Beiträge von Printus

    Also "PrivatCard" ist ein Bonusprogramm. Für 8 (?) EUR Einmalzahlung wirste Mitglied. Dir gehen dann regelmäßig Gutscheine zu, mit denen Du preiswerter Kaffee oder Waren aus den wöchentlichen Angeboten kaufen kannst. Meist sind es 1 oder 2 EUR-Gutscheine.


    Jetzt im Augenblick ist einer der Gutscheine für eine kostenfreie SIM.


    Du wirst also im Laden PC-Mitglied und bekommst dann mindestens 1 kostenfreie SIM. Einige Filialen geben bis zu 5 SIM's heraus, also wenn du mehr als die eine brauchst einfach fragen ("will mit Frau und Kind Tchibofonierer werden..."). Geben sie dir trotzdem nur eine SIM latschst du in die nächste Filiale, zeigt deine PrivatCard und läßt dir dort weitere SIMs geben. Das klappt auch ohne Vorlage des Gutscheins, du mußt eben nur die PC vorzeigen.


    Du füllst zu jeder SIM ein Formular mit Name und Adresse aus, das wird weggefaxt, deine Nr. freigeschaltet und du kannst tchibofonieren. Da vor Ort aber nicht kontrolliert wird ob du schon eine Tchibo-Karte hast kannst du also, selbst wenn du im ersten Laden nicht gleich schon mehrere SIMs bekommst, einfach zum nächsten Shop gehen und kaufst dir dort weitere SIMs. Im Grunde könntest du immer weiter Filialen abklappern und endlos viele Karten kaufen.


    Kleiner Tip am Rande: Frag' freundlich nach ob Du mal gerade die vorhandenen SIMs durchschauen darfst um eine schöne Nummer auszusuchen. Die Rufnummern sind aufgedruckt, da kannste aus den vorhandenen wählen.

    Also dann holt man sich doch besser eine PrivatCard für 8 EUR und bekommt die SIM-Karte kostenlos, in vielen Shops sogar bis zu 5 SIM's kostenlos. Diese Aktion läuft noch bis zum 20. August, wenn ich das richtig verstanden habe.


    Außerdem gibt es mit der PrivatCard Gutscheine, bei denen Preisnachlässe auf Kaffee oder Aktionswaren möglich sind.


    Eine einzelne SIM für 10 EUR zu kaufen macht gar keinen Sinn. :rolleyes:


    Es geht jetzt zwar nur um 2 EUR, die niemanden umbringen - aber wenn schon, denn schon... Und wer mehr als 1 Karte kauft - bei 5 SIM-Karten reden wir über 50 EUR, die man mal eben spart...

    Hemden aus den USA wurden oft auch in China geschneidert und da nach dem Herkunftsland-Prinzip verzollt wird spielt es keine Rolle woher das Paket kommt. ;)


    Für den Zoll ist noch wichtig aus welchem Material das Hemd besteht, gewebt oder gewirkt, du kannst dich ab hier weiter durch den Elektronischen Zolltarif schlagen und schauen was an Zoll anfällt. Rechne mit 12% Zoll, das ist die häufigste Hausnummer bei Bekleidung.


    Den Zollsatz mußt Du anwenden auf Warenwert und Lieferkosten. Danach kommt noch die MwSt dazu, also 19% auf Warenwert, Transportkosten und den Zollbetrag.


    Einen Haken hat die Sache: Bekleidung läßt sich manchmal nicht problemlos einführen weil es verschiedene Beschränkungen oder Erfordernisse gibt (Einfuhrgenehmigung, Ursprungszeugnis etc. oder Artikel bestimmter Produzenten sind generell nicht einfuhrfähig). Es kann sein dass solche Maßnahmen in deinem Fall nicht nötig sind, es kann aber sein dass es doch so ist. Dann wirst du das Hemd womöglich nicht bekommen weil du die notwendigen Unterlagen oder Bewilligungen nicht hast.


    Mit etwas Glück ist das Hemd aber einfuhrfähig und Du wirst es bekommen.

    Zitat

    Original geschrieben von mannesmann
    Aber versuch das einmal zu beweisen. :( Da steht Aussage gegen Aussage


    Ich finde es ärgerlich dass der Gesetzgeber hier nicht eingreift. Seitens der Regulierungsbehörde soweit es Telekomunikation betrifft, aber auch im Bezug auf alle anderen Callcenter-Unarten müßten gesetzliche Vorschriften her, die dann auch streng gehandhabt werden.


    Im Augenblick sieht es doch so aus dass die Callcenter-Abzocke faktisch funktioniert. Also scheinen die bestehenden Gesetze entweder ins Leere zu laufen oder sie richten nichts aus weil sie nicht umgesetzt werden.


    Man hat bzgl. Haustürgeschäften Maßnahmen ergriffen, bzgl. 0190-Nummern wurde gehandelt und eigentlich müßte auch bei den Callcentern ein fetter Riegel vorgeschoben werden damit dieser Sumpf trockengelegt wird. Wenn auf 100 Callcenter 95 kommen, die letztlich die Leute bescheissen, finde ich besteht dringender Handlungsbedarf. Warum passiert da nichts, warum schaut der Gesetzgeber diesem Treiben zu ohne einzuschreiten?

