Beiträge von Mort

    IIRC waren für das SX1 wohl spezielle 3D-APIs geplant (keine Ahnung, ob sie auch umgesetzt wurden). Die sind zwar "nur" Software, können durch den direkteren Hardware-Zugriff auch die Performance verbessern (quasi so, wie der passende Grafikkarten-Treiber viel schneller zeichnen kann als der Standard-VGA-Treiber), außerdem erspart's den Programmieren Aufwand und Speicherplatz...

    Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    Die Frauen geben eher zu, daß sie was nicht kapieren und lassen sich auch gerne bereitwillig helfen und hören zu. Nicht wie viele Männer, die nach etlichen Installationen, Deinstallationen, wilden Registrylöschungen, Hardwareneukauf inkl. Kontoleerung und durchgemachten Nächten anrufen und dann einen auf Besserwisser machen den Hotliner anbrüllen, wobei sich dann herausstellt, daß sie einfach nur zu blöd sind.


    Auch wenn's damit leicht OT wird: Man braucht ja nur in einige Threads in diesem Forum zu schauen um solche Exemplare zu sehen. Leider ist der Frauenanteil hier etwas zu gering um repräsentativ zu sein. Bisher hab ich allerdings ähnliche Erfahrungen gemacht. Es gibt nichts schlimmeres als Leute mit einem Halbwissen, dass sie für absolut ausreichend halten...


    OJ (ich hoffe der ist nicht schon irgendwo in diesem Monster-Thread...):
    Treffen sich 2 Freundinnen:
    "Mein Mann ist im Schlafzimmer wie ein Loewe - er reisst sich
    die Kleider vom Leib und stuerzt sich mit Gebruell auf mich."
    "Du hast es gut - meiner ist wie ein Loewenzahn - einmal
    blasen und der Samen fuer's ganze Jahr ist weg."

    Zitat

    Original geschrieben von Replicant
    Erstens wird es wohl Ziel dieser Kampagne sein Adressen zu sammeln. Was glaubst Du, wieviele Leute freiwillig Ihre Adresse da hinschicken werden, um Kohle zu kriegen. Sie werden quasi für die Herausgabe ihrer Adressen bezahlt. Und wenn ihre Adressen dann für Werbezwecke weitergenutzt werden können, hat sich die Sache für die TVMovie doch schon halbwegs gelohnt! ;)


    Oh ja... wer einmal den Fehler gemacht hat, bei einem Abonnement die Telefonnummer anzugeben (laut Registrierungskarten "nur für Rückfragen" - wer's glaubt...), der weiß, wie schnell die Daten weiter gehen. Spätestens nach einem Monat kommen die ersten Anrufe, ob man denn nicht noch 'n anderes Abo ("Wir ham da ganz tolle Prämien", z.B. Wecker im Wert von 2,50€...) oder Lotto spielen will. Zum Glück bei mir landen dank ISDN alle "normalen" Anrufer eh nur auf dem AB, Freunde haben 'ne Geheim-Nummer... Aber erstaunlich, wie hartnäckig die sind. Ich hab seit knapp 2 Monaten(!!) fast jeden 2. Tag die Nummer von 'ner Lotto-Gesellschaft bei Hamburg auf der Anruferliste...


    Zitat

    Zweitens: Bei den Versandhäusern wie Quelle oder Neckermann wird auch damit geworben, dass man bei Nichtgefallen alles zurückschicken kann.


    Zwischen dem Zurückschicken einer "normalen" Ware und Geld zurück bei nichtgefallen einer Zeitschrift, die man nichtmal zurück schicken muss, ist aber doch noch ein kleiner Unterschied...


    Zitat

    Wenn man es allerdings übertreibt mit dem Zurückschicken der Waren, kriegt man irgendwann mal einen Brief, in dem sinngemäß folgendes drinsteht: "Offensichtlich können wir Ihren Geschmack nicht vollkommen befriedigen, da sie Ihre Bestellungen dauernd zurückschicken. Bestellen Sie bitte ab jetz woanders!"
    Damit ist man "persona non grata" und wird nicht mehr beliefert.


