Beiträge von Nebelfelsen

    Zitat

    Original geschrieben von Handyguru


    Selber vorsorgen:top:



    Und zwar in voller Höhe und nicht nur zur Lückenschließung wie bei Riester. Das ist genua das richtige Verfahren. Selber vorsorgen und gleichzeitg massiv Beiträge für die derzeitigen Rentner zahlen. :(

    Kaum schreibt hier einer mal rein, dass sich zwei Leute zwar schon seit 10 Jahren lieben, aber keinen Grund sehen, extra zu heiraten (schließlich sind sie ja auch so schon glücklich miteinander), finanziell würde es aber etwas bringen.


    Da meint dann plötzlich jeder, es seien nur finanzielle Gründe und eine solche Ehe könnte nicht halten, etc.


    Warum darf man denn nicht als langjähriges Paar überlegen, welche Lebensweise sich mehr rechnet, wenn die Lebensform als Paar sowieso von vornherein und auch schon seit langer Zeit feststeht. Schließlich sollte doch möglichst viel Geld für das gemeinsame Leben überbleiben.


    Einen guten Ehevertrag abschließen sollte man aber evtl. dennoch. Das spart einem am Ende viel Ärger.


    Aber vielleicht kann jetzt einfach mal jemand, der sich mit der Materie Steuern ein wenig auskennt, sagen, wo die Vor- und wo die Nachteile liegen. Auch wenn ich in der nächsten Zeit nicht zu heiraten gedenke würde mich das schon interessieren.

    Bezüglich der Intergration des Leistungsumfangs der meisten Handies hinken die deutschen Netzbetreiber schon seit jeher hinterher.


    So wird der Gebührenimplus ebensowenig übermittelt wie eine eingehende Mailbox-Nachricht durch das dafür vorgesehene Symbol auf dem Handydisplay statt über eine SMS angezeigt wird.


    Daran wird sich wohl auch in Zukunft nicht viel ändern.

    Zitat

    Original geschrieben von der_Osmane


    Na mit der Einstellung sollte man aber keine Kinder auf die Welt bringen :confused:


    Ich bin selber 24 meine Freundin 22 (sie ist übrigens Deutsche), wir sind schon seit 4 Jahren zusammen und wissen, daß wir auf jedenfall Kinder haben wollen (mindestens 2). Wir wissen aber auch, daß wir sie nach dem Studium haben wollen.
    Kinder sind einfach etwas wunderbares, sie geben nicht nur Lebensfreude sondern viel mehr als man in Worte fassen kann. Wenn ich mal ein Neugeborenes in den Armen halten darf, werde ich sicherlich nicht über das Rentensystem nachdenken (du sicherlich auch nicht Nebelfelsen).


    Da hast Du mich offenbar mißverstanden. Natürlich geht es mir auch um die Freude an den Kindern und am Zusammenleben.
    Aber die von mir dargestellten Gründe bezogen sich auf die Notwendigkeit einer staatlichen Förderung.
    Und immer mehr Familien verzichten leider zu Gunsten Ihrer Karriere und eines luxuriöseren Lebens auf Kinder. Was aber nicht heißen soll, dass Sie Kinder nicht mögen würden, wenn sie welche hätten.
    Bei einigen ist sicher aber auch die Angst vorhanden, nicht genug Geld zu haben, um den Kindern ein gutes Leben und eine gute Ausbildung finanzieren zu können. Dort wo diese Sorge nicht vorhanden ist, kommen wir dann schon in der Bereich der Sozialhilfeempfänger, die mit dieser Haltung (von einigen Ausnahmen abgesehen) geradewegs in die Zweiklassengesellschaft steuern, man werfe nur einmal einen Blick nach Großbritannien *graus*. Wer da kein gut verdienender Geschäftsmann ist, weiß schon wenn die Kinder geboren werden, dass sie es auch niemals werden können. Leider findet man sich dort oft mit diesen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ab statt sich zu wehren...


