Beiträge von Printus

    Es gibt für Problemfälle das sog. FORDEC-Modell, das innerhalb des Crew Ressource Managements bei der Entscheidungsfindung helfen soll. Die Abkürzung steht für


    * Facts – Was ist Sache? Situationsanalyse, Sammlung von Fakten zur Lage.
    * Options – Welche Möglichkeiten gibt es? Sammlung von Handlungsmöglichkeiten.
    * Risks – Was spricht wofür? Abschätzung der Risiken und Erfolgsaussichten.
    * Decision – Auswahl der Option mit dem geringsten Risiko und größten Erfolgsaussichten, Re-Check der Situationsanalyse.
    * Execution – Wer macht wann was und wie? Konkrete Durchführung der Option.
    * Check – Ist alles noch richtig? Vergleich der tatsächlichen mit den erwarteten Wirkungen, ggf. Rückkehr zu Facts.


    Wenn man nach dem Start feststellt dass das Fahrwerk INOP ist (F) stellt sich die Frage ob das Flugzeug sofort wieder runter muß (z. B. bei Hydraulikproblemen etc.) oder ob man erstmal sicher fliegt.


    Ist das der Fall kann man "in Ruhe" weiterdenken, unter anderem auch darüber zu welchem Airport man am besten fliegt und warum der eine womöglich besser ist als der andere (O, R).


    Für die Rückkehr nach MUC sprach dann sicherlich dass es an einem Großflughafen einen umfangreicheren Rettungsdienst gibt als im vergleichsweise kleinen Florenz, dass es in MUC eine Technik gibt um den Flieger später wieder fit zu machen und auch eine bessere Logistik und Struktur um den Notfall im eigenen Land und unter eigener Infrastruktur abwicken zu können. Das dürfte dann zu der Entscheidung geführt haben (D) wieder in MUC zu landen, nachdem dort alle Vorbereitungen erfolgt waren.


    Und dann eben Landung in MUC (E) und im Nachhinein wird sicher auch (C) eine Manöverkritik erfolgen ob das alles gut gelaufen ist und was man für ein eventuell nächstes Mal daraus lernen kann.

    Re: Levis Hosen online bestellen


    Zitat

    Original geschrieben von LordExcalibur
    Was fallen da noch an Kosten für Zoll etc. an?


    Kann man nicht pauschal sagen weil das von der Machart der jeweiligen Hosen abhängt. In der Regel kannst du ausgehen von 12% Zoll auf Warenwert und Versandkosten und zusätzlich 19% Mehrwertsteuer auf Warenwert, Versandkosten und den Zollbetrag.


    Meine persönliche grobe Grundregel ist dass ungefähr die Hälfte des Kaufpreises nochmal in EUR als Einfuhrabgabe kalkuliert werden muß.


    Der Dollarkurs begünstigt die Sache inzwischen, ich glaube allerdings dass es sich nach wie vor nicht richtig lohnt, zumindest war es bei den Hosen, die meinen Geschmack trafen, nie so...


    Schau mal bei AmericanJeans.com da könnte es sich rechnen.

    Vielleicht hat "mein" Aldi aber auch einfach nur einen guten Tiefkühlbrötchen-Lieferanten?


    Es gibt diese Baguette-artigen Aufbackbrötchen und da gebe ich dir recht - die kommen gegen die Bäckerware nicht an. Aber es gibt... ach Moment, das ist bei Lidl! Tut aber am Ende nix zur Sache... Brötchen zum Selber-fertigbacken. Die stehen den Filialbäcker-Brötchen tatsächlich ins nichts nach.


    Dass die Brötchen vom lokalen, kleinen Handwerksmeister NOCH besser sind bestreite ich nicht. Aber ich schmecke keinen Unterschied mehr zwischen den Brötchen, die der regionale Großbäcker (industriell) herstellt und denen, die Lidl hier verkauft. Die sind beide gleich gut, oder eher gleich schlecht.

    Leider gibt es den kleinen Bäckermeister, der alles selber macht, immer weniger. Die großen Ketten, oft mit 50-100 Filialen in einer Region, bereiten ihre Sachen doch meistens auch aus fertigen Mischungen zu und auch die Brötchen werden zwar mit großer Show vor Ort in der Filiale gebacken, aber da schiebt die Verkäuferin nur das Blech mit den Fertigteiglingen in den Ofen. Ansonsten ist es irgendwie dasselbe wie die Aufbackbrötchen, die beim Aldi in der Tiefkühltruhe liegen. Der Unterschied ist nur dass die Aldi-Brötchen 89 Cent kosten (9 Stück) während in der Bäckerei davor 10 Stück inzwischen 2,40 EUR kosten. Die Bäckerei hat natürlich andere Unkosten und muß daher soviel nehmen, nur was habe ich als Kunde davon? Wenn ich bessere Brötchen bekäme würde ich es ja einsehen - aber ich bekommen nichts besseres.


    Ich kann mich noch gut erinnern, als ich Kind war konnte man Brötchen vom ortsansässigen Bäcker selbst nach 3 Tagen noch essen. Kauft man sie heute in diesen Großbäcker-Filialen ist man froh wenn man sie mittags noch mit einer Kettensäge aufschneiden kann. Abends sind sie hart wie Stein. Da kann mir doch kein Mensch etwas über die angebliche Handwerker-Qualität erzählen. Wenn die Brötchen tatsächlich geschmacklich und qualitativ besser wären wäre das ja ein Argument für den Bäcker. Aber so...


