Sperre und Schloß
Beiträge von Printus
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Original geschrieben von callipho
1. Wann war denn der letzte Selbstmordanschlag in Israel ?Keine Ahnung, aber entscheidend ist ja nicht nur "wann der letzte war", sondern es passierte immer wieder und verbreitete Angst in Israel.
ZitatOriginal geschrieben von callipho
2. Wenn der Iran an dem Atomprogramm mauschelt und die Hauptgefahr für Israel ist ,,nach Hitler" , warum wird der Libanon dafür kaputtgebombt ? Warum greift man Iran oder die iranischen Atomanlagen nicht an, die die Gefahr darstellen ? Warum muss der Libanon stellvertretend die Strafe für die "Kollektivsünden" zahlen ?Den Hitler-Vergleich sollte man besser rauslassen, denn das geht immer sofort in die Hose -> Godwins Gesetz. Es hat ja auch keiner behauptet daß der Iran die Hauptgefahr ist; es ist nur einer unter mehreren Aspekten.
Es muß hier auch nicht "der Libanon" büßen, sondern es geht gegen die Hisbollah. Territorial gesehen geht der Vorstoß zwar gegen den Libanon, aber es ist ja kein Krieg gegen dieses Land, diesen Staat an sich. Das sollte man nicht in einen Topf werfen. Aber wenn die Hisbollah-Hochburgen auf libanesischem Gebiet liegen und von dort die Katjuschas abgeschossen werden geht auch der israelische Angriff in diese Richtung.
Ich denke daß man sich gegenüber dem Iran zurückhält weil man erstmal auf diplomatische Lösungen setzt. An dem Thema sind schließlich auch viele andere Nationen der Welt dran. Vor allem würde man hier wirklich einen Krieg gegen einen anderen Staat anzetteln, das ist momentan bei dem Konflikt mit der Hisbollah noch nicht der Fall.
ZitatOriginal geschrieben von callipho
Hieß es denn nicht am Anfang, dass man diesen Krieg führt, um die zwei entführten Soldaten zu befreien ? Hat man nicht der Hisbollah alles in die Schuhe geschoben ? Wer redet jetzt noch davon ? Wenn es Israel jetzt "zu bunt" wurde aufgrund der ganzen regionalen Dinge, steckt da vielleicht nicht doch eine größere Planung dahinter als die Befreiung der beiden Soldaten ? Hast Du gestern die Haaretz gelesen ? Was ist das Ziel ?Habe ich nicht gelesen, aber es ist doch jedem klar daß man nicht einen Krieg anzettelt und eine Invasion startet um 2 Soldaten zu retten. Daß da mehr hintersteckt ist doch wohl immer klar gewesen, oder?
ZitatOriginal geschrieben von callipho
Hatte Bush nicht in einem "Versprecher" die Zeit der Kreuzzüge wieder heraufbeschworen ? Zwischen welchen beiden Religionen fand denn der Kreuzzug statt ? Und welche beiden hauptsächlichen Religionen tragen die Konfliktparteien im Nahostkonflikt ?Oh je, jetzt geht aber viel durcheinander... Zwar hängt alles mit allem zusammen, aber Bush ist dieses Mal nicht an vorderster Front dabei. Das ist ein Vorstoß der Israelis, nicht der Amis. Insofern kann man Bush auch nicht unbedingt anführen um die jetzige israelische Kriegsführung zu begründen.
Und einen Religionskrieg sehe ich da im Augenblick nicht direkt. Die Israelis kämpfen nicht primär gegen eine Religion, sondern gegen eine politische Organisation, von der sie sich bedroht fühlen. Die religiöse Komponente wird da eher von der muslimischen Seite hereingebracht, weniger von Israel. -
Auszug aus Bassam Tibi, "Im Schatten Allahs" (Der Islam und die Menschenrechte):
Wenn die Muslime nicht in einem europäischen Ghetto leben, sondern integrierter Bestandteil Europas werden wollen, müssen sie ihre kulturellen Vorstellungen und ihre Weltsicht mit denen der Moderne versöhnen. Die Antwort auf diese Herausforderung an die Muslime könnte sein: Euro-Islam. Die Muslime können im freiheitlichen Europa ungehindert ihre Religion ausüben, Moscheen errichten und einen aufgeschlossenen demokratischen Euro-Islam entfalten, der unter den Bedingungen unseres Zeitalters mit der Moderne vereinbar ist.
