Beiträge von Printus

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    Original geschrieben von Robertsen
    Wer ist eigentlich der hohe Herr in der ersten Reihe, der immer mal wieder eingeblendet wird? Maßanzug, rahmenlose Brille, kurzes graues (?) Haar. Der ist ziemlich bekannt, ich komme aber partout nicht auf seinen Namen.


    Wahrscheinlich meinst du Thomas Bellut, den Programmdirektor des ZDF.


    Dass man WD ganz einstellt glaube ich nicht. Es ist immer noch eines der stärksten Zugpferde des ZDF und das wird man garantiert nicht schlachten, das wäre ja völlig idiotisch aus Sicht des Senders.


    Ich fand Gottschalk immer okay und glaube, dass die Moderation der Sendung nur schlechter werden kann. Ab und zu mal ein Lapsus war/ist kein Grund den Moderator schlecht zu finden. Da nerven mich die Dauerwerbesendungs-Veranstaltungen der Teppichverkäufer auf dem Sofa jedes Mal weit mehr. Außerdem gefällt es mir gesellschaftlich nicht wenn man über einen 60jährigen redet als wäre er ein uralter Tattergreis. Das schlägt genau in die Jugendwahn-Sparte, die allzu oft praktiziert wird.


    Falls Pilawa der Nachfolger wird - klar, er kann die Sendung moderieren. Aber den Witz, den Gottschalk hereingebracht hat, hat er nicht. Kerkeling oder Schöneberger wären Persönlichkeiten, die den Spaß reinbringen würden, der die Sendung aufpeppt. Aber das scheint nicht zur Debatte zu stehen.

    Kann ich jetzt gar nicht bestätigen.


    Mein Wave läuft prima mit bada 1.2. Vor allem hält der Akku bei mir jetzt wesentlich länger. Ich nutze das Gerät zwar nicht viel, aber komme auf beinahe 10 Tage bis wirklich Ende ist. Der Normaluser wird immer noch 5,6 Tage hinbekommen - sehr viel für ein Smartphone.


    Trace beim SMS-Tippen braucht ein paar Tage Eingewöhnung, aber dann ist es genial. Schneller habe ich noch nie SMSe getippt. Vor allem die Wortvorschläge sind nahezu perfekt. So gut hat das T9 noch nie hinbekommen in all den Jahren auf diversen Geräten.


    Von den genannten Problemen habe ich bisher kein einziges bemerkt. Ich würde die 1.2 jederzeit sofort wieder installieren.

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    Original geschrieben von diger
    Aber dazu legt man als Eigentümer Rücklagen an.


    Wer ist "man"?


    Jede 7. Ehe wird geschieden, die Reallöhne sinken seit Jahren, Menschen werden krank, und wie die PISA-Studie zeigt können immer weniger Leute rechnen. Und wenn sie andere rechnen lassen rechnen ihnen Kreditverkäufer in der Bank Dinge schön.


    Das bedeutet in der Praxis, dass sehr viele Leute nicht "man" sind, denn sie tragen das einhergehende Risiko einer Immobilienfinanzierung ohne aber die finanziellen und sozialen Unwägbarkeiten zu überblicken und dass sie keine Rücklagen gebildet haben merken sie dann wenn sie diese bräuchten.


    Mieter ziehen im Notfall in kleinere, preiswertere Wohnungen - viele Häuslebauer ruinieren sich.


    Du tust das entsprechende Risiko und das Erfordernis zusätzlicher Geldreserven sehr lapidar ab - so wie viele, die erstmal nur die "Idealrechnung" aufmachen und sich dann wundern wenn's nicht über Jahrzehnte ideal läuft.


    Dewswegen stimme ich der ursprünglichen These durchaus zu, dass der Hausbau für ganz viele Leute eigentlich nicht wirklich solide finanzierbar ist.