    Naja, bestellen muss man die TV Movie ja nicht, die gibt's in jedem Zeitschriftenhandel. Aber ich denke auch, dass bei der zweiten Reklamation ein Schreiben mit dem sinngemäßen Inhalt "Wenn ihnen die erste nicht gefiel, wieso kaufen Sie sie nochmal?" kommt und die Erstattung verweigert wird...

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    Original geschrieben von stendate
    Tja, Theorie und Praxis sind im Fall von J2ME zwei verschiedene Paar Schuhe. Wenn sich alle Hersteller an die Vorgaben von Sun halten würden, gäb es diese Probleme auch nicht.


    Bis auf ein paar kleinere Bugs, die aber größtenteils eh kaum auffallen, tun sie das.
    Das Problem ist eher, dass J2ME 1.x zu Zeiten entstand, als das SL45 absoluter High End war, und von Speicher und Rechenleistung eher auf den kleinsten gemeinsamen Nenner ausgerichtet ist. Eigentlich schon fast ein Wunder, dass da überhaupt schon Farbe unterstützt wird. Alles was über einfachste Ausgaben und Berechnungen hinausgeht ist ein echter Schmerz im Ar... oder überhaupt nicht möglich. So gibt es z.B. keine Möglichkeit, transparente Bilder zu verwenden, und keinen Zugriff auf "richtige" Dateien (nur eine Art Texttabelle wird unterstützt) und wichtige Telefon-Funktionen (Adress-/Telefonbuch, SMS, Anrufe, Vibrator, polyphone Töne/Samples, alle Tasten ausser 0-9, *, # und dem Steuerkreuz, ...). Hier mussten halt zwangsläufig propietäre Erweiterungen ran, bis Sun endlich mit J2ME 2.0 ankam. Und wer weiß, was dem alles fehlt, bis es sich endlich durchgesetzt hat.


    Abgesehen von dieser Problematik gibt es noch das ganz profane Problem der verschiedenen Bildschirm-Auflösungen - skaliert man die Grafiken, sehen Spiele furchtbar aus und es wird grausam langsam, ergo gibt's für jede Auflösung 'ne andere Version...


    Und last not least ist viele J2ME-Spezifikationen so schwammig oder absichtlich "frei interpretierbar" gehalten (v.a. bei Formularfeldern), dass dasselbe Midlet auf einem anderen Gerät z.T. nicht mehr wieder zu erkennen ist.


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    Ein Lobenswertes Beispiel ist IMHO Motorola, ganz schlimm sind Nokia und Siemens. Diese beiden zuletzt genannten Hersteller versuchen J2ME anscheinend zu einer propriotären Plattform migrieren zu wollen, nur um zusätzliche Features zu ermöglichen und sich selbst zum Standard zu erklären - furchtbar.


    Sehe ich eigentlich nicht unbedingt so. Der Standard tut - bis auf Bugs, die es sicher auch bei Motorola gibt - überall, und wer mehr will - wie das bei Spielen eben der Fall ist - muss eben leider die Erweiterungen nehmen oder auf J2ME 2.0 warten.
    Im Gegensatz zu anderen ähnlichen Beispielen wird hier aber nirgends versucht, den Standard zu "boykottieren" (wie bei der unvollständigen Java-Implementierung im Internet Explorer), sondern er wird "nur" erweitert, wo etwas fehlt.


    Zitat

    Das 2. Beispiel ist die Java-Script-Implementation in den beiden "großen" Webbrowsern "Internet Explorer" und "Netscape Navigator". Im Bereich von DHTML unterscheidet sie sich so stark, dass Webseiten praktisch für beide Varianten erstellt und getrennt behandelt werden müssen. Mit der Plattformunabhängigkeit von Java hat das herzlich wenig zu tun.


