Beiträge von SebastianBonn

    Das glaube ich ehrlich gesagt nicht.


    Um bei deinem Beispiel zu bleiben, die meisten alten Leute die ich kenne telefonieren eigentlch sehr viel, aber eben nie mit dem Handy. Onkel Horst Normalverbraucher fürchtet im Gegenteil hohe Gesprächskosten bei der Handybenutzung. Das ist ein subjektives Empfinden, das die wenigsten Leute im Gefühl haben und nicht im Kopf ausgerechnet, und das unabhängig davon ist ob die Minute 49 oder 1 Cent kostet. Was zählt ist der Gebührenzähler im Kopf.


    Erst eine Flatrate lässt die Leute entspannter zum Handy greifen und auch mal mehr als das eine oder andere Gespräch führen.


    Dabei ist es irrelevant, ob sich das rechnerisch lohnt oder nicht. Die Leute wollen ja keinen bestimmten Tarif, sondern das "unbeschwerte Gefühl beim Telefonieren" kaufen.


    Genau aus diesem Grunde holen sich ja auch immer mehr Leute Base, während sich niemand für Clever One interessiert hat, was sich im Gegensatz zu Base auch in vielen Fällen gelohnt hätte. Base wird ausgeweitet und Clever One wird eingestellt.
    Clever One war für clevere Rechner, hat aber keinen Normalverbraucher zum umfangreichen Telefonieren angeregt, weil der emotionale Anreiz fehlte und das bloße Rechnen bei den meisten diesen emotionalen Zugang nicht ersetzen kann.


    Aus einem sehr ähnlichen Grund haben sich ja bei DSL Flatrates durchgesetzt. Mit den anfangs in vielen Fällen günstigeren Volumentarifen kamen Normalkunden nicht klar. Inzwischen gibt es so viele Flatratenutzer, dass die Mischkalkulation extrem günstige Preise ermöglicht.

    Ich schätze mal, dass Nummer-X die Verbindungen einfach weiterleitet.


    Da kann man natürlich eine kostenlose Ansage schalten, obwohl das für Privatkunden nicht trivial ist. Berechnet werden die Verbindungen immer ab einem vollständigen Connect. Der Anrufer hört aber auch vorher schon was, z.B. das Freizeichen, oder kostenlose Ansagen wie "Kein Anschluss unter dieser Nummer...". Man muss die 0900er also auf einen Anschluss weiterleiten, der diese Early Connects unterstützt. Im Festnetz kenne ich mich nicht aus aber mir fallen spontan die VoIP-Anschlüsse von Carpo oder dus.net ein.


    Gruß
    Sebastian

    Also, die Rückkopplung habe ich inzwischen im Griff, musste ein paar Drähte etwas auseinander ziehen und mit einem Stück Papier von einander isolieren. Scheinbar hab ich die beim Löten ungeschickt plaziert, die hatten Kontakt und dadurch die Rückkopplung hervorgerufen.


    Das Echo ist jetzt leider immer noch da, obwohl es plötzlich nicht mehr beim Angerufenen sondern beim Anrufer ist. Das ist zwar das kleinere Übel aber immer noch nervig. Weiß denn jemand, woher die kommen könnten?

    Wo wir gerade beim Thema lange Laufzeiten sind... ob man sich 24 Monate an Base binden will, ist natürlich auch keine ganz schlechte Frage.


    Eine weitere Möglichkeit wäre doch auch noch eine Genion-Homezone da hin zu legen :). Dann können deine Familie und deine Freundin dich dort kostenlos über eine beliebige Festnetz-Flatrate anrufen. Zumindest deine Familie müsste ja einen Festnetzanschluss haben. Vorteil: keine Mindestlaufzeit und keine Fixkosten.


    Oder du holst dir in ein paar Tagen die Tchibo-Flat ins Festnetz für 12,95 EUR im Monat. Vorteil hier ist dass du sogar von überall kostenlos ins Festnetz telefonieren kannst und trotzdem nur einen Monat Laufzeit hast.


    Bei beiden Möglichkeiten könntest du deinen T&M100 behalten um Freundin, Familie und andere auf den Handys anzurufen. Längere Gespräche würden dann wie früher auch nur von Mobil-"Festnetz" zu Festnetz laufen.

    Notfalls legst du eine andere SIM-Karte ins Handy, von der du die PINs weißt ;).


    Deine Versicherung hat offensichtlich nicht verstanden, dass die PIN nicht zum Gerät sondern zum darin genutzten Mobilfunkanschluss gehört. :D Bei solchen Spezialisten könntest du am Ende noch eine abgelaufene Prepaidkarte als den Handydefekt deklarieren (War nur ein Scherz und keine Aufforderung zum Versicherungsbetrug ;) )

    Diese Tchibo-Flat ins Festnetz macht sich doch sicher auch ganz gut mit Konferenzdiensten wie der Callback-BWHZ von z.B. sparruf.de.


    Auf diese Weise wäre man für 12,95 im Monat aus allen Flatrates kostenlos erreichbar, und könnte auch, sofern man seine Gesprächspartner davon überzeugen kann, alle Flatrate-Nutzer kostenlos anrufen. Der kostenpflichtige Überzeugsungsanruf auf die Mobilnummer kostet sogar auch nur 15 Cent.


    Was leider fehlt sind günstige GPRS-Tarife, um SMS verschicken zu können. Einziger Lichtblick könnte sein, dass die Flat wie bei o2 üblich auch für CSD-Daten ins Festnetz gilt. Die Bandbreite von 9600 Baud sollte dann für ein paar simple SMS kein Hindernis sein :D

    Leider nicht ganz so schön.
    Family and Company kann man buchen, wenn man mehrere Verträge auf der gleichen Rechnung hat. Dann kann man zwischen diesen Verträgen kostenlos telefonieren. Deine Family und deine Freundin bräuchten also jeweils einen T&M-Tarif auf den selben Vertragsinhaber wie deinen eigenen, und dann müssten für jeden Tarif noch mal der 2,50 EUR Aufpreis bezahlt werden. Das lohnt sich eher nicht und ist zudem noch ein Risiko, wenn fremden eine Vertragskarte überlassen wird, für die man rechnungsmäßig verantwortlich ist;).


    Gruß
    Sebastian

    Vorsicht, das sind CSD-Einwahlnummern, die kosten wahrscheinlich 20 Cent pro Minute oder so ähnlich und funktionieren als langsame leitungsvermittelte Verbindung.


    Bei GPRS gibt es Einwahlnummern in dem Sinne nicht, es gibt bloß APNs Zugangspunkte, z.b. "internet.eplus.de".


    Man muss manchmal allerdings eine Einwahlnummer eingeben, mit der man dem Handy sagt, dass es sich tatsächlich nicht irgendwo einwählen soll, sondern dass man eine GPRS-Verbindung wünscht.


    Das sind keine echten Telefonnummern sondern Steuercodes fürs Handy! Und die werden gar nicht an das Netz gesendet, sind also folglich auch nicht anbieter- sondern modellabhängig.


    Bei Nokia heißt der Code meines Wissens nach *99#, bei Siemens *99***1#, bei S//E kann man das GPRS-Profil im Handy speichern und dann mit *99***x# auswählen, wobei x durch die Nummer des Speicherplatzes zu ersetzen ist, an dem das gewünschte Profil gespeichert ist.