Ich habe mal einen neuen Thread zum Taktungsmythos aufgemacht, um den Fonicthread nicht unnötig aufzublähen. ![]()
Beiträge von SebastianBonn
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Im Fonic-Thread des Prepaid-Forums läuft gerade eine Diskussion über 60/1- oder 60/60-Taktung und ihren Einfluss darauf, ob sich ein Angebot tatsächlich lohnt.
Vielleicht sollte man mal dafür einen Extrathread aufmachen, da es den Fonic-Thread fast ein wenig unnötig aufbläht und eigentlich ja auch andere Tarife genauso betrifft.
So unfair die 60/1-Taktung im Vergleich zur sekundengenauen Abrechnung auch sein mag, ich glaube tatsächlich, die Bedeutung der Taktung wird überschätzt, denn günstigere Minutenpreise machen die schlechtere Taktung mehr als wieder wett, wenn man mal nachrechnet.
Erst Recht beim Unterschied zwischen 60/1 und 60/60, der ja bei Mailbox- und Anrufinfos gar nicht ins Gewicht fällt.Ich habe mal mein eigenes Gesprächsverhalten laut EVN der letzten Monate genommen und eine Excel-Tabelle gemacht, die den durchschnittlichen Minutenpreis inkl. Taktungsverlust für verschiedene Tarife ausrechnet. Bei Simyo mit 60/1 komme ich auf 20 Cent pro tatsächlich genutzter Minute, bei fonic auf 15 Cent pro Sprechminute.
Fiktive Tarife zur Gegenüberstellung mit 20 Cent pro Minute im 10/10-Takt oder 25 Cent sekundengenau kommen gegen beides nicht an. Dabei hatte ich noch gedacht, eher überdurchschnittlich viele kurze Verbindungen zu Mailboxen und ähnlichem auf der Rechnung zu haben.Wen es interessiert, die Tabelle gibt es hier. Wäre sicher auch interessant, wenn andere Leute mal ihre eigenen Daten aus EVN oder ähnlichem eintragen und ihre Ergebnisse hier posten.

Sebastian
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Wenn wirklich für beide Seiten fair berechnet werden soll, müsste man den Kunden aber auch das Anklingeln in Rechnung stellen - wie in den USA, wo man Minutenpreis ab Freizeichen zahlt, oder wie in anderen Ländern durch eine einmalige Verbindungsgebühr.
Denn da nutzt man ja eine Leistung, für die man in dem Moment nichts bezahlen muss.Genauso müsste man Prepaid-Angebote verbieten, denn die verschleiern ja traditionell auch die Preise durch die Notwendigkeit einer Vorauszahlung. Allerdings dürfte es andererseits auch gar keine grundgebührfreien Tarife geben, denn da bekommt man ja eine Leistung - Bereitstellung einer Nummer, SIM-Karte, Betrieb eines Netzes, etc. - ohne dass der Anbieter dafür etwas bekommt und zahlt dafür (theoretisch) im Gegenzug höhere Minutenpreise. Insofern handelt es sich eigentlich auch um eine Vertuschung der tatsächlichen Kosten.
Flatrate-Tarife wären unter diesem Argument gänzlich indiskutabel. Da zahlt man nämlich auch unfairerweise ständig für eine Leistung, die man nicht nutzt, solange man nicht 24h ununterbrochen in der Konferenzschaltung am Telefon hängt.
Wie immer sind diese Preise also das Ergebnis einer Mischkalkulation, um dem Kunden die richtige Werbung liefern zu können, aber irgendwie auch um das ganze transparenter zu machen. Die tatsächlichen Kosten pro Gesprächsminute wird dir sowieso kaum jemand sagen können, von daher zahlt man als Kunde immer zu viel oder vielleicht auch mal zu wenig.
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Wenn man das so sieht wären die 9,9 Cent pro Minute trotz schlechterer Taktung immer noch ein besseres Angebot als 15 Cent pro Minute bei besserer Taktung bei simyo und Co, da man zunächst immer noch nur auf 15 Cent kommt...
Bloß: Pauschale Annahmen wie ein Durchschnitt von einem halben Takt pro Gespräch verlust mögen zwar stimmen, aber wirklich vergleichbar sind sie jedoch nicht, da ja die Minutenpreise unterschiedlich sind.Die einzigen Gespräche, bei denen 15 Cent im 60/1-Takt günstiger sind als 10 Cent im 60/60-Takt, dauern genau zwischen 1:01 Minuten und 1:20 Minuten. Bei solchen Gesprächen spart man zwischen 1 und 5 Cent. Bei allen anderen Gesprächen spart man trotz Minutentaktung nichts.
Natürlich ist es jedes mal ärgerlich, wenn ein Gespräch nach etwas über einer Minute aufhört, und man gleich die zweite Minute voll mitbezahlen muss. Wenn man aber nachrechnet, müsste man doch zu dem Schluss kommen, dass solche Gespräche doch sehr selten sind, bei denen man durch die 60/60-Taktung mehr bezahlt als bei dem anderen Tarif mit höheren Minutenpreisen und besserer Taktung. -
1. Sich vorher eine Callya-Karte zu holen. Die kann man auch wieder werben lassen. Am Besten ist wohl, man sucht sich jemanden, der die erste eigene VF-Karte wirbt. Sobald man eine hat, kann man diese als Werber einsetzen, um weitere VF-Karten zu werben.
