Beiträge von SebastianBonn

    Das Telefon ist mit seiner Seriennummer in einer Datenbank fest mit einem bestimmten Betreiber verbunden. Dadurch können die Provider kontrollieren, wann man sein Endgerät wechselt und gegebenenfalls zum Beispiel ungebrandete, bei der Konkurenz gekaufte Geräte ausschließen.
    Will man einen anderen Vertrag mit dem Telefon nutzen, muss man die Kundenbetreuung anrufen, und die neue Seriennummer des neuen Telefons mitteilen. Die stellen das dann für einen um.
    Sogar bei GSM-Netzen muss man manchmal die IMEI seines Geräts angeben, um für bestimmte Dienste, z.B. WAP, freigeschaltet zu werden.


    Dort ist der Subventions- und Brandingwahnsinn durch die vielen unterschiedlichen und zueinander inkompatiblen Techniken noch viel schlimmer als bei un, weil Otto-Normalmensch gar nicht davon ausgeht, sein Telefon zu einem anderen Anbieter mitnehmen zu können. Sein Telefon kauft man dadurch fast grundsätzlich beim Netzbetreiber und nicht auf dem freien Markt.

    Irgendwo habe ich hier von einem solchen Problem schon mal gehört, auch bei E-Plus und mit einem Java-Browser auf einem Nokiahandy wenn ich mich recht erinnere. Damals war das allerdings noch nicht so dramatisch, weil in dem Fall, an den ich mich erinnere, noch im 1-kB-Takt abgerechnet wurde.
    Ich würde aber trotzdem mal bei E-Plus nachfragen. Schon alleine, weil es mal wieder zeigt, was für eine Abzocke am Kunden diese 100-kB-Taktung ist, mit der der Netzbetreiber für seine eigenen Versorgungslücken zusätzlich kassiert.

    Ich sehe auch nicht so ganz wo E-Plus da einen Fehler gemacht haben sollte. Immerhin hast du zwei Verträge über 24 Monate abgeschlossen und erhälst dafür im Endeffekt genau die Hardware, die dir dafür sowieso zusteht, oder?


    Es ist aber erfreulich zu lesen wie flexibel Base in so einem Fall reagiert :)

    Müssen denn in den USA die Provider oder sogar die Kunden selbst die Kosten für die Anbindung eines Kunden an die Notrufleitstelle zahlen?


    Ich meine, derartiges mal gelesen zu haben.


    Roamingkunden werden dabei natürlich nicht registriert, erst Recht nicht, wenn man sie nicht abrechnen oder sie nicht mal korrekt eingebucht sind.


    Telefontechnikmäßig darf man drüben keine europäischen Standards erwarten ;)

    Zitat

    Original geschrieben von Merlin
    Über welchen Port läuft eigentlich SyncML? Das müsste dann ja auch noch rausgerechnet werden.


    Obwohl ich deine Einschätzung der Lage bei o2 ansonsten teile :D will ich doch mal hoffen, dass dieser Traffic herausgerechnet wird. Schließlich ist die SyncML-Nutzung zumindest in Verbindung mit dem o2-Server ja vorerst für alle Kunden unbegrenzt kostenlos.


    Abrechnungstechnisch dürfte das aber nicht so schwierig zu realisieren sein, da ich meine mich zu erinnern, dass SyncML über das WAP-Gateway abgerechnet wird. Kann das jemand bestätigen?


    Übrigens gelten die 30 MB ja offiziell nicht für den E-Mail-Abruf von irgendeinem POP3-Server, sondern ganz festgelegt nur für den o2-POP-Server. Den aus der normalen Abrechnung rauszunehmen dürfte doch ganz ähnlich funktionieren wie es schon heute mit dem WAP-Gateway und den MMS praktiziert wird, die ja auch über den Internet-APN laufen, aber nicht zum Internet-Preis abgerechnet werden - ich schätze mal per IP-Filter oder so.


    Komplizierte Filter sind da nicht möglich und "Schlupflöcher", zB Tunneln über Port 110, entstehen auch keine großen, da der o2-Server unter deren Kontrolle steht.

    Wobei es doch sehr wichtig ist, sich klarzumachen, dass es sich hierbei wirklich nicht um eine Rufumleitung ins Festnetz handelt, sondern dass die Anrufe aus dem T-Com-Netz im T-Com-Netz abgefangen werden.


    Soll heißen, nur Anrufer aus dem T-Com-Festnetz kommen auch auf dem T-Com-Festnetz raus und nur dafür gibt es Geld.
    Ruft dich jemand vom seinem Handy auf deinem "geswitchtes" Handy an, klingelt das Handy, nicht das Festnetz, und es gibt auch kein Geld.
    Ruft jemand über Arcor-Festnetz oder über Call-by-Call an, kommt der Anruf auch auf dem Handy raus!


    Und ich denke doch mal, dass die wenigsten Anrufer tatsächlich über den T-Com-Anschluss zu T-Com-Tarifen direkt auf Handys anrufen, um lange Gespräche zu führen, so dass der Profit sehr gering ist.


    Eher lohnt sich da schon Loop Easy Money.

    Re: Re: Re: Re: Re: Unfreiwillig im o2 Portal


    Zitat

    Original geschrieben von CanDo555
    Ist für das System ein Unterschied.. und wird dann berechnet!


    Zum Glück allerdings nach Volumen, so dass die Stunden, die sie auf der Startseite war, nicht mehr kosten als ein paar Sekunden gekostet hätten :)