Beiträge von Printus

    Eine "ketzerische" Bemerkung vorneweg: ist es denn wirklich so daß es so schlimm ist im Kindergarten, oder liegen vielleicht einfach nur die Nerven blank? Die Belastung der Schwangerschaft, dazu auch noch Zwillinge, bei der Hitze und mit dem Bauch läut's nicht so wie sonst, eher harmlose Bemerkungen treffen auf eine psychisch sehr angespannte Schwangere... Bist Du sicher daß es nicht nur die Hormone sind?
    Deine Beispiele könnte man nämlich auch als "dumme Sprüche" abtun, die nicht gerade nett, aber im Rahmen des üblichen Arbeitstages-Stresses fallen. Mein Chef kommt mir auch schon mal mit einem blöden Spruch ohne daß das gleich Mobbing ist.
    Die Frau von der Gewerbeaufsicht kann Deine Frau schlecht mobben weil die mit dem Kindergarten / der Leiterin nichts zu tun hat. Da kann ich also keine Systematik erkennen. Vielleicht war das einfach nur eine ganz harmlose, verwunderte Bemerkung ohne tieferen Sinn?


    Selbst wenn da mal eine etwas blöde Bemerkung kommt: für viele Betriebe IST es ein Problem wenn Angestellte wegen einer Schwangerschaft ausfallen. Das bringt Aufwand und Kosten mit sich. Insofern habe ich grundsätzlich ein gewisses Verständnis wenn Chefs "not amused" sind wenn Angestellte wegfallen oder weniger leistungsfähig sind. Das rechtfertigt natürlich in keiner Weise Mobbing!!!


    Aber mir immer wieder auf daß Schwangere / gestreßte Hausfrauen mit Kindern sich keinerlei Gedanken über andere machen, sondern wie selbstverständlich erwarten daß die komplette Umwelt Kinder auch als absolut unangreifbares "Totschlagsargument" betrachten. Daß Kinder / eine Schwangerschaft Umstände mit sich bringen, die ohne Kinder / Schwangerschaft nicht wären, das wird oft ausgeblendet. Meine Freundin z. B. hat ein kleines Kind und das wird immer wieder gerne benutzt um mich "mundtot" zu machen: alles steht immer nur unter dem Aspekt "wegen dem Kind muß es so oder so laufen" und das in Frage zu stellen kommt Gotteslästerung gleich. In machen Fällen frage ich mich aber: mit welchem Recht? Dann pennt der Kleine eben mal nicht zuhause im Bett, sondern macht den Mittagsschlaf im Kindersitz...


    Ich will damit einfach sagen: Hinterfrage kritisch ob da wirklich Mobbing im Spiel ist oder einfach nur "Nickeligkeiten" ablaufen, weil sich ein paar Frauen anzicken, die eine wegen Schwangerschaft und Hormonen, die andere wegen Hitze oder was weiß ich was. Wenn es tatsächlich nicht nur Stutenbissigkeit ist:


    Wichtig ist: ALLES dokumentieren, was da jetzt an dummen Sprüchen und Anmachen kommt!


    Immer wieder scheitert ein Vorgehen gegen Mobbing daran daß ein Opfer "nichts in der Hand hat", da steht schnell Aussage gegen Aussage oder sind Bemerkungen anders formuliert gewesen etc.


    Natürlich ist ein eigenes Protokoll "parteiisch", aber in Deutschland gilt Papier nun mal sehr viel. Wenn die Lage eskaliert ist es sehr wichtig ein entsprechendes Protokoll, ein "Mobbing-Tagebuch", präsentieren zu können. So steht ihr nicht mit leeren Händen da. Es macht auf Dritte - Träger der Einrichtung, Vorgesetzte, ganz hoch gegriffen: Gerichte - immer einen ganz anderen Eindruck ob man da nur etwas behauptet, oder Fakten, Fakten, Fakten anhand eines Gedächtnisprotokolls vorlegen kann. Ihr solltet also alles pingelig genau aufschreiben und notieren.


