Beiträge von CLK

    Bestellt hast du aber x, geliefert bekamst du y. Müsste doch auch so auf der Verpackung stehen? Also ist es eine Falschlieferung, da kann sich der Verkäufer auf den Kopf stellen und mit den Zehe wackeln.


    Setze ihm eine Frist, bis wann du mit einer Nachlieferung einverstanden bist und kündige an, dass du das Teil auf dem Versandweg "a" oder "b" senden wirst. Gib ihm in der Mail ebenfalls eine Frist, in der er sich zu dem Versandweg (auch ob frei oder unfrei) äußern kann. Aber auf keinen Fall ungebeten unfrei versenden.


    Nach den Erfahrungen zu urteilen, wirst du aber wohl um den gang zum Rechtsanwalt letztendlich nicht herumkommen. Also immer alles dokumentieren.

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    Original geschrieben von hdwirtz
    Naja, also gelten auch in den USA noch immer die Gesetze der Physik- von einer Schrägen rutscht man hinunter und landet recht unsanft.


    Noch... wenn das öfters vorkommt wird ein Gesetz dagegen erlassen :D

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    Original geschrieben von BuBubaer
    Also mit Kopfschütteln muss ich immer lesen das die Erziehung in der Familie bleiben sollte.


    Dieses sage ich wohl, weil ich daheim noch eine Erziehung in diesem Sinne genossen habe. Sicherlich wird auch im Kindergarten und in der Schule erzogen. Aber was im Elternhaus nicht beigebracht wird in der Erziehung, kann später schlecht bis gar nicht nachgeholt werden.


    Ich meine damit nicht die soziale Kompetenz und andere weiche Faktoren des Lernens. Sondern vielmehr die Grundlagen wie Ehrlichkeit, Respekt und Fleiß. Wenn diese Sachen nicht im Elternhaus vermittelt werden und als Werte gelten sehe ich hier ein Problem welches durch einfachen Unterricht nicht gelöst werden kann.


    Dass Gruppenfähigkeit, Förderung einzelner Talente usw. auch in den Kindergäten und danach in den Schulen vermittelt werden sehe ich ebenso als notwendig an. Aber ohne eine gewisse Grunderziehung geht es eben nicht, und diese wird vom Elternhaus gesteuert.


    Ich (auch als Vater) finde es schrecklich, wenn immer alle Verantwortung auf die Kindergärten/Schule abgewälzt werden. Auch ich trage eine Verantwortung meiner Tochter gegenüber, ihr etwas mit auf den Weg zu geben um einigermaßen gut durch die Welt zu kommen. Ich will nicht, dass meine Tochter durch Gangstaz lernt, was Respekt bedeutet. Ich will nicht, dass sie der Meinung ist, mit Lügen und Betrügen besser voran kommen zu können. Ich will nicht, dass sie nach einem Abschluss zu Hause bleibt weil der Staat ja alles bezahlt.


    Sicherlich ist das meine sehr subjektive Sichtweise. Aber wir leben nunmal nicht in einem Staat, der uns das Denken abnimmt (zum Glück). Wenn manches Elternteil mal bei der Erziehung des eigenen Kindes mehr Zeit und Kraft investieren würde, würde einiges besser laufen in der Zukunft dieser Kinder.

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    Original geschrieben von kingpin166


    16MB RAM (für damalige Verhältnisse eigentlich viel zu viel *G*)


    Mein erster richtiger PC (weit nach dem C16) war eine Kiste mit 1/2 MB RAM, dafür aber 2 X 5 1/4"-Diskettenlaufwerke und ohne Festplatte. Dafür aber schon mit Grün-Monitor :D

    Die Finanzämter können nicht anders, als die Steuererklärungen gesetzesmäßig abzuarbeiten. Soll heißen, erst ab dem 21. km wird dein Arbeitsweg "anerkannt". Allerdings gibt es ein Schreiben des Finanzminsteriums dass diese Bescheide unter punktuellem Vorbehalt ergehen sollen. Dies bedeutet dass diese Bescheide automatisch korrigiert werden falls das Urteil gegen die Regierung ausfällt.


