Ohne alles gelesen zu haben will ich auch noch bisschen was in den Raum schmeißen.
1. Es gibt definitiv einen Unterschied zwischen FH und Uni, der ist aber bei weitem nicht so groß wie zwischen FH und Lehre.
Wenn der Fh-ler und der Uniabsolvent in ein Unternehmen kommen stehen sie beide erst mal da wie der Ochs vorm Berg. Denn das Oberflächengekratze was in beiden Fällen vermittelt wird reicht in einem speziellen Teilbereich eines Unternehmens nicht aus. Ich sehe das Studium eher als Prüfung ob jemand den Fleiß und die Intelligenz hat überhaupt "schwierige Aufgaben" zu meistern und nicht als ein Erlernen von Theorie.
Nehmen wie als kleines Beispiel "Verbrennungsmotoren":
Im Studium ein Fach von vielen mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden, aber wer später in die Motorenentwicklung will, weiß von dem Fach "Verbrennungsmotoren" nur, dass sich im Motor irgendwas dreht... (überspitzt formuliert)
2. Als Meister studieren zu dürfen macht keinen Sinn, schadet aber auch nicht wirklich, solange das Niveau der Hochschulen, naja, hoch bleibt. Es folgt eine natürliche Auslese.
3. Der beste Techniker hat enorme Schwierigkeiten an einer Idiotenuni (FH, so heißt es ja hier) einen erfolgreichen Abschluss hinzulegen.
4. Studierte verdienen (teilweise) zu viel... v.a. in Berufen die ein Studium voraussetzen aber ein niedriges Niveau haben... so gesehen verdienen Handwerker einfach zu wenig.
Hoffe hier teilt jemand meine Meinung...