2. Jede Karte kann glaube ich 5 andere Karten pro Jahr werben.
3. Ja, es kostet aber 39 Cent pro Minute oder so
4. 10 Tage nach Aktivierung. Die SIM muss rechtzeitig kommen. Wenn die SIM erst 10 Tage nach der Aktivierung ankommt, ist es schon zu spät!
5. Kann man, es geht ganz schnell und zuverlässig
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Wär doch mal ein tolles Programm, das aus dem Handy ein GSM-VoIP-Gateway macht. Ob das technisch ein Problem wäre? Es gibt ja auch Anrufbeantworter-Programme, die die GSM-Sprachverbindungen abfangen und aufzeichnen, warum sollten sie sie nicht auch per WLAN weiterleiten? :top:
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Was die Bepreisung von ankommenden SMS allerdings nicht rechtfertigt, denn SMS im Festnetz gibt es dort nicht. Ein Grund könnte höchstens sein, dass die Anbieter vielleicht SMS untereinander kostenlos, also ohne Interconnect, austauschen. Das weiß ich nicht genau.
Trotzdem sind SMS dort in den letzten drei Jahren in der Beliebtheit unglaublich gestiegen. Genauso steigen wohl auch die Preise... Früher gab es sogar für 5$ im Monat SMS-Flats, heute gibt es für das gleiche Geld 400 SMS und die Flat kostet 15$.
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Sehr zu begrüßen ist ja die Abkehr vom 100-KB-Takt im Stile von o2! Und außerdem werden beim 10-EUR-Paket noch 50 MB draufgepackt und aus dem 25-EUR-Paket wird gleich eine Flatrate gemacht. Hübsch! :top:
Kennt jemand schon die Laufzeit - sind es 3 Monate?
Schade dass es keinen grund- und laufzeitsfreien Tarif als Träger für die Datentarife gibt bei E-Plus.
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Immerhin sind erste Ansätze zu einem etwas umfassenderen Discount enthalten.
Gespräche ins Ausland kosten pauschal 99 Cent - nicht billig, aber günstiger als bei normalen Verträgen. Gespräche im Ausland annehmen kostet auch höchstens 99 Cent - wieder nicht billig, aber günstiger als bei Verträgen.
SMS im Ausland kosten 0,39 EUR - man zieht mit E-Plus gleich, original o2-Verträge sind teurer.
Man versucht also nicht die all-in-one-Lösung zu liefern, die auf allen Gebieten Preisbrecher ist, aber zaghafte Einflüsse der (Vistream-)Konkurrenz scheinen trotzdem sichtbar zu sein.Interessant ist der Marketingzug, die Auszahlung des Guthabens transparent und nachvollziehbar zu formulieren. Obwohl Auszahlung auch bei anderen Anbietern möglich sein müsste, macht Fonic das zu einem Feature, auf das man sich berufen und mit dem man planen kann. Finde ich :top:.
Eine Falle ist vielleicht die Zusatzgebühr von 10% bei allen Auflademethoden außer Lastschrift - Geldautomat ist als Beispiel genannt... Muss man nur wissen, die anderen Auflademethoden sind ja wahrscheinlich auch nicht praktischer als die Lastschrift über Internet oder SMS.
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Zitat
Original geschrieben von blntel
Tja, in den USA ist es übrigens eine flat zu den 5 Favoriten.
[...]
Zu den 300 Minuten zählen in den USA ja auch die eingehenden Gespräche.Und darum ist ja auch die Flat in den USA nur halb so viel wert wie man denkt :).
Entweder ein Freund, den ich anrufe, hat mich ebenfalls als Lieblingsnummer - dann telefonieren beide tatsächlich kostenlos. Bloß - da müsste der Freund natürlich auch bei T-Mobile sein. Wenn man eh mit seinen Freunden den gleichen Anbieter haben will, muss es nicht MyFaves sein, da netzinterne Flats (Unlimited Mobile-to-Mobile) relativ weit verbreitet sind - auch T-Mobile USA hatte welche - bevor MyFaves aufkam

Oder ich nutze das tolle Feature aus, dass Lieblingsnummern in allen Fremdnetzen sein können. Dann freut sich aber der Anrufer, wenn ich meine Flat ausnutze, um ihn stundenlang zuzuschwafeln, denn er bezahlt selbst für jede Minute an seinen Mobilfunkanbieter auch noch mal.
Oder ich setze meine MyFaves-Nummern nur ins Festnetz - dann sind die Anrufe tatsächlich für beide Parteien flat. Aber der Angerufene muss eben immer zuhause sein, wenn ich telefonieren will. Reine Festnetzflats gibts ja auch in Deutschland inzwischen schon sehr günstig.
By the way, ist es nicht interessant, wie viel teurer SMS bei T-Mo USA geworden sind? Früher (2005) waren es noch 5 Cent pro gesendeter oder empfangener SMS - heute sind es 15 Cent pro gesendeter oder empfangener SMS. Also teurer als in Deutschland vor vielen Jahren