Im öffentlichen Leben Europas in unserem Zeitalter gilt religiöse Toleranz heute nicht mehr nach dem islamischen Vorbild des Mittelalters als Duldung der Christen und Juden in ihrer Eigenschaft als ‘Dhimmi/Schutzbefohlene’. Das müssen Muslime aus vollem Herzen respektieren, wenn sie europäische Bürger werden wollen.
Man muss offen eingestehen, dass viele Muslime unter den Migranten diese Vorstellung vom Euro-Islam nicht akzeptieren; man muss sie darüber aufklären, dass die Alternative hierzu das islamische Ghetto ist. Im Ghetto laufen sie Gefahr, Fundamentalisten in die Hände zu fallen; Fundamentalisten fügen der Religion des Islam durch ihre Ideologisierung Schaden zu und treiben einen Keil zwischen die Welt des Islam und Europa, der die Integration der Muslime unmöglich macht.
Es ist tödlich für die Demokratie in Europa, wenn - gewollt oder ungewollt - die Tendenz zum Ghetto-Islam gefördert wird und wenn Zugeständnisse gegenüber vormodernen Kulturen unter der Maske der Fremdenliebe und im Rahmen der kulturellen Kollektive eingeräumt werden. Die meisten Zuwanderer aus dem Mittelmeerraum sind Angehörige vormoderner Kulturen,so dass ein Konflikt zwischen den modernen und vormodernen Normen, Werten und Weltsichten entsteht, der die Bewältigung des in der Tat bestehenden Fremdenhasses erschwert. Undemokratische Sitten und Gebräuche vormoderner Kulturen in einer demokratischen Gesellschaft zuzulassen wäre nicht nur eine Unterhöhlung der Demokratie, sondern auch falsch verstandene Toleranz. Toleranz kann demokratisch nur auf der Basis einer Werteübereinstimmung praktiziert werden. Toleranz als Einbahnstrasse, ohne entsprechende Toleranz auch von der anderen Seite, ist ein seiner Substanz entleertes Prinzip.
Beides, der Dialog mit dem liberalen und demokratischen Islam und die Aufklärung über den totalitären Charakter des islamischen Fundamentalismus - in Deutschland im besonderen und in Europa im allgemeinen - ist Bestandteil der Problembewältigung."
…Ohne eine Kritik an der Scharia können Muslime die Menschenrechte der anderen, gleich ob Juden, Christen, Buddhisten, Hindus oder auch Nichtgläubige, nicht anerkennen. Deshalb müssen wir fragen: Können Muslime lernen, die unversell benötigte, von allen Kulturen zu teilende Sprache der Menschenrechte unzweideutig und selbstverständlich zu sprechen? Ich meine, dass Muslime dies erst dann bewältigen können, wenn sie Religionsreformen in einer umfassenden Weise wagen! Ich muss meinen Lesern offen eingestehen, dass in unserer Gegenwart hierfür wenig ermutigende Anzeigen erkennbar sind.
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Na so einfach ist es wohl nicht... Es flogen immer wieder Raketen der Hisbollah Richtung Israel, der Iran mauschelt mit dem Atomprogramm, fast täglich gab es Selbstmordanschläge in Israel usw. usw. usw. Die Entführung der Soldaten ist nur ein Puzzleteil in einer großen, komplexen Gemengelage.
Ich denke daß es den Israelis jetzt "zu bunt wurde" und ihre Geduld am Ende war. Die sehen Handlungsbedarf, seit der Gründung ihres Staates haben die sich immer ganz konsequent und mit Härte gewehrt wenn eine Bedrohung da war.