    Ansonsten würde ich nichts tun was die Gesundheit von Mutter oder Kindern gefährdet. Wenn es im Kindergarten nicht gut läuft und sie sogar die Chance hat nicht mehr hingehen zu müssen - welchen Grund bitte gibt es dann noch das zu tun? Schwanger ist nicht krank, aber wenn man Arbeitsunfähigkeit bescheinigt bekommt / bekommen kann bleibt man zuhause, egal ob man sich verabschiedet hat oder nicht. Das auch unter dem Aspekt sich selber nicht "angreifbar" zu machen; stell Dir vor es passiert ein blöder Arbeitsunfall und man dreht die ganze Sache nachher dahin "Tja, wäre ja auch nicht passiert wenn ihr der Anweisung des Arztes, nicht weiter zu arbeiten, gefolgt wärd". Selbst wenn es nichts miteinander zu tun hatte - solche Sachen wenden sich schnell gegen einen, und wenn Mobbing im Spiel ist schon dreimal.
    Da würde ich nichts riskieren und aus falsch verstandenem "Sendungsbewußtsein", wegen der süßen kleinen Kinderchen, Verabschiedungsszenen machen wollen. Nix gegen Deine Frau und schön wenn sie Spaß an der Arbeit hat, aber das, was Du beschreibst, ist ja kein lustiges Wir-haben-uns-alle-lieb-Spielchen, sondern wenn sie gemobbt wird sollte / muß sie sich da in jeder Hinsicht so positionieren daß SIE auf der sicheren Seite ist, und nicht Dritte. "Kinderkram" wie "ich will mich erst verabschieden" scheinen mir da eher fehl am Platze.


    Ansonsten würde ich allerdings auch jetzt in jedem Fall noch aktiv werden und um eine Lösung nachsuchen. Selbst wenn das jetzt nichts mehr ändert, oder Deine Frau nicht mehr zur Arbeit geht - auch hier wieder: Dokumentation!
    Wenn in 2 oder 3 Jahren die Elternzeit vorbei ist und die Mobberei weitergehen würde hättet ihr dann schon dokumentiert daß das ein fortgesetztes Verhalten ist, welches auch jetzt schon zu unfairem Verhalten Deiner Frau gegenüber führte.
    Nicht daß man euch später unter fadenscheinigen Gründen irgendwelche negativen Dinge präsentiert, so als wäre Deine frau nicht mehr leistungsfähig aus dem Mutterschutz zurückgekehrt oder so einen Blabla. Wenn es dann schon einen Schriftverkehr gibt nachdem auch jetzt schon versucht wurde Deiner Frau am Zeug zu flicken sieht die ganze Sache später dann auch ganz anders aus, steht in einem ganz anderen Licht. Insofern würde ich selbst dann etwas schreiben wenn Deine Frau ab sofort nicht mehr in den Kindergarten gehen würde.

    Mir geht die Hitze einfach nur auf den Keks. Man schwitzt ohne Ende, die Klamotten kleben einem ständig am Leib, wer sich auf der Toilette die Hose runterzieht bekommt sie nie wieder hoch, man duscht ständig und muß ohne Ende trinken, wenn man draußen rumrennt riskiert man Sonnenbrand und Hitzeschlag, die Sonne blendet, man kann sich schlecht konzentrieren. Hat man keine Klimaanlage schwitzt man wie Sau, hat man eine kostet es teure Energie und man riskiert eine Erkältung. Schokolade schmilzt in der Hand, Handys in der Sonne - bis das Gewitter kommt und man klatschnaß wird oder einen der Blitz trifft. Und richtig durchdrehen könnte ich wenn nachts *ssssssssssssssssss* so eine verdammte Mücke über einem kreist... *aaaarrrrgggghhhhh*


    Mich kotzt es einfach nur an. Am liebsten sind mir max. 10 Grad, dann zieht man sich entsprechend warm an und fertig. Sage ich übrigens nicht nur jetzt, sondern auch im Winter.

