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Original geschrieben von frank_aus_wedau
"Verdacht auf Selbstmordgefahr" ... *lol* ... wenn bei der Geschichte jemand auf seinen Geisteszustand untersucht werden muss, sind das doch wohl die "Sherrifs".
Irgendwie wird das immer abenteuerlicher in Deutschland ... ich habe das Gefühl, dass die Polizei immer noch maßlos überbestzt ist, wenn sie Zeit für derartigen Unfug hat ...
Ich würde mal nicht so dick auftragen. Wir waren alle nicht dabei und wer weiß welchen Eindruck der Mann und die Situation vor Ort tatsächlich machten...
Im Rahmen der Gefahrenabwehr kann, ja muß, die Staatsmacht eingreifen wenn jemand sich oder andere gefährdet. Das macht die Polizei allerdings nicht in Eigenregie, sondern um jemanden nach PsychKG einzuweisen müssen außerdem ein ärztliches Einweisungsattest und ggf. ein Schrieb der Ordnungsbehörde her, nach spätestens 24 Std. ein richterlicher Beschluß. Mit "abenteuerlich" hat das also nichts zu tun.
Der Vergleich mit Zurwehme paßt hinten und vorne nicht, weil hier wird ja niemand "einfach so" aus dem Weg geschafft oder gar getötet, sondern zur eigenen Sicherheit in Verwahrung genommen. Nichts anderes passiert wenn Betrunkene zur Ausnüchterung in eine Zelle kommen: das ist Schutzgewahrsam um zu verhindern daß jemand sich selber in Probleme bringt.
Komm jetzt bitte nicht mit "Argumentationen" daß man sowas vorher ja nie weiß etc. Es ist klar daß man nicht hellsehen kann und theoretisch mal jemanden einkassieren könnte, der tatsächlich völlig unproblematisch ist. Wenn Du aber jemals mitbekommen hast wie Suizidanten oder Betrunkene sich verhalten und reden merkst Du schnell die Spreu vom Weizen zu trennen. Der Gesprächsverlauf und das Auftreten der Leute zeigen einem unzweifelhaft wen man wie einschätzen muß.
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Nen Bekannter von mir hat den Tick hin und wieder im Auto „einen zu heben“. Das Läuft so ab: Er fährt an irgendeinen schönen Platz (meistens so ca. 1-2 km von daheim entfernt) und dringt dann da im Auto nen Fläschchen Wein. Danach lässt er den Wagen stehen, läuft heim und holt in am nächsten Morgen wieder ab.
Im Gegensatz zu dem, was Frank geschrieb, ist DAS abenteuerlich. Also mal ehrlich: warum zum Teufel sollte jemand sein Auto 2 Kilometer von zuhause entfernt parken um sich dann darin zu betrinken??? Das klingt nun sehr unglaubwürdig und wenig überzeugend.
Man sollte die Polizei nicht für ganz blöd halten und ich glaube eher daß Dein Freund betrunken unterwegs war. Offenbar hat die Polizei zu seinen Gunsten nicht genauer nachgeschaut und Dein Freund kann froh sein daß man nicht versucht ihm nachzuweisen daß er betrunken gefahren ist. Auch wenn ihn dabei niemand gesehen hat - aber allein der Anscheinsbeweis macht es doch sehr unglaubwürdig daß man sein Auto 2 km von zuhause entfernt abstellt um sich darin zu betrinken und dann nach Hause zu gehen... Dubiose Sache, die ich erstmal niemandem so abnehmen würde.
Wenn sein Führerschein nicht sofort sichergestellt wurde braucht er sich eigentlich keine Sorgen machen. Nur würde ich ihm raten solche Aktionen in Zukunft zu lassen, weil das zwar nicht verboten ist, aber doch reichlich dubios und nicht so recht überzeugend.