Beiträge von Printus


    Alumütze ist gut... :D:D:D




    ....................Scheiße ich hatte dem Informatiker doch gesagt er solle die Matrix umprogrammieren ...die Standardantwort sollte zukünftig ROSA und STAUBSAUGER sein!


    Muß dem Programmierer nochmals in den... Hintern treten. Es könnten in nächster Zeit wieder gehäufte unerklärliche Dinge geschehen... Haarausfall usw.


    :gpaul:

    Hallo,


    ich habe etwas Interessantes gefunden, macht das mal und seid ehrlich:


    "Nur 3 Minuten fürs Hirn...es lohnt sich


    Es funktioniert wirklich in 98% der Fälle und ist kein lustiger Scheiß oder eine Verarschung, sondern eine kleine Demo wie manipulierbar unser Gehirn ist. Nachfolgend gibt es ein paar Rechnungen, die Du im Kopf so schnell als möglich rechnen musst (nichts aufschreiben).
    Irgendwann kommt eine Frage, die Du auch so schnell wie möglich beantworten musst. Wenn Du alles seriös gemacht hast, steht Deine Antwort auf die Frage am Schluß. Wenn Du nachgeschaut hast funktioniert der Test nicht mehr! Also nicht schummeln!
    Geh es wirklich Punkt für Punkt durch, Schau dass die Rechnungen richtig sind und gib nicht auf bis zum Schluß.





    Wie viel ist:




    15 + 6

































    3 + 56
































    89 + 2









































    12 + 53











































    75 + 26












































    25 + 52








































    63 + 32




























    Ich weiß, rechnen ist harte Arbeit, aber das gehört dazu. Komm, nur noch ein paar mehr.

























    123 + 5















































    STOPP, SCHNELL! DENK AN EIN WERKZEUG UND AN EINE FARBE!
































    Blättere weiter bis zum Schluß.



















    Du hast gerade an einen HAMMER und ROT gedacht, richtig? Wenn das nicht der Fall ist, gehörst Du zu den 2% der Menschen, deren Geist anders denkt. 98% der Leute beantworten diesen Test mit Hammer und rot."




    Also ich habe zwar auch an einen Hammer, aber als Farbe an hammerschlagblau :D gedacht und mir kommen 98% etwas hoch gegriffen vor. Interessant ist aber daß meine Testpersonen bisher wirklich ganz häufig die erwartete Antwort gaben. Wie sieht es bei euch aus?

    Zitat

    Original geschrieben von andi2511
    es geht darum, daß es nicht normal sein darf, von solchen Summen leben zu müssen und es darf nicht normal sein, dauerhaft von staatlicher Unterstützung zu leben - und das ist die Tendenz. "Sich einrichten und arrangieren" bezog sich daher ausdrücklich auf die Gesellschaft und die Politik, die es zunehmend akzeptiert, daß immer mehr Menschen am Rand leben.


    Ja - aber da sind wir doch wieder dabei daß die Umstrukturierung, oder überhaupt erstmal das Umdenken, in der Gesellschaft und der Politik beginnen muß - denn der ALG-Bezieher kann von sich aus nichts ändern. Insofern sind wir beieinander.


    Ob der Transferleistungsbezieher nun magere 2 "Ich-hab-mich-mit-ALG-arrangiert-und-schreibe-nur-die-vom-Amt-erzwungenen" oder vorbildliche 100 Bewerbungen schreibt ändert nichts - er wird einfach keinen Job bekommen (lassen wir positive Ausnahmen mal außen vor, es geht um die Masse der Menschen) weil in Deutschland - und nur hier - gilt daß alte Arbeitnehmer nicht genommen werden.


    Man kann es demjenigen also weder psychologisch noch moralisch wirklich vorwerfen wenn er sich mit der Lage arrangiert. Ich gehe sogar so weit zu sagen: Ich verstehe daß jemand trickst um sich in seiner Lage möglichst angenehm einzurichten.
    Wer macht das nicht? Richtet sich nicht JEDER von uns so ein daß er versucht sich immer bestmöglich zu arrangieren, selbst dann wenn die Gesamtsituation nicht die Beste ist?


    Gesellschaft und Politik setzen IMHO völlig falsch an weil Druck auf Arbeitslose und sozial Schwache nichts ändert. Wer keinen Job hat und keinen Job bekommt wird nicht deswegen einen bekommen weil das Amt ihm die Leistungen kürzt.


    Wenn ich mir die momentane Politik ansehe habe ich sehr das Gefühl daß die Politiker das immer noch nicht verstanden haben. Die sollen sparen und mal wirklich einen innovativen Neuanfang wagen, aber nicht den Bürgern noch mehr Geld aus den Taschen ziehen und mit den alten Rezepten weiterwurschteln! Die ganzen Sparvorschläge, die jetzt gemacht werden, sind aber letztlich darauf aufgebaut den Bürgern Geld wegzunehmen ohne sonst etwas zu verändern.

