Beiträge von SebastianBonn

    Es geht E-Plus wahrscheinlich nicht darum, eine GPRS-Flatrate rauszubringen, die dann marketingmäßig nicht nachvollziehbar an ein bestimmtes Gerät und einen bestimmten Vertrag gebunden ist.
    Es geht viel mehr darum, dieses komische Gerät zu vertreiben. Dazu gehört dann auch ein Flatrate-Tarif. Der Flatrate-Charakter dieses Tarifes wurde ja nur von den Medien so herausgestellt.
    Am Besten, man vergisst das Gemecker darüber, dass sich "die Flatrate" nicht anders nutzen lässt. Es gibt "die Flatrate" nämlich gar nicht. Es gibt nur den Hiptop. der in Verbindung mit einem speziellen Tarif unbegrenzt benutzt werden kann.
    Dabei handelt es sich rein objektiv betrachtet um eine "Hiptop-Flatrate".
    Schade, dass es keine Internet-Flatrate gibt. Aber das ist halt so.
    Bei der O2-WAP-Flatrate hat ja auch niemand gemeckert, dass sie nicht fürs Internet gilt.
    Gruß Sebastian

    Aber eins will ich denn doch mal loswerden.
    Wie kann es sein, dass ihr alle plötzlich iMode vermisst?
    Als WAP eingeführt wurde und als iMode eingeführt wurde, haben sich alle immer aufgeregt dass es so wenige Seiten gebe und dass das Internet auf dem Handydisplay gar nicht das richtige Internet sei und dass auch die WAP-Seiten nichts mit Internet zu tun haben.
    Und jetzt? Da kommt ein Gerät raus, das richtige Internetseiten aufs "Handy" bringt, sogar mit ner Flatrate die billiger ist als die Internetflatrate zu Hause, und wieder sind alle am Maulen und heulen dem vorher verhassten WAP hinterher.
    Sorry, kann ich irgendwie nicht verstehen.
    Das Gerät wird übrigens in Amerika von T-Mobile beworben und vertrieben und ist seit der CeBit eigentlich schon bekannt. Damals waren alle traurig, dass es nicht nach Deutschland kommen soll, obwohl es eigentlich nur ein "Spielkinder-Blackberry" ist. Also ein aufgemotzer "Blackberry", der als Unterhaltungsgerät dient. (Anführungszeichen, weil es ja keiner ist, nur die Bauform ist ähnlich). Etwas vergleichbares gibt es ja auch nicht auf dem Markt, auch nicht als PDA, dafür ist die Bauform zu eigenwillig. Ich muss aber sagen, die gefällt mir gar nicht schlecht, mit dem drehbaren Display, das kompakt ist oder die Tastatur freigibt, mit dem Jog-Dial zur Einhandbedienung, das verspricht doch mal ein frisches Konzept abseits der festgefahrenen Pfade zu sein.
    Gruß Sebastian

    Allerdings kann ein iPAQ mit einer Standbyzeit von 240 Stunden oder mehr in dieser Zeit keine Programme laufen lassen - nur speichern.
    Das P800 hat vielleich weniger Standbyzeit, aber Programme laufen im Hintergrund weiter. Macht man beim PPC nur den Bildschirm aus und lässt ansonsten alle Programme weiterlaufen, hält er vielleicht 36 Stunden, aber mehr nie im Leben. Ich denke, das P800 schaft das eine größere Zeit.


    Unter Volllast kann das aber schon ganz anders aussehen. Da macht das P800 vielleicht schon früher schlapp.


    Man müsste also beides vergleichen, um ein richtiges Ergebnis zu bekommen.
    Wenn es aber so wäre, wie ich gerade geschrieben hab, würde das ja eindeutig belegen, dass das P800 einfach das bessere Powermangagement hat. (Die Prozessoren der Handys gehen bis 16 Mhz runter - so langsam kann kein PPC laufen)


    Gruß Sebastian

    Eigentlich nichts denk ich mal!
    Aber du musst doch zugeben, dass die Idee unglaublich cool ist! :top:


    Ich persönlich würde übrigens die Idee, die Daten per BT zu übertragen, für am Besten halten. Es gibt durchaus Adapter, die an RS232 per Sub-D-Stecker angeschlossen werden und die Daten quasi durchleiten. Ich kann nur leider nicht sagen, was die kosten.


