Beiträge von Printus

    Ich habe zuerst gedacht daß ich mich verhört haben muß, später in einer Wiederholung aber der gleiche Satz nochmal: "Wenn ich wüßte wer dieses Schwein ist [der Abweichler, der gegen Simonis als Ministerpräsidentin gestimmt hat] würd' ich sonstwas mit dem machen!", so sprach SPD-Fraktionschef Lothar Hay in die Mikrofone von Radio- und Fernsehsendern


    Schon gestern ließ sich ja Franz Müntefering, Fraktions- und Parteivorsitzender der SPD, zu der Bezeichnung "Verräter" hinreissen...


    Mit solchen gehässigen Äußerungen verspielen die SPD-Figuren IMHO den letzten Rest an Achtung, den man vielleicht noch vor ihnen hatte.


    Ich wohne übrigens in NRW und werde derart inakzeptable Äußerungen bei der in Kürze anstehenden Wahl hierzulande zu würdigen wissen.


    Wenn rot-grün weiterhin solche Sprüche vom Stapel läßt fallen die hier genauso auf die Nase wie Pattex-Heide vorgestern in Kiel.

    Tach zusammen,


    Du triffst den wunden Punkt....


    Mich hat es zum Jahresende "erwischt", man hatte gekündigt und seitdem stehe ich auf der Straße. Das Arbeitslosenamt ist ein Witz, 5x (!!!) bin ich alleine da gewesen um eine korrekte Arbeitslos-Meldung hinzubekommen, hab dafür 3 Urlaubstage verballert weil mich mein damaliger Noch-Arbeitgeber zwar 2x für Arbeitslosenamt-Besuche freigestellt hat, aber dann wurde es ihm (verständlicherweise) zu blöd.


    Seitdem kommen regelmäßig irgendwelche sinnfreien Briefe, in denen nach Rentenversicherungsnummer oder sonst irgendwelchen Sachen gefragt wird - Dinge, von denen ich eigentlich erwarte daß die Agentur solche Daten entweder längst hat oder bei der Arbeitslos-Meldung aufnimmt.
    Das Entscheidende an den Briefen ist wohl eher der unten immer schön aufgedruckte Text: "Rückmeldung bitte bis zum [man setze ein Datum in ein paar Tagen ein] da wir ansonsten davon ausgehen daß Sie eine neue Beschäftigung gefunden haben und nicht an weiterer Vermittlung interessiert sind."
    Da wird ganz offensichtlich damit gespielt daß mal ein Brief verloren geht oder übersehen wird - weil dann kann man wieder jemanden wegen Formfehlern aus der Statistik nehmen, der eigentlich nach wie vor hinein gehört. Es gibt bestimmt hin und wieder jemanden, der blöd oder schlampig genug ist - oder einfach Pech hat weil der Brief verschütt gegangen ist - dem man auf diese Weise die Ansprüche kürzen kann weil er sich nicht korrekt gemeldet hat.


    Der ganze Kontakt mit dem Arbeitslosenamt, die Organisation dort, die Motivation der Mitarbeiter, allein schon die Art wie die Leute über die Flure schluffen - das bestätigte mir voll und ganz das Vorurteil daß dieses Amt eine riesige Geldvernichtungs-Maschine ist. Ich glaube inzwischen jeder Skandal-Meldung über dieses Amt auf's Wort. Ich habe selten so sehr wie dort den Eindruck gehabt daß mit einem riesigen bürokratischen Aufwand nur ein riesengroßer Mangel verwaltet und ansonsten nix geregelt wird.


    Aufgrund von Umständen, die zu erklären jetzt zu weit führen würde, krieg ich keine Leistungen vom Arbeitsamt. Vom Sozialamt aber auch nicht. Ich hab' momentan einen Riesenstreß mit der Krankenversicherung, kann die gerade noch hinhalten - aber wie lange noch? - und keinen neuen Job in Aussicht.
    Wenn ich nicht glücklicherweise in einer Bude meiner Eltern leben könnte würd' ich jetzt womöglich wirklich nur noch unter einer Brücke leben.


    Finanziell hab' ich noch für 2-3 Monate Rücklagen, aber dann kommt das große Fragezeichen. Was dann passiert weiß ich schlichtweg selber noch nicht...