    Vor allem macht es auch moralisch einen riesigen Unterschied ob man 25 ist, stolz auf die erste eigene Bude, in der Stadt das Studentenleben genießend, jeden 2. Abend mit den Komillitonninen auf Achse, eine akademische Zukunft vor sich, normalerweise zwar auch nur ~345 EUR in der Tasche aber immer Papas Brieftasche als Rückfallsystem und hin und wieder bekommt man mal ein Scheinchen von der Oma zugesteckt - oder ob man 45 Jahre alt ist, seit 10 Jahren arbeits- und damit nutzlos, keinerlei Perspektive auf einen Job oder Besserung, eine Sozial"wohnung" (besser: -zimmer) in einer miesen Gegend, nach Ansicht vieler ein Versager und Anderen-auf-der-Tasche-Lieger und privat ist die Beziehung zerbrochen weil man eben komplett auf "Looser" gebucht ist.


    Ich habe hier nirgends primär für die massive Erhöhung der Sozialleistungen plädiert weil mir klar ist daß das auch jemand finanzieren müßte - und ich wüßte nicht wie das gehen soll.


    Nur muß sich hier dringend in den Köpfen etwas ändern. Denn in unserer Gesellschaft läuft es so daß die Menschen oft schon als kleine Kinder auf ein Gleis gesetzt werden - und auf dem fahren sie dann mehr oder weniger bis ins Alter. OK für diejenigen, die das bessere Gleis erwischt haben, aber de facto schwer für die anderen ihren Sozialstatus und ihre Chancen zu verbessern. Und DAS ist in den USA anders. Da kann nämlich grundsätzlich jeder "from dishwasher to millionaire" werden.


    Mich stört in der ganzen Diskussion, und das ist der Ansatz, den außer Pallmall kaum jemand hier versteht, nicht so direkt die Geldsumme. Es geht mehr um die Art und Weise wie abschätzig über die Schwachen der Gesellschaft gesprochen wird.

    Ich habe das weiter oben auch schon mal in den Raum gestellt und die Situation von Leuten beschrieben, die von 345 EUR leben müssen.


    Es geht bei den Vergleichen zu Frankreich nicht darum ob oder daß gleiche Bevölkerungsgruppen bei uns Randale machen. Klar, genau dieselben Mechanismen wie in Frankreich werden bei uns so nicht unbedingt ablaufen.


    Ihr macht den Fehler zu sehr darüber zu reden wie schlimm oder nicht schlimm es ist 5 oder 10 EUR weniger zu haben, aber das ist gar nicht der entscheidende Punkt.
    Es geht vielmehr darum daß sich zunehmend eine Aufspaltung in Arm und Reich vollzieht, bei der es nicht nur um Geld, sondern auch sozialen Status und Chancen im Leben geht. Gerade vor ein paar Tagen zeigte sich in der PISA-Studie daß die Chancen von Schülern inzwischen in starkem Maße davon abhängen wie wohlhabend die Eltern sind.
    "Arm" zu sein ist nicht nur ein finanzielles Problem, sondern stempelt Menschen hierzulande zu Versagern, macht sie teilweise würdelos. Man muß sich ja nur mal die Wortwahl des werten Herrn Clement anhören oder auf die Wortwahl allein schon hier in diesem Thread achten... Bei 3/4 aller ALGII-Empfänger zerbricht ihre Beziehung durch Probleme, die in direktem Zusammenhang mit ihrer Lebenssituation gesehen werden müssen.


    Und DAS birgt langfristig einen enormen Sprengstoff. Wer schon in der Schule die schlechteren Chancen hatte wird es auch später nur schwer schaffen sich gesellschaftlich zu verbessern. Wer ein gewisses Alter überschritten hat, ist biologisch gerade mal in der Mitte seines Lebens angelangt, wird auf dem deutschen Arbeitsmarkt aber behandelt wie ein nutzloser, ausgebrannter Depp.


    Kinder oder eine Trennung mit Unterhaltsansprüchen sind ein Armutrisiko, neben der menschlichen Katastrophe.


    Wenn man all dieses analysiert - dann versteht ihr hoffentlich endlich was gemeint ist wenn manche hier unken daß wir französische Verhältnisse bekommen könnten - weil sich die Gesellschaft radikalisiert, weil es im Gegensatz zur bundesdeutschen Vergangenheit auch in D immer mehr Menschen gibt, die keinerlei Perspektive haben einfach nur ein sorgenfreies Leben führen zu können und Chancengleichheit zu haben. Hier baut sich langsam aber sicher eine Gruppe von Leuten auf, die fast nichts zu verlieren haben, die in ganz vielen Lebensbereichen - und nicht mur beim Geld - benachteiligt und Menschen zweiter Klasse sind. Darin liegt längerfristig eine reale Gefahr.


    Es geht nicht allein um die EUR, sondern einfach die Zielrichting, in die wir gesellschaftlich steuern.

    Zitat

    Original geschrieben von Shakedizzle
    also ich könnte als privatmann eigendlich locker ein paar sachen aus japan bestellen ohne das groß etwas passiert oder sonstwas und ich zahle ja dann zoll dadrauf


    Kommt drauf an welche Handelbeschränkung es gibt. Wenn Du etwas importieren willst, für das es ein generelles Importverbot gibt nützt es Dir auch nix Privatmann zu sein.


    Es kann auch von der Menge/Größe Deiner Bestellung abhängen oder zeitlich limitiert sein.


    Zoll und Einfuhrumsatzsteuer zahlst Du immer (je nach Zollsatz) (wenn Du importieren darfst ;) )