Beiträge von SebastianBonn

    Ich denke nicht, dass Siemens nur noch Fun-Handys baut.
    Das S55 ist doch ein Business-Handy. Und da reicht ein normales Display in den Vorstellungen von Siemens aus, weil keine Multimedia-Funktionen vorgesehen sind.
    Ich muss sagen, außer beim wappen hab ich mir auch nie ein anderes Display gewünscht. Ich hab im Leben vielleicht 1 oder 2 MMS bekommen, und die waren nie so dringend, als dass ich die Fotos nicht hätte zum PDA oder PC beamen können und dort in voller Größe und Farbe betrachten.
    Mit der Tastatur habe ich übrigens im Gegensatz zu vielen anderen noch nie Probleme gehabt.


    Gruß Sebastian

    Zitat

    Original geschrieben von Andre B.
    Es wird zukünftig günstigere netzinterne Gespräche für einen monatlichen Aufpreis bei E-Plus geben. Ob damit allerdings der Preiskampf in Deutschland eröffnet wird, darf bezweifelt werden


    Mit Sicherheit nicht.


    Ich sehe das in etwa so einer Form bereits vor mir:


    Für monatlich 7,95 EUR darf die Option E++E+ (Sprich: E-Plus plus E-Plus) gebucht werden. Durch die vielen "+" im Namen wird der Kunde laut Marketingabteilung gleich über den enormen Mehrwert dieser Option informiert. Netzinterne Gespräche kosten nur noch 6 Cent pro Minute! Die Marketingagentur gibt sich jugendlich-trendbewusst und bewirbt diese Option mit dem Slogen "Ich will 6!" (Sprich: Ich will das kann sich jeder denken!)


    Diese Option gibt es dann aber nur im "Privat Tarif Plus Plus Oktober 2004", auf den die Kunden kostenfrei aus allen Tarifen umgestellt werden.


    Die netzexterenen Gespräche inkl. Festnetz kosten rund um die Uhr günstige 79 Cent pro Minute.
    Man kann allerdings die Happy-Telefonieren-Plus-Option buchen.
    Damit kostet zwischen 02:00 und 05:00 sowie Donnerstags zwischen 15:30 und 16:00 jedes Gespräch nur 11,79 Cent pro Minute, netzinterne Gespräche dann allerdings zu diesen Zeiten.
    Das ist eine Revolution in Deutschland, da schon für so wenig Geld auch in Fremdnetze telefoniert werden kann.


    Der monatliche Mindestumsatz von 14,95 ("Grundgebühr zum Abtelefonieren") gilt nur für Gespräche ins nationale Festnetz (ausgenommen Berlin und Kuckucksberg an der Quarkmühle) und nach Haiiti, nicht für Sondernummern, Mehrwertdienste, fremde Mobilfunknetze und SMS.


    Bei Kündigung der Option Happy-Telefonieren-Plus wird eine Tarifwechselgebühr von 49,95 EUR fällig.
    Kündigt man die Option E++E+, werden ebenfalls 49,95 EUR berechnet.
    Kündigt man allerdings beide Optionen, so dass man einen Privat-Tarif-Plus-Plus-Oktober-2004 ganz ohne Tarifoption hat, so kostet die zuletzt ausgeführte Kündigung 24,95 mehr, da für 24,95 kostenpflichtig in den Tarif "Privat-Tarif-Plus-Plus-Oktober-2004 ohne Tarifoption" gewechselt wird.


    Ein Wechsel aus dem "Privat Tarif Plus Plus Oktober 2004 ohne Tarifoption" in einen anderen Tarif kostet ebenfalls 49,95 EUR. Ein Wechsel aus dem "Privat Tarif Plus Plus Oktober 2004" (mit Tarifoption) in andere Tarife außer den Tarif "Privat Tarif Plus Plus Oktober 2004 ohne Tarifoption" ist nicht möglich.


    Das bedeutet im Klartext: Wenn noch Optionen gebucht sind, sind die entsprechenden Kündigungskosten für die Optionen selbstverständlich zusätzlich zu entrichten.


    Der neue Mehrwertdienst "Plus-Mailbox" wurde um die Features "Sexy Antwortfon Plus" und "Funny Antwortfon Plus" erweitert. Kostenfrei hat der Kunde die Möglichkeit, einen individuellen erotischen oder einen lustigen Anrufbeantworterspruch auf seine Mailbox gesprochen zu bekommen. Kostenfrei ist außerdem aufgrund der hohen Nachfrage das Abfragen der eigenen Mailbox aus dem E-Plus-Netz. Neu ist hingegen, dass Rufumleitungen zur "Plus-Mailbox" mit 0,99 EUR / min berechnet werden (Taktung ist die selbe wie netzinternes Gespräch).