    Ich habe meine Begründung etwas weitläufiger auf die objektiv messbaren Gefahren angelegt, daher stehen bei mir die materiellen Gründe im Fordergrund. Auf die einzelne Familie bezogen darf dabei aber die Liebe und die Fürsorge nicht fehlen, ich denke aber nicht, dass sie das generell bei den deutschen Familien tut. Demnach braucht man hier auch nicht die Liebe zueinander zu fördern. Das der Familienzusammenhalt in den verschiedenen Regionen unterschiedlich ist, ist normal, da kulturell bedingt. Einiges könnte man davon aber ruhig adaptieren, das wird aber auf lange Sicht teilweise sicher automatisch passieren, allein schon aufgrund der Zuwanderung und kulturellen Vermischung.


    Dass Drittweltländer den demografischen Übergang noch nicht vollzogen haben, obwohl mehr Kinder als früher (aber leider immer noch nicht genug) überleben, liegt daran, dass die Strukturen hier einfach zu festgefahren sind. Hier kann man nicht sehr viel erreichen, auch wenn man noch so viele Gummis verschenkt und auflärt. Wichtig wäre hier, dass, zumindest für den Bereich Afrika, die katholische Kirche Ihre starre Position endlich aufgibt. Wenn man dann bei den Kindern mit einer vernünftigen Bildung beginnt, hat man schon einmal viel gewonnen, um die Probleme langfristig in den Griff zu bekommen. Aber auch die starke Abwanderung aus den ländlichen Gebieten muss aufhören, Landarbeit muss wieder attraktiver werden damit das Lohndumping in den Städten etwas abgeschwächt und die Armut geringer wird. Aber ich glaube, wir kommen zu weit vom Thema ab, wenn wir das hier in aller Breite ausdiskutieren.

    Re: Fangschaltung



    Das ist immer so? Ich war bislang der Auffassung, dass bei der Fangschaltung nur die Rufnummer protokolliert wird, wenn man eine Taste drückt (bei Anrufern, die keine Rufnummernanzeige haben) und dass man dann die Anschrift nur über die Staatsanwaltschaft herausbekommen kann.


    Wenn dem aber wirklich so ist, wäre das eine tolle Sache. Der Nachteil ist natürlich, dass dabei auch die eigene Anschrift mitgeteilt wird, aber wenn man etwas zu befürchten hat, dann kann man ja (zumindest bei Mobilfunkanschlüssen) eine andere Anschrift als Vertragsanschrift angeben (Verwandter, Bekannter c/o, etc.) und die Rechnung weiterhin über die alte Anschrift beziehen.

    Zitat

    Original geschrieben von ChickenHawk


    (Junge) Familien wollen immer alles, Job Haus Auto Kinder Urlaub usw.
    Wieso frage ich mich soll ich als Single der nicht den Wunsch hat Kinder zu zeugen für diese "leiden" bzw. zahlen oder warum müssen Familien mit Kindern Vorzugsbehandlung bekommen?


    Familien sollten nicht schlechter gestellt sein, als Singles, oder - viel schlimmer - kinderlose Ehepaare, die bewußt auf Kinder verzichten um ein luxuriösers Leben zu führen.


    Wir brauchen Nachwuchs nicht nur, um die Rente zu finanzieren, sondern um auch in Zukunft wirtschaftlich etwas leisten zu können. Mit einer überalterten Gesellschaft wird das immer schwieriger. Das zeigt sich doch schon an den Schulen. Der Altersdurchschnitt der Lehrer liegt dort oft zwischen 50 und 55.


    Arbeitslosengeld, Sozialhilfe, Rente und die durch Steuern finanzierte Infrastruktur wollen auch in Zukunft finanziert werden.


    Da finde ich es als Single auch in Ordnung, wenn mich das mehr kostet als jemanden, der ein Kind großzieht.


    Es ist zwar klar, dass eine kinderreiche Familie nicht auf Staatskosten im Luxus schwelgen darf, aber ein normales Leben mit einem arbeitenden Familien teil und einem Familienteil in der Rolle zu Hause oder Teilzeit sollte bei einer Familie mit 3 oder 4 Kindern schon machbar sein, damit es attraktiv ist, verbunden mit guten Finanzierungsangeboten für das Eigenheim, denn eine Wohnung zu finden, wenn man viele Kinder hat, ist schon schwierig.
    Dennoch werden solche Familien trotz staatlicher Zuwendung im Regelfall viel Ausgaben haben. Die wenigsten werden das Geld verbraten um mehrfach im Jahr in Urlaub zu fahren. Oft wird damit auch die Ausbildung der Kinder finanziert. Und da kommt auch eine Menge Geld zusammen.