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Wer in der Bodenseeregion wohnt, der kann auch mal nach Kreuzlingen (CH, bei Konstanz) fahren. Dort gibt's einen Fabrikverkauf von Strellson, die haben ähnliche Mode wie Boss. Man kann sogar elektronisch mit Euro zahlen (also ohne Ex-EU-Aufschlag).
In Metzingen kauft halb Baden-Württemberg ein. Wahre Schnäppchen gibt's dort nur noch selten.
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Ja, dagegen sind die ca. 1,3 Mrd. Euro der Briten ein großes Thema. Sehr, sehr abschätzig...
Die Kaupthing spielt wohl immer noch nicht mit offenen Karten. Behauptet weiterhin, die Einlagen seien gesichert...
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Unsere Regierung führt in dieser Finanzkrise überhaupt keine erkennbare, klare Linie und führt die Bürger an der Nase herum.
Nicht umsonst ist der Rest der G7 stocksauer auf Merkel und Steinbrück. Tun so als wäre nichts (auch im Fall der Kaupthing), stecken aber tief drin in der Sch****.
Ich frage mich, wie lange diese Art Realitätsverdrängung vom gemeinen Bürger abgekauft wird.
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Ja, also bei handyzek hat's bei mir eigentlich keine Probleme gegeben. Nur der Mail-Kontakt war nicht das wahre (oft keine Antwort). Besser anrufen.
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Die Manager bekommt man mit dem derzeitigen Recht (will sagen, den Spielregeln) sowieso nicht bestraft. Weshalb sollte man dann die Banken Pleite gehen lassen? Das juckt die gut abgesicherten Manager doch auch nicht mehr und schadet nur den gewöhnlichen Bürgern ohne großen Realwertbesitz und den sonstigen Mitarbeitern. Ich halte solche Rachegelüste für menschlich, aber sachlich völlig inopportun. Wie schon mehrmals erwähnt halte ich es für die Aufgabe der Zukunft, neue Spielregeln festzulegen und die gesamten Finanztransaktionen transparent ("wer tätigt wo und wann welche Geschäfte in welchem Umfang an der Börse?") zu machen. So werden Spekulationen zum Großteil im Keime erstickt. China geht da ja derzeit voran.
Das Problem sind nicht die liberalen Märkte an sich, sondern die unvollkommenen Märkte, wie wir sie derzeit haben... Nur mit vollständiger Information können Märkte effizient sein.
Btw., hier mal ein ganz netter Audio-Beitrag vom DRS (Schweizer Radio) zur Situation in Island.
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Zitat
Im britischen Fernsehen hatte Finanzminister Alistair Darling am Mittwoch gesagt: „Glauben Sie es oder nicht: Die isländische Regierung hat mir gestern gesagt, dass sie nicht beabsichtigt, ihren Verpflichtungen in Großbritannien nachzukommen.“
Quelle: focus.de
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Zitat
Original geschrieben von Partybombe
Dafür gibt es ja die Einlagensicherung. Wenn immer der Staat greift und nicht der Einlagensicherungfond, wozu gibts den dann?
Einlagensicherung (die in Deutschland zum Großteil staatlich finanziert ist) kann nur als Sicherheit dienen, wenn das Ausmaß der Pleiten nicht zu groß ist. Gibt es einen Dominoeffekt (wie er mit der derzeitigen "Vertrauensbasis" möglich ist), ist es kaum einen Pfifferling wert (siehe Island).
Auch wenn es funktionieren würde zahlt letztendlich nur der Steuerzahler für seine eigenen Verluste (und mehr noch, die Zinsen für diese Verluste für viele Jahrzehnte). Das kann kaum ein erstrebenswertes Ziel für eine Politik sein, die das Wohl der gesamten Volkswirtschaft als Maxime hat.
Zum Glück sind wir in Deutschland aber weit von solchen Situationen entfernt.
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Zitat
Original geschrieben von Siemensanier
Jeder Euro oder Dollar der heute von staatswegen in das System gepumpt wird ist ein verlorener Euro oder Dollar.
Dir wäre es also lieber, deine Ersparnisse gingen flöten und die Banken gingen zugrunde?? Das wäre die (fast) unweigerliche Folge... 
@Robert Beloe
Ich denke das mit den Kontosperrungen der isländischen Banken hat damit zutun, dass die Zentralbank versucht einen Überblick über die tatsächliche Schlimmheit der Situation zu bekommen. Wenn man eine Chance sieht wird man das Geschäft irgendwann wieder aufnehmen, ansonsten Staatsbankrott anmelden.
Vor einer Woche waren übrigens wohl noch über € 500 Millionen von deutschen Kunden bei der Kaupthing, heute sind's noch knapp über € 308 Millionen, ca. 31.000 Kunden sind von der Kontensperrung betroffen.
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Original geschrieben von Siemensanier
und was ist die Folge dieses Dominosteinprinzips? Banken macht weiter so, denn man kann euch nicht einzelnd vor die Wand fahren?
Man kann vieles nicht bestrafen, was von den Spielregeln her gesetzlich erlaubt war. Und was strafbar ist kann man nicht mit Pleite abstrafen, weil man sich viel mehr ins eigene Fleisch schneidet als sonst irgendwas.
Die Zeit für neue Spielregeln wird kommen, aber sie ist nicht jetzt. Jetzt ist die Zeit des entschiedenen Handelns, sodass Vertrauen bestehen bleibt. "Außergewöhnliche Zeiten erforderten eben außergewöhnliche Maßnahmen", wie derzeit so oft und schön zitiert wird.
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Richtig. Geht auch nur eine deutsche Bank pleite, dann haben wir ein riesen Problem. Es wäre dann sehr wahrscheinlich, dass es einen Bankrun gäbe, die Folgen wären unabsehbar, da das dann wie Dominosteinchen im Extremtempo läuft.