    Wenn man sich in einschlägigen Foren herumtreibt erlebt man selbst Diskussionen darüber wie die Auswahl der Briefmarken für den Versand von Bewerbungsunterlagen den Erfolg beeinflußt, oder warum man diese und nicht jene Mappe für die Unterlagen nehmen soll.
    Hallo??? Was ist das für eine Gesellschaft, in der über so einen Unsinn nachgedacht wird, weil selbst sowas inzwischen als zumindest potentieller Plus- oder Minusfaktor bedacht wird, jedenfalls seitens mancher Bewerber.


    Ich weiß zwar - oder hoffe zumindest - daß ich dieses Mal, wie bisher immer im Leben, auch wieder die Kurve kriege. Aber angenehm zu leben sieht anders aus.
    Und meine Hoffnungen für die Zukunft sind alles andere als gut. Ich weiß zwar einerseits daß ich es so schnell nicht machen werde, aber zunehmend oft denke ich: wie soll das hier weitergehen in D? Wär' es nicht vielleicht besser seine Siebensachen zu packen und wegzugehen?


    Es gibt viele Länder in denen die Lebensqualität sehr viel höher ist als hier, wobei Lebensqualität in diesem Fall nicht das Handyangebot oder die sauberen Straßen sind, ich meine damit: freundliche, entspannte Leute, die Chance auf ein langfristig unbesorgteres Leben, etc.


    Ich habe immer mehr das Gefühl daß sich hier in D eine 2-Klassen-Gesellschaft bildet: Reiche und Arme. Wobei die Grenze nicht zwischen Penner und Vorstandsvorsitzendem läuft, sondern sich inzwischen durch den - im Grunde nicht mehr vorhandenen - Mittelstand zieht: da gibt's den gut verdienenden Menschen mit Arbeitsplatzsicherheit, der sich regelmäßig Autos, Handys, etc. leisten kann, sich irgendwo ein Häuschen hinsetzt... und neben ihm, gar nicht weit entfernt, den Hartz-Geldempfänger, der gesellschaftlich eigentlich auf gleicher Ebene angesiedelt ist, aber wegen Kredit, Arbeitslosigkeit und vielleicht Scheidung/Unterhaltszahlung finanziell ruiniert ist und auf keinen grünen Zweig kommt.


    Wenn ich mich im Bekanntenkreis umsehe habe ich wirklich das Gefühl daß sich selbst viele "Otto Normalverbraucher" inzwischen zunehmend in diese beiden Lager trennen, da gibt's immer weniger Leute, die einen "Mittelstand" bilden...


    Ich kann letztlich nicht beurteilen wie schlecht oder schlimm die Lage hierzulande wirklich ist und wo die Lage nur schlecht geredet wird. Es macht aber insofern keinen Unterschied als daß Wechselwirkungen bestehen und die haben eben immer konkrete Auswirkungen.


    Ich frage mich deswegen wirklich wie das hier weitergehen wird... Wenn man in diesem beschissenen Land nicht endlich mal kapiert daß dieser ganze bürokratische Schwachsinn abgeschafft werden muß, Politiker mit Visionen anstatt Skandalen auffallen und die Unternehmen Aufbruchsstimmung vermitteln und Arbeitsplätze schaffen anstatt abzubauen und abzuwandern, dann sehe ich schwarz.
    Irgendwann rennen hier so viele soziale Verlierer oder "noch-nicht-Verlierer, aber Verängstigte" herum daß es sehr unangenehm wird... Es kommt ja nicht von ungefähr wenn dann rechte Idioten in den sächsischen Landtag geraten weil die "Verlierer der Gesellschaft" meinen daß derartige Parteien ihre Interessen vertreten würden...


    Naja, jetzt hab' ich viel gelabert. Aber ich sehe momentan eher schwarz, für mich selber als auch insgesamt.

    Hi,


    ich sehe genauso die positiven "Mitnahme"-Effekte auf die ganze Branche.


    Wenn Falk das Geschäft mit preiswerten Angeboten ankurbelt bzw. die Telefongesellschaften demnächst zum Handyvertrag nicht mehr den DVD-Player, sondern ein Navigations-Set drauflegen, bringt das Bewegung in die Szene.


    Zum einen werden in der Tat die hohen Preise sinken und zum anderen sind die beiden Anbieter der Navigationsdaten, Teledata und Navteq, mehr unter Druck aktuelle Daten auszugeben. Schon allein daß es mehr Leute gibt, die Kartenfehler melden, ist ein großer Gewinn.


    Der Umwelt kommt es auch zugute wenn man nicht sinnlos in der Gegend herumkurvt und den Weg sucht, sondern gleich zum Ziel findet und den Geldbeutel schon es angesichts der Benzinpreise auch.


