Beiträge von Hellwach

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    Original geschrieben von fahrsfahrwerkaus
    Ich hätte den Vorschlag mit der Lufthansa Mastercard mit Businesspaket oder der Amex Platin oder der MLP Platin auch schon gemacht, aber da 10 Euro am Tag Aufpreis schon ausserhalb des finanziellen Rahmens sind, hab ichs mir verkniffen.

    Das liegt nicht außerhalb des Rahmens... Nur 10 Euro pro Tag, dafür, dass ich ohnehin nur zwei Tage damit im Lazio (Region, in der Rom liegt) bin... Da muss die Schadenswahrscheinlichkeit schon über 30% liegen, damit sich das lohnt. In der Region Campania (und Puglia, btw.) gilt die "Versicherung" wie erwähnt gar nicht.


    Also gut, der einzig sinnige Vorschlag ist also wohl eine Kreditkarte? Hab schon eine (Visa), mal schaun, ob die sich pimpen lässt.

    Hallo,


    ich möchte in Rom einen Wagen mieten. Der einzige Anbieter, der dort annehmbare Konditionen für unter 25-jährige hat ist Sixt. Leider gibt's bei dem Angebot aber eine Selbstbeteiligung von max. 900 Euro im Schadensfall, bei Diebstahl/Brand sogar über 1500 Euro. Das ist sehr riskant, insbesondere die hohe Beteiligung bei Diebstahl wurmt mich...


    Die Selbstbeteiligungsreduzierung auf jeweils 300 Euro kosten bei Sixt selbst ca. EUR 10 pro Tag - ganz schön teuer. Zudem gilt sie nicht in der Region, in die ich vornehmlich fahren möchte (Campania). Also äußerst doof...


    Gibts von irgendwelchen Verkehrsclubs solche Haftungsreduzierungen oder von Versicherungen?


    LG

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    Original geschrieben von Anja Terchova
    Ob Deflation oder Inflation ist fuer die Anleger meist egal wen die Zinssätze stimmen. Das Konsumverhalten wird sich dadurch auch nicht aendern.

    Das Problem ist aber, dass es a) Bargeld gibt und, dass es b) keinen negativen Guthabenzins auf Bankguthaben geben kann (sonst: Ausweichen auf Bargeldhaltung).


    D.h. bei -3% Inflation (also Deflation=Preisverfall) lohnt es sich sowohl bei Geld auf dem Bankkonto (0% Zinsen) als auch mit Bargeld (natürlich ebenfalls 0% Zinsen, d.h. ~3% Realzinsen!!), den Konsum tendentiell eher in die Zukunft zu verschieben, was dei Lage weiter verschlimmert, da eine niedrigere Konsumnachfrage weiter fallende Preise nach sich zieht. Ein Teufelskreis. Das ist bei Inflation anders. Solange ich mein Guthaben mit 1-2% Zinsen zzgl. Inflationsrate verzinst bekomme ist mir, wie du sagst, alles egal. Man sollte aber auch nicht vergessen, dass die Anpassungsmechanismen langsam sind. D.h. bei hohen Inflationsraten und starken Schwankungen in den Inflationsraten kann man dennoch real verlieren.


    Fishboneman
    Ich glaube du verwechselst da was. Natürlich spielt es keine Rolle, welche Recheneinheit man hat. Ob DM oder am nächsten Tag Euro war relativ egal. Der Wechsel von DM auf Euro war aber mitnichten eine Geldmengenredkution, es hat sich nur die Recheneinheit geändert. Sorry, falls ich's immer noch nicht verstanden hab. ;)


    Okay, dein neuster Beitrag ist klarer. Jetzt weiß ich was du meinst. Ein Preisverfall kann natürlich auch durch mangelnde Nachfrage bedingt sein. Und auch so kann man in eine Deflationsspirale kommen. Stell dir vor, es gibt 3% Deflation und dennoch verleiht die Zentralbank weiterhin Geld für 2%. D.h. der Realzins beträgt krasse ~5% (2%+3%). Der Konsum würde noch mehr in die Zukunft verschoben. Deshalb ist eine Nullzinspolitik (=Geldmengenwachstum) hier vielleicht gar nicht so übel. Das würde den Realzins auf ~3% (0%+3%) senken, es würde heute mehr konsumiert (und die Preise würden wieder steigen). Das andere sind deine angesprochenen Fehler bei der Messung der Inflation, da ist sicher nicht alles Gold, was glänzt.