Letztlich wird sich im nahen Osten solange nichts wirklich verbessern solange manche Islamisten ihre Religion für "überlegen" halten und den Anspruch haben die Welt mit ihrer Religion - man könnte bei Islamisten schon eher von Ideologie sprechen - überziehen zu wollen. Solange ist "der Westen" ihr Feindbild und der Islam unser Feindbild. Es wird nicht besser wenn nicht Gleichberechtigung und Religionsfreiheit Einzug halten - wobei ich denke daß das "im Westen" gegeben ist. Die Zeit der Kreuzzüge ist lange vorbei, aber mir scheint daß die Islamisten noch in dieser Phase stecken und ihre Zeit der "Kreuzzüge" noch andauert.
Wir fühlen uns vom Islam bedroht, viele Muslime fühlen ihre Kultur von der westlichen Freizügigkeit bedroht. Ein Teufelskreis...
Es ist wie mit dem Ei und dem Huhn: wer war zuerst da? Es geht nicht darum in "gut" und "böse" zu trennen, nur in diesem Fall denke ich wirklich daß sich nicht "der Westen", sondern die Muslime bewegen müssen.
In einer globalisierten Welt funktioniert es nicht wenn sich einer überlegen fühlt und meint anderen seine Religion, seine Ansichten, sein System aufdrücken zu müssen, oder Religion und Staat vereinheitlichen zu wollen.
Insofern muß hier die Bewegung tatsächlich auf Seiten der Muslime stattfinden, denn da mangelt es mehr an Toleranz als auf der anderen Seite.
Wir haben inzwischen zum Glück kapiert daß auch andere Menschen ein Recht auf ihre Meinung und Religion haben und man sie nicht gewaltsam umdrehen kann und muß.Es gibt dazu auch einen interessanten Text von Bassam Tibi, er spricht in einem Buch namens "Im Schatten Allahs" (Der Islam und die Menschenrechte) von der Idee eines "Euro-Islam". Das Buch ist schon 12 Jahre alt, die Idee geht aber IMHO in die richtige Richtung:
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Nochmal für DAU's, damit ich nicht in eine Falle tappe. Ich habe "einfach nur einen Genion-Vertrag", also nix Flatrate, nix Datenpacks etc.
Was kostet es mich wenn ich mit das Nav4all auf mein Telefon lade? Kommt das mit den 7 EUR hin? Ich kann auch damit leben wenn es 8 oder 9 EUR sind, nur was ich nicht möchte ist daß ich später von einer irrwitzig teuren Handyrechnung umgehauen werde.
Also was kostet mich der Spaß in etwa?
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Aber der Grund, weshalb er nicht am Tatort gewesen sein kann, ist doch nur eine Zeugenaussage eines Bauern, der den Bäcker zur fraglichen Zeit mit seinem Lieferwagen im Dorf gesehen haben will.
Man weiß daß Zeugenaussagen relativ wenig wert sind, Menschen irren sich sehr schnell und suchen immer wieder nach sinnvollen und logischen Zusammenhängen. Da kann es leicht passieren daß - gar nicht mal mit Absicht und in der wirklichen Überzeugung es so erlebt zu haben - Dinge zusammengewürfelt werden, die so aber nicht wirklich passiert sind.
Es ist sehr schwer - weil sich Zeugen darüber oft auch gar nicht klar sind - wirklich Erlebtes von (unbewußten) Schlüssen aus Fragmenten zu unterscheiden.
Gerade wenn man unter dem Eindruck eines Geschehens steht und die Situation immer wieder wie ein Film vor dem geistigen Auge abläuft "schleifen sich da vielleicht Details ab", die eigentlich eine Rolle spielen, die aber auf der Suche nach einer "runden Erklärung" wegfallen oder hinzugedichtet werden.