    Es gibt immer weniger den alteingesessenen Bäcker, bei dem die Qualität noch stimmt und der seine Sachen wirklich selber macht, ohne Fertigmischungen, die man nur anrühren und fertigbacken muß.


    Wenn die Qualität in der Bäckerei-Kette aber nicht anders ist als bei Aldi in der Tiefkühltruhe sehe ich nicht wieso ich den Preisunterschied zahlen sollte.


    Bei Fleisch und Geflügel mag es eher stimmen, da merkt man schon einen Unterschied zwischen wirklicher Fleischerei-Qualität bzw. Geschmack und der Supermarkt-Ware.


    Ansonsten, wenn es um Pizza, Joghurt etc. geht, sind es einfach nur geschmackliche Unterschiede. Ich sehe da aber keine qualitativen Differenzen. Und Geschmack ist kein greifbares Argument. Dem einen mundet zufällig ein Markenprodukt, der andere fährt auf das Geschmackserlebnis eines Discount-Produktes ab. Da gibt es für mich kein generelles "besser" oder "schlechter".


    Was oben jemand schrieb, dass er nicht an Verschwörungstheorien glaubt: nein, keine Verschwörung. Aber es gibt nun mal einige Großkonzerne, die diverse Marken halten. Masterfood, Müller, Unilever (?) etc., das sind Unternehmen, die sehr wohl weite Teile des Marktes kontrollieren, und es läuft umgekehrt: der Markt erzwingt nicht unbedingt niedrigere Preise - er kann auch höhere generieren! Genauso wie sich die Konzerne nicht unbedingt absprechen müssen sondern in "fairer Konkurrenz" Preise senken, können sie sie auch erhöhen. Warum sollte ein Unternehmen seine Preise senken wenn die Konkurrenz sie hoch hält? Da wäre man ja schön blöd...


    Hier reguliert durchaus der Markt, aber eben nicht im Sinne von Preissenkungen, sondern genau umgekehrt. Ich unterstelle z. B. dass das bei Strompreisen und Treibstoff ebenso funktioniert. Wenn ARAL die Preise steigen läßt wird Shell sie nicht senken. Warum auch? Wenn einer anfängt kann man die Preise auch erhöhen und dabei selbst auch mehr verdienen. Denn gerade diese Sachen - Nahrung, Treibstoffe, Energie - MÜSSEN gekauft werden. Sparen kann der Verbraucher bei Luxus- und Spaßausgaben, aber nicht den Lebensgrundlagen. Die Leute zahlen für Elementargüter auch teure Preise weil sie gar nicht anders können!


    Das Zweithandy wird nicht mehr gekauft wenn es zu teuer wird, das geht nur noch über den Tisch weil es preiswert ist und immer preiswerter wird. Beim Dritthandy um so mehr. Da kann man sich aber ausklinken, der Markt ist relativ gesättigt und für teures Geld kauft irgendwann niemand mehr ein weiteres Handy.
    Aber die Butter kann teuer werden wie sie will - die müssen die Leute gezwungenermaßen trotzdem kaufen...


    Und ich glaube dass das jetzt mehr eingenommene Geld eben auch genau in diesen Großkonzernen hängen bleibt. Das sehen weder die No Teens in der Supermarktkasse noch der Bauer als Milchlieferant - sondern das stecken sich der Herr Müller und Konsorten in die Taschen.

    Die Bahn ist aber nur dann günstiger als ein Auto wenn man alleine unterwegs ist. Sobald mehrere Leute ein Ticket brauchen führt kein Weg am Auto vorbei...


    Mal abgesehen davon dass es eh zu kurzftistig ist um ohne Auto preisgünstig nach München zu kommen: an einem Tag hin und auch wieder zurück finde ich generell zu knapp bemessen.


    Egal ob man fliegt - und dann rechtzeitig am Airport einchecken muß, in MUC liegt er 30 km vor den Toren der Stadt - oder Bahn fährt... das dauert einfach alles sehr lange und man muß sich auch noch nach "fremden Zeitplänen" richten.


    Also wenn überhaupt ist man nur mit dem Auto flexibel, dazu relativ preiswert. Aber ich würde das nicht an einem Tag durchziehen, da ist einfach die Zeit zu knapp.


    Cirrus hatte ich nur deswegen erwähnt weil sie die einzige Airline ist, die überhaupt einen Hub in Saarbrücken hat. Aber wenn die gar nicht nach MUC fliegen... Alternativ könntet ihr ab Frankfurt oder Luxembourg schauen, aber irgendwie ist das alles Käse.

    Vergiß es. Kurzfristig ist immer teuer, am gleichen Tag hin und zurück ist noch teurer und es gibt auf der Strecke auch keine Konkurrenz. Schau doch einfach mal nach welche Verbindungen ab Saarbrücken angeboten werden - das dürfte sehr übersichtlich sein ;) und das wirste schon selber herauskriegen.


    Außer Cirrus gibt es ja eh nicht viele Möglichkeiten...