    Die Taktung beträgt je nach Ziel: 60/1 normalerweise, 1/1 bei Gesprächen nach Haiiti, und 60/240/1 bei netzinternen Gesprächen. (das bedeutet, die erste Minute wird voll abgerechnet, bei Gesprächen, die länger sind als eine Minute aber kürzer als 5 Minuten werden immer 5 Minuten abgerechnet, bei längeren Gesprächen sekundengenau)


    Bei Buchung der Option Happy-Plus werden abweichend von dieser Regelung alle Gespräche (auch nach Haiiti) im 120/120-Takt abgerechnet.


    Für Freunde der Sekundentaktung lässt sich auch die Talktime+-Option (sprich Talktime-Plus) buchen. Bei dieser fällt eine monatliche Grundgebühr von 0,049 EUR an (nur 5 Cent pro Monat). Dafür werden Gespräche im sensationellen 1/1-Takt abgerechnet. Es wird allerdings ein Verbindungsentgelt von der Höhe eines Minutenpreises abgerechnet.
    Die Buchung dieser Option kostet 24,95 EUR, die Kündigung ist kostenfrei. Nach drei Monaten wird die Option automatisch deaktiviert, kann allerdings sofort wieder aktiviert werden (selbstverständlich sind Aktivierungsgebühren zu entrichten)


    Als letzte Fußnote gilt noch zu beachten: Sollte ein Kunde im Monat insgesamt mehr als 20 min zwischen 14:30 und 16:45 telefonieren, so wird ihm GPRS deaktiviert. Der Kunde kann allerdings durch Zahlung von 14,95 EUR diese Sperrung wieder aufheben.


    Gruß
    Sebastian

    Bei mir mit Jabra BT200, BT-Adapter von Yakumo und X-Lite als VoIP-Software habe ich aber das selbe Problem.
    Auch eine Aufnahme mit dem Audiorekorder klingt merkwürdig verzerrt und absolut unverständlich.
    Vielleicht testen alle, die das selbe Problem haben, auch einmal, eine wav-Datei aufzunehmen.
    Woran das liegt? Keine Ahnung - Software? Am Headset liegt es zumindest nicht, da das Headset am Handy ja einwandfrei funktioniert.


    Gruß
    Sebastian

    Zitat

    Original geschrieben von Abi99
    Wieviel von diesen 12 Sekunden bist Du auch online, d.h. musst Du zahlen?


    Obwohl man von den 12 Sekunden keine einzige Sekunde "online", d.h. mit dem Internet verbunden ist, sind doch die 12 Sekunden bereits eine Telefonverbindung mit dem Einwahl-POP. Abgerechnet wird nicht die Online-Zeit, sondern die Verbindungszeit.
    Das weiß ich deshalb, weil mit dem 3650 HSCSD im E-Plus-Netz aus irgendwelchen Gründen nicht funktioniert. Obwohl nach 12 - 15 Sekunden die Verbindung ohne "online" zu sein abbricht, werden 2 - 3 Cent berechnet.


    Zitat


    Auch die Dauer für die Einwahl ist relativ - bis ein Handy GPRS Attach und Context Activation macht, dauert manchmal länger. Auch hier werden Daten zur Einwahl ausgetauscht.


    Mit dem Unterschied, dass die Einwahldauer bei GPRS im Gegensatz zu HSCSD nicht bezahlt werden muss, und der Traffic bei der Einwahl sehr gering ausfällt.
    Es ist ohnehin nicht ganz klar, welcher Traffic eigentlich abgerechnet wird, aber fairerweise sollen nur Nutz- und keine Steuerdaten abgerechnet werden. Das würde heißen, dass die Einwahldaten umsonst wären.
    Nur bei E-Plus findet sich allerdings immer eine rätselhafte Fußnote, dass auch "Steuerdaten" berechnet werden.
    Mir ist allerdings noch keine große Abweichung zwischen übertragenen Nutzdaten (Anzeige des entsprechenden Endgeräts) und abgerechneten Preisen (Einzelverbindungsnachweiß) aufgefallen, selbst wenn bei einer GPRS-Verbindung auf der Autobahn eine Menge Funkzellenwechseldaten angefallen sein müssten.


