Sieht doch ganz ordentlich aus der Testbericht und war bestimmt nicht wenig Arbeit. Die Fakten sind ausformuliert und begründet. Mich würde es schon stören, wenn jemand damit Geld mache möchte und ich nichts davon abbekomme.
@GeneralCluster:
"Stichwort hier wäre wissenschaftlich und ein Lexikon ist doch eine wissenschaftliche Abhandlung, oder täusch' ich mich ."
Fakten wie Akkukapazität im mW und Displayauflösung habe ja auch wissenschaftliche Aspekte. Es ging doch darum, dass Du das Unverständnis der Verärgerung damit begründet hast, das jemand nur Fakten zusammenträgt und keine eigenen geistigen Ergüsse einbringt. Ein Lexikon interpretiert die Wissenschaft sicher nicht neu, sondern trägt Fakten zusammen.
"Außerdem würden da noch ganz andere Rechte (gegenüber den Verlag z.B.) greifen."
Eben das habe ich ja versucht durch dieses überzogene Beispiel deutlich zu machen. Der Verlag hat die Rechte inne, genauso wie ein privater Verfasser eines Textes. Oder willst Du jetzt allen privaten Erfindern, die ein Patent inne haben, dieses aberkennen, da es ja keine Firmen sind? Vielleicht haben die sogar einen erläuternden Text über das Patent ins Internet gestellt? Tja Pech gehabt: Patent weg. Wäre das in Deinem Sinne?
"Ich möchte mich jetzt nicht weiter dazu auslassen."
Die Lage spitzt sich zu?
"Fakt ist, wer privat im Netz was schreibt, postet oder abbildet muß damit leben."
Ja, deshalb hat er es ja sicher auch ins Netz gestellt. Aber muss er auch damit leben, dass andere sich seine Inhalte zu eigen machen? Wenn ihn das störrt, darf er dagegen vorgehen. Und die deutschen Gesetze geben ihm Recht. Wo willst Du denn bitte die Grenze ziehen? Um nochmal auf das Beispiel des Lexikon-Verlages zurückzukommen, was wäre denn, wenn der seine Inhalte online kostenfrei anbietet? Darf dann jeder die Texte herauskopieren und damit auf anderen Websites Geld verdienen?
Es gehört IMHO zum guten Ton, vorher nachzufragen. Oder zumindest anzugeben, dass man sich einer anderen Quelle bedient hat und diese zu nennen. Das ist wirklich das allermindeste was man hätte erwarten können. Wobei mich dabei am meisten stören würde, dass es nicht einem nicht-kommerziellen Nutzen dient sondern hiermit Geld verdient werden soll. Der Autor des Textes leistet also die Arbeit für den zu faulen Verkäufer und wird noch nicht einmal gefragt.