    Mir wurde aber bestätigt dass man als PC-Kunde bis zu 5 Karten kostenfrei holen kann und folgerichtig wurden auch die gewünschten 3 Karten ausgegeben.


    Wobei man ja im Geschäft nur das Formular ausfüllt und dann die Karten mitnimmt. In der Praxis könnte man also verschiedene Filialen abklappern und immer wieder neue Karten kaufen. Im Laden weiß ja niemand wieviele Karten man schon hat...


    Nochmal ne kurze Nachfrage: Die Aktions-SIMs sind ja schon für die Flat freigeschaltet. Gibt es dann trotzdem diese 2. SMS dass man die Flat hat, oder bekommt man auf die Aktions-SIMs nur 1 Begrüßungs-SMS?

    Zitat

    Original geschrieben von BernieP
    Es geht doch um die Verbreitung. Nur die Verbreitung ist nicht erlaubt, über den Besitz wird hier nichts ausgesagt, somit ist er nicht strafbar und eine Einführung auch nicht.


    Gleiches gilt für §130 und §131 StGb.


    Dann lies' den Gesetzestext nochmal genau, Links gibt es in meinem vorhergehenden Posting. Der Import ist definitiv verboten, und das steht auch klipp und klar da!
    Hier geht es nämlich nicht um die Verbreitung, er kauft das Spiel ja für sich. Verbreitung tut hier im Sinne der Fragestellung, ob er das Spiel importieren darf, nichts zur Sache.


    Du interpretierst hier etwas, was halb stimmt und halb nicht... Der Besitz ist nicht strafbar, das stimmt wohl, aber die Einfuhr eben schon. Es fällt beim Zoll auch ganz klar unter die VuB-Bestimmungen.

    Du darfst das Spiel nicht mitbringen bzw. wenn es entdeckt wird, wird der Zoll es einziehen und ggf. seitens der Staatsanwaltschaft ein Verfahren gegen dich eingeleitet. Das Spiel wird kostenpflichtig vernichtet.


    Grundlage sind die VuB's und wo wir gerade dabei sind: auch die Mitnahme von Medikamenten ist nicht gestattet! Erlaubt sind nur kleine Mengen, die als persönliche Reiseapotheke betrachtet werden können - und das auch NUR im Reiseverkehr! Im Warenverkehr sind Medikamente für Privatpersonen generell nicht einfuhrfähig.


    Eine Packung Aspirin wird der Zoll immer akzeptieren weil nicht erwartet werden kann dass jemand sich 2, 3 einzelne Tabletten für den Flug mitnimmt und den Rest der Packung wegwirft. Im Übrigen enthält die Packung Informationen über das Medikament und den Beipackzettel.
    Wer aber mit einer aus den USA bekannten 5000er-Dose vor den Zoll tritt hat dann doch ein Problem weil das keine der Reise angemessene Menge mehr ist.


    Grundlage der Bestimmung ist: ausländische Medikamente haben oft in Deutschland keine Zulassung und die Beipackzettel sind nicht auf deutsch. Hier könnten sich Probleme ergeben wenn jemand Komplikationen durch die Einnahme erleidet und es den behandelnden Ärzten nicht möglich ist auf eine Datenbank mit verlässlichen Informationen zu diesem Medikament zuzugreifen.


    Weiterhin möchte man sicherstellen dass die Patienten selber den Beipackzettel lesen und verstehen können, und vor allem sollen haftungsrechtliche Probleme ausgeschlossen werden: für ein Medikament, das hier keine Zulassung hat, aber vielleicht zu gesundheitlichen Problemen führt, kann der Hersteller in Deutschland nicht haftbar gemacht werden.


    Insofern ist das Einfuhrverbot für Medikamente als Beitrag zum Verbraucherschutz gedacht und erklärt auch warum man Vieles in der Apotheke in unbegrenzten Mengen kaufen kann, aber nicht aus dem Ausland importieren darf.


    War jetzt leicht off topic, aber für viele sicher mal gut zu wissen.


    Der Import des Spiels ist nach § 130 StGB und § 131 StGB verboten.

    Ich verstehe ehrlich gesagt die Aufregung nicht so ganz... anstatt stundenlang an der Hotline zu hängen oder Kontaktformulare auszufüllen ruft man mal schnell eine andere Tchibo-Nr. an, checkt dann sein Guthaben und schon weiß man ob man bereits die Flat hat.


    Über was reden wir hier? Das sind im schlimmsten Fall 5 Cent Einsatz... :rolleyes:

    Zitat

    Original geschrieben von NoTeen
    Würden die Medien bei jeder Preiserhöhung so einen Wind machen, die ich die letzten 12 Monate erlebt habe, dann wären die Zeitungen jeden Tag 200 Seiten dick und voll mit Preiserhöhungsnachrichten.