    Wenn die GPRS-Kosten 6 mal so hoch sind wie die von mir angenommenen 0,1 Cent pro KB, wird die Schwelle natürlich 6 mal niedriger. Das heißt aber immer noch, dass Verbindungen unter 12 KB - Mails checken, SMS senden - mit GPRS günstiger sind. Das ganze gilt aber leider sowieso nur bei ePlus, da andere Netzbetreiber diesen Vorteil mit großen Abrechnungsblöcken und Einwahlstrafen sowieso kaputtmachen :)


    Gruß Sebastian

    Zitat

    Original geschrieben von Abi99
    Was mich aber vom Hocker hat, dass selbst bei solchen Anwendungsszenarien CSD noch alles schlägt!


    Ich würde mal sagen, es gibt drei Anwendungsszenarien, von denen bei zweien GPRS am günstigsten ist und bei einem (HS)CSD. Welche Szenarien bei wem wie oft auftreten ist dabei ganz verschieden.


    [*] Lange Verbindungszeiten ohne viel Datenverkehr (GPRS am günstigsten)
    Hier ist es möglich, über GPRS lange Zeit online zu bleiben, ohne dabei hohe Kosten zu verursachen, so lange man mit dem Traffic haushaltet.
    Beispielanwendungen sind hier
    ICQ, IRC, WAP, Push-eMail, WWW-Surfen ohne Bilder (je nach Klicks/Min-Verhältnis)


    [*] Kurze Verbindungszeiten und kleine Datenmengen (GPRS am günstigsten)
    Hier ist es möglich, für Beträge unter 7 - 10 Cent eine Datenmenge von bis zu 70 - 100 KB zu verbrauchen, was mit (HS)CSD aufgrund der Zeit zum Verbindungsaufbau, in der man bezahlen muss, obwohl keine Nutzdaten übertragen werden, unmöglich ist.
    Beispielanwendungen sind hier:
    eMails überprüfen, etwa 15 Text-eMails verschicken und / oder empfangen, 1 - 2 eMails mit Fotos als Anhängen verschicken und empfangen, 1 - 2 eMails mit kleineren Word-Dateien verschicken oder empfangen, SMS / MMS verschicken über freie Gateways, Status von Servern überprüfen, verschiedene Arten von kleineren Downloads (Java-Programme, Klingeltöne, Logos, kleine Videos (wie beim o2-Adventskalender von vorletztem Jahr)


    [*] Verbindungszeiten von mehreren Minuten und große Datenmengen (HSCSD am günstigsten)
    Hier ist es möglich, ab etwa 10 Cent Datenmengen von mehreren 100 KB abzurufen oder zu versenden. Bei idealer Auslastung lassen sich so 60 % Kosten im Vergleich zu GPRS sparen (außerhalb der GPRS-Inklusivpakete sogar noch mehr)
    Beispielanwendungen:
    große Mengen eMails herunterladen oder versenden, eMails mit großen Anhängen (z.B. Fotos in hoher Auflösung) herunterladen und versenden, www-Surfen mit eingeschalteten Bildern, Videokonferenzen, Videostreaming, Internetradio, große www-Downloads (Software, Flash-Animationen, MP3-Dateien), Filesharing-Software (Kazaa & Co)


    HSCSD ist auch dann interessant, wenn die Bandbreite jederzeit komplett zur Verfügung stehen soll, da (sofern genügend Kanäle frei sind, die Kanäle für Sprachtelefonie haben höhere Priorität als HSCSD) die gesamte Bandbreite für einen Nutzer reserviert ist. Mir fällt allerdings kein konkretes Anwendungsbeispiel dafür ein.


    Ein weiteres Szenario sind Anwendungen, die kurze Latenzzeiten (Ping) vorraussetzen. Hier sind wohl vorallem Echtzeit-Onlinespiele zu nennen. Diese übertragen allerdings nicht unbedingt so viele Daten, dass GPRS wegen des hohen Traffics zu teuer wäre (je nach Spiel). Allerdings sind die Pingzeiten bei GPRS im Bereich von 500 - 1000 ms einfach zu langsam. HSCSD ist also nicht unbedingt günstiger, aber auf jeden Fall die bessere Wahl dafür.


    Zitat

    Original geschrieben von Abi99
    Bist Du da sicher? Arcor Call-by-Call 240 Minuten < 200 Cent.