    Aber der Nutzen für die Allgemeinheit ist doch ein ganz anderer. Beim Papstbesuch hatten 400.000 Jugendliche aus aller Welt "Spaß", oder wie immer man es in dem Fall nennen will.


    Bei der WM hatten ebenfalls ein paar hunderttausend Menschen vor Ort und mehrere Millionen an den Bildschirmen ihre Freude an dem Spektakel.


    Die Veranstaltungen hatten einen "Nutzwert" für zahlreiche Menschen.


    Was aber bewirkt das BBQ mit Bush? Um die Beziehungen zu pflegen hätte man auch für einen Bruchteil des Geldes im Garten des Kanzleramtes oder auf einer amerikanischen Militärbasis grillen können. Da wäre dann auch ein persönlicher Kontakt am lauschigen Grill möglich gewesen, aber weder die direkten Kosten (Polizei, Absperrungen, ...) noch der volkswirtschaftliche Schaden (daß Geschäfte nicht öffnen können...) wäre so exorbitant hoch gewesen.


    Im Hinblick auf die "Beziehungspflege" war nicht diese teuere Lösung nötig, und für die allgemeine Stimmungslage war es sogar eher ein Mißerfolg, denn die große Mehrheit der Leute denkt kritisch über diesen Besuchsablauf, die unglaubliche Einschränkung elementarer Bürgerrechte und die entstandenen Kosten.

    Israel wurde 1947 gegründet, und wenn wir mal unterstellen daß man mindestens 10 Jahre alt sein muß um politische Zusammenhänge überhaupt halbwegs zu erfassen, dann können sich überhaupt nur Leute, die älter als 69 Jahre sind (!!!!) daran erinnern wie es in Palestina vor der Gründung Israels war.
    Im Klartext: jeder Nicht-70jährige kennt aus eigenem Erleben gar keinen Zustand, in dem es noch kein Israel gab. Für die große Mehrheit, also alle unter ca. 70 Jahre Lebensalter, ist der Staat Israel immer schon Lebensrealität.


    Wie man da noch ernsthaft diskutieren kann und als Argument bringen kann daß die Israelis irgendwem etwas wegnehmen - das ist mir schleierhaft. Das sind doch für die meisten Leute nur uralte Geschichten, zu denen sie überhaupt keinen persönlichen Bezug haben.
    Es erscheint mir daher völlig lächerlich die Existenz Israels nach wie vor in Frage zu stellen und so zu tun als habe man persönlich erleben müssen daß einem etwas weggenommen wurde.


    Wann kapieren diese ganzen Vollidioten auf beiden Seiten denn endlich mal daß die alten Geschichten überhaupt keine Rolle mehr spielen und auch kaum jemand noch wirklich persönlich betroffen war?
    Ich kann das nicht verstehen, wie man die Existenz nach wie vor in Frage stellen kann, wo die meisten gar keinen anderen Zustand kennen. Mit nur einem Minimum an Intelligenz sollte man doch eeeeeendlich mal dahin kommen daß es zwei Staaten geben muß, die beide Berechtigung haben: Israel UND Palästina.


    Momentan geht es - das aber nur weil hier manche mit schlicht falschen Infos kommen - nicht allein um die entführten Soldaten, sondern darum daß insbesondere in der letzten Zeit immer wieder Raketen der Hisbollah auf Israel geflogen sind. Jetzt hat Israel die Nase voll und schlägt zurück.


    Es ist jetzt müßig aufzurechnen wer angefangen hat, zumal jeder den anderen bezichtigen kann angefangen zu haben. Das führt doch alles zu nichts...
    Die Israelis sind aber totale Hardliner - und das muß doch inzwischen auch der letzte kapiert haben - und die arabischen Nachbarn offenbar lernresistent.


    Diese Deppen auf beiden Seiten raffen einfach nicht daß man verhandeln und sich einigen muß, dieser ewige Hickhack, den ich schon als Kind in den Nachrichten immer gesehen habe, und der heute noch genauso abläuft wie schon immer - ich begreife es nicht. Wenn die einfach mal einen auch territorial eigenständigen Palästinenser-Statt gründen würden um sich dann jeweils in Ruhe zu lassen...