    Also ganz normal die Erklärung abgeben und beim Bescheid hinten in den Erläuterungen drauf aufpassen dass die Vorläufigkeit drin auftaucht. Dann kann dir nix passieren außer einem nachträglichen Guthaben.

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    Original geschrieben von Elke2002
    Ich glaube, Du hast mich nicht richtig verstanden.


    Doch, ich glaube schon dass ich dich verstanden habe. Wie beschrieben habe ich ledigliche deine Begriffe als Aufhänger und Einstieg genutzt, nicht deine Inhalte. Mit denen stimme ich nämlich in meiner Meinung auch überein.


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    Mehr und besser ausgebildete Erzieher müssten als Ergänzung zu den traditionellen Lehrern her. Ohne die Arbeit der Lehrer jetzt abwerten zu wollen. Aber es tut wohl Not, dass sie mehr Unterstützung von speziell dazu ausgebildeten Fachleuten (Pädagogen, Erziehern) erhalten.


    Sicher hast du da nicht unrecht. Aber gehört Erziehung nicht in die Familie? Was dort in den ersten 6 Jahren bevor die Kinder in die Schule gehen schon z.T. verbrochen wurde kann in den wenigen Schulstunden nicht so einfach nachgeholt werden. Meiner Meinung nach (leider auch der teuerste Weg) brächte eine Erziehung der Eltern wie man Kinder erzieht mehr. Allerdings wäre das auch mit einem zu großen Eingriff in die Privatsphäre der Eltern verbunden, also auch nicht wirklich das Gelbe vom Ei. Bliebe wohl als Ausweg nur eine Verbesserung der frühkindlichen Förderung, also Ausbau der Kindergärten und -tagesstätten. Vor allem personell müsste auch dort -neben den Schulen- einiges getan werden. Aber natürlich hast du Recht: Pädagodik, Methodik und Didaktik gehören zu einem guten Unterricht dazu. Und das ist nicht umsonst oder billig zu haben.



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    Aber die Kinder von heute sind die Eltern von morgen. Und somit würde man in die Zukunft unserer gesamten Gesellschaft investieren.
    Ich schätze, wenn man 1-3 Generationen lang konsequent so viel Geld in die Bildung investieren würde, wie wirklich notwendig wäre, könnte man sich danach so einiges (er)sparen (bzw. brächte im Endeffekt weniger Kohle, um den guten Standard zu halten). - Aber das ist ja kein erfolgversprechendes Wahlkampfthema... :-/


    Volle Zustimmung meinerseits. Aber auf welchem Niveau Wahlkampf geführt wird sieht man ja leider gerade am aktuellen beispiel sehr gut. Wobei auch dort das Thema "Mehr Geld für Schulen" immer wieder einfließt (oder soll man sagen: verheizt wird?), nur getan wird nach der Wahl leider nichts weil dann ja mal wieder die Kassen leer sind.


    Aber, dass die Kassen leer sind, ist nu wieder als Endergebnis auf das hier diskutierte Problem mit zurück zu führen. Der Hund beißt sich sprichwörtlich selbst in den Schwanz. Oder wie TV Kaiser es so schön zu sagen vermochte: Ein Teufelskreis...


    In Wissen und Bildung zu investieren würde bedeuten, in die Zukunft zu investieren. Statt dessen wird, wenn Geld da ist, dieses z.T. sinnlos verpulvert. Erinnert mich z.Bsp. an die Zebrastreifen in Sindelfingen. Dieses geld wäre in Bildung wesentlich besser angelegt gewesen und könnte heute Früchte tragen.

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    Original geschrieben von Elke2002 ...aber man sollte nicht unterschätzen, *was* die Schüler (neben dem 'Stoff') in der Schule noch so alles lernen (können). Z.B. auch, wie man Leute respektiert, richtig einschätzt, niedermacht, gegeneinander ausspielt, unterstützt usw.