    Das stimmt, allerdings würde er bei Fremden dann einen Internetprovider haben, der trotz Nutzung von fremden Anschluss aus auf seine Rechnung abrechnet, was i.d.R. mit höheren Minutenpreisen gestraft wird. Bei seiner Freundin wäre das Problem allerdings natürlich auch anders zu lösen (auf Vertrauensbasis) ;)


    Zitat

    Original geschrieben von Abi99
    Nicht wirklich. Wenn man V.110 bzw. V.120 rein geht, dann ist das relativ schnell. Solange ist man meist noch gar nicht drin und zahlt auch kaum was. Die PPP Einwahl ist alles. Bei weitem keine fünf Cent - höstens ein Cent.


    Meiner Erfahrung nach dauert es etwa 12 Sekunden, bis eine V.110-Verbindung aufgebaut ist - je 6 Sekunden kosten 1 Cent, das sind dann 2 Cent. Also nicht 5 Cent.
    Ich habe allerdings noch eingerechnet die Zeit, die beispielsweise das Mailprogramm und der Mailserver für den Login benötigen, die ja bei HSCSD - obwohl kaum Daten fließen - mit dem vollen Preis bezahlt werden muss.
    Allerdings waren alles Erfahrungswerte - ich habe bis jetzt noch keine HSCSD-Verbindung gehabt, die sich wirklich gegenüber GPRS gerechnet hätte. Woran das liegt, kann ich auch nicht so genau sagen.


    Hier noch eine weitere (allerdings halt individuelle) Erfahrung von mir:
    Vielleicht erinnern sich noch einige hier an asp Media.
    Von dieser Firma gab es damals einen Tarif, mit dem man über eine 0800-Nummer auch vom Handy aus für 2 Cent pro Minute ins Internet kam - das habe ich mit der Xtra-Card und 9600 Bps genutzt (also CSD).
    Weil ich das Gefühl hatte, fast nicht mehr auf die Kosten achten zu müssen, habe ich ausgiebig eMail und WWW-Surfen (am Pocket PC) darüber genutzt.


    Als das Ende dieses Tarifs gekommen war, hatte ich auf der Rechnung ungefär 50 min à 2 Cent stehen, ich musste also 1 EUR zahlen.
    Auf der Rechnung war damals auch der verursachte Traffic aufgeführt - es waren ca. 800 KB. Damals hat mich das noch nicht interessiert, aber wenn ich heute sehe, dass ich für diese 800 KB nur noch 80 Cent bezahlen muss, würde das bedeuten:
    beim selben Surfverhalten wie damals würde mich das wilde "Surfen" über GPRS rechnerisch ca. 1,6 Cent pro Minute kosten.
    -> das Surfen damals über CSD zum Spottpreis war teurer als über GPRS heute
    Nun kostet HSCSD 6 mal so viel Geld, kann aber nicht 6 mal so viel Daten übertragen wie damals.
    -> auch heute ist HSCSD teurer als GPRS


    Und noch etwas interessantes sieht man da:
    [*] bei GPRS hat jeder (mich eingeschlossen) bei jedem Klick einen Gebührenzähler im Kopf, und man überlegt gut, ob man es wirklich nutzen will - einfach weil es den Ruf hat, sehr teuer zu sein.
    [*] bei dem damaligen asp-Media-Angebot hatte jeder das Gefühl, ein Schnäppchen gemacht zu haben, und man nutze es ausgiebig und ohne sich viele Gedanken zu machen.


    Der psychologische Faktor ist nicht zu unterschätzen. Leider haben die Netzbetreiber dies dennoch getan, und seitdem hat GPRS den Ruf, teuer zu sein.


    Selbes Phänomen:
    WLAN


    Vergleich:
    [*] 1 Stunde über WLAN, hohe Geschwindigkeit aber begrenzt auf ein sehr kleines Gebiet, Konfiguration jedesmal anders, Abrechnung umständlich über Vouchers oder verschiedene Anbieter, Abrechnung meist im 60 min-Takt (!)
    ca. 7,95 EUR
    [*] 1 Stunde über HSCSD, normale Geschwindigkeit, in fast ganz Deutschland unabhängig vom Standort auch im Auto, Zug, etc. verfügbar, Konfiguration überall gleich, Abrechnung komfortabel über Telefonrechnung, Abrechnung sekundengenau (!)
    6 EUR