    JavaScript hat mit Java generell herzlich wenig zu tun...
    Aber abgesehen davon: Der Navigator vor 6.0 hat das DOM überhaupt nicht unterstützt, und hat mit "Standard" insofern absolut 0 zu tun gehabt.
    Wenn man sich an den W3C-Standard hält, laufen DHTML-Seiten mittlerweile mit Opera (>=6.0), Netscape (>=6.0), Mozilla (fast alle) und IE (>=5.0) weitestgehend problemlos.

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    Original geschrieben von equinox
    Was das Kop-an-Kopf-Rennen angeht: Das wird neimals zwischen Samsung und Siemens Ausgetragen werde, sondern eher zwischen Siemens und Nokia.


    Nokia ist aber kein Series60-Fremdhersteller... ;)


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    Und siegen wird dabei derjenige, der schneller auf dem Markt ist, was wohl siemens sein wird, da der Didää BBohlen nämlich ab Oktober für O2 mit dem SX1 werben soll.


    Ach du Scheiße. Dann muss ich wohl doch aufs P900 sparen. Oder macht für das dann Küblböck Werbung?


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    Zudem ist das D700 doch extrem abgespeckt worden, was sehr schade ist, es ist eindeutig das Spartanischte S60-Phone was neu auf den Markt kommt.


    Naja, mal schau'n, ob dann wenigstens der Preis stimmt...

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    Original geschrieben von zickenbaendiger
    Noch dazu werden sie mit dem SX1 der erste Fremdhersteller Hersteller nach Nokia sein, und das werden Sie sich kaum nehmen lassen.


    Mal abgesehen davon, dass es das P800 schon lange gibt (OK, nicht wirklich Series60, aber immerhin Symbian...), dürfte das ein ganz schönen Kopf an Kopf-Rennen mit dem SGH-D700 geben. Das wurde ja afaik so ziemlich auf den gleichen Zeitraum verschoben...


    Zitat

    Zum jetztigen Zeitpunkt gibt es zum K2 (vielleicht SX2) wohl eh nur Spekulationen.
    Und die welche schon was wissen werden sich hüten was zu sagen :D


    Naja, theoretisch kann ich mir schon vorstellen, dass manche kleineren SX2-Software-Entwicklungen noch ins SX1 gebracht werden, sofern das sinnvoll und technisch nicht zu aufwendig ist. Gerade Symbian-Applikationen sollten ja weitgehend kompatibel sein. Aber weltbewegende Features werden das wohl nicht sein.

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    Original geschrieben von Maginal
    Das größte Problem ist leider immer noch, dass Siemens auf dem Gebiet des Marketings im Gegensatz zu Nokia gnadenlos abloost! Wenn die das nicht in den Griff kriegen, sehe ich schwarz! :(


    Seh ich eigentlich gar nicht mehr so. Die Werbespots für SL55 und Xelibri fand ich durchaus gelungen, und auch die Zeitschriften-Werbung/Plakate für das M55 sind nicht schlecht (für die Zielgruppe).
    Außerdem versteht Siemens (meistens...) die Werbung so zu platzieren, dass das Zielgruppe angesprochen, aber (im Gegensatz zu Nokia/T68i-Popups) nicht nerven.
    Nokia bräuchte mittlerweile überhaupt kein eigenes Marketing mehr - das erledigen Mund-zu-Mund-Propaganda ("Ey, kennst du schon das neue Nokia?", "Wie, SonyEricsson? Das kann doch nix taugen, is doch kein Nokia", ...) und die Werbung von Handy-Händlern und Klingelton-/SMS-/Spiele-Abzockern...


