Beiträge von SebastianBonn

    Zumal Pocket PC alias Windows CE alias "Windows Mobile" nicht viel mit dem PC-Windows gleich hat.
    Vor allem die Struktur im Hintergrund ist ähnlich - es gibt ein Dateisystem, Verknüpfungen, die Registry, ein Startmenü, Kontextsensitive Menüs (gibts ja inzwischen überall, auch beim 3650 oder beim S55) eine Taskleiste (die sich mit einem Programm namens Wisbar zur Steuerzentrale ausbauen lässt wie am PC - Programme wechseln, starten, Uhrzeit und wichtige Daten immer im Blick, sehr praktisch, vermisse ich immer am Handy ;).)
    Die Bedienung ist ansonsten gar nicht mal so ähnlich, durchaus vergleichbar, aber nicht das selbe. So ist die Taskleiste oben am Bildschirm, die Menüleiste dagegen unten.
    Manchmal stürzen Pocket PCs leider auch ab (3650s auch). Das liegt aber wie beim großen PC auch normalerweise nicht am Betriebssystem (also Windows) sondern an instabiler Hardware und Treibern. Auch Pocket PCs sind unterschiedlich stabil.
    Der Microsoft unterstellte Weltherrschaftsanspruch könnte natürlich ein Argument sein. Aber ist das bei Sony anders? Die haben doch auch überall ihre Finger drin, Memorystick ist nur der Anfang. Was gibt es eigentlich nicht von Sony, und dank Memorystick passt es zu allem anderen nicht ;)?
    Letzten Endes ist es aber alles Geschmackssache. :D
    Zum Appetit machen auf Pocket PCs empfehle ich dir übrigens dir einfach mal das Softwareangebot zu Gemüte zu führen. http://www.pocket.at hat eine gute Übersicht, und um zu sehen, was technisch alles noch so drin ist, empfehle ich die Hardwaretests von (so zweifelhaft die restliche Seite ist) http://www.worldofi.de
    :)
    Gruß Sebastian


    Gruß Sebastian:D

    Ich würde sagen, so ähnlich sind die sich gar nicht.
    Bei den Smartphones gibt es "evolutionsbedingt" ;) nämlich zwei Sorten



    P900 = Handy mit "eingebautem Pocket PC"
    MDA II = Pocket PC mit eingebautem Handyteil


    Dadurch ist das Display des MDA II größer und höher auflösend und du hast viel mehr und viel bessere Software, eigentlich der Hauptvorteil. Ich denke auch mal nicht, dass ein 400 Mhz-X-Scale im P900 steckt, von 128 MB RAM ganz zu schweigen. Das nutzt zwar in der Praxis erst mal nichts, verdeutlicht aber schon, dass der MDA II viel mehr Potential hat. Über CF-Karten oder SDIO-Karten lässt sich auch so ziemlich alles erweitern, was es gibt, und der MDA II wird zum GPS-Empfänger inklusive Navigationssystem, zum Radio, zum MP3-Player, man kann WLAN nachrüsten um zu hause / am Hotspot / auf der Arbeit günstiger zu surfen. Man kann eine richtige Tastatur anschließen um schneller eMails tippen zu können. Man kann einen Monitor anschließen oder den Fernseher, um Filme auf dem Fernseher anschauen zu können. Dank der großen verfügbaren Speicherkarten bis 5 GB passt auch einiges an richtigen DVD-Filmen drauf, die Rechnenleistung genügt zur Fullscreen-Wiedergabe auch von langen Spielfilmen locker - nie wieder briefmarkengroße Videos mit Riesenrand. Man kann auch MP3s hören und währenddessen Mails schreiben oder surfen gleichzeitig ohne Probleme. E-Mail-Attachments kann er wie ein richtiger PC alle empfangen mit unbeschränkter Größe, mit dem richtigen Programm alle anzeigen (wichtig z.B. entzippen)


    Dafür kann der MDA II vielleicht nicht so viel bei den reinen Telefonfunktionen. Microsoft hat sinnigerweise z.B. die Schaltfläche zum Trennen der GPRS-Verbindung vergessen. Das lässt sich mit der mitgelieferten Drittherstellersoftware allerdings umgehen, und man wird sowieso nur diese benutzen.
    GPRS läuft zwar komfortabel und der Datenzähler zählt nicht nur Bytes, sondern berechnet auch die Kosten, zeigt den Inklusivvolumenrest an und verwaltet sozusagen die Geldbörse.
    SMS läuft dagegen nur nebenbei im eMail-Client mit. Wer also viel wert auf ein exponiertes SMS-Menü legt, wird nicht so schnell fündig. Das selbe gilt für MMS, die zwar funktionieren aber in anderen Handys sicher besser integriert sind. Der MDA als Pocket-PC ist nun mal eher was für Freaks.


    Für mich wäre allerdings die Wahl, unabhängig von anderen Vor- und Nachteilen der Geräte und weil ich ein Spielkind bin, schon deshalb klar beim MDA II weil das P900 den unsäglichen Memorystick hat. Im Gegensatz zu CF / SD-Karten ist der ein proprietäres Format, was man schon aus Prinzip nicht unterstützen sollte, und außerdem auch für den Verbraucher ungünstig. Der Memorystick läuft nämlich nur in Sony-Machwerken, allerdings in der im P900 verwendeten Duo-Variante nicht mal da, ist wegen des Monopols schweineteuer und dafür nur bis 128 MB erhältlich (bei SD-Cards sind 256 MB Standart, bei CF sogar 512 MB für fast das selbe Geld). Soweit ich weiß wird es mehr als 128 MB auch nie geben. Der Memorystick ist also quasi schon heute veraltet (mag sein, dass ich mich da irre). Wer aber eigentlich nur ein aufgemotztes Handy will, der ist mit dem P900 sicher gut dran.
    Wer dagegen einen funkenden Überall-Computer haben will, der sollte zum MDA II greifen. Wer Spaß an technischen Spielereien hat und für Aha-Effekte sorgen will, sowieso :D