    Bleiben wir mal realistisch. Ob man die Person Bush mag oder nicht, aber die Amis stehen uns grundsätzlich nahe und da kann man nicht einfach sagen "deren Präsident kommt hier nicht rein". Das paßt vielleicht polemisch zur Stimmungslage, ist aber bestenfalls Stammtisch-Niveau.


    Es wäre aber sicher möglich gewesen im Hinblick auf die Kosten und unsere Haushaltslage oder diplomatischer, mit dem Verweis daß wir Sicherungsmaßnahmen nur bis zu einem bestimmten Maß gewährleisten können, möglich gewesen die ausufernden Kosten und aberwitzigen Umstände einzudämmen.

    Zitat

    Original geschrieben von AdministratorDr
    Wieso ist das unsinnig? Der Papst hat mir hier überhaupt nichts gebracht, außer das Köln dicht war. Im Gegenzug kann ein gutes Amerikanisches Verhältnis unserem Land weiter den Wohlstand bieten, den wir jetzt haben. Und davon hab ich persönlich auch was.


    Und um das nochmal runterzubrechen:


    Beides Male waren es je eine Person die angereist ist. Beide Male sind hohe Kosten entstanden und ich habe belegt, dass die für den Papst deutlich höher waren (der inhaltich gesehen auch kritisch zu bewerten ist). Aber vielleicht meinen manche auch schon "Wir sind Papst", da fällt mir natürlich kein Argument mehr ein :rolleyes:


    Nein, nein, da machst Du es Dir etwas einfach. Beim Papstbesuch wurde nicht die eine Person geschützt, sondern wie bei der WM eine Massenveranstaltung mit zahlreichen Besuchern.


    Der Bush-Besuch dient keineswegs tausenden von Menschen als Highlight, bei dem sie dabei sind und etwas mitnehmen können von der Stimmung oder an Inspiration.
    Unser Wohlstand kann, selbst wenn man Deiner Aussage zustimmen würde daß sie von einem guten Verhältnis zu den USA abhinge (was ich nicht mal so einfach sehe), auch dann gewahrt bleiben wenn das Merkel mit Bush im weißen Haus oder im Kanzleramt redet, dazu muß nicht so ein Wahnsinn in MAinz und Meck-Pomm veranstaltet werden.


    Die Meßlatte kann auch nicht sein was es dem einzelnen bringt - wer nicht auf Fußball steht hatte auch kein besonderes Interesse an der WM, obwohl er sie mit bezahlt hat. Allerdings war es dabei trotz allem eine große Masse an Menschen, die von der Veranstaltung profitieren konnten, genauso wie beim Weltjugendtag - auch wenn man selber im einen oder anderen Fall nicht daran partizipiert hat.
    Aber wieviele Leute nehmen denn von der Großveranstaltung Bush-Besuch etwas mit, was ihnen Spaß oder Inspiration geboten hat?

    Zitat

    Original geschrieben von Bino-Man
    Kein Mensch kann gezwungen werden vor Ort was zu bezahlen. Ich würde die Zahlung vorerst verweigern (dann dürfte ja was per Post kommen, oder man bekommt `nen Überweisungsbeleg mit?) und in der gewonnenen Zeit kann man sich bei Versicherung, Anwalt etc. beraten lassen.


    Du wirst ja zu nichts gezwungen, sondern vor die Wahl gestellt. Man erklärt Dir daß Du entweder 35 EUR bezahlen kannst und die Sache dann erledigt ist, oder man schreibt eine Anzeige gegen Dich.
    In einer solchen Situation weißt Du aber nicht genau was sinnvoll und richtig ist, weil Du zum einen aufgeregt und "geschockt" bist, dazu sehr schuldbewußt als Unfallverursacher, und zum anderen kennst Du die Rechtslage nicht. Grundsätzlich ist Dir als Unfallverursacher natürlich daran gelegen daß Du mit der Zahlung schon vor Ort alle weiteren Ermittlungen verhindern kannst - nur willst Du ja auch keinen Trouble mit der Versicherung bekommen weil Du vorschnell Deine Schuld anerkannt hast.