    Und genau damit triffst du den Nagel auf den Kopf, nämlich als Erklärung warum die Leute sauer sind.


    Die Leute merken einfach dass einerseits die Waren immer teurer werden, auf der anderen Seite aber die Reallöhne kleiner werden und dazu immer mehr Druck auf dem Arbeitsmarkt ausgeübt wird. Viele empfinden ihren Arbeitsplatz nicht als sicher, es soll länger für gleiches oder gar weniger Geld gearbeitet werden, ordentlich bezahlte festangestellte Kräfte werden ausgetauscht gegen moderne Sklaven, die heute Leiharbeiter heissen.


    Nach wie vor habe ich keine kurze, knappe, nachvollziehbare Begründung gehört warum jetzt Preise für Milchprodukte anziehen. Ich höre nur unsinniges Geschwafel über China, als ob die Chinesen auf einmal beschlossen hätten dass sie alle Milch- anstatt Yasmin-Tee-Trinker werden wollen... :mad:


    Ich bin guter Kunde in den Bäckereien meiner Stadt und auch da haben die Preise längst angezogen - mit einer Ausnahme. Da kosten die Brötchen exakt dasselbe wie bisher auch, und da muß ich dann wohl annehmen dass die anderen eben doch die Gunst der Stunde genutzt haben um seit 2, 3 Wochen die Preise zu erhöhen. Oder ist Bäcker Becker als einziger so blöd und hat nicht gemerkt dass seine Unkosten "plötzlich" gestiegen sind? Wohl kaum...


    Es geht mir auch weniger darum dass in regelmäßigen Abständen Preise angepaßt werden und manche Waren dadurch teurer werden. Es sind auch nicht die paar Cent im Einzelfall - sondern die generelle Verarschung, die mit den Verbrauchern getrieben wird.


    Ich bin nach wie vor überzeugt dass dahinter Preisabsprachen oder Schachzüge stecken, die nicht der kleine Händler im Dorf, die NoTeens der Welt, durchführen, aber die großen Strippenzieher im Hintergrund, also Erzeugerverbände oder die Großen einer jeweiligen Branche.


    Ein Wort noch zu Albrecht Discount. Ich habe mal ein sehr interessantes Buch eines Ex-Aldi-Managers gelesen. Man irrt sich wenn man glaubt dass Albrecht die Produzenten gegeneinander ausspielt oder bis an die preisliche Schmerzgrenze drückt.


    Aldi möchte in erster Linie kontinuierliche Qualität - und das in Verbindung mit dem bestmöglichen Preis. D. h. der Preis ist schon wichtig, aber noch wichtiger ist ein gutes Produkt und langfristige Verfügbarkeit zu sichern. Die Kunden sollen immer das Gefühl haben bei Aldi bedenkenlos das bekannte Sortiment kaufen zu können.
    Also eben nicht andauernd neue Produkte weil wieder ein Produzent so gedeckelt wurde dass er pleite ging... Im Zweifel darf es 1, 2 Cent mehr kosten wenn dafür eine gleichbleibende Qualität sichergestellt wird und eine langfristige Zusammenarbeit mit dem Lieferanten gesichert werden kann. Man täuscht sich hier schnell weil Aldi das Image hat "Hauptsache billig".


    Und ein weiteres: Aldi spart sympathischerweise an Unternehmensberatern, Wichtigtuern und Laberern. Die probieren einfach aus! Wenn ein neues Produkt - neben dem Kernsortiment - auftaucht wird das in ein paar Filialen (gemäß der inneren Organisationsstruktur des Unternehmens) angeboten und die Resonanz der Kunden abgewartet. Läuft das Produkt bleibt es im Portfolio, läuft es nicht fliegt's wieder raus.


    Dabei gibt es regionale Unterschiede, was auch Sinn macht - Weißwürste gehen rund um München natürlich besser als in Nürnberg - da liegen dafür Rostbratwürste im Regal. Deswegen haben die regionalen Marktverbünde einen gewissen Spielraum und nicht jeder Aldi hat exakt dasselbe Angebot. Das Kernsortiment ist überall vertreten, der Rest kann je nach Region verschieden sein.


    Kein Zoll fällt an unter 22 EUR Warenwert oder bei ein paar anderen Freischreibunsmöglichkeiten, die hier nicht gegeben sind. Also zahlst du, und zwar Zoll und Einfuhrumsatzsteuer.


    Einen Aussenspiegel würde ich mit der Warentarifnummer 7009 1000 000 anmelden.


    Zoll 4% auf Warenwert UND den Großteil der Versandkosten, dazu kommt die Einfuhrumsatzsteuer von 19% auf Warenwert, volle Transportkosten und auch den Zollbetrag. Das, was an Zoll gezahlt werden muß, wird also auch nochmal versteuert.


    Der Versender soll darauf achten eine korrekte Dokumentation ans Paket zu pappen, wenn du hier ein bisschen liest findest du alle relevanten Angaben.