Beiträge von MeltingSnowman

    Zitat

    Original geschrieben von c4bu
    Dazu gibt es einiges an Erfahrungen im passenden Thread hier im Geplauder!


    Titel : Kuba oder Kenia oder so ähnlich :)



    Genau, habe einen relativ ausführlichen Beitrag in dem besagten Kuba-/Afrika Thread verfasst!


    Und ja: Linksverkehr in Südafrika! Wie fast in allen afrikanischen Ländern! Mir scheint es fast, als gäbe es mehr Länder mit Links- als Rechtsverkehr! Die Umstellung klappt übrigens innerhalb von 30 Minuten, ist echt kein Problem, sich daran zu gewöhnen.

    Mein Gefährt in Südafrika für 2 Monate, VW Citigolf 1,4i (in der Version CitiSPORT wohlgemerkt!!! :D). Im Prinzip ein Golf 1 mit dem Innenraum des Skoda Fabia. Keine Airbags, kein ABS. Daneben ein wunderschöner Toyota Cressida, allerdings sehr verramscht.



    Das folgende Bild entstand nach einer Fahrt über einer Strecke, die nicht als 4x4 Strecke ausgezeichnet war, ab er sowas von eine war! Knietiefe Schlammdurchfahrten machen Spaß mit dem Wagen



    Camping auf Südafrikanisch. Der Mini wird mitgeschleppt - ohne Fahrer. Soweit ich weiß, in Deutschland undenkbar...


    Zitat

    Original geschrieben von Bino-Man



    Habe noch die Seite http://www.suedafrika-forum.net gefunden und lese da auch `rum. Die Meinungen zur Sicherheit gehen auseinander. Wenn ich da allerdings Ratschläge zum Überfahren roter Ampeln zur Vermeidung von Highjacking lese, macht man sich so seine Gedanken :D


    Das habe ich übrigens bei 20 000km nie gemacht und müsste man auch wohl nur nachts und selbst dann auch nur in Township-Regionen machen. Die Lösung: Nachts nicht ins Township fahren ;)
    Durch übliche Vorsichtsmaßnahmen kann man alles vermeiden, selbst wenn der unwahrscheinliche Fall eintrifft, dass etwas passiert. Also, langsam an rote Ampeln ranfahren, damit man nicht so lange steht, keine Wertsachen sichtbar im Autohaben (auch bei der Fahrt), beim Halten an der Ampel immer eine Wagenlänge zum Vordermann.
    Man macht sich anfangs schon sehr viel Angst, spätestens am dritten Tag wird man aber lockerer da man merkt, dass das meiste schlimmer unvorsichtigen Touristen passiert und Südafrika eigentlich ein entspanntes Reiseland ist.

    Zitat

    Original geschrieben von Siemensanier


    EDIT: Jemanden, der Südafrika noch nie bereist hat, per Mietwagen dort loszulassen, halte ich für wenig verantwortungsvoll !


    Ich lobe mir das dein Verantwortungsbewusstsein, aber das ist in meinen Augen Quatsch ;)


    Das man bei einer Mietwagenreise im Vorfeld schon eine ausgeklügelte Route haben muss, ist klar. Auch sollte man sich vorher schon über die Eigenarten und Risiken des Autofahrens da im Klaren sein!
    Ansonsten gilt für Südafrika: Sehr breite Straßen, da passen zur Not 4 Autos nebeneinander auf die Straßen, sehr einfaches Straßennetz, einfaches Zurechtfinden in den Städten.


    Du kannst ja gerne mal in den Reiseführern gucken. Lonely Planet: Eine Mietwagenreise ist wohl die beste Weise, Südafrika zu erkunden. Südafrika Reise Know How sagt inhaltlich dasselbe!


