Beiträge von Nebelfelsen

    Im Reisepass fände ich es gut, da man sicher zuordnen kann, welcher Pass zu welcher Person gehört.


    Problem ist nur, dass die Daten bei Erstellung (und beim Überprüfungsprozess)sicher gespeichert werden und auch für andere Zwecke benutzt werden können. Da könnte man auch mal in falschen Verdacht geraten, wenn man zufällig zur falschen Zeit am richtigen Ort war oder das System verrückt spielt. Oder es werden anhand solche Parameter Zeugen ausfindig gemacht und die geraten dann in eine rufschädigende Situation (es geht ja niemanden etwas an wo Zeuge XY am xx.yy.zzzz um 18.34 war, wenn dann soll er sich bitte bei der Polizei melden und nicht von denen gesucht werden).


    Sicher, im Moment werden viele Möglichkeiten noch durch das GG untersagt, aber wer stellt sicher, dass Sie nicht doch schon inoffiziell genutzt werden. Und wenn erst einmal ein großer Datenbestand vorliegt wird sicher alles daran gesetzt werden das Gesetzgefüge dementsprechend weiter aufzulockern.

    Sieht doch ganz ordentlich aus der Testbericht und war bestimmt nicht wenig Arbeit. Die Fakten sind ausformuliert und begründet. Mich würde es schon stören, wenn jemand damit Geld mache möchte und ich nichts davon abbekomme.


    @GeneralCluster:
    "Stichwort hier wäre wissenschaftlich und ein Lexikon ist doch eine wissenschaftliche Abhandlung, oder täusch' ich mich ."
    Fakten wie Akkukapazität im mW und Displayauflösung habe ja auch wissenschaftliche Aspekte. Es ging doch darum, dass Du das Unverständnis der Verärgerung damit begründet hast, das jemand nur Fakten zusammenträgt und keine eigenen geistigen Ergüsse einbringt. Ein Lexikon interpretiert die Wissenschaft sicher nicht neu, sondern trägt Fakten zusammen.


    "Außerdem würden da noch ganz andere Rechte (gegenüber den Verlag z.B.) greifen."
    Eben das habe ich ja versucht durch dieses überzogene Beispiel deutlich zu machen. Der Verlag hat die Rechte inne, genauso wie ein privater Verfasser eines Textes. Oder willst Du jetzt allen privaten Erfindern, die ein Patent inne haben, dieses aberkennen, da es ja keine Firmen sind? Vielleicht haben die sogar einen erläuternden Text über das Patent ins Internet gestellt? Tja Pech gehabt: Patent weg. Wäre das in Deinem Sinne?


    "Ich möchte mich jetzt nicht weiter dazu auslassen."
    Die Lage spitzt sich zu?


    "Fakt ist, wer privat im Netz was schreibt, postet oder abbildet muß damit leben."
    Ja, deshalb hat er es ja sicher auch ins Netz gestellt. Aber muss er auch damit leben, dass andere sich seine Inhalte zu eigen machen? Wenn ihn das störrt, darf er dagegen vorgehen. Und die deutschen Gesetze geben ihm Recht. Wo willst Du denn bitte die Grenze ziehen? Um nochmal auf das Beispiel des Lexikon-Verlages zurückzukommen, was wäre denn, wenn der seine Inhalte online kostenfrei anbietet? Darf dann jeder die Texte herauskopieren und damit auf anderen Websites Geld verdienen?


    Es gehört IMHO zum guten Ton, vorher nachzufragen. Oder zumindest anzugeben, dass man sich einer anderen Quelle bedient hat und diese zu nennen. Das ist wirklich das allermindeste was man hätte erwarten können. Wobei mich dabei am meisten stören würde, dass es nicht einem nicht-kommerziellen Nutzen dient sondern hiermit Geld verdient werden soll. Der Autor des Textes leistet also die Arbeit für den zu faulen Verkäufer und wird noch nicht einmal gefragt.

    Naja, wenns dem Verkäufer um Fakten gegangen wär, hätte er sicher auch eine Aufzählung von einem Hersteller oder Distributor, der das Gerät unter Nennung der Hersteller-Angaben anbietet, kopieren können und nicht einen Testbericht, auch wenn er größtenteils nur Fakten enthält (ich muss zugeben, dass ich den Bericht nicht gelesen habe, vielleicht kann ihn mal jemand in diesem Thread kopieren oder verlinken).


    Tatsache ist doch, dass dieser Text verwendet wird, um Geld zu verdienen. Ohne den Text würde der Gewinn vermutlich geringer ausfallen. Der o.a. Argumentation zu folge wäre es also auch nicht schlimm, große Lexika mit dutzenden an Bänden abzuscannen und im Internet kostenlos anzubieten um über Bannerklicks Geld zu verdienen? Schließlich werden in Lexika ja nur Fakten zusammengetragen...