    Hier in der Theorie sagt sich das immer leicht, aber vor Ort, wo Du eh in einer Ausnahmesituation bist und alles schnell beenden möchtest, die Polizisten auch zwischen den Zeilen vermitteln daß sie lieber keine Anzeige schreiben möchten (nur weil sie den Arbeitsaufwand scheuen oder weil sie Dir signalisieren wollen daß das besser für Dich ist...?) weißt Du dann wirklich nicht genau was Du tun sollst.


    Ich habe die 35 EUR bezahlt weil klar war daß ich das Bremsmanöver der Vorrausfahrenden übersehen habe, was soll ich da vertuschen? Es ist klar gewesen daß ich draufgefahren bin... Aber Du weißt eben nicht ob Du besser trotzdem schweigst und nicht zahlst, auch wenn es noch so eindeutig ist...

    Ideologische Polemisierungen untersten Niveaus sollten wir vielleicht bleiben lassen.


    Ich mag Bush auch nicht und kritisiere ihn heftig wegen seiner Politik, aber von "Affe" zu reden oder sonstwie unter die Gürtellinie zu greifen geht zu weit.


    Im Gegenzug hat er aber auch keine Narrenfreiheit nur weil die Amis in vergangenen Jahrzehnten unsere Schutzmacht waren. Kritik an momentanem Fehlverhalten ist nicht gleichzeitig Undank für frühere Leistungen.


    Nun zu dem Besuch. Ich erinnere mich gut daß er nach seinem Besuch in Mainz in Bratislava war und da nicht halb soviel Aufwand gemacht wurde wie in Mainz. Sogar ein "Bad in der Menge" war möglich.
    Es muß irgendwo Grenzen geben, was den fiananziellen Aufwand und die Zumutungen an die Bürger betrifft. Wenn Cowboy Bush nicht mit einem vertretbaren Aufwand an Mitteln beschützt werden kann hat er entweder die Wahl das zu akzeptieren - oder er muß zuhause bleiben.


    Es geht nicht darum ob es nun 19,5 oder 20 Millionen kostet, auch nicht darum ob da 12000 oder 12001 Polizisten zu seiner Sicherung eingesetzt werden. Ich kann und will da keine eindeutige Grenze festlegen, nur was hier passiert ist deutlich jenseits des Akzeptablen.


    Leute nicht mehr ungehindert in ihre Wohnung zu lassen und ihnen zu verbieten die Fenster zu öffnen, Leuten die Garage zuzuschweißen, Bürger im "inneren Ring" nicht mehr in ihre Wohnungen zu lassen - da hört der "Spaß" irgendwann auf. Wenn man der Meinung ist daß es nicht mit weniger Aufwand geht, dann sollte man den Bush bitteschön im Kanzleramt oder anderen sicheren Orten empfangen anstatt in willkürlich ausgewählten Innenstädten, oder er muß zuhause bleiben. Aber was hier passiert geht zu weit.


    Obwohl ich es mir natürlich nicht wünsche, aber ich würde gerne mal sehen was hioer los ist wenn wirklich ein Bürger erschossen wird nur weil er in seiner Wohnung am Fenster gestanden hat und nichts weiter getan hat. Die Amis hätten ihren Secret Service-Mann sicher sofort in die USA gebracht um ihn dem Zugriff der Justiz zu entziehen, aber allein die politische Diskussion darüber, was hier inzwischen möglich ist, wäre sicherlich sehenswert.


    Lange Rede, wenig Sinn: es sollte ein Limit festgesetzt werden, was man an Aufwand und Kosten getragen wird. Wenn es hinkommt - ok, wenn nicht muß Bush eben auf solche Visiten in der deutschen Provinz verzichten.


