O2 narrativ : alles wird besser und muss daher teurer werden. LTE ist zwar überlaufen und die Download Raten , nun ja angeblich besser..5g ist angeblich noch schneller und muss daher noch teurer werden.
Also bevor das 4. Netz kommt und so lange allgemein alle über Preiserhöhungen sprechen, kann man ja Gewinnoptimierung betreiben. Keine höheren Kosten und nutzt das Oligopol noch aus. Die Aktionäre freut es. Die Kunden nun ja..
Sorry, aber ich hab das Gefühl, ein Unternehmen soll investieren, darf aber keinen Gewinn machen.
Und für den Kunden soll am Ende alles auch noch kostenlos sein.
Ich hatte mein erstes Handy (Siemens C35: keine Kamera, kein Messenger, keine Apps) im Jahr 2000 im Viag Interkom-Netz.
Damals:
- Kosten pro Gesprächsminute
- Kosten pro SMS
- Kosten pro Minute für Internet (WAP) und später pro MB (GPRS)
Welche Evolution wurde durchlaufen:
GSM/GPRS/EDGE/UMTS/HSDPA/LTE/5G
Sprachcodecs bis hin zu HD-Voice
WiFi-Calling
Visual Voicemail
Videotelefonie
uvm.
Was gibt es heute - auch aufgrund von Wettbewerb:
- Flatrate für Gespräche/SMS
- Volumen-Kontigente (always-on Internet)
- Datenflatrate (Unlimited-Tarife)
Doch die Unternehmen haben Kosten:
- Lizenzen
- Infrastruktur (Türme, Glasfaser, Rechenzentren)
- Personal
- Marketing
- Kundenservice
- Energie
usw.
Mobilfunk gibt es im Discount-Segment von 5-10 € und im Hochpreis-Segment im Schnitt von ca. 30 €.
Das sind höchstens 1 € pro Tag im Monat.
Wenn einem etwas zu teuer oder nicht Wert ist, soll er doch bitte darauf verzichten anstatt rumzujammern.