-
Wobei die Begrifflichkeit immer noch merkwürdig (um nicht zu sagen falsch) ist, denn die Grundmiete enthält keine Betriebskostenvorauszahlungen, sie ist überraschenderweise eben nur die Grundmiete. :confused:
Dein Gesamtbetrag setzt sich zusammen aus Kaltmiete/Grundmiete plus den Betriebskosten/Nebenkosten. Ersteres hat nichts mit Vorauszahlungen etc. zu tun.
-
Zitat
Original geschrieben von Der_Mond
Aha, und warum postest du neuerdings immer unter dem Nick DUSA ?!
Nachsitzen, Steven. Daniel hat sich eine seriöse Zweitidentität für seine mobilen Ergüsse zugelegt und diese - im Gegensatz zu anderen in der Runde - bisher auch verteidigen können. 
-
Zitat
Original geschrieben von ganymed
Komisch fand ich auch, dass an den Stehplätzen trotzdem Sitze montiert waren.
Das ist Vorgabe für internationale Spiele der Uefa und der Fifa und würde ansonsten die Kapazität herabsetzen und war im Olympiastadion genauso. 
Es ist im Moment so, daß die Stehplätze bei Championsleaguespielen oder anderen internationalen Spielen 1:1 in Sitzplätze umgewandelt werden (der Stehplatz-Besucher hat in der Liga also mehr Platz als im Olympiastadion, wo mit einem anderen Schlüssel umgewandelt wurde), dadurch bleibt die Kapazität immer bei 66.000 - das ist eine Vorgabe der Stadt wegen der bisher nicht vorhandenen Erfahrung mit dem An- und Abfluß der Fans, aber es ist nicht ausgeschlossen, daß nach einer gewissen Bewährungszeit der Schlüssel auf 1,5 oder 2 Stehplätze pro Sitzplatz erhöht wird und damit die Kapazität der AA auf deutlich über 70.000 steigt. 
Zitat
Original geschrieben von Tobsen
PS: Der Allianz-Vertrag läuft 20 Jahre. Zweifelt jemand im Ernst daran, daß wir spätestens dann ein Franz-Beckenbauer-Stadion bekommen werden?
Kürzlich wurde das Finanzierungskonzept noch einmal geändert und bei der Umfinanzierung übernehmen ein privater Anlegerfonds, die Dresdner Bank und Allianz 300 Millionen Euro, gleichzeitig wurde dafür aber der Vertrag über die Namensrechte auf 30 Jahre verlängert. Ich glaube ehrlich gesagt, daß sich diese Vermarktung der Namensrechte durchsetzen wird und wir schon bald in der ersten Liga nur dort noch Fußball in den Gottlieb-Daimler-Stadien der Republik und nicht den AOL- und Allianz-Arenen sehen werden, wo es schlichtweg keine Vermarktungsangebote gibt. Vor wenigen Jahren hielten sich die Freiburg-Fans noch für eine Bastion der Antikommerzialisierung und liessen sich über AOL- und Allianz-Arena aus und heute pilgern sie alle nicht weniger vergnügt als damals ins Badenova-Stadion. Die Diskussionen darum werden bald verschwunden sein und mir persönlich ist es ehrlich gesagt auch völlig wurscht, wie das Stadion heisst in dem meine Mannschaft spielt und ich brauche mir da auch von keinem 15jährigen möchtegern-Ultra etwas von Tradition erzählen lassen. 
-
Ein bißchen unklar ist mir noch, ob die Position des Gästeblockes die endgültige ist!? Kannst du dazu etwas sagen? Daß der Gästeblock wie in den meisten modernen Stadien nicht mehr eine ganze Kurve hinterm Tor ausfüllt, sondern in eine Ecke "verbannt wurde", ist wohl sicher, aber handelt es sich dabei tatsächlich nur um Blöcke im Mittel- und Oberrang und damit reine Sitzplätze? Und ist das ein fester Bereich, oder je nachem ob die Löwen oder die Bayern spielen variabel? Bei Bayernspielen sind wohl die Blöcke 242-247 und 341-347 der Gästebereich - ist das bei den Löwenspielen auch so, oder ist der Gästebereich dann entsprechend in der Ecke der Südkurve?