    Natürlich ist das Deflation! Und zwar aufgrund eines zu geringen Geldmengenwachstums. Und Deflation hat einige sehr gravierende Nachteile. Z.B. verzerrt es das Konsumverhalten der Verbraucher. Wieso sollten die heute etwas kaufen, wenn es doch morgen billiger ist? Das stellt die Wirtschaft auf den Kopf. Dass das nicht gut ist sah man ja am Beispiel Japans!


    Die 2% Zielinflation der EZB gibt's ja unter anderem deshalb, um nicht "versehentlich" in die Deflation zu rutschen (da das hohe volkswirtschaftliche Kosten nach sich zöge). (Ein weiterer Grund ist - das muss man fairerweise dazusagen - um im Notfall Reallöhne ohne Nominallohnkürzungen senken zu können; so wie das in Deutschland die letzten 10 Jahre geschehen ist).

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    Original geschrieben von autares
    Und selbsterfüllend ist heutzutage nur, weil jeder Kleinanleger den Medien vertraut. Oder darf ich fragen, woher deine 3-6% kommen?

    Naja, bei einem Geldmengenwachstum von über 10% pro Jahr sind wir locker über den ca. 2% Zielinflation der EZB zzgl. 2% BIP-Wachstum, also ca. 4% "gesundes" Geldmengenwachstum. Bleiben über 6% Punkte Wachstum der Geldmenge, die unbegründet sind.


    Diese >6% Punkte werden, wie Luke999 schon schrieb, theoretisch spürbar, sobald sie nachfragegenerierend sind. Lagert das zusätzliche Geld also nur auf irgendwelchen Bankkonten, gibts keine Probleme. Aber sobald die Leute alle auf einmal was damit kaufen möchten, könnte das Inflationsszenario losgehen. Es gibt schlichtweg lange nicht so viele Waren und Dienstleistungen zu heutigen Preisen, wie es Geld gibt. Ergo müssen die Preise hoch. Ein solcher Fall ist mit der nächsten konjunkturellen Erholung meines Erachtens wahrscheinlich. Zumal der EZB insgeheim daran gelegen sein sollte, die Inflationsrate zu erhöhen, um die Schuldenlast der Euro-Staaten zu verringern. Sie muss nur glaubhaft machen, dass die Inflation auf lange Frist wieder unter 2% kommt, auch wenn sie dann derzeit (in 1-2 Jahren) untröstlich "leider" bei 5-6% liegt (nur ne grobe Schätzung meinerseits!).


    Klar, bisher gibts wenig empirische Belege für diese eher theoretische Sichtweise, die die Deutsche Bundesbank unter allen Zentralbanken in der Vergangenheit wohl am vehementesten vertreten hat (und dafür auch viel Kritik einstecken musste). Aber in diesen Zeiten brechen einige Kartenäuser zusammen, die die letzten 50 Jahre irgendwie gehalten haben.

    So wie die EZB, die FED und die BoE derzeit Geld drucken, muss das eigentlich mal zu einer höheren Inflation führen.


    Nebenbei ist das ja auch ne "gute" Möglichkeit, die Last der Staatsverschuldung zu senken. Denke persönlich, wir werden in den nächsten Jahren, sobald die Wirtschaft wieder läuft auf jeden Fall Inflationsraten von 3-6% sehen.

    Hallo Leute,


    meine Eltern haben, als ich noch minderjährig war, einen Bausparvertrag (bei Wüstenrot) auf mich abgeschlossen. Ich hab mich nie mit der Materie beschäftigt. Lohnt sich so ein Vertrag überhaupt??


    Heute hat mich eine Mitteilung erreicht, dass mein Vertrag nun ohne Verlust der Wohnungsbauprämie kündbar sei. Das Geld würde ich dann in 6 Monaten erhalten.


    Ist es sinnig, das wahrzunehmen?


    Bin ich besser bedient, das Geld auf ein Tagesgeldkonto zu transferieren?

    Das heißt, das Gefrierfach taut generell, ohne, dass ich was dagegen tun kann, bis ca. 5 Grad auf? Ist das in jedem "modernen" Gerät so?


    KX250
    Ist auf dem Schalter denn das gleiche Symbol abgebildet? Jedenfalls würde sich deine Aussage auch mit dem ARD-Artikel decken. :)

    Also diese Sinuswelle erinnert mich irgendwie an eine Heizspirale:



    Aber es ist beim Anschalten kein Heizen der Lampe (siehe ARD-Artikel) zu erkennen. Das mit dem Kompressor kann ich mal testen, sobald er nicht läuft.


    Ans Privilegtelefon geht keiner ran. Wahrscheinlich arbeitet da schon keiner mehr...