    Das Papst-Beispiel ist übrigens unsinnig. Auf dem Weltjugendtag waren, wenn ich das richtig erinnere, über 400.000 junge Menschen aus aller Welt und das war ein genauso ausgelassenes Fest wie die WM.
    In beiden Fällen hat Deutschland davon sehr profitiert, und in beiden Fällen haben ein paar hunderttausend Menschen Freude an den Veranstaltungen gehabt. Sowas gegen einen Bush-Besuch aufzurechnen, der außer der Frau Merkel kaum jemanden persönlich erfreut, ist wirklich Unsinn.

    Re: Re: Meine Freundin hatte nen Unfall - wie seht ihr die Sache?


    Na das ist ja gut für euch! :D Wie blöd - oder wirklich verwirrt - muß man sein sich so vehement zu wehren wie die Gegenseite wenn die Fakten und alle bisherigen Geschehnisse immer nur zu den eigenen Ungusten waren... da gebe ich lieber zu daß ich Mist gebaut habe, meine Versicherung reguliert es und fertig. Schlimm genug daß der Unfallgegener durch meine Schuld Scherereien hat, da führe ich den nicht auch noch ander Nase herum...


    Aber noch etwas anders:


    Zitat

    Original geschrieben von Rene F.
    wenn man die 35 Euro verwarnungsgeld (VG) vor ort bezahlt hat, ist das meiner meinung nach sehrwohl ein schuldeingeständnis. warum sollte man auch 35 euro zahlen, wenn man der meinung ist, nicht schuld zu haben?


    nebenbei ist der verwaltungsakt mit der zahlung vom VG abgeschlossen. d. h. vom ordnungsamt kommt nix mehr nach, von der polizei auch nicht. behördenseitig ist die sache also erledigt. und es wird schwer, der versicherung beizubringen, dass man an dem unfall garnicht schuld hat, wenn man schon das VG bezahlt hat.


    Ich war vor ein paar Monaten selber in der peinlichen Situation einen Unfall verursacht zu haben und bekam auch die 35 EUR "angeboten". Ich wußte nicht was ich tun soll weil da eben die widerstreitenden Interessen sind: zahlt man die 35 EUR ist die Sache seitens der Polizei erledigt und hat keinerlei weitere Folgen. Die eigene Versicherung könnte aber Ärger machen weil man mit der Zahlung ohne Not ein Schuldeingeständnis vorgenommen hat. In meinem Fall war es kein Problem, die Versicherung hat anstandslos gezahlt. Zwar war die Sachlage auch unumstritten und klar, aber trotzdem - wenn die einfach mal nicht gezahlt hätten mit der Begründung "klar ist es erst wenn wir das anerkennen..." Was dann?


    Deswegen: Wie soll man sich denn nun am Besten verhalten???

    Zitat

    Original geschrieben von mastaplan2k2
    erstmal vielen Dank fuer deine Tipps. Ich nutze das NGage nicht als Mobiltelefon. Ich wuerd es nur zum Navigieren kaufen u. eine BT GPS Maus mit Sirf II kostet ja auch nicht mehr die Welt. :)


    Nicht kleckern, klotzen! :D Hier bekommt man sogar eine Sirf III-Maus zu einem Preis, für den man eigentlich nicht mal Sirf II kaufen könnte.


    Ich bin über das Forum von Pocketnavigation.de auf das Angebot gestossen, insofern ist das eine seriöse Sache. Viele User da haben zugeschlagen und äußern sich sehr zufrieden - sowohl über die Maus als auch über Nav4all, das Angebot ist OK und keine Abzocke, man bekommt tatsächlich eine geile Sirf III-Maus für das Geld.


    Zitat

    Original geschrieben von mastaplan2k2
    Mmh, ja und wenn ich alles zusammen rechne komm ich ja mit der NGage+grössere MMC+BT Maus und Route66 Mobile 2005 guenstiger weg als mit einem TomTom One.