Man kann das natürlich umgekehrt auch auf die Zeugen in der Bank, also den Rentner und den Bankangestellten, anwenden. Nur ist die Wahrscheinlichkeit, daß sich 2 Leute gleichzeitig in derselben Richtung irren, und den Bäcker erkennen obwohl es womöglich jemand anderes war, relativ unwahrscheinlich. Sehr viel wahrscheinlicher ist daß der Bauer nicht den Lieferwagen des Bäckers, sondern ein ähnliches Auto gesehen und verwechselt hat.
Gerichte geben zwar sehr viel auf Zeugenaussagen - eigentlich aber zu Unrecht.
Die ganzen anderen Indizien passen aber allesamt so gut daß ich es sehr unwahrscheinlich finde daß es nicht der Bäcker gewesen sein soll... Es passen einfach zu viele Dinge zu gut zusammen.
Klar, man hat schon Pferde kotzen sehen und es mag kuriose Fälle gegeben haben, in denen jemand tatsächlich unschuldig war obwohl viel gegen ihn sprach. Aber wie wahrscheinlich ist das?
Daß der Bäcker aus juristischen Gründen nicht verurteilt werden konnte ist die eine Sache, aber daß "nach Menschenverstand" fast alles gegen ihn spricht ist eben auch eine Tatsache.
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Original geschrieben von lawrence
Also, ich hab früher gerne die Mädels an die Bonner Rheinpromenade zum romatischen Sparziergang mitgenommen.Vorm alten Zoll, oder wo?
ZitatOriginal geschrieben von lawrence
Oder am frühen Sa-Nachmittag getroffen - Eis essen - und spontan mit Ihr zum Sonnenuntergang nach Zandvoort an die Nordsee gefahren. Von Bonn aus gerade mal knappe 2,5 Stunden.........Und dann? Bed and Breakfast, oder am Strand gepennt, oder wieder zurück gefahren?
Wo ist Zandvoort und warum gerade da hin?
Ein Bonner

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Original geschrieben von Alli
um es mal auf den Punkt zu bringen: Wer glaubt, dass im sozialen Bereich ein besonders soziales Miteinander herrscht, der irrt gewaltig. Nach eigenen Erfahrungen und denen meiner Frau, ist Mobbing oder Ähnliches im sozialen Bereich eigentlich schon normal."Normal" ist sowas nicht, aber aus eigener Erfahrung und Erzählungen anderer kann ich das nur bestätigen: gerade im sozialen Bereich ist der Umgangston untereinander unter aller Sau. Ist schon irgendwie auffällig...
ZitatOriginal geschrieben von Alli
.... aufgrund von ähnlichen Äußerungen ("Wie, Du darst nichts schweres heben? Sollen wir jetzt Deine Arbeit machen?", etc.Das scheint auch ganz typisch zu sein, genau diese Äußerungen fallen wohl immer wieder. Genau solche Sätze hat meine Freundin seinerzeit auch gehört, allerdings in einer Bäckerei.
Wobei ich ein bißchen Verständnis habe: wenn jemand arbeiten kann, also nicht krank geschrieben ist, nervt es die Kolleginnen und Kollegen wenn dann einer aus der Runde immer Extrawürste für sich beansprucht.
Schwangere sehen die Sache - völlig zu Recht - aus ihrer Sicht, vieles geht nicht mehr so wie als Nicht-Schwangere und manches sollte man einfach nicht tun um sich und das Kind nicht zu gefährden.
Für das Umfeld ist es aber sehr nervig - und wirkt vielleicht manchmal auch so als wolle es sich jemand nur bequem machen und sich vor unangenehmen Sachen drücken - wenn sie für jemand anderes mitarbeiten sollen, obwohl die Kollegin nicht krank ist. Dieses "ich bin nicht krank, nur schwanger" wird einerseits hergenommen um sich die vollen Rechte zu erhalten, aber auf der anderen Seite wird mit der Schwangerschaft begründet daß man allerlei Sonderrechte und Vergünstigungen haben möchte.
