Zum iPhone passt aber auch eine gewisse Hochwertigkeit im Design bzw. dass überhaupt eins vorhanden ist. Das, was da im Augenblick geboten wird, sieht aus wie ein weißes Blatt Papier mit Arial-Beschriftung, manchmal in blau oder rot als Höchstes der Gefühle...
Das hat mit "Design" nichts mehr zu tun und wirkt, als hätte ein 8jähriger mit Word eine Handytastatur gebastelt und mit der Striche-Funktion von Paint Symbole dazu gemalt.
Nichts für ungut, aber man kann es echt untertreiben. Das ist überhaupt kein Design sondern hat die Qualität eines schnell mal aufgemalten Rohkonzepts - und das von einem, der gerade mal die grundlegensten Funktionen von Word und Paint beherrscht.
Dazu kommt, dass die Optik in verschiedenen Bereichen/Menüs überhaupt nicht zusammen passt. Die Schieberegler um Funktionen zu aktivieren oder deaktivieren sind jetzt zu kurz und zu dick.
Da fragt man sich schon, was die Designer seit einem Jahr eigentlich gemacht haben. Nachdem die Grundarchitektur des OS steht und eine Designlinie entwickelt wurde kann es doch wohl nicht so schwer sein, diese über sämtliche Ebenen zu legen, so dass jedes Menü gleich und aus einem Guss aussieht. Und dass manche Sachen schlecht bedienbar sind (Schieberegler) muss man doch auch merken... Vor allem wenn man die Vorgängerversion kennt und den Vergleich hat.
Man könnte den Eindruck gewinnen, dass ausgebeutete chinesische Arbeiter die iPhones nicht nur zusammenbauen, sondern auch mit dem Auftrag, iOS7 zu programmieren, an einen PC gesetzt wurden. Wahrscheinlich waren das die oben erwähnten 8jährigen, die ansonsten 12 Stunden am Tag iPhones zusammenschrauben.
Zur "China-Qualität" passt auch, dass man in der Kontaktübersicht noch kein Bild der Person implementieren kann.
Was machen die in Cupertino das ganze Jahr über wenn am Ende sowas dabei rauskommt? Bedienoberflächen dieser Qualität kann man aus dem Stand heraus in einem halben Tag in Word zusammenbasteln.