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    Original geschrieben von pomfiedel
    egal wieviel man im Monat wirklich verdient, sollte man doch einfach mal die monatliche Miete mit der zu zahlenden Rate für ein Eigenheim vergleichen.
    Wir haben für eine 3ZKB Wohnung mit ca. 80m² 350€ Kaltmiete gezahlt.
    Nun wohnen wir in unseren eigenen knapp 200m² und zahlen noch 25 Jahre 600€ monatlich. Der Zinssatz von 4,0% ist auf die komplette Laufzeit fest.
    Da muss mir jetzt keiner was vorrechnen, dass Miete günstiger sei. Ich möchte den Mietpreis für eine Wohnung für uns (mittlerweile) fünf nicht wissen!


    Aber da machst du jetzt doch den Anfänger-Fehler, die fälligen Renovierungs- und Sanierungskosten völlig auszublenden! Wenn in 25 Jahren 1x die Heizung und 1x das Dach neu gemacht werden müssen - um mal nur die ganz dicken Brocken zu nennen und gar nicht erst mit dem "Kleinkram" zu kommen - sieht die Rechnung ganz anders aus.


    Was werden Heizung und Dach in ca. 25 Jahren kosten? Schau' dir mal aktuelle Preise an, rechne Inflation und "Preissteigerung allgemein" dazu. Das Ergebnis musst du deinen 600 Euros monatlich gemittelt hinzurechnen. Und wie gesagt, das sind jetzt nur die richtig teuren Highlights. Es kommen in 25 Jahren weitere tausende für weitere Dinge hinzu, die in einer Mietwohnung zu Lasten des Vermieters gehen würden, du aber zahlst sie aus eigener Tasche.


    Deine Ersparnis ist dann nicht mehr so toll wie du es hier vorrechnest.


    Es kann im Einzelfall immer zugunsten der Miete oder zugunsten des Eigenheims kippen. Ich sehe da nicht grundsätzlich einen Vorteil für eine der beiden Varianten. Bei wirklich vergleichbaren Wohnsituationen und gemittelten, ehrlichen Kosten dürfte der Unterschied nicht mehr riesig sein.


    Man kann es halt nie reel vergleichen weil sich jeder nur für das eine oder andere entscheiden kann und nie wissen wird wie es sich auf dem anderen Weg gerechnet hätte, obendrein wo es noch sehr viel um Zukunftsspekulation geht dabei...

    Moin,


    willkommen im Forum! ;)


    Ich würde mal ein Firmware-Update versuchen, inzwischen ist bada 1.2 verfügbar (oder für o2 noch nicht? Sollte Kies dir aber beim Anschließen des Handys sagen). Wenn dadurch softwareseitig keine Abhilfe zu schaffen ist muss man wohl von einem Hardware-Defekt ausgehen - und dann hilft tatsächlich nur noch das Einschicken des Geräts.


    Bzgl. des Kompass: die Bewertungen bei den Kompass-Apps sind durchwachsen. Vielleicht hast du nur ein nicht gerade zuverlässiges App am Start, dessen Fehlfunktion nicht am Gerät liegt?

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    Original geschrieben von diger
    Heute muß aber ständig ein neues Auto her, mindestens zwei Flach-TV sind ein muß (früher hat man im Schnitt für einen Bruchteil eine Glotze gekauft, zumindest was die Masse anging) und die auch alle 3 Jahre neu, PC und all der ganze Multimediakram muß her. Dann mindestens zwei mal im Jahr in Urlaub, Hobbys ohne Ende, etc.


    Nicht zu vergessen 1x im Jahr (2x ?) das neueste iPhone (Gegenwert einer oder zwei Monatsmieten, je nach Wohnsituation) und das Zweit- und Dritthandy...


    Letztlich ist es doch so: Hauskauf oder Miete entscheidet sich primär danach ob das eigene Einkommen überhaupt so hoch ist, dass man über einen Hauskauf nachdenken kann. Für viele Menschen stellt sich die Frage nicht. Die haben sowieso nicht genug um eine Immobilie zu erwerben.


    Sollte der finanzielle Rahmen gegeben sein (wobei sich schon die ersten verrechnen) hängt es vom persönlichen Risiko und vor allem den Vorlieben ab. Vielen ist es wichtig, Eigentum zu besitzen - und da geht es dann nicht allein um die Frage, ob das nun günstiger oder teurer ist als die Miete. Der entscheidende Punkt ist, dass es die eigenen vier Wände sind.