Ein bißchen verständlich ist das schon, daß das im Arbeitsumfeld zu Spannungen führt. -
Alles was zu teuer, zu groß, zu protzig, zu übertrieben, zu ... ist, ist nicht angesagt. Du gewinnst eine Frau nicht indem Du sie mit besonders ausgefallenen oder teuren Dingen beeindrucken willst - da erreichst Du eher das Gegenteil, denn es macht den Eindruck als hättest Du als Typ nichts zu bieten und wolltest sie nur mit den Aktionen oder Geschenken "kaufen". Sowas ist immer schlecht weil damit erreichst Du bestenfalls die Frauen, die Dein Geld, aber nicht Dich, mögen.
Du mußt sie als Mensch, als Typ, beeindrucken. Eine Frau zu bekochen z. B. ist immer ein Volltreffer. Da darfste dann natürlich nicht Tütensuppe und Ravioli aus der Dose bringen, sondern schon wirklich selber frisch zubereiten. Es bietet sich an etwas Leichtes anzubieten, jetzt bei dem Wetter. Bei der Hitze und auch generell kannste ne Frau nicht mit einem über offenem Feuer gegrilltem Angus-Beefsteak beeindrucken, aber z. B. ein frischer Salat mit selbstgemachtem Dressing. Sowas ist echt nicht schwer - und nicht teuer...
Da kaufst Du einen Eisbergsalat, und suchst Dir dann ein Dressing-Rezept nach Deinem Geschmack; sei es etwas auf Essig-/Öl-Basis oder eher in die Joghurt-Richtung, egal. Das Dressing gibst Du erst kurz vor dem Verzehr auf den Salat weil der sonst laff wird und nicht mehr knackig ist.
Dann gibt es bei Lidl (Tip meiner Freundin, hat sich bestens bewährt!) in einer gelben Packung, eingefroren im Tiefkühlregal, Hähnchenbrustfilets. Die sind fertig mariniert, da brauchst Du nichts weiter machen außer die Teile auftauen, nach Geschmack leicht würzen, und dann kannst Du sie in der heißen Pfanne anbraten. In Streifen schneiden und oben auf den Salat legen - fertig ist eine Sommermahlzeit, mit der Du die Frau wesentlich mehr beeindrucken wirst als mit allen anderen teuren Aktionen. Als Nachtisch würde ich dann Wassermelone oder sonst irgendeine fruchtige Sache bieten.Wo wir gerade bei "einfach, preiswert und narrensicher" sind: es gibt bei Lidl im Tiefkühlregal auch gefrorene Kräuter: "Iglo italienische Kräuter, streufähig und fein gehackt, 25g", das ist ein kleines, grünes, quadratisches Päckchen. Den Inhalt schmeißt Du einfach mit in die Soße, das Dressing, was auch immer, und hast ohne viel Aufwand Farbe und Kräuter in die Speisen gebracht.
Sehr nützlich sind auch "Knorr Kräuterlinge": das sind grüne Streudosen aus der Gewürz-Abteilung, im Grunde ist das normales Salz, aber eben auch mit ein bißchen Kräuter-Grünzeug darin. Kannst Du anstatt "normalem Salz" nehmen weil es würzt und eben auch ein bißchen Farbe einbringt. Meine Freundin schwört auch hier auf "italienische Kräuter", es gibt aber auch die Geschmacksrichtungen "Gartenkräuter" und "Frühlingskräuter".Alternative zum Salat: ein paar Dipp-Saucen selber machen, Joghurt und Ketchup mit ein paar frischen Kräutern, dazu servierst Du Käse, Fladenbrot und Gemüse: bunte Paprika, Möhren oder "feste" Salatsorten, alles in handliche Streifen geschnitten.
Was immer paßt, egal was Du kochst: selbstgemachtes Kräuter-Baguette. So ein Ding kaufst Du beim Bäcker (vielleicht mußt Du es vorbestellen, je nachdem wie umfangreich die normale Angebotspalette bei Deinem Dorfbäcker ist...), schräg einschneiden, Kräuterbutter (Bonuspunkte: selber gemacht - Butter, ein paar frische Kräuter, eine Prise Salz und Pfeffer mischen...) dazwischen, ab in den Ofen. Man schmeckt sofort daß daß kein Fertig-Baguette aus der Tiefkühltruhe ist, sondern vom Meister persönlich hergestellt wurde!