    Gruß Sebastian

    ich denke mal das P800 wird die bedeutend besseren Powermanagement-Funktionen haben.
    Da ein iPAQ ja nicht darauf abgestellt ist, ständig zu laufen, wird er wahrscheinlich wenn er läuft ständig auf voller Power laufen, damit es keine unangenehmen Wartezeiten gibt.
    Ein P800 läuft dagegen den ganzen Tag im Dämmermodus und wacht quasi erst richtig auf, wenn es gebraucht wird.
    Ist ja mit allen Handys so, auch mit den ganz alten. Die haben Standby-Zeiten von vielen Tagen wenn man sie in Ruhe lässt. Wenn man sie aber weckt und 6 Stunden Snake spielt, ist Schluss mit Akku. In sofern sind die 6 Stunden Laufzeit eines normalen PDAs nicht ungewöhnlich.
    Gruß Sebastian

    Auf dem S55 kann man natürlich mit einem Java-Programm auch den WAP-APN benutzen. Man muss halt nur einstellen, dass eben dieser benutzt werden soll.
    Menü->3->2->Java-Programm auswählen->Optionen->HTTP-Profil->Provider->o2 MMS/WAP (ich denke mal, es geht um die Flat ;) ?!?


    Gruß Sebastian

    Um jetzt mal wieder etwas BTT zu kommen, versuche ich mal meine Kenntnisse zum Palm / PPC-Problem so weit wie möglich auf den Punkt zu bringen.


    Es kommt im Prinzip darauf an, was man möchte. Und wenn man sich die unterschiedlichen Standpunkte und Bedürfnisse nicht bewusst macht, endet so eine Diskussion meistens nirgends - wie man ja gerade gesehen hat.


    Meiner Meinung nach gibt es einfach mindestens zwei Typen von Nutzern:
    die Spielkinder und
    die Benutzer.


    Vorweg muss ich allerdings sagen, dass ich Palms nicht kenne. Ich kann mich nur auf meine Erinnerung daran, was ich so gehört habe, verlassen.
    Für die Spielkinder ist eindeutig der Pocket PC besser. Man kann damit insgesamt doch viel mehr machen, weil er eben mehr in Richtung PC geht. Es gibt zwar auch noch Pocket-Outlook für PIM, aber die eigentlichen Stärken liegen ganz woanders.
    Er hat im Gegensatz zu Palm ein richtiges Dateisystem (vorsicht, Halbwissen, stimmt das?), ist offen für alle Hardware und auch in dieser Richtung meistens gut mit kleinen aber notwendigen Finessen wie Stereo-Kopfhörerausgang bestückt. Programme können quasi das ganze System nutzen, daher gibt es z.B. Treiber für USB-Storage-Geräte, und so kann man so ziemlich alles damit realisieren bis hin zum Mega-MP3-Player mit 40-GB-USB-Festplatte. Beim Pocket-PC kauft man auch eher das Grundgerüst und baut ihn dann mit seiner Wunschhardware und -software zum Wunschgerät aus. Weil er dem Computer so ähnlich ist, stürtzt er aber auch schon mal ab.
    Der Palm ist da schon eher ein Luxus-Organizer. Man kann ihn mit Speicherkarten füttern und Programme installieren wie auf einem Java-fähigen Handy oder noch eher vergleichbar einem Symbian-Handy, das ja auch primär ein Handy ist. Auch Symbian-Handys taugen theoretisch als MP3-Player, aber es scheitert beispielsweise am Mono-Ausgang und daran, dass der Sound immer aus dem Kopfhörer kommt. Hardware lässt sich nicht erweitern. In letzter Zeit ist Palm zwar von diesem Konzept etwas abgekommen, wirklich aufgeholt haben sie aber noch nicht, soweit ich weiß. Immer noch sind alle "Sondernfunktionen" integriert wie z.B. Kameras und andere Funktionen fehlen und lassen sich auch nicht so gut ergänzen. Dafür läuft alles unglaublich stabil, und wer den Schnickschnack nicht nutzen will sondern hauptsächlich Wert auf PIM legt, der fährt damit sicher nicht schlecht.


    Also: Der Terminkalender-Email-feste-Funktionen-Hauptsache-Läuft-Nutzer wählt den Palm
    Der Öfters-mal-was-Neues-Zum-Spielen-Und-Basteln-Nutzer wählt den Pocket-PC


    Gruß Sebastian