    Naja, das kann man immer so und so rechnen. Wie Du einen NGage, eine GPS-Maus, eine Speicherkarte und Route66 für 130 Teuros bekommen willst ist mir schleierhaft... Wenn Du diese Teile einzeln kaufst kommt das sehr viel teurer.


    Zitat

    Original geschrieben von mastaplan2k2
    Ich meinte ja auch nicht schlechter oder besser im Allgemeinen, sondern darum welche von den von mir oben erw#hnten Lösungen guenstiger ist.


    Kombi mit Ngage: ca. 130€
    TomTomOne: ca. 270€


    Ich habe die Preise nicht im Kopf, aber wenn Du jetzt einzeln Dinge zusammenkaufst verstehe ich nicht - siehe oben - wie Du für 130 EUR an die Kombi mit dem NGage kommen willst... Das ist wesentlich kostspieliger.


    Wenn es Dir darum geht vor allem preiswert zu navigieren würde ich ganz klar zu Nav4all gehen und dort die Maus abgreifen. Preiswerter kommst Du nicht an so ein Ding, auch nicht in einem Bundle mit Maus+Software. Eine Sirf III-Maus ist das beste vom besten und der Preis absolut bestechend. Nav4all ist (noch) kostenlos, und ein Handy hast Du sowieso. Da würdest Du also nur die Kosten für ne Maus investieren und hast dann beste Hardware und gute Software, und das auch legal, also ohne Tricksereien. Dazu funzt Nav4all weltweit, also auch in der Hinsicht perfekt.
    Bis August ist Nav4all kostenlos, danach kannst Du überlegen ob Du dabei bleibst oder zum Falk active pilot wechselst - müßtest dort aber nur noch die Software erwerben, weil Du die Maus ja dann schon hast.


    Die Navigation mit Nav4all soll gut funktionieren, wie man bei Pocketnavigation lesen kann, insofern macht man da also nix falsch. Der Active pilot klappt auch gut, ebenfalls eine Empfehlung - was man nimmt ist Geschmackssache bzw. kannst Du dann ja je nach Preis für das Abrufen einer Route entscheiden. Jedenfalls sind diese beiden Programme mit der Maus aus diesem Angebot die definitiv preiswerteste - und dabei trotzdem gute - Möglichkeit ein Navigationssystem zu bekommen.


    Wo Dir natürlich keiner raten kann: manche Leute wollen lieber einen größeren PDA haben, eine andere Kartenansicht, eine große Einbaulösung im, Auto, ein Radio mit Navi, irgendwelche besonderen Funktionen, ... Da kann Dir natürlich niemand sagen welchen Geschmack Du hast, das kannst Du letztlich nur selber entscheiden.


    Aber preislich bekommst Du keinen NGage, eine Maus, Speicherkarte und ein Navi-Programm für 130 EUR, das wird teurer. Dafür bekommst Du normalerweise bestenfalls ein Bundle aus Navi-Programm und Maus, siehe Falk active Pilot mit der Bluetooth-Maus, kostet im Packet 139 EUR. Da hast Du aber noch keine Speicherkarte und kein Handy.


    Also vom Preis her geht nix über Nav4all: kauf Dir bei denen die Maus, preiswerter kannst Du keine Maus bekommen, vor allem keine Sirf III-Maus. Ein geeignetes Handy hast Du sicher schon (was machst Du sonst hier im Telefon-Treff??? :D) Und dann würde ich auch erstmal mit der Nav4all-Software navigieren, solange sie kostenlos ist (OK, zu zahlst an Deinen Handy-Anbieter einmal den Download, aber das wars, und das ist keine Unsumme, laß es max. 10 EUR sein). Vom Preis her der beste Deal und was Du dann hast ist keine "billig und deswegen auch schlecht" sondern eine absolut konkurrenzfähige, gute Navigation.


    Zitat

    Original geschrieben von mastaplan2k2
    Fuer ein paar Routen in Deutschlan u nach Deutschland reicht es ja vollkommend aus oder?


    Klar, aber wie gesagt: es gibt anders mehr für's Geld.