Beiträge von Uelmuek

    Ich halte mich auch an die Regeln. Und ich glaube, dass der prozentuale Anteil der Radfahrer die sich nicht korrekt an die Regeln halten nicht höher ist als bei Autofahrern (Geschwindigkeitsüberschreitungen, Park-/Halteverbote, etc.). Das soll nichts rechtfertigen, aber in Relation setzen. Mir ist auch bewusst, dass Radfahrer einen geringeren bzw. keinen Schutz rundherum haben.


    Und ich feinde niemanden an, aber wenn man von sich selbst sagt:

    Zitat

    Original geschrieben von ibomal
    Ich kann dir sagenw as ich gerne hätte. Radfahrer die sich an die Regeln halten.


    und der vorherige Post besteht ausschließlich aus folgendem Zitat:

    Zitat

    Original geschrieben von ibomal
    Willkommen in der grünen Gutmenschenwelt. Ich könnte kot*** :flop:


    als Reaktion auf die Steuerfreiheit für Radfahrer, dann ist das doch wenig glaubwürdig.


    Hinzu kommt die große Differenz zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung.

    Zitat

    Original geschrieben von ibomal
    Willkommen in der grünen Gutmenschenwelt. Ich könnte kot*** :flop:

    Ich auch, aber nicht wegen der grünen "Gutmenschenwelt" - aber gut.


    Wünscht du dir dass alle Radfahrer Autofahren? Das ist doch Blödsinn. Radfahrer entlasten zu einem nicht unerheblichen Anteil die deutschen Straßen vor Überfüllung. Ich bin heute morgen auch wieder mit dem Rad zur Arbeit gefahren. Entlastet die Straßen (sowohl Abnutzung als auch Verkehrsdichte) und die Umwelt. Beides Punkte die es rechtfertigen in die Verbesserung von Radwegen u.ä. massig zu investieren. Schau dir mal in London an, wie es dort inzwischen läuft mit Radweg-Autobahnen, die richtig gut ausgebaut sind und weiteren solchen Schmankerl. Sowas sollte auch in Deutschland viel stärker vorangetrieben werden. Und soll ich dir was sagen? Ich wähle nicht mal grün und erst recht nicht die Linken :eek: :eek: :eek:

    Heute wollte ein Radfahrer am Ende der Straße an einer T-Kreuzung geradeaus über die Straße auf den Radweg fahren und platzierte sich dazu auf der rechten Hälfte seiner Spur. Aufgrund von querendem Verkehre musste er warten. Als sich eine Lücke bot und er gerade losfahren wollte, hatte der hinter ihm wartende Autofahrer "zu viel" und bog einfach direkt (Abstand >50cm) vor dem Radfahrer rechts ab. Der dummdreiste Autofahrer hat dann meine Hupe für einige Sekunden hinterhergejagt bekommen. Lebensgefährliches Manöver.

    Zitat

    Original geschrieben von Gag Halfrunt
    Darfst du mir gerne erklären, wieso man, um dieselbe Masse zu beschleunigen, in den beiden Fällen unterschiedlich viel Energie benötigen sollte.

    Strömungswiderstand? Schon mal gehört. Bei Geschwindigkeiten >200 km/h gar nicht mal so irrelevant.


    Zitat

    Original geschrieben von Gag Halfrunt
    Auch hier darfst du mir gerne erläutern, wieso die Trasse von zwei aneinander gekoppelten Zügen weniger beansprucht wird, als wenn sie mit ein paar Kilometern Abstand über dieselbe Trasse fahren.

    Mir ging es nicht um die Beanspruchung der Trasse, sondern um die Kosten der Nutzung. Selbstverständlich zahlt DB Fernverkehr einen deutlich höheren Betrag an DB Netz AG wenn zwei kürzere Züge auf der Trasse fahren als ein längerer.


    Zitat

    Original geschrieben von Gag Halfrunt
    Da die beiden Züge keinen Durchgang haben, muss in beiden Zugteilen Personal vorgehalten werden. Oder werden die von einem Zugteil in den anderen gebeamt?

    Es muss insg. weniger Zugpersonal vorgehalten werden, da ein Zugwechsel an Haltestellen möglich ist.


    Zitat

    Original geschrieben von Gag Halfrunt
    Da die Stationen der Deutschen Bahn gehören, ist das hier irrelevant.

    Nein. DB Fernverkehr ist für den Fernverkehr und somit ICE/IC/EC zuständig und muss für die entsprechende Auslastung sorgen.


    Zitat

    Original geschrieben von Gag Halfrunt
    Die Strukturen interessieren mich auch nicht, denn die sind "hausgemacht", aber lassen sich jederzeit ändern. Deshalb schrieb ich ja davon, dass man hier umdenken müsse.

    DIE Strukturen interessieren dich nicht, aber es soll bitte umgedacht werden? Eingeschränkte Sicht...


    Zitat

    Original geschrieben von Gag Halfrunt
    Aber wieso derselbe Zug, ob man ihn zusammengekoppelt oder getrennt fahren lässt, in letzterem Fall erhebliche Mehrkosten verursachen soll, musst du mir erläutern.

    Habe ich dir ja nun noch mal erläutert.


    Ach ja? Dann weißt du wohl mehr als die DB :)


    Der Energiebedarf zweier hintereinander gekoppelten Züge ist also genauso groß wie der von zwei separat fahrenden Zügen? Die Kosten für die Trasse eines Zuges ist genauso hoch wie die Kosten für zwei? Die Personalkosten des Zugservice-Personals ist genauso so hoch bei einem gekoppelten Zug wie bei zwei einzelnen? Die Gebühren für die Stationsnutzung ist identisch bei einem gekoppelten Zug wie bei zwei einzelnen?


    Sorry, aber mit dieser Aussage hast du dich bzgl. des Eisenbahnverkehrs und der dahinterliegenden Struktur leider disqualifiziert.


    Auch jetzt werden selbstverständlich dynamische Sicherheitsabstände genutzt. Nur hat ein ICE mit >300 km/h einen etwas längeren Bremsweg als ein PKW und auch auf der Autobahn gibt es Mindestabstände die einzuhalten sind. Übrigens dürfen laut Rechtsprechung und unter der Berücksichtigung des Sicherheitsabstandes bei der Richtgeschwindigkeit maximal 18 Autos auf einem Kilometer pro Spur fahren. Oder aber nur ein Auto alle 55m bzw. 0,055km.

    Wenn du dutzende Milliarden Euro in ein oder am besten noch zwei neue Schienennetze pumpst und die Grundstückseigner dabei enteignest, sodass der Personen-/Güterverkehr getrennt fahren kann, dann funktioniert vielleicht auch eine höhere Taktung. Von Wirtschaftlichkeit reden wir hier noch nicht. Aber das ist euch als Kunden ja auch bestimmt wieder egal.