    Außer der Geschwindigkeit hat WLAN absolut keinen Vorteil gegenüber dem Mobilfunknetz. Trotzdem gibt es eine regelrechte WLAN-Religion, deren Anhänger bei jeder Nachricht über UMTS in den entsprechenden Leserforen der großen Online-Magazine von der Erlösung durch bundesweiten WLAN-Auferstehung kündigen und auf die abzockerischen Mobilfunktarife schimpfen.
    Bei genauerer Betrachtung tun sie das völlig zu unrecht.
    Führt Vodafone im UMTS-Netz 10-min-Taktung ein, sind alle erbost - und zwar zurecht, wie ich finde. Dass bei WLAN aber fast ausschließlich sechsmal längere Takte gelten, ist fast schon normal.


    Gruß Sebastian

    Man muss außerdem berücksichtigen, dass bei HSCSD durch die Handshake- usw-Zeit und durch den ganzen Verbindungsaufbaukram noch einmal mindestens eine halbe Minute verloren geht (5 Cent).


    Hier übrigens ein weiterer Versuch, das ganze übersichtlich darzustellen, nämlich den "Minutenpreis" von GPRS.
    Wie viel Daten schafft HSCSD in einer Sekunde (also für 10 Cent?):
    43,2 kbit / sec * 60 sec / 8 kbit/kByte = 5,4 KB
    Diese Sekunde (bei HSCSD 0,17 Cent) würde über GPRS 0,54 Cent kosten - also ist GPRS um den Faktor 3,2 teurer.


    Bei gleicher Auslastung wie der maximal möglichen Auslastung von HSCSD würde der Minutenpreis von GPRS also 32 Cent betragen
    Sobald die Zeit unter Volllast auf 1/3 der Gesamtverbindungszeit sinkt, ist also GPRS billiger. Ich denke, das sollte sogar beim Surfen der Fall sein (und das ist so ziemlich das volumensintensivste)
    Mails (auch mit Anhängen), ICQ usw. sollten immer über GPRS laufen.

    Könnte ja trotzdem interessant sein.
    Beim S55 ist es nämlich wichtig, ob das Gerät erkennbar geschaltet ist, oder nicht.
    Meine Erfahrungen sind ansonsten sehr ähnlich.


    S55
    mit BT, Modus erkennbar: 24 - 36 h
    mit BT, ständig aktive GPRS-Verbindung über BT aber ohne viel Datenverkehr: ca. 24 h - 36 h


    mit BT, Modus unsichtbar: 48 - 72 h


    ohne BT: ca. 120 h (5 Tage)

    Re: Re: -


    Zitat

    Original geschrieben von D-Love
    Das Mobilfunknetz ist kein Festnetz oder DSL-Netz. Stell dir mal vor, wieviele frustrierte von der T-Com gepeinigte Modem- und ISDN-User auf das Mobilnetz umsteigen würde, wenn plötzlich das Surfen über GPRS oder vor allem später UMTS genauso billig oder gar billiger wäre als über das Festnetz. Das wäre der Ruin für jeden Netzbetreiber.


    So ist es ja bereits mit Anwendungen, die sehr wenig Datenverkehr verursachen - beispielsweise ICQ.
    Eine Stunde ICQ ist ein ganzes Stück billiger über GPRS als über eine ISDN/Analog-Verbindung im Festnetz. Aber das rechnet ja keiner nach, und niemand nutzt das zu hause übers Handy...
    Tja, insofern ist es schon möglich, das anzubieten. Solange man es nicht bewirbt, wird es auch nicht genutzt werden.
    Gruß Sebastian

    (Ich bin jetzt der panische BILD-/Spiegel-Leser und bin panisch wegen der vielen Gefahren aus dem Mobilfunk und aus der restlichen Umwelt)


    Zitat

    Original geschrieben von Martin Reicher
    Was soll an N2 "nicht gerade gesund" sein? Stickstoff ist ein inertes Gas das beim Menschen nicht bei der Atmung umgesetzt wird. Wäre eine 100% Sauerstoff-Atmosphäre bei dir gesund? Studien belegen eindeutig, dass o2 nur bis zu einem Partialdruck von ca. 0,3bar auf Dauer gesund ist, bei 0,5bar ergeben sich bei ständiger Einwirkung schon Lungenschäden die unter dem Lorraine Smith Effect bekannt sind (z.B. trockener Husten, Engegefühl, Schmerzen in den Bronchien usw.). Bei höheren Drücken wird Sauerstoff auf toxisch auf das ZNS und führt zu Krämpfen.


