Wenn man die zugrundeliegende Philosophie des iPhone ernst nimmt, dann ist das Gerät so einzigartig.
Denn man braucht wirklich und wahrhaftig nichts anderes mehr, als das iPhone und eine Verbindung ins Netz. Zusatzsoftware soll man im Netz nutzen und nicht auf dem Gerät. Das ist im übrigen keine neue Erfindung, sondern das alte Prinzip von Client - Server - Anwendungen, heute vielfach als Citrix in Firmen im Einsatz. Da sind die Endgeräte auch nur "dumme" Terminals... Nicht als Beleidigung des iPhone zu verstehen! 
In dem Zusammenhang macht die Einschränkung des iPhone auf wenige lokale Funtkionalitäten und mehr Webbasierte Anwendungen und die Koppelung mit einem vernünftigen Datentransfer absolut Sinn.
Und wenn man davon ausgehen möchte, dass das wirklich ein Gesamtkonzept ist, dann wird man das auch begreifen, dass es nicht nur eine Maschine zum Geldverdienen ist...
Ich benutze das iPhone gern, obwohl ich durch die Verwendung herkömmlicher Organizer (Palm OS, Psion MX5 Pro, Windows Mobile in verschiedenen Varianten, Symbian OS) eigentlich schon "versaut" bin.
Ich finde es absolut faszinierend, wie selbstverständlich und leicht sich das Gerät bedienen lässt, und dies sehr wohl auch mit einer Hand! Was für eine Entspannung im Vergleich zu einem Gerät mit WM 5...
Wohlgemerkt! Die kastrierten Möglichkeiten des iPhone ärgern mich auch. Insbesondere Bluetooht vermisse ich sehr, aber ich bin bereit diese "Umwege" zu akzeptieren und mich an dem zu freuen, was das Gerät wirklich gut kann: bezaubern und begeistern - den Rest vergesse ich dann ganz schnell... *lach*
Beste Grüße
Detlev