    Zum Xelibri - da ist meiner Meinung nach das Hauptproblem, dass Siemens damit keine Zielgruppe so richtig trifft.
    Für "Trendy-Teens" sind Preise und die Platzierung in "edlen" Mode-Boutiquen total daneben. Hätte man die ersten Xelibris für 100 Euro weniger in C&A, H&M o.ä. angeboten, hätte das vielleicht schon eher funktioniert. Aber auch der Saturn (warum eigentlich nicht auch MediaMarkt? Gehört doch auch zu Metro...) dürfte für dieses Publikum noch die weitaus bessere Verkaufsstelle sein. Wer weiß - vielleicht geht Siemens' Rechnung damit sogar doch noch auf. 8310 und 7210 dürften auch von vielen nicht wegen seiner Funktionen gekauft worden sein...
    Dem "Edelhandy" fehlen die richtigen Materialen, etwas gediegeneres Design und die passende Werbung. 88xx-Kanditaten werden mit einem komischen Plastik-Ding und "flippige"(?) Werbeaussagen wie "Sprache-durch-Luft-Technologie" jedenfalls nicht angelockt.

    Re: Mythos 40-Stimmig


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    Original geschrieben von Jaheel
    Nichts für ungut aber 16-stimmig ist von der Instrumentenvielfalt nicht wirklich der Hammer.


    Die Anzahl der Spuren hat mit der Intrumentenvielfalt aber absolut gar nichts zu tun. Es gibt die gut 200 Standard-MIDI-Instrumente, und damit basta.
    Mehr Spuren bringen bei normalen Produktionen mehr "Fülle" (Overdubs, mehrere Streicher usw.) und vereinfachen die Produktion (die Gesangsspur klingt besser als die andere, die Geigen klingen besser als die Violinen, etc.). Bei MIDIs, wo alles mehr oder weniger ein leicht anderes Gepiepse ist (Handys mit Wavetable gibt's afaik noch nicht), fällt das aber weg: Jede "Geige", "Gesangs"-Spur usw. klingt identisch, Fülle kann man mit Lautstärke und Effekten (Hall, Echo) simulieren. Ergo braucht man selten mehr als 10 Spuren: Gesang, Drums, 2-4 "Primär-Instrumente" (Klavier, Gitarren, Bass, Keyboard und/oder "Piepser"), und evtl. noch 1-3 Hintergrund-"Pads" (Geigen, "Gewummer", Chöre, ...).
    Dein Thread-Titel passt also wunderbar: 40-stimmige polyphone Klingeltöne sind ein Mythos - oder besser gesagt eine Zahlenspielerei. Im Endeffekt bringen sie so viel wie ein Auto mit 1000 PS innerorts...

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    Original geschrieben von Saletti
    Die Chance, einem Bußgeld (oder härteren Strafen) zu entgehen, hat nun wirklich jeder Autofahrer. Dafür sorgen schon die Schilder, die an deutschen Straßen alle paar Kilometer darüber Auskunft geben, bis zu welcher Geschwindigkeit keine Bußgelder verhängt werden.


    Naja, eine wirklich faire Chance wäre es dann, wenn die Geschwindigkeitsbeschränkungen sinnvoll vergeben würden. Nur scheint leider bei den Tempolimits schon einkalkuliert zu sein, dass die meisten eh 10 (innerorts) bis 30 (Autobahn) km/h zu schnell fahren. Zudem fände ich's gut, wenn man öfter erfahren würde, warum das Tempolimit existiert (aber bitte nicht Ausreden wie Lärm- bzw. Umweltschutz bei einer stark befahrenen Landstraße neben dem Industriegebiet...). Bei 120km/h auf einer kerzengeraden Autobahn oder 80km/h auf einer baulich getrennten 4-spurigen Landstraße kann niemand allzuviel Akzeptanz erwarten...


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    Man muß sich doch nur einmal angucken, wie auf Autobahnen mit gut bekannten Radaranlagen gefahren wird. Im überwachten Bereich halten sich alle, die es wissen, penibel an das Tempolimit und nach der letzten Anlage steigt sofort das Tempo.


    Mehr erwarten die meisten Kommunen ja auch gar nicht. Deswegen werden die Dinger ja auch meistens an Unfallschwerpunkten aufgestellt - dann wird wenigstens da langsam gefahren. Auch wenn bei einigen Fahrern die Konzentration dann wohl eher auf dem Tacho als auf der Straße liegt. Aber irgendwas ist ja immer...