Beiträge von Printus

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    Original geschrieben von altaso
    Das Auto scheint trotz hoher Sprit Preise und Abnutzung immernoch günstiger, ja sogar das innerdeutsche Fliegen kommt mit 98 EUR Lufthansa (Bremen - Frankfurt [50 Minuten]) günstiger als Zug im ICE [3:33 Min] mit Kosten von 110 EUR (einfache Fahrt!).


    Aber zum einen muß es auf der gewünschten Route überhaupt eine Flugverbindung geben, zum zweiten mußt du erstmal an ein 98-EUR-Ticket rankommen und zum dritten ist das der Preis von Flughafen zu Flughafen, aber du mußt da erstmal hin- bzw. von dirt wieder wegkommen. Und zack - ist die Ersparnis weg.
    Dazu vergleichst du hier einen sehr seltenen Sonder-Flugpreis mit dem Normalpreis der Bahn; also entweder mußt du bei LH auch den Normalpreis nehmen oder bei der Bahn auch den Dauer-Spezial zu 29 EUR. Aber Äpfel mit Birnen vergleichen geht nicht.
    Und zu den 50 Minuten Flugzeit kommt die An-/abreise zum Airport sowie Check-in und Security check hinzu.
    Generell bin ich auch absoluter Flieger- und gar kein Bahn-Fan, aber dein Vergleich hinkt zu sehr.


    Und das Auto - naja. Sprit und Abnutzung auf die einzelne Route bezogen sind manchmal preiswerter als ein Bahnticket - aber auch nur wenn man keinen Sonderpreis erwischt. Und Reparaturen, Steuern, Versicherung... haste auch vergessen einzurechnen. Und plötzlich wird das Auto richtig teuer...


    D-Love: hast du dir mal die Gewinnmargen der Bahn angesehen? Und dann sag' mir bitte wieso die Bahn angeblich keine Gehaltserhöhung für ihre Mitarbeiter zahlen kann...

    Ich frage mich immer was diejenigen, die so weit die Klappe über Trash-TV aufreissen, eigentlich selber im Fernsehen anschauen. Aber das ist vermutlich die Fraktion derer, die angeblich gar keinen Fernseher haben - aber doch mitreden können wenn es um das aktuelle Programm geht. Mir kommt es oft so vor als wäre es einfach nur "in" über das so schlechte Fernsehprogramm zu schimpfen - genauso wie gerade Sushi "in" ist und wer auf sich hält muß bei der Frage nach dem Lieblingsgericht im Moment auf jeden Fall Sushi erwähnen...


    Sicher ist Big Brother oder das Dschungelcamp kein großes Kino. Natürlich wird da Voyeurismus bedient. Aber was ist daran schlimm? Menschen sind einfach so, Menschen sind neugierig, Menschen gucken hin wenn's was zu sehen gibt... also warum nicht auch bei solchen Sendungen reinzappen wenn man seicht unterhalten werden möchte?


    Wenn man jede Sendung nur nach den Erkenntnisgewinnen beurteilt können wir demnächst alle Programme abschalten und auf allen Kanälen nur noch Telekolleg mit den abgefahrenen 70er-Jahre Mathelehrern und Englischunterricht zeigen.


    Sämtliche Hollywoodfilme, ob Action, ob Komödie, oder unrealistisches Zeugs wie Star Trek - weg damit. Was ist daran z. B. "besser"? Es ist unrealistisch und Spinnerei - nur regt sich über Treki-Jünger niemand auf.


    Ich finde es auch immer wieder super wenn z. B. Unfallszenen nachgestellt werden und man sich dann aufregt weil die versteckte Kamera zeigt dass viele wegschauen und nicht helfen. Es ist sicher nicht toll, aber es ist ein menschlicher Wesenszug, der erforscht wurde, Menschen weichen ungern von gewohnten Routinen ab, Menschen übernehmen ungern Verantwortung für unvorhergesehene und unbekannte Ereignisse. Das ist einfach ein Wesenszug, und sich darüber aufzuregen ist letztlich Unsinn weil "wir so sind". Und wir "sind auch so" dass die Menschen gerne Mäuschen bei anderen Menschen spielen - so wie es bei Big Brother geboten wird.


    Würden es nicht genügend Zuschauer einschalten würde RTL 2 die Sendung nicht veranstalten.


    Vielleicht sollte man einfach mal etwas auf dem Teppich bleiben und sich nicht über Sachen aufregen, die es nicht wert sind. Big Brother ist nicht jedermanns Sache, aber es muß sich auch niemand dafür mit Häme anlabern lassen (Hallo Samsungsack...) wenn er das Format gelegentlich oder regelmäßig verfolgt.


    Wenn man jede Freizeitbeschäftigung auf Plausibilität und Anspruch überprüft fällt Vieles durch - auch bei den selbsternannten Moralaposteln. Jeder empört sich brav über Michaela Schaffrath weil das ja ne unmoralische Pornoqueen war - aber Gina Wild kennen se zufällig doch alle...


    Da ist viel Scheinheiligkeit im Spiel.