    Es ist einfach viel flexibler, viel individueller und viel schöner mit dem Mietwagen!!! Vor allen Dingen auf der Garden Route liegen die schönsten Ecken abseits der Stopps, wo die Busse halt machen.
    Busse in Südafrika waren nach meinen Erfahrungen auch fast immer mit Generation 60+ gefüllt... ;)

    So, ein Thread nach meinem Geschmack! Nach halbjährigem Aufenthalt in Port Elizabeth/Südafrika und jeweils einwöchigem Aufenthalt in Namibia, Zimbabwe, Zambia, Malawi und Tanzania würde ich sagen, ich habe ausreichend Erfahrungen gesammelt. :)
    Ich würde jedem zu einem mindestens 3-wöchigem Urlaub in Südafrika raten! Dieses Land ist wundervoll, die Leute sind absolut klasse, das Wetter ist ganzjährig toll und es ist von all meinen bereisten Ländern das Land mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis!


    Ich fange mal bei der Reiseplanung an. Auf keinen Fall eine geführte Bustour machen! Ein Reiseleiter ist zwar in den ersten Tagen beruhigend, spätestens aber, wenn man die ersten Leute mit eigenem Auto trifft und der Plan des Reiseunternehmens nicht den eignen Wunschvorstellungen entspricht, bereuht man es aber, keinen Mietwagen zu nehmen! Autofahren ist sicher und entspannt in Südafrika. Ausserhalb der Städte gibt es so gut wie keinen Verkehr. Nach 20 000km im letzten halben Jahr habe ich nicht eine brenzlige Situation erlebt. Aggressiven Taxi- und Minibusfahrern kann man durch eine passive Fahrweise sehr gut ausweichen! Ein Mietwagen kostet um die 17€ am Tag. Nach 5 verschiedenen Firmen hat sich hier die deutsche Seite http://www.drive.de sehr bewährt - die haben weder Kilometerbegrenzung, noch Selbstbeteiligung und den günstigsten Preis. Sprit kostet um die 60cent pro Liter. Die Straßen sind größtenteils ausgezeichnet! In den Parks, wie Krüger oder Addo Elephant Park macht es auch sehr viel mehr Spaß, alleine zu fahren!


    Die Hotels sind klasse in Südafrika! Für jedes Budget ist etwas zu haben. Ich habe größtenteils für 10€ in sehr sauberen Backpacker-Hostels übernachtet. Ausgezeichnete Bed and Breakfasts gibt es ab 20€, in den Nationalparks muss man 10€ mehr einrechnen. Bettenburgen gibt es keine in Südafrika. Lediglich die Orte an der Garden Route waren in gerade noch erträglichem Niveau touristisch.


    Das Essen ist der absolute Hammer in Südafrika! JEDES Restaurant, in dem ich in Südafrika war, war mit Abstand besser als jedes Restaurant, in dem ich in Deutschland war. Und das zu klasse Preisen: Filetsteak 300g für 10€, Pizza für 5€, Bier 0,34 für 1€, 0,75 für 1,30€. Dazu das beste Obst der Welt, tolles Gemüse und immer freundlichen Service.


    Die Reiseroute sollte eine Kapstadt nach Johannesburg Route sein! Wenn möglich, einen Gabelflug buchen, ansonsten einen günstigen Inlandsflug buchen (JoBurg->Kapstadt One Way 45€ mit British, 1time, kulula oder mango).


    Krügerpark ist interessant, bei den vielen Parks aber kein Muss! Ich fande den Addo Elephant Park bei Port Elizabeth besser! Auf jeden Fall einen Schwerpunkt auf die Ostküste legen! Von der Garden Route hört man zwar in jedem Reiseführer, ich fand die Ostküste aber SEHR viel schöner und sehr viel weniger Touristisch. Die Orte nördlich von East London sind das absolute Paradies! Sämtliche Aktivitäten, wie Horse Riding, geführte Safaris, Whale Watching (wohl nur bis September), Canopy Tours oder Canyoning haben ein sehr gutes Preis- Leistungsverhältnis! Ausserdem: Tolle Strände zum Baden, Surfen, Schnorcheln, Tauchen (tropisches Gewässer an der Ostküste! Whale-Sharks, Turtles usw.), wahnsinnig viele Wandertrails, Mountainbiking, Museen, Kultur in den kleinen Dörfern. Alles in allem: Ein tolles Reiseland.


