Beiträge von Crusader2004

    teltarif hat im Podcast angekündigt, die verschiedenen Geschwindigkeitsstufen (2 / 10 / 225 Mbit/s) auf ihre Praxistauglichkeit zu testen.
    Ich selbst weiß, was mit 1 Mbit/s alles möglich ist und sehe die neuen Tarife als fair an.


    Vielleicht gibt es ja Speed-Boost-Optionen, die man 2-3 pro Monat buchen kann, wenn man wirklich mal grad schnelleren Traffic braucht.

    Da muss ich filet recht geben.
    Ich hab früher für den ISDN-Internetzugang pro Minute bezahlt.
    Dann gabs die ersten DSL-Flatrates mit 768 kbit/s, das war der Hammer, endlich always-on.


    Im Mobilfunk anfangs 49/99 Cent pro Minute und 19 Cent pro SMS - surfen (wenn überhaupt) pro MB mit UMTS 384 kbit/s.
    Im Mobilfunk kamen dann Sprach- und SMS-Flatrates.


    Die letzten Jahre wurde immer gemeckert, dass der Preis pro GB zu hoch ist.
    Jetzt gibt es eine Full-Flat für 29,99 €, also für 1 € pro Tag und man kann mobil quasi alle Dienste nutzen.
    Außerdem gibt es Features wie VoLTE, WLAN-Calling, Festnetz-Nr. (bundesweite Homezone), Konferenzanrufe und EU-Roaming.


    Dieser Komfort kostet aber auch Geld (Lizenzen, Netzaufbau, Wartung, Service usw.).


    Der Weg ist absolut richtig.
    Wem es nicht passt (Preis oder Netz) soll doch zur Telekom oder Vodafone gehen, aber nicht immer rumheulen.

    Bei aktuellerem Bildmaterial ( Video ...) das in 4k angeboten wird möchte ich es dan auch in 4k laufen haben.... und nicht in 780p auflösung und das funzt nicht unter minimal konstanten 21MBit/s... ,zumindest bei meinen zahlosen selbsttests.... ohne messtechnik.... und Labor Nachweisen...


    4K schau ich aber auf einem großem TV-Display (min. 55") und nicht auf dem Smartphone/Tablet.

    Also auf den ersten Blick bin auch ich nicht sehr begeistert von dieser Tarifumgestaltung, aber ich kann glaub langsam verstehen, was dahinter steckt.
    Ich selbst nutzt einen Free S mit 3 GB für 17,49 € mit Connect-Funktion. Das Datenvolumen wird selten ausgereizt, aber ich war mal länger von zu Hause weg und ohne WLAN. Konnte mit 1 Mbit/s locker SkyGo und DAZN auf dem Tablet (Tethering) schaun und war überrascht, wie gut das in vernünftiger Qualität (Bild, Ton, keine Aussetzer) läuft.


    Das Problem ist, dass wenn mich Leute fragen, wieviel Volumen ich habe und dann antworte "ich hab ne Daten-Flatrate", die das nicht nachvollziehen können. Die sehen nur das Datenvolumen, können aber mit der Drosselgeschwindigkeit nichts anfangen bzw. nicht vorstellen, was mit 1 Mbit/s möglich ist.
    Aus Marketing-Sicht ist es halt leichter jemanden einen "Unlimited"-Tarif zu verkaufen, wie im Festnetz schon lange üblich.
    Und mal ehrlich: die meisten haben noch ein Festnetz und sind dort mit dem Handy mit Fullspeed (16/25/50/100 Mbit) unterwegs. Da kann man auch in FullHD streamen. Oder im Firmen-/Hotel-WLAN. Unterwegs mal kurz Videos mit 2/10 Mbit/s schaun geht ja wunderbar.


    Ich selbst werde nicht auf die neuen Tarife wechseln, aber ich denke, ein gewisser Markt ist vorhanden.
    Wir als Insider sind halt nicht die Zielgruppe.


    P.S. was mich noch stört, warum der Upload nicht symetrisch zum Download ist, sondern halbiert wird. Bei meinen Speedtest war der Upload meistens vielfach höher als der Downstream, somit sollte das aus Auslastungssicht möglich sein 2/2 und 10/10 statt 2/1 und 10/5 anzubieten.

    Warum wird nicht LTE700 genutzt, um diese Lücken kurzfristig zu schließen? (wäre ja besser als GSM900)
    https://www.bundesnetzagentur.…Z_Raeumung.html?nn=265778


    Ich seh hier auch die Bürgermeister bzw. den Stadtrat in der Pflicht.
    Einen Standort ohne langes Genehmigungsverfahren anbieten, auf denen sich alle drei aufschalten dürfen und Fördergeld (für Breitbandausbau?) abrufen. Von allein werden die Netzbetreiber nicht kommen, wenn es für die nicht wirtschaftlich ist.