    Dieses Zeug zu essen, und insbesondere die Känguruh-Hoden, fand und und finde ich auch echt heftig. Ich bin nicht empfindlich, aber das hat mir schon bei Desiree Nick in der letzten Staffel und auch gestern wieder echt den Magen rumgedreht.


    Und anstatt schnell runterzuschlucken sabbert die mit diesem Zeug auch noch die ganze Zeit herum... man konnte sehen wie der Schleim herausplatzt als sie draufgebissen hat. Mann, Mann, Mann!


    Wobei ich andererseits auch Respekt davor habe wenn man das mitmacht. Ich würde sowas nicht hinkriegen.


    Ansonsten - was ist dabei die Sendung anzuschauen? Klar wird in so einer Sendung sehr "billig" nach Effekten gehascht, egal ob mit Ekel-Dschungelprüfungen oder nackter Haut. Aber wenn das TV nur noch anspruchsvolle Sendungen zeigen würde käme da nur noch das literarische Quartett und Telekolleg, die Mathelehrer mit den schicken Pollundern und Seitenscheiteln - na toll.


    Das will man doch auch nicht sehen, also was spricht gegen Trash-TV? ;)

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    Original geschrieben von MTT
    Hartmut Mehdorn hatte offenbar gedacht, er könne die öffentliche Meinung nun zu seinen Gunsten drehen, indem er die Konsequenzen für den Tarifabschluss auf die Gesellschaft / Kunden verteilen und damit die GDL / die Gewerkschaften zum Buhmann erklären wollte.


    Zeigt das nicht aber auch in welcher Umlaufbahn fernab der Realitäten der Mann schwebt? Wie sehr die öffentliche Meinung hinter den Lokführern stand hat doch wohl jeder mitbekommen. Derjenige, den es am meisten interessieren müßte, offenbar nicht.


    Klar haben sich ein paar betroffenen Bahnkunden erregt, das liegt in der Natur der Sache. Aber die Gesamtstimmung war doch komplett Pro-Lokführer...


    Was den Zustand der Bahnhöfe und Züge angeht: ist mir genau so auch schon aufgefallen. Gerade in den Nahverkehrszügen tummelt sich inzwischen auffällig viel asoziales Pack, und dabei ist die Strecke, die ich ab und zu fahre, nicht mal in Großstadt-Nähe in einer Gegend sozialer Brennpunkte, sondern eher ein ländliches Gebiet mit besseren Wohnlagen.


    Die Sitze sind durch die Bank weg versifft weil - meist Jugendliche - ohne mit der Wimper zu zucken ihre Füsse darauflegen. Es gibt in den Zügen keinen einzigen sauberen Sitz! Zuletzt fielen mit teilweise defekte Klappsitze auf, einer hing wie "Pik sieben" in der Verankerung - mindestens 3 Tage lang, ich wunderte mich als ich zufällig wieder im selben Wagen saß und der Sitz immer noch defekt war.


    Und das Klientel der Fahrgäste hat sich ebenfalls verändert. Massive Zunahme der an anderer Stelle diskutierten Jugendlichen mit Migrationshintergrund und einem Auftreten, bei dem man ihnen am liebsten gleich schon eins hinter die Löffel gäbe.

    Das war ja völlig klar dass es genau so kommen mußte, ich hatte es stillschweigend von Anfang an genau so geargwöhnt - Mehdorn und Konsorten zucken entschuldigend die Schultern, denn sie haben ja sooooo für preiswerte Tickets gekämpft, aber die bösen Lokführer zwingen die Bahn nun erneut zu Preiserhöhungen! :flop:


    Mal abgesehen von Umweltschutzgedanken kommt man aber blöderweise oft an der Bahn nicht vorbei. Ein Mietwagen, der betankt werden muß, der Unterhalt eines eigenen Autos, das ist immer noch teurer als ein Bahnticket, und Flugtickets bekommt man oft nicht für kleines Geld. Da muß man schon Glück haben und lange im Vorraus buchen, für eher kurzfristige Unternehmungen funktioniert es nicht, und es muß auch überhaupt eine Flugverbindung auf der gewünschten Strecke geben. Außerdem muß man irgendwie zum Flughafen und von da wieder in die Stadt kommen - das kostet zusätzlich Zeit und Geld.


    Insofern - unter 500 km Entfernung kann das Flugzeug die Bahn nicht wirklich ausspielen. Bei weiteren Entfernungen wird's dann schon interessanter.

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    Original geschrieben von Erik Meijer
    man muss sich auch mal vor Augen führen, dass 2-3 % der aktuellen Ruheständler von diesem Problem betroffen wären


    Mag sein - aber verunsichert werden wesentlich mehr Leute weil keiner weiß wie seine persönliche und auch ganz allgemein die Zukunft sein wird. Die zahlenmäßigen Fakten - soweit überhaupt kalkulierbar - sind das eine, aber die pessimistischen Denkweisen sind das andere... Wer es nicht ganz leicht hat über die Runden zu kommen wird naturgemäß immer schnell argwöhnisch werden und sich nicht auf diffuse, knapp gerechnete Modelle für in 40 Jahren verlassen.