-
Zitat
Original geschrieben von Elke2002
Was Dir selbstverständlich nicht gelungen ist! :p 
Nein? Dafür habt ihr dann aber bemerkenswert laut gejammert.
:p
-
Zitat
Original geschrieben von Elke2002
*[small]Die richtige Adresse ist übrigens Simon-Dach-Str. 6![/small]
Ich habe mich auf nightlocations-berlin.de verlassen - das nur zu meiner Verteidigung. 
-
Zitat
Original geschrieben von veeper
Also sieht es so aus, wenn ich das recht verstehe, dass der Vermieter die Betriebskosten/Nebenkosten erhöhen möchte, die schon in der Kaltmiete enthalten sind.
Ich glaube, diese Formulierung von dir mit der Kaltmiete ist der Ausgangspunkt der Verwirrung. Die Kaltmiete ist wirklich nur die Miete, nix Nebenkosten, Betriebskostenvorauszahlungen und so weiter. Dem gegenüber steht der Begriff der Warmmiete, der gewöhnlicherweise die Nettokaltmiete plus die Nebenkosten plus die Heizkosten umfasst. 
Leider ist es ein alter "Trick", die Betriebskostenvorauszahlung niedrig anzusetzen um so die Warmmiete günstig erscheinen zu lassen - da es sich ja aber eben idR (zumindest zum Teil) um eine Vorauszahlung und eher selten um eine Pauschale handelt, bringt die Jahresabrechnung dann oft unliebsame Überraschungen, von daher haben wir uns immer die Abrechnungen der vorigen Mieter zeigen lassen um die realistischen Kosten besser einschätzen zu können.
-
Zitat
Original geschrieben von Shani Ace
Ok, das wusste ich garnicht, danke für die wichtige Information, dadurch sieht alles natürlich wieder ein wenig anders aus...
Such mal bei Google mit den Suchwörtern "unechte Rückwirkung Studiengebühren" 
-
Ich glaube, das ist "Nessun Dorma" aus Turandot von Puccini, ggf. mal bei Amazon suchen und reinhören.
Zitat
Original geschrieben von Sebastian
Wie heissen Titel und Interpret(in) aus der neuen VW-Polo-Kampagne?
"Lovetruck" von Hush.
-
Zitat
Original geschrieben von TheTEXTOR
Das ist eingeschränkt richtig, denn EU-Recht geht vor Bundesrecht. Wenn wir also unsere Selbstständigkeit in einem bestimmten Gebiet an die EU abgeben ist sie weg!
Naja, zum einen kann man theoretisch aus der EU auch austreten und zum anderen hat das ja mit dem Grundgesetz und den Verfassungen erstmal nicht soviel zu tun, oder?
Die Regelungen des Grundgesetzes bleiben doch weiterhin relevant. In der EU-Verfassung steht z.B. nix zu den Bundestagswahlen in Deutschland drin. Wie gesagt: das meiste, was vielen heute an der EU mißfällt hat mit der Verfassung nichts zu tun und lässt sich auch mit den bisherigen Verträgen machen. Die Verfassung soll nur die Verträge zusammenfassen und die EU auf neue Füsse stellen und dabei inhaltlich einige Modifizierungen vornehmen, die z.T. sehr sinnvoll sind (wie z.B. eben die Frage der Stimmverteilung bei der qualifizierten Mehrheit usw.). Wer also die Verfassung ablehnt, macht die EU damit auch nicht rückgängig, er drückt letztlich damit wohl eher - berechtigterweise (insofern, als es das einzige Mittel ist) - das Mißfallen über die heutige und die geplante EU aus. 
Aber man muß es auch auf den Punkt bringen: die neue Verfassung bringt vor allem verstärktes Mitspracherecht, eine Stärkung des Parlamentes und eine Änderung des lähmenden Einstimmigkeitsprinzip hin zur qualifizierten Mehrheit und damit viele wichtige Neuerungen - die Bedenken gegen die EU dürften sich daher eben eigentlich gerade nicht gegen die Verfassung richten. Das Abstimmungsverhalten ist daher aus meiner Sicht auch eher eine Mischung aus Abstrafung für die nationale Politik und diffusen Europa-Ängsten oder Unzufriedenheit über das als bürokratisch empfundene Brüsseler Konstrukt als tatsächlicher Widerspruch gegen die Verfassung.