    Glaubt man's denn? Sogar der Sauerstoff ist giftig. Nur Gift um uns herum! :D


    Zitat


    Auch die Bakterien und Viren in der Umwelt sind "gesund", Mediziner sind sich einig, dass eine sterile Lebensweise z.B. Allergien fördert.


    Wie schrecklich! Ich sehe nur noch Krankheiten, Tod und Teufel! Ich habe nur die Wahl zwischen ungesunden Bakterien und ungesunden Allergien. Dagegen hilft auch kein Spinat, sogar der ist schädlich.


    Zitat

    Woher soll es im TV-Gerät zu radioaktivem Zerfall kommen? In einem TV Gerät wird allenfalls Röntgenbremsstrahlung frei die mehr oder weniger abgeschirmt wird. Radioaktiv ist da nichts...


    *dummist* Röntgenstrahlung, das ist doch das Böse... Genauso wie Handystrahlung mich vergiftet.



    Du siehst, es ist gar nicht so einfach, die von den Medien panisch gemachte Masse mit wissenschaftlichen Fakten zu beruhigen ;)

    Man darf nicht vergessen, dass es elektromagnetische Wellen in größerem Umfang schon seit über 100 Jahren gibt.
    Ich will mich hier nicht qualifiziert über "Mobilfunkstrahlen" äußern, aber zum Thema Gewebeerwärmung, Strahlung, etc...
    Macht ihr euch z.B. immer klar, dass...
    - eine Wollmütze das unter ihr liegende Gewebe erwärmt in einem stärkeren Maße als das mit einem Handy je möglich sein wird?
    - da draußen jede Menge Autos rumfahren, und bei der kleinsten Unaufmerksamkeit von anderen Menschen könnte es mit euch zu ende gehen, obwohl ihr selbst alles richtig macht... und das kann euch wirklich immer passieren, selbst wenn ihr zu Fuß unterwegs seid.
    - ihr bei stärkerem Wind von herunterfallenden Dachziegeln und Ästen erschlagen werden könntet, mit eventueller Todesfolge?
    - die Luft da draußen, die ihr atmet, besteht zu 80 % aus nicht gerade gesundem Stickstoff.... und dass sie außerdem voll ist von den gesundheitsschädlichen und auf jeden Fall krankmachenden krebserregenden Giften, daran denkt auch niemand, wenn er aus dem Haus geht, oder?
    - die anderen Menschen, die ihr um euch habt (auch die, die ihr liebt) voll sind von ansteckenden Krankheiten und Bakterien, die auch auf euch überspringen könnten?
    - aus eurem Fernseher echte radioaktive Strahlung rauskommt? Nicht nur elektromagnetische Wellen, wie bei den Handys, sondern die böse radioaktive Strahlung, die, die auch in Tschernobyl rausgekommen ist und das Gemüse vergiftet hat.
    - 4 Flugstunden pro Jahr mehr zusätzliche radioaktive Belastung verursachen als seine Wohnung direkt neben einem Kernkraftwerk zu haben? Und dass...
    - obwohl in den letzten 50 Jahren rechnerisch alle 6 Stunden ein Atombombentest durchgeführt wurde (4 Stück am Tag) die natürliche radioaktive Strahlenbelastung aus der Erde und aus dem Weltraum immer noch ein vielfaches stärker ist als alles, was die Menschen durch Fallout von Atomtests und Kernkraftwerkslecks hinzugefügt haben?
    - der Rauch von Zigaretten garantiert früher oder später Lungenkrebs und andere Erkrankungen hervorruft? Das gilt auch für den Rauch, der eingeatmet wird, weil in der Umgebung durch dritte geraucht wird.
    - der Genuss von Alkohol nachweislich die geistigen und körperlichen Fähigkeiten erheblich einschränkt?
    - das Tragen von Kleidung und die daraus entstandene Erwärmung nachgewiesenermaßen dafür verantwortlich sind, dass die Fruchtbarkeit und die Qualität der Spermien bei den Männern in den westlichen Ländern dramatisch nachgelassen hat, wenn man sie mal mit der von naturnahen Völkern vergleicht?
    Auch Stress (also Arbeit :D) trägt dazu vermutlich bei. Leute, Arbeit macht euch krank und unfruchtbar! ;)


    Aber von diesem kleinen Exkurs BTT: Von den Augenschmerzen habe ich noch nie gehört. :)


    Gruß
    Sebastian