    Der Mieter hat immer das geringere Risiko. Sicherlich werden steigende Kosten und Sanierungsmaßnahmen langfristig auf die Miete umgelegt, dafür steigen langfristig aber auch die Einnahmen (theoretisch...). Wenn die Heizung kalt bleibt ist muss der Vermieter eine neue einbauen oder reparieren. Deswegen ist die Miete im nächsten Monat nicht sofort teurer.
    Wer aber ein eigenes Haus besitzt hat Tage später die Rechnung vom Installateur auf dem Tisch und muss sofort zahlen.


    Besitz ist ein höheres finanzielles Risiko - und das wird oft vergessen. Es kann immer im einen Fall so oder in einem anderen Fall so ausgehen, es gibt kein generelles "Miete ist immer preiswerter" oder "Haus ist immer günstiger über die Jahre".


    Wer kann schon in die Zukunft schauen? Am Ende geht's vor allem um das Gefühl, Eigentümer zu sein (und dafür Risiko in Kauf zu nehmen) oder Mieter zu sein und die Sicherheit einer kalkulierbaren, gleichmäßigen Kostenbelastung ohne große Risiken zu haben, dafür aber mit dem Gefühl, nichts Eigenes zu besitzen.


    Vermieter sind in dieser Diskussion uninteressant. Deren Kostenstrukturen und Denkweise richtet sich nach wieder anderen Zielen...


    Was die Ausgangsfrage angeht: Wer kein allzu hohes Risiko fahren will muss heute ein überdurchnittliches Gehalt und überdurchschnittliche Sicherheit im Beruf haben. Vor 30 Jahren konnte sich ein Handwerker oder Angestellter eine Immobilie leisten, und das während seine Frau den Haushalt schmiss. 2 Kinder dazu, 1x im Jahr Urlaub und alle paar Jahre ein neues Auto. Heute muss jemand schon Arzt, Anwalt, Unternehmer oder leitender Angestellter sein - und auch das in der oberen Liga und nicht als Assistenzart, Krauteranwalt oder Kleinunternehmer.

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    Original geschrieben von Chrishnx246
    Muss ich mir jetzt sorgen machen um die Post/ DHL? ;)


    Leider (!) nicht. Obwohl es nötig wäre bei einer solchen Unverschämtheit wie montags keine Post mehr auszuliefern.


    In meinem 35.000-Einwohner-Kaff ist das Postamt eine Katastrophe. Es liegt zum einen total günstig in der Fussgängerzone, an der nächstgelegenen Parkmöglichkeit besteht ein absolutes Halteverbot. Die Stadt könnte da eine Politesse hinstellen, die an keiner anderen Stelle eingesetzt werden muss... Man muss dabei noch wissen, dass das Postamt nicht schon immer dort war, sondern vor ca. 10 Jahren an dieser strategisch günstigen Stelle gebaut wurde. :mad:


    Innen findet man dann 3 Schalter, von denen MEISTENS 2 besetzt sind. Effektiv nutzbar meist nur 1 Schalter weil wenn am anderen eine halbstündige Postbank-Beratung stattfindet ist der für alle anderen Kunden effektiv nicht mehr nutzbar.


    Und am Besten ist das Arbeitstempo. Ein Freund - Rettungsassistent - sagt immer "Wenn ich arbeiten würde wie die Postbeamten, sterben Menschen." Die Kunden stehen mitunter wirklich bis auf die Straße, da ist es schon bemerkenswert welches Chuzpe die Leute hinter dem Schalter zeigen... Egal wie lang die Schlange ist, egal wie unruhig und genervt die Leute sind - die arbeiten konstant in Zeitlupe. Am geilsten ist wenn die bei ihren sehr harten Arbeitszeiten (9-12 und 15-18 Uhr, also echt großzügig in einer 35.000-Menschen-Stadt) um 17.30 Uhr anfangen sich auf den Feierabend einzustellen und das gegenüber den Kunden thematisieren. Ich habe das mehrfach erlebt...


    Also wer eine Fortbildung in "Meine Mitarbeiter sollen sich ein hartes Fell zulegen" veranstalten möchte - ich stelle gerne einen Kontakt zu den Profis her.