Beiträge von w.erik

    Ich habe nichts getan und bekam die Karte trotzdem auf Rechnung. Aber ich wohne auch schon seit fast 20 Jahren hier am gleichen Ort und hatte auch schon einen Telekom-Festnetzvertrag hier.

    Von einer jungen Nachbarin, die erst vor knapp einem Jahr hier eingezogen ist, weiß ich, dass sie die Karte per Nachnahme bekam.

    Meine Frau ist nicht mehr zwingend auf Mobilfunk angewiesen, sie kommt mit GMX Freephone hervorragend zurecht. Falls mal wirklich nichts mehr geht, sie aber telefonieren muss oder ich sie erreichen muss, ist als Backup eine Netzclub-Karte im Handy. Bisher hat sie die noch nie gebraucht.


    Nur bei Reisen ins Ausland bekommt sie eine andere Sim ins Handy, weil ihre GMX-Sim sich dort absolut nicht einbuchen will. In der EU wird das dann eine der kostenlosen 1&1-Karten zum Festnetzanschluss sein.

    Bin Halbrentner (arbeite altersbedingt noch 1, 2 oder 3 mal in der Woche). Ich plane einen Ausflug mit der Bahn entweder mit (Schul-)Kindern am Wochenende, dann nützt das D-Ticket nichts, oder alleine in der Woche, dann fahre ich früh hin und nachmittags zurück. Das sind gewöhnlich auch die Pendlerzeiten, nur fahre ich, wenn möglich, nicht schon um 5 Uhr los.

    Aber ehrlich gesagt, für 2 Ausflüge mit der Bahn im Jahr ist das D-Ticket oft zwar die günstigste, aber auch eine sehr umständliche Lösung, weil man das Abo ja auch wieder kündigen und bei Bedarf immer neu abschließen muss. Angebote wie Hopperticket oder Sachsen-Anhalt-Ticket gelten leider nur regional und die Tarifbedingungen sind eine Wissenschaft für sich. Meistens fahren wir dann doch mit dem Auto, das ist einfacher.

    Fürs Pendeln Halle/Leipzig ist dieses Ticket sehr gut, das sind nämlich 5 Tarifzonen und somit sonst sehr teuer. Nützt aber leider nichts, wenn man von außerhalb kommt, weil die Anschlüsse nicht passen, wenn man zwischen den so genannten S-Bahnen umsteigen muss.

    Ansonsten kann das weg, der hiesige Busverkehr fährt Mo-Fr stündlich und ein Weg von 15 Minuten mit dem Auto dauert mit Bussen über 2 Stunden, weil man irgendwo zentral umsteigen muss. Arbeit am Samstag ist dabei gar nicht vorgesehen.

    Komisch, bei der NVA hat man zwar auch schießen gelernt, aber das konnte ich schon vorher auf dem Rummel.

    Wie man mit schrottreifer Technik durch unwegsames Gelände kommt, dabei die liegengebliebenen Gerätschaften der Kameraden mitnimmt, im Winter im Wald im Zelt lebt ohne zu erfrieren, wie man bei Ausfall des Verpflegungsfahrzeugs seine eigenen Vorräte ein- und verteilt, wie man mit Morsetaste und Röhrengeräten hunderte bzw. auf UKW dutzende Kilometer weit funkt und dazu einen störrischen Benzingenerator in Gang setzt, wie man verbotene bzw. unerwünschte Dinge versteckt und wie man gesperrtes Westfernsehen trotzdem schaut haben wir dort auch gelernt. Vieles davon war im späteren Leben ganz nützlich.


    Achso, Auto fahren habe ich dort auch gelernt, aber den Führerschein konnte ich erst 3 Jahre später machen. Der war dann wenigstens nicht so teuer.