Wenn Du mal im Netz schaust, da findest Du Vorlagen, wie solche Gerichte aussehen können. An den Tellerrand drappierst Du dann, wie im Restaurant, ein Salatblatt mit einem Tomatenstück oder eine Zitronenscheibe - macht optisch viel her, der Aufwand ist nicht der Rede wert.
Selbst wenn die Mahlzeit nicht perfekt gelingt - auch oder gerade das kann witzig sein, allein daß Du sie bekochst oder es versuchst macht extreme Pluspunkte!
Vielleicht kannst Du das alles noch mit einem kleinen Ausflug verbinden. Es gibt bestimmt irgendein Ziel, zu dem ihr eine Radtour machen könnt... oder auch mit dem Auto, egal. Vielleicht ein See, an dem man spazieren gehen kann, und dann ziehst Du schließlich den Picknickkorb heraus.
Auf diese Weise bin ich mal mit einer Frau zusammen gekommen. Wir waren den ganzen Tag unterwegs, hatten einen lustigen Ausflug in die Eifel gemacht, und sind am Abend an einem Stausee gewesen. Da war vom mittäglichen Picknick nur noch Fladenbrot und Senf und ein Apfel übrig. Du kannst Dir nicht vorstellen wie lecker Fladenbrot mit Senf sein kann, wenn man abends am Seeufer liegt, das Wasser plätschert leise, man schaut in die Sterne...
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Oh je...
Aber gerade was Du jetzt schreibst könnte bestätigen daß Deine Frau auch sehr sensibel auf jede nur versteckt kritische Bemerkung reagiert, und auch daß die Leiterin eben Streß hat weil Deine Frau tatsächlich nicht die gleiche Leistungfähigkeit hat wie als Nicht-Schwangere und nun sehr plötzlich eine Arbeitskraft fehlt, deren Aufgaben nun irgendwie anders aufgeteilt werden müssen.
Wie auch immer , wenn es so schlimm ist sollte sie nicht mehr in den Kindergarten gehen, das hat ja keinen Sinn.
Allerdings eines solltet ihr immer beachten: laßt euch nicht provozieren! Auch wenn ich Deine Wut sehr gut verstehen kann, ich würde jemandem, der meiner Freundin doof kommt, auch gerne sofort eine ballern weil sie für mich erstmal immer Recht hat - selbst wenn sie im Unrecht ist, sozusagen.
Man sollte sich da aber selber sehr im Zaum halten und sich nicht auf dieselbe, niveaulose Ebene begeben, denn ihr habt es nicht nötig auch auf unterstes Niveau zu gehen und das nützt auch nichts.Wenn man nicht ausreden kann, unsachliche Dinge gesagt bekommt, etc., sollte man das entweder ruhig ansprechen und sich verbal wehren - oder das Gespräch beenden. Man muß sich nicht so behandeln lassen und das ist dann auch kein "Gespräch", und Sinn macht es schon dreimal nicht. Ich würde da ganz klar sagen daß ich in dem Ton nicht mit mir reden lasse, gerne ausreden möchte, und wenn das aber nicht geht ist die Unterhaltung beendet. Dann muß man es schriftlich und offiziell machen.
Es ist dann wohl besser wenn Du ihre Sachen holst, dabei aber in jedem Fall neutral bleibst und nichts sagst, was die Sache eskaliert, sondern Dir nur jede unkorrekte Bemerkung im Hinterkopf hälst und anschliessend sofort, wie oben beschrieben, notierst. Laß Dich nicht provozieren, gehe einfach auf gar nichts ein - keine dummen Sprüche, keine Diskussion!
Ansonsten wie gesagt, die ganze Sache nicht mehr mit der Leiterin diskutieren, sondern den großen Dienstweg einschlagen: schriftlich an vorgesetzte Stellen.