfügbar sind. Reine Datentarife, auch mit LTE waren wirklich schon mal günstiger.

    In unserer Gegend und bis zur nächsten und übernächten großen Stadt hin ist das Telefonica-Netz fertig umgestellt und aufgerüstet und derzeit ein sehr gutes Netz, indoor und outdoor. Immer mehr meiner Bekannten und Kollegen haben einen Vertrag in diesem Netz und sind solange zufrieden, bis sie ihren Lebensmittelpunkt mal verlassen. Aber auch dort kann man meistens zumindest noch telefonieren. Um ähnliche Leistungen in einem der beiden anderen Netze zu bekommen muß man mehr als dreimal soviel bezahlen, das ist vielen zu teuer.


    Seit es immer mehr Dualsim-Handys gibt kann man auch sparen ohne zu verzichten: Ich habe eine CallYa mit kleinem Datenpaket als Ergänzung zu Winsim im Handy. Damit kann man die Telefonica-Datenwüste recht gut überbrücken. Mit dem überall draußen verfügbaren Telekom-Netz war ich weniger zufrieden, weil ich das Handy auch indoor nutzen möchte was bei der Telekom meistens heißt mit EDGE-Tempo auskommen zu müssen oder gar kein Netz zu haben.

    Neulich gab es ein Werbevideo von der Telekom, wo man sich feierte weil man einen kleinen Ort in Bayern endlich mit Mobilfunk versorgt. Dazu mußte die örtliche Feuerwehr ihr Gerätehaus als Antennenträger zur Verfügung stellen und einen Raum im Inneren wo man mit Lüftern und ohne Klimaanlage die Technik betreiben kann. Als Anbindung stand ein MFG für VDSL direkt vor dem Haus zur Verfügung.


    Bei solch idealen Bedingungen wundert es mich, dass es erst einer Initiative der Regierung bedarf damit dort jemand tätig wird. Ich hoffe die anderen Betreiber, insbesondere Telefonica, setzen auch auf einfache, günstigere Stationen. Die Telekom feiert ja die beschriebene Lösung schon als Sparmodell, da wundert es mich nicht dass sie noch kleinere Orte oder verwinkelte Täler nicht versorgen will. Muß es denn immer die ultimative große Basisstation sein? Wären nicht kleinere Sender näher am Kunden viel effektiver? Strommasten und/oder Straßenlaternen gibt es doch fast überall und dank VDSL-Ausbau auch Glasfasern für die Anbindung. Aber wie so oft steht sich die deutsche Bürokratie mal wieder selber im Weg.

    Laut AGB kann er kündigen, mehr nicht. Und da die SMS-Flat keine eigenständige Option sondern Tarifbestandteil ist kann er auch nur den gesamten Vertrag kündigen. Das kann er bei den monatlich kündbaren Verträgen aber sowieso jeden Monat, also alles im grünen Bereich.
    Im Normalfall fallen bei der beabsichtigten Nutzung maximal 1-2 SMS pro Woche an, die Flat dient nur dem Kostenschutz und der Vermeidung leergelaufener Prepaidkonten. Der Anbieter wird mehr daran verdienen als bei einer Karte die in einem Smartphone steckt.