    Gruß Sebastian

    WLAN und BT stören sich gegenseitig.
    Bluetooth ist relativ störungsresistent und wechselt den Kanal ständig, so dass eine Bluetooth-Übertragung eigentlich immer gut läuft. Außerdem ist die Reichweite von BT so klein, dass es eigentlich nicht im großen Stil stören kann.
    WLAN ist schon störungsanfälliger. Wenn ein BT-Sender sehr nah dran ist, kann der schon mal eine Verbindung unterbrechen. Es sollte aber reichen, für ein bisschen Abstand zwischen beiden Sendern zu sorgen.
    Gruß Sebastian

    Geht eigentlich auch ganz einfach.
    Start -> Einstellungen -> Verbindungen -> Verbindu....
    Im obersten Dropdown Neu... auswählen, das Ding "Unterwegs" oder so nennen, speichern.
    Dann im obersten Dropdown neu erstelltes "Unterwegs" auswählen, "Ändern..." klicken.
    "Neu..." in der liste auswählen,
    Als Name "E-Plus-GPRS" oder sowas, Baudrate auf den höchsten Wert.
    Anschließend "Erweitert" anklicken und DNS-Server / Alt DNS-Server unter Register Namensserver auf 212.23.97.2 bzw 212.23.97.3 stellen.
    Bei Modem "Generisches IrDA-Modem" auswählen, auf weiter klicken.
    Landesvorwahl 49, Ortsvorwahl 30 lassen, *99***1# oder ähnliches (weiß nicht genau für das Motorola) als Telefonnummer eingeben.
    Weiter klicken und unter Zusätzl. Modembefehle... +cgdcont=1,"IP","internet.eplus.de" eingeben.


    Fertig, jetzt verbinden und du bist online.
    Gruß Sebastian

    Rein theoretisch sollte das sowieso kein Problem sein. Schließlich könnte man den MMS-Text einfach als HTML formatieren und dann mit den WAP-Browser-eigenen Routinen rendern. Nur ein Mini-HTML-Editor müsste eingebaut werden und die Datenmengen würden geringfügig ansteigen. Dann wäre auch ein herstellerübergreifender Standart automatisch gefunden.
    Wirklich schade, dass es das bisher nicht gibt.
    Gruß Sebastian

    UMTS ist eigentlich keine Totgeburt. Eine richtige Alternative gibt es einfach nicht.
    Sobald es vernünftige Tarife gibt, werden die EDGE/GPRS-Netze voll sein bis zum Anschlag. EDGE kann zwar die Geschwindigkeit erhöhen, aber Geschwindigkeit ist nicht alles. Klar, sogar GPRS könnte viel schneller sein, AFAIK bis über 100 Kbit/s. Aber dafür müssten Sprachkanäle draufgehen, und was ist wenn die Bandbreite ausgenutzt ist? (beispielsweise mit einer Flat und 2, 3 gleichzeitig laufenden Downloads).
    Man darf nicht nur auf die Geschwindigkeit gucken, die Kapazitätserweiterung durch UMTS kommt doch gerade recht.
    Und zum WLAN-Hype:
    Klar, öffentliche WLAN-Hotspots sind in seltenen Fällen eine Alternative, aber man darf nicht vergessen, dass beides völlig verschiedene Dinge sind und WLAN nie und nimmer UMTS Konkurenz machen kann. Die winzige Reichweite spricht schon dagegen, so dass ein WLAN nur im stationären Betrieb eine Rolle spielen kann, und dann nur in Hotels oder Flughäfen, nicht in den großen Wohngebieten einer Stadt oder auch nur im Stadtzentrum. Und wenn man unterwegs ist in der Stadt hat man ja auch selten ein Laptop dabei, höchstens einen WLAN-PDA. Dann läuft man aber damit rum, und die kurze Reichweite bzw. die lange Zeit die man braucht bis alles läuft machen dem ganzen wieder den gar aus. Und schließlich ist da die Abrechnung im Stundentakt, die keiner wirklich brauchen kann. Will man unterwegs mal eben eine Information abrufen, kann man prima auf HSCSD oder GPRS ausweichen, kostet nie mehr als 6 EUR die Stunde. Selbst wenn ein Hotspot mit 5 EUR billiger ist, macht die Abrechnung im Stundentakt alles schwierig. Mit HSCSD-Handy und PDA kann man dagegen durch die halbe Stadt laufen, und die niedrige Geschwindigkeit stört auch kaum, da der PDA-Browser eh nicht besonders schnell rendert und keiner unterwegs den Esel laufen lassen wollen wird.
    Dann bleiben immer noch die "Business"-User, die am Flughafen arbeiten wollen und auf eine schnelle VPN-Verbindung zum Intranet angewiesen sind. Die können dann ein WLAN vielleicht benutzen.
    Das ist aber nun eine ganz kleine Minderheit. Man muss bedenken, dass UMTS für die breite Masse gedacht ist. Wie viel % der Handynutzer sind wohl die, die dann auch am Flughafen arbeiten? Die meisten Handys heutzutage gehören "normalen" Businessleuten oder sogar Privatleuten. Und für die reicht UMTS aus. Was soll ich als Privatmensch mit einer Bandbreite, die ich nicht mal zu hause habe, unterwegs anstellen? Und warum soll ich als Privatmensch dafür sogar noch mehr zahlen?
    Gruß Sebastian