    Zu den negativen Seiten: Sicherheit ist ein allgemeines Problem, allerdings nicht für den vorsichtigen Touristen. Hatte in 6 Monaten nicht ein Problem. Man hört immer wieder Geschichten, uns ist aber nichtmal ansatzweise was passiert! Wenn man Vorsichtsmaßnahmen trifft ist es kein Problem, das Land alleine zu bereisen. Also: Wertsachen größtenteils daheim lassen, auf Rat der local people hören, nur in "sicheren" Gegenden laufen, Nachts nicht Autofahren bzw. alleine umhergehen. Die Sicherheit sollte einem nicht von einen Südafrika-Urlaub halten. Ich habe eine Woche in der "gefährlichsten Stadt der Welt" verbracht, in Johannesburg und war von der Stadt absolut überrascht! Absolut Sehenswert (SOWETO!!!), die nettesten Leute überhaupt und keine Spur von permanenter Kriminalität.


    Zimbabwe, Zambia, Malawi und Tanzania stehen in ihrer Schönheit und Faszination Südafrika in nichts nach! Allerdings würde ich da zu einer Tour raten! Ich habe eine Tour mit http://www.africatravelco.com gemacht und war absolut begeistert! Nette Leute, tolle Länder und relativ Preiswert! Waren jedoch größtenteils Nächte im Zelt.
    Den Süden Namibias habe ich selber mit dem Mietwagen bereist und ich muss sagen, ich war enttäuscht! Der Norden soll zwar schöner sein, im Süden ist jedoch ausschließlich Wüstenlandschaft. Man fährt 600km am Tag, ohne groß was zu sehen. Kultur gibt es im Osten viel mehr zu sehen. In Namibia gibt es nur peinliche, deutsche Kolonialstädte wie Swarkopmund. Dort war es echt ekelig, wie Rügen direkt in der Wüste, jeder spricht deutsch, auch viele Schwarze und Farbige, es gibt Fachwerk und deutsche Straßennamen. Ganz schrecklich.


    Um es zusammen zu fassen: SÜDAFRIKA! Auf Studivz gibts ne kleine Fotokollektion von meinen Trips. Per PM gibts den zu suchenenden Namen ;)

    Ich suche einen Vertrag in Richtung Base Web Edition plus 100 SMS und einem modernem Handy, wie dem S8300.
    Vielleicht könnte der eine oder andere Händler mir ein paar Angebote, auch für andere Handys machen (jedoch nur Handys mit nummerischer Tatstatur, nicht ausschließlich nur mit Touchscreen oder QWERTZ-Tastatur).
    Vertrag darf maximal 20€ im Monat kosten.

    Im neuesten Beitrag zitiert über den Airbus-Absturz über dem Atlantik beruft sich spiegel.de auf das Online-Lexikon:


    Zitat

    Auch das Online-Lexikon Wikipedia führt als Nachteil des System auf, dass "Fly by Wire" anfällig gegen elektromagnetische Störeinflüsse ist.


    Ich poste den Link mal nicht, damit es nicht so aussieht, ich fände die ganze Geschichte lustig, was sie selbstverständlich nicht ist.


    Geht hier nur um den Fehler, den selbst Nicht-Journalistik-Studenten noch in der Orientierungswoche zum 1. Semester eingebleut bekommen: Wikipedia als Quelle geht gar nicht... :rolleyes:-

    In genau zwei Wochen geht es auf von Port Elizabeth nach Johannesburg, dann über den Krüger Nationalpark, Zimbabwe, Victoria Falls, Zambia, Malawi-See, Tanzania, Dar es Salaam nach Sansibar, wo ich eine Woche verweile. Anschließend fliege ich über Johannesburg nach Kapstadt, werde mir da einen Mietwagen buchen, den Süden Namibias erkunden, wieder nach Kapstadt und von dort mit einer Freundin die Garden Route, die Wildcoast sowie eventuell Lesotho erkunden.


    Noch fragen? :D


    Sorry, darauf freue ich mich und spare schon so lange, damit muss ich einfach mal ein bisschen angeben ;)