    Zitat

    Original geschrieben von 42606820
    Eine andere Möglichkeit wäre es auch die E-Mail Adresse zu verschlüsseln.



    Code
    <a href="mailto:%74%65%73%74%40%77%65%62%2E%64%65">E-Mail</a>


    wäre dann test@web.de ;)
    [/url]


    Kommt aber hierbei auch immer darauf an, wofür man das braucht. Der Internet Explorer z.B. stellt es dann in der Statusleiste immer noch als Klartext da und wenn man auf den Link klickt steht es auch im Outlook als test@web.de drinn.


    Wenn jetzt irgendwelche Leute sich massenweise Mail-Adressen aus den WWW holen wollen und dafür bestimmte Scripte einsetzen, dann haben die sicher auch schon darüber nachgedacht, solche Standard-Kodierungen wieder zu entschlüssen. PHP z.B. hält ja dafür die passenden functions direkt bereit.


    Man müsste mal probieren, was passiert, wenn man den Link über eine JavaScript-Funtion aufruft, ob der Browser das dann kapiert und Outlook startet oder versucht eine neue Seite mit dieser Referenz anzeigt. Falls es wie gewünscht klappt könnte man in der JavaScript-Function eine Mail-Adresse nach eigener Verschlüsselung reinkodieren und erst bei Klick auf den Link entschlüsseln. Aber spätestens, wenn sich das Mailprogramm des Users dann öffnet sieht er den Link dort. Ein recht guter Schuzt gegen Adresssammler könnte es aber sein. Müsste man mal probieren, ob es läuft.

    Die Anzeige in der Statusleiste des Browsers kannst Du in der Tat unterdrücken per JavaScript. Wenn der User das aber abgeschaltet hat sieht es es trotzdem. Oder er schaut in den Quelltext.


    Und wenn man auf den Link klickt, öffnet sich ja sowieso das Mailprogramm und die Adresse steht dann dort im Empfänger-Feld, denn das ist ja das Ziel des mailto-Links.


    Wenn Du also nicht möchtest, dass jemand auf Deine Mail-Adresse kommt, dann darfst Du den mailto-Link nicht benutzen sondern musst auf Alternativen wie Kontaktformulare zurückgreifen. Denkbar wäre auch ein Mailto-Link zu einer Spammotel-Adresse und diese dann ggf. öfters wechseln. Wenn es Dir nur darum geht, das man die Mail-Adresse nicht per Suchmaschine auslesen können soll, dann hinterlegt sie als Bilddatei, aber verlink sie nicht. Der User muss sie dann abtippen, um Dir eine Mail zu schreiben.


    Wenn es Dir aber nur um ästhetische Gründe geht und Du die Anzeige nicht in der Statuszeile haben möchtest, müsstet Du JavaScript-Befehler zum Belegen des Statusbartextes onMouseOver und onMouseOut nehmen. Macromedias Dreamweaver bietet hier sehr einfache Dialoge um das in Webseiten für Hyperlinks einzustellen.

    Zitat

    Original geschrieben von kommerudy
    noch mal ne ergänzende Frage, der Kabelstrang besteht aus ingesamt 12 einzelnen Kabeln. Kann ich diese getrost vergessen??


    Nein, die restlichen musst Du an die Steckdose anschliessen. Die eine Hälfte an die Phase und die andere Hälfte an den Nullleiter.


    Bisher habe ich mich immer gefragt, warum die Telekom es nur zulässt, das man den NTBA per TAE-Kabel selber anschliesst und ansonsten Verkabelungen vor der TAE-Dose durch Privatpersonen nicht zulässig sind. Nach Lektüre dieses Threads bin ich mir aber sicher, dass die Telekom gute Gründe dafür hat. Aber das Internet hält ja immer eine Lösung parat: Wie schließe ich meine Telefonanlage an, ohne Geld für einen Techniker auszugeben, wie schließe ich meinen Backofen an, ohne Geld für einem Monteur auszugeben, wie reparier ich den Motor meines Ventilators, wie wähle ich ohne Finger die Nummer vom Rettungsdienst, etc. etc.

    Zitat

    Original geschrieben von katinkamaus
    Ihr glaubt gar nicht, wieviele Leute ihre Karte im Geldautomaten stecken lassen... :rolleyes:


    Ja? Die meisten Automaten, die ich kenne (auch ältere) geben das Geld erst heraus, wenn man die Karte aus dem Schlitz gezogen hat. Hätte daher eher gedacht, dass schusselige Leute eher das Geld im Automaten vergessen statt der Karte...