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Original geschrieben von Andre
Wenn man die Steigerung der Verkaufszahlen und Marktanteile betrachtet, scheint Siemens in der Tat alles richtig gemacht zu haben.
Aber ich glaube das ist ein Trugschluß!
Nicht unbedingt. Sonst wären Firmen wie Perl, Mustek, AIP-TEC schon längst ausgelöscht.
Man kann sowohl viel für billig als auch wenig für sehr teuer oder gemischt produzieren. Bei letzterem hätte man dann auch noch der Vorteil der 2 Standbeine... 
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Zur Zeit läßt sich wohl mit Unter- und Mittelklasse-Handies das meiste Geld verdienen. Die Zielgruppe dieser Preisklassen kauft kein billiges Handy von XY, sondern von Siemens.
Aber genau das tut sie, weil Siemens für HighTech, Made in Germany, Qualität und Service steht. Ein teures Handy voller Features brauchen/wollen die meisten nicht oder es ist ihnen zu teuer. So kaufen sie ein kleines Siemens, wenigstens steht der gute Name drauf.
Die Leute kaufen ja auch kein 3310 weil es so toll ist, sondern weil es von Nokia ist.
Das sehe ich ähnlich... auch wenn ich es nicht verstehen kann warum irgend jemand ein Nokia 3x10 kauft... :confused:
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Ohne technisch innovative und gute Produkte in der Oberklasse und/oder Edelhandies wird der "HighTech"-Ruf verschwinden.
Nicht unbedingt. Wenn die "kleinen" Modelle zuverlässig und gut sind erhält man sich den Ruf beim "kleinem Mann". Beim MC60 scheinen diese Voraussetzungen aber nicht gegeben... :p
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Mit der Fertigung im Ausland und/oder dem Zukauf kompletter Handys wird das Bild von "Made in Germany " uind Qualität nach und nach verblassen.
Und mit der Einstellung des Austauschservice und der Verlagerung der Hotline ins Ausland ist das Image vom guten Service auch schnell weg.
Und wer weiß über diese Punkte Bescheid? 100% von uns aber nur 1% der Leute da draußen... - diese kann man (fast) beliebig vera****en 
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Und wenn sich vor allem der technologische Rüclkstand und die eingeschränkte Modellpallette nicht schnellstens ändern,
Siemens ist weder rückständig noch ist die Modellpalette zu klein. Wenn man für jede Zielgruppe jeweils genau ein Handy produziert, könnte man sich auf Verarbeitungs- und Softwarequalität konzentrieren, Entwicklungskosten auf größere Stückzahlen umlegen, billiger produzieren... und man verwirrt den Kunden nicht all zu sehr.
Es gibt mit A60, C60, C62, M55 zuviele Billighandys obwohl jedes für sich durchaus O.K. wäre. Auch das SL55 und das MC60 passen in die Palette wenn die Verarbeitung stimmen würde, aber beim S55 und beim SX1 hört's dann auf.
Wie kann man gerade den Business-Leuten die viel und treffsicher tippen müssen derart unmögliche Tastaturen zumuten? Und warum gibt (gab) es keinen T610-Klon als die Zeit dafür reif war? Und warum kein ME55?
Aus diesem Grund wird Siemens wohl die Freaks, die Business-Leute und den Mittelstand verlieren, die Low-Cost-Kunden aber werden bleiben und wachsen.