    Entschuldige bitte, Elke, dass ich hier deine Aussage als Aufhänger benutze. Aber eben genau diese Fähigkeiten, welche Du ansprichst und die in manchen Schulen gelernt werden, sind absolut schädlich.


    Damit meine ich natürlich nicht den offiziellen Unterricht sondern das was außerhalb der Unterrichtsstunde passiert. Um es an deinen genannten Begriffen mal konkret fest zu machen:


    - wie man Leute respektiert:
    Durch diverse Vorbilder wird Respekt denen gegenüber gezollt, die Gangsta sind...


    - richtig einschätzt:
    Das können die meisten auch heute noch nicht. Und da schließe ich mich nciht davon aus.


    - niedermacht, gegeneinander ausspielt:
    Wird ja auf manchen Schulhöfen pausenlos gemacht.


    - unterstützt:
    Sowas lernt man in der Familie. Wenn nicht, dann siehe Punkt obendrüber.


    Gerade diese zwischenmenschlichen Aspekte sind ein Teil der Erziehung. Und diese wird leider in etlichen Familien (und dazu gehören beileibe nicht nur sozial schlechter gestellte Familien) vernachlässigt oder gar dem TV-Gerät und der Spielekonsole überlassen.


    Das Ganze garniert mit verschobenen Wertesystemen und fehlendem finanziellen Einsatz (damit verbunden auch personellem Einsatz) an den "Erziehungseinrichtungen" sowie den Schulen, und schon kommen wir wieder bei Aristoteles heraus der seinerzeit schon orakelte: "Die Jugend von heute ist unser Untergang".


    Ich sehe hier ein ganz großes Verschulden unserer Politik. Aber eben bei weitem nicht alles, denn die Schulen sind nicht zum erziehen gedacht (zumindest nicht in unserem Schulsystem). Die Lehrer klnnen zwar einiges vermitteln, aber ohne den Respekt der Schüler, dem Willen des Zuhörens und Begreifens, haben Lehrer schlicht und ergreifend keine Chance. Und diesen Respekt und den Willen aus sicht "etwas zu machen" wird heute vermehrt in immer weniger Elternhäusern gelehrt.


    Ein Patentrezept um dieser Miesere zu entfliehen hat niemand, denn jeder Mensch ist verschieden. Also müsste es für jedes "Problemkind" (Vorsicht, nicht mit manchen polemischen Äußerungen gleichzusetzender Begriff) eine eigene Schulform erfunden werden. Aber warum schauen wir nicht bei unseren Nordeuropäischen Nachbarn in die Klassenzimmer? Schließlich haben die dortigen PISA-Ergebnisse als auch der Bericht der UNO die dortigen Schulmethoden als gut heraus gestellt?


    Aber wenn ich dann sehe wie die Schulen schon mit den alltäglichen Problemen im Stich gelassen werden, dann sehe ich da relativ schwarz für eine baldige Lösung dieser Zielkonflikte. Aber alles ist eine Frage des Geldes, nur warum soll eine solche Nation unbedingt an der wichtigsten Aufgabe sparen und alle verantwortungen von sich weisen dürfen? Durch geschickte Steuergestaltung können große Unternehmen etliche Steuern sparen, dies belastet den Haushalt. Dadurch soll mehr Geld in den Unternehmen verbleiben damit diese das Geld hier in Umlauf bringen können. Wie gut das funktioniert, sieht man an Beispielen wie Nokia...


    Und nur, weil die Schulen keine solche Lobbyarbeit wie die Unternehmen leisten können, wird der Bildunsgetat gekürzt. Aber, wie hier schon mehrfach durchgeklungen, nur durch frische, motivierte, weitergebildete Lehrer kann wohl noch etwas an dem "Bildungsnotstand" getan werden. Schließlich sind die Kinder von heute die Zukunft dieses Landes.