    Nebenbei: ich habe "Route 66" auf einem Nokia 6600 laufen und bin sehr zufrieden. Allerdings suche ich noch nach alternativen Sprachfiles, weil die Stimme der Original-Frau sehr hart und dominant klingt.
    Auf Pocketnavigation.de gibt es zwar eine selbstgemachte Alternative, die Chrissie-Sprachfiles - erstmal nicht schlecht, hat eines Users Frau gesprochen. Allerdings betont sie das Wort "abbiegen" sehr stark - und das hört man dann alle 3 Minuten...
    Ich hätte gerne eine wohlklingende, freundliche, am besten noch erotisch klingende :D Stimme wie die, die ich zuletzt bei einem Becker-Gerät gehört habe...

    *aus der Versenkung hochzieh*


    Ich habe gerade die Wahl zwischen 2 Panasonic GD 87, beide sind neu. Eins davon hat ein Vodafone, das andere ein T-D1-Branding...


    Die Frage ist jetzt: welches von beiden ist das kleinere Übel?


    Hat jemand Ahnung bei welcher Version das Branding - insbesondere bezogen auf die Software - glimpflicher ausfällt?


    Alternativ steht auch noch ein Vodafone-gebrandetes Sharp GX20 zur Debatte, ist aber natürlich auch teurer als eins von den beiden Panasonic.. :rolleyes:


    Für welches Gerät sollte ich mich entscheiden? Als SIM-Karte kommen E+ und o2 zum Einsatz :cool:

    Ich kann das auch nur nochmal unterstreichen: nicht auf einen Termin warten, sondern SOFORT zum Arzt mit Dir!


    Letztlich kann nur der sagen ob's der Blinddarm ist oder nicht, über das Web sind Diagnosen schwer zu machen.


    Aber als kleine Indizien: Fieber und vor allem ein "Loslaß-Schmerz" im linken (!) Unterbauch sind typisch. Also drück mal links neben dem Beckenknochen etwas auf den Bauch und laß dann abrupt los. Wenn das dann schmerzt (rechts) ist das ein typisches Symptom.


    Aber nochmal: ab zum Arzt, und zwar sofort. Je früher desto besser. Wenn aus der Entzündung erstmal ein Durchbruch geworden ist fliesst die Scheisse quer durch Deinen Bauchraum und entzündet sich überall zwischen den Organen - und glaub mir, das willst Du nicht wirklich...!

    Hallo zusammen,


    ich denke mal daß ich im "Werbe" wohl am besten aufgehoben bin...


    Als reinen "Spaßkauf" würde ich mir gerne noch ein Panasonic GD-87 zulegen, obwohl das ja nicht mehr die neuesten Geräte sind und sie noch dazu ein Vodafone-Branding haben...


    Das Problem: wo krieg ich ein Neugerät zu einem günstigen Preis?


    Bei Ebay werden einem gebrauchte Geräte nachgeschmissen, aber ich will ein nagelneues, jungfräuliches Phone. Sucht man im Internet danach (Guenstiger.de etc.) sind die Preise jenseits von gut und böse, ungefähr 190 EUR soll man hinlegen - das ist mehr als für ein ungebrandetes, topaktuelles Siemens S65!
    Insofern ist mir das erstens zu teuer und zum anderen auch nicht vertretbar für ein 2-3 Jahre altes Gerät mit Branding von einem "Nischen-Hersteller"mehr zu bezahlen als für ein nagelneues, ungebrandetes Handy eines führenden Herstellers... das geht irgendwie nicht auf.


    Ich hatte gehofft daß man ein CallYa-Angebot findet, aber leider hab ich nix entdeckt...


    Wie komme ich also preisgünstig an ein neues Panasonic GD-87? An wen könnte ich mich wenden oder wer strickt mir da was?


    Schönen Gruß,


    Printus

    Nee, keine Sorge. Da gibt es eben diesen Bus, kostet, wenn ich mich richtig erinnere, 5 EUR und er fährt bis zu diesem "Wie heißt er doch gleich"-Ring.


    Von dort kannst Du zu Fuß weiterziehen oder in die rundum fahrende Straßenbahn einsteigen.


    Tagestrip kannste theoretisch machen, ist allerdings ziemlich stressig. Ich hab das früher auch oft mit den "Billigliegern" gemacht, bis mir dann irgendwann aufging daß man mehr davon hat wenn man 1x weniger fliegt und dafür aber 2 oder gar 3 Tage bleibt.
    Auf den Seiten der Billigflieger oder auch bei HRS findest Du preiswerte Hotel-Angebote, es ist meistens gar nicht so wirklich teuer irgendwo zu übernachten. Und das Erlebnis ist schon besser wenn man nicht den Zeitdruck im Nacken hat daß man am selben Abend auch wieder pünktlich am Airport sein muß. Außerdem stzellt sich bei so einem Tagestrip - zumindest bei mir - auch gar nicht so wirklich das Gefühl ein auf einer Reise zu sein.


    Insofern: schau doch mal ob Du nicht auch ne 2-Tages-Tour hinbekommst indem Du ne preiswerte Übernachtungsmöglichkeit suchst...


    Gruß,


    MecFleih

    Man muß sich in der Tat von der Vorstellung verabschieden daß man irgendwem etwas Gutes tut wenn man ehrenamtlich im Rettungsdienst oder Krankentransport tätig wird.


    Die einzigen, die sich ins Fäustchen lachen, sind die Krankenkassen. Die profitieren nämlich vom Lohndumping bei Rettungsdienstlern/Ehrenamtlichen.


    Ansonsten ist es genau so wie von Andi beschrieben: auch wenn das früher mal anders war - Rettungsdienste sind heute Wirtschaftsunternehmen. Genauso wie jedes Krankenhaus und jede Arztpraxis. Man macht sich etwas vor wenn man glaubt daß im Gesundheitswesen aus Nächstenliebe gehandelt wird. Es geht nur um Geld, wie in jedem anderen Bereich auch.


    Und - ohne das löbliche Engagement eines Ehrenamtlichen prinzipiell schmälern zu wollen: die Anforderungen an den Rettungsdienst und Krankentransport sind inzwischen sehr hoch geworden. Es reicht nicht mehr irgendwelche medizinischen Basismaßnahmen (hoffentlich) hinzukriegen, sondern es wurden Standards definiert, überall gibt es Qualitätsmanagement, ...
    Das alles erfordert letztlich viel Erfahrung, ständiges Training, Fortbildung, die man aber inzwischen nicht mehr im ausreichenden Maße erlangt wenn man sich nur hobby-mäßig im Rettungsdienst tummeln will.


    Und auch aus Sicht eines Patienten dürfte es beruhigender sein wenn er von Profis versorgt wird, die Überblick haben. Die Hobbyretter sind zwar meistens sehr engagiert und meinen es auch gut, aber sind einfach fachlich nicht wirklich konkurrenzfähig. Als Patient fühle ich mich aber wohler wenn ich, gerade auch in einer unangenehmen Situation, das Gefühl bekomme daß ich von Leuten versorgt werde, die Ahnung und nicht nur guten Willen haben.


    Es ist ja nix dagegen zu sagen daß engagierte Helfer sich in Ortsvereinen tummeln und auf irgendwelchen Großveranstaltungen, für größere Schadenslagen etc. zur Verfügung stehen. Oder daß sie Erste-Hilfe-Kurse anbieten, oder als First Responder zur Verfügung stehen... Das kann natürlich kein Kreis allein mit hauptamtlichen Personal abdecken.


    Letztlich geht's auch darum daß Rettungsassistenten als Leute akzeptiert werden, die eine Berufsausbildung gemacht haben und darin lange und intensiv im Thema Notfallmedizin geschult wurden. Daß das eben keine "Krankenwagenfahrer" mehr sind, die man auf eine Ebene mit Taxifahrern stellt und duzt als ob es Kumpels wären.
    Wie Andi schon schrieb: ein guter RA ist in der Lage einen Notfallpatienten alleine zu versorgen, wenn z. B. kein Notarzt zur Verfügung steht oder dieser erst später eintrifft.

    Abba genau mit sowas hab ich gerechnet: daß jetzt eine Kommission geschaffen wird, die dann über die Vorschläge entscheiden soll...


    War ja klar daß die Engländer irgendwann die Hosen runterlassen und etwas machen um möglichst zu verhindern daß es die Dietmar-Hamann-Bridge wird...


    Aber nichtsdestotrotz: jetzt müssen wir erst Recht GAs geben! :D


    Also schön weiter Votings abgeben, wozu gibt es schließlich die Sofortmail-Adressen ?


    Wie geil daß das Thema jetzt in den Medien auftaucht! Es wär echt gut wenn die BLÖD